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Szene aus der Wiederaufnahmeserie

OTELLO

mit GMD Sebastian Weigle am Pult

Jungregisseur Johannes Erath hat sich an Verdis Spätwerk Otello gewagt und es ist ihm eine Inszenierung gelungen, die die Psychologie der einzelnen Charaktere sehr fein herausarbeitet und gleichzeitig viel Spielraum für Interpretationen lässt. Laut einem Rezensenten sorge "die Intensität von Johannes Eraths Personenführung für die Vergegenwärtigung der Tragödie. Die Spannung zwischen den Figuren ist stets greifbar (...)."

 

Eraths aus der Spielzeit 2011/12 stammende Arbeit, dessen Inszenierung von Händels Giulio Cesare in Egitto große Erfolge feiern konnte, leitete an der Oper Frankfurt das Verdi-Jahr 2013 ein. Als Otello ist in den beiden Vorstellungen im Juli Ensemblemitglied Frank van Aken zu erleben, der die Partie bereits in der Premierenserie von Carlo Ventre übernahm. Die Desdemona wird die dem Frankfurter Publikum mittlerweile wohlbekannte Rumänin Cristina-Antoaneta Pasaroiu singen. Sie stand hier bereits in der Titelpartie von Cileas Adriana Lecouvreur und als Violetta in Verdis La Traviata auf der Bühne. Bálint Szabó war ab 2005/06 für vier Spielzeiten Ensemblemitglied der Oper Frankfurt und kehrte in dieser Spielzeit als Lodovico erstmals an sein ehemaliges Stammhaus zurück. Aus dem Ensemble ist die Mezzosopranistin Jenny Carlstedt in der Partie der Emilia besetzt, Cassio verkörpert der Amerikaner Beau Gibson, seit dieser Saison ebenfalls im Ensemble. Als Herold ist Iurii Samoilov zu erleben, seit der Saison 2012/13 Mitglied des Frankfurter Opernstudios. Angeführt von Gastsänger Marco di Felice (Jago) haben alle weiteren besetzten Künstler ihre Partien bereits in der Premiere bzw. in einer Repertoirevorstellung gesungen. Für die Vorstellungen im Juli 2013 übernimmt GMD Sebastian Weigle – wie bei der Premierenserie – die musikalische Leitung.

 

Letzte Vorstellung: 7. Juli 2013, 19.30 Uhr

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Oper extra
Sonntag 31.08.2014 11:00 Uhr
Holzfoyer

 
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