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Gaëlle Arquez

Sopran

Gaëlle Arquez
© Ben Dauchez

Gaëlle Arquez gab an der Oper Frankfurt  als Medea in Händels Teseo ihr fulminantes Debüt und überzeugte daraufhin als Nerone (L’icoronazione di Poppea) und zuletzt als Zenobia (Radamisto). In der aktuellen Spielzeit sang die Französin mit großem Erfolg Händels Xerxes und Bizets Carmen, die wie Mélisande Rollendebüts waren. Ein Wiedersehen mit ihr gibt es in der Saison 2018/19. 2017 wird Gaëlle Arquez auch die Titelpartie der Neuproduktion von Carmen bei den Bregenzer Festspielen singen. Mit Glucks Armide debütierte sie kürzlich unter Marc Minkowski an der Wiener Staatsoper. Die französische Mezzosopranistin war in jüngerer Zeit als Phébé (Castor et Pollux), die sie bereites in Lille, Dijon und Toulouse gesungen hat, an der Komischen Oper Berlin, als Idamante (Idomeneo) am Theater an der Wien, als Humperdincks Hänsel am Théâtre Royal de la Monnaie in Brüssel, als Zerlina (Don Giovanni) an der Opéra National in Paris, in der Titelpartie von La belle Hélène am Théâtre du Châtelet in Paris sowie als Meg Page (Falstaff) an der Bayerischen Staatsoper in München zu erleben. Werke von Rameau, Händel, Gluck, Mozart und Rossini bilden einen Schwerpunkt ihres Repertoires. Darüber hinaus widmet sich Gaëlle Arquez den Kompositionen Olivier Messiaens, die sie u.a. auf Einladung von Pierre Boulez beim Festival Messiaen au Pays de la Meije 2012 interpretierte.