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Claus Guth

Regie

Claus Guth
© Monika Rittershaus

Der Regisseur Claus Guth ist europaweit an den wichtigsten Opernhäusern gefragt. Nach seiner umjubelten Daphne (2010) gewann auch seine Inszenierung von Pelléas et Mélisande den FAUST-Theaterpreis. Weiterhin führte der gebürtige Frankfurter hier bei Der Rosenkavalier, Il trittico und Un ballo in maschera Regie. In dieser Saison entstehen die Neuinszenierungen von Händels Rodelinda am Teatro Real in Madrid, Die Frau ohne Schatten (Koproduktion der Mailänder Scala und dem Londoner Royal Opera House Covent Garden) an der Staatsoper Berlin sowie La clemenza di Tito für das Glyndebourne Festival. An der Opéra National de Paris, wo er zuletzt Lohengrin und Rigoletto erarbeitete, entsteht künftig eine neue Produktion von La Bohème. Ebenso wird dort seine Amsterdamer Deutung von Händels Jephtha gezeigt. Zu weiteren Stationen seiner Laufbahn zählen die Bayreuther und Salzburger Festspiele, die Staatsopern in Wien, München und Hamburg, das Theater an der Wien das Opernhaus Zürich, die Deutsche Oper Berlin sowie das Gran Teatre del Liceu in Barcelona. Claus Guth studierte in München Philosophie, Germanistik und Theaterwissenschaften sowie Theater- und Opernregie an der Bayerischen Theaterakademie August Everding.