Historie des Frankfurter Opern- und Museumsorchesters


Mit seiner über zweihundertjährigen Geschichte zählt das Frankfurter Opern- und Museumsorchester zu den traditionsreichsten deutschen Ensembles. Als Orchester der bürgerlichen Frankfurter Oper gegen Ende des 18. Jahrhunderts entstanden, war es gleichzeitig das Konzertorchester des im Jahre 1808 gegründeten "Frankfurter Museums", eines Zusammenschlusses kultur- und kunstinteressierter Frankfurter Bürger - daher auch der ungewöhnliche Name "Museumsorchester". Kein geringerer als Louis Spohr war damals der zweite Chefdirigent des noch jungen Orchesters.

Mit den musikalischen Leitern des Frankfurter Opern- und Museumsorchesters verbinden sich große Namen wie Willem Mengelberg, Hermann Scherchen und Clemens Krauss, später dann Franz Konwitschny. Im späten 19. Jahrhunderts dirigierten Gustav Mahler, Richard Strauss, Arthur Nikisch und Hans Pfitzner. Johannes Brahms und Clara Schumann waren die prominentesten Solisten des Frankfurter Opern- und Museumsorchesters.

Noch heute ist die Frankfurter Museums-Gesellschaft Träger der renommierten Museumskonzerte. In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts dirigierten hier Wilhelm Furtwängler, Hans Knappertsbusch, Hermann Abendroth, Erich Kleiber, Bruno Walter, Georges Szell und viele andere Berühmtheiten. Sowohl in der Oper als auch in den Konzerten wurden zahlreiche bedeutende Kompositionen uraufgeführt, darunter Ein Heldenleben und Also sprach Zarathustra. Paul Hindemith war für einige Jahre Konzertmeister des Frankfurter Opern- und Museumsorchesters. Nach dem zweiten Weltkrieg haben Georg Solti, Christoph von Dohnányi, Michael Gielen und Sylvain Cambreling als Generalmusikdirektoren der Oper Frankfurt das Frankfurter Musikleben und das Museumsorchester nachhaltig geprägt. Seit der Saison 2008/2009 liegt die musikalische Leitung in den Händen von Sebastian Weigle.

Die stilistische Bandbreite des Frankfurter Opern- und Museumsorchesters umfasst alle bedeutenden Werke der Opern- und der sinfonischen Literatur, Barockmusik ebenso wie experimentelle zeitgenössische Kompositionen und dem Jazz anverwandte Werke. Darüber hinaus gestalten Musikerinnen und Musiker des Orchesters eine eigene Kammermusikreihe im Foyer des Opernhauses.
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GIULIO CESARE IN EGITTO
Georg Friedrich Händel
Samstag 11.05.2013 18:30 Uhr
Opernhaus

Kaminski ON AIR - DER RING DES NIBELUNGEN
Samstag 11.05.2013 21:00 Uhr
Bockenheimer Depot

Kaminski ON AIR - DAS RHEINGOLD
Samstag 11.05.2013 21:01 Uhr
Bockenheimer Depot

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DIE CSÁRDÁSFÜRSTIN
Emmerich Kálmán
Mittwoch 31.12.2014 19:30 Uhr
Opernhaus
 
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