Der isländische Bass Magnús Baldvinsson ist seit 1999 als Ensemblemitglied der Oper Frankfurt verbunden. Höhepunkte seiner Laufbahn sind zahlreiche Verdi-Interpretationen, darunter Sparafucile (Rigoletto), Conte di Walter (Luisa Miller), Ferrando (Il trovatore), Zaccaria (Nabucco), Banquo (Macbeth), Ramphis (Aida, konzertant), Der Großinquisitor (Don Carlo, WA 2010) und Massimiliano/Moser (Die Räuber, zuletzt 2011). In den Opern Wagners und Mozarts wird der Isländer ebenfalls gern besetzt. So gab er hier z.B. Sarastro (Die Zauberflöte) sowie Leporello (Don Giovanni) und ist als Fafner (Das Rheingold und Siegfried) an dem neuen Frankfurter Ring des Nibelungen beteiligt. In der Saison 2011/12 ist Magnús Baldvinsson u.a. in Frankfurter Neuproduktionen und Wiederaufnahmen als Ludovico (Otello), Fürst von Bouillon (Cileas Adriana Lecouvreur), Komtur (Don Giovanni) und König von Frankreich (Reimanns Lear) zu hören. Ferner gastiert er als Fürst Nikolaj Bolkonski/General Belliard (Prokofjews Krieg und Frieden) in Köln. Frühere Gastengagements führten den Bass z.B. mit dem Icelandic Symphony Orchestra (Titelpartie in Mendelssohn-Bartholdys Paulus) und dem NHK Symphonie Orchester Tokio zusammen (Tristan und Isolde), an die Semperoper in Dresden (Tannhäuser), das Gran Teatre del Liceu in Barcelona (Die Meistersinger von Nürnberg) und 2011 erstmals an das Teatro Nacional de São Carlos in Lissabon (unter der musikalischen Leitung von Julia Jones Dikoj in Katja Kabanová, den er zuvor schon in Frankfurt verkörperte).
In der Opernmagazin-Ausgabe Dezember 2007/Januar, Februar 2008 finden Sie außerdem einen Artikel über Magnús Baldvinsson, wenn Sie hier klicken: [PDF ca. 80 kb].
- Vorwort zur Saison
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- Wiederaufnahmen
- Der Ring des Nibelungen
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