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Jens Kilian

Bühne

Jens Kilian
© Waltraut Eising

Jens Kilian, der vor allem für sein Bühnenbild zu Der Ring des Nibelungen – in der vergangenen Spielzeit erneut zu sehen – gefeiert wurde, kehrt an die Oper Frankfurt zurück. Nach seinem Studium an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee arbeitete er zunächst als Szenenbildner bei der DEFA Babelsberg. Seit 1987 ist er international als freischaffender Bühnen- und Kostümbildner für Oper, Schauspiel und Tanzproduktionen tätig. Eine kontinuierliche Zusammenarbeit verbindet den gebürtigen Dresdner u.a. mit Christof Nel (Die Frau ohne Schatten, Parsifal, Salome, Tristan und Isolde und Kullervo an der Oper Frankfurt, Der Freischütz an der Komischen Oper Berlin sowie Der Rosenkavalier in Hannover), Joachim Schlömer (The Indian Queen in Basel, Parsifal in Essen, Das Rheingold in Stuttgart und eine Mozart-Trilogie in Salzburg), Christian Schuller (Der Freischütz, Nabucco, Pique Dame in Halle), Vera Nemirova (Die Sache Makropulos am Theater Freiburg, L’Africaine an der Deutschen Oper Berlin, Lohengrin am Theater Basel, La traviata am Staatstheater Mainz und Tosca am Theater Bremen) sowie Gil Mehmert, Martin Kušej, Jossi Wieler, Dimiter Gotscheff, Johan Simons, Karin Beier und Dieter Wedel. Mehrere Produktionen, an denen Jens Kilian beteiligt war, wurden zum Berliner Theatertreffen eingeladen. Das Musical Das Wunder von Bern in der Regie von Gil Mehmert wurde von der Deutschen Musical Akademie 2015 mit dem Preis für das Beste Bühnenbild bedacht.