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Szene aus der Premierenserie

IDOMENEO

mit Daniel Behle in der Titelpartie

Basierend auf dem antiken Mythos schuf der fünfundzwanzigjährige Mozart seine Oper Idomeneo auf der Schwelle zwischen Barocktheater und »Sturm-und-Drang«. Teilweise noch stark vom Barock geprägt, ist die Komposition dramatisch und leidenschaftlich, sodass diese Opera seria durchaus als komplexes und psychologisches Musikdrama bezeichnet werden kann. Zu dieser ersten Wiederaufnahmeserie kehrt Daniel Behle an sein früheres Stammhaus zurück, wo er zuletzt Humperdincks Königskinder zu erleben war. Jetzt singt er die Partie des Idomeneo zum ersten Mal.
 
In der Premiereserie wurde die Partie des Idamante noch von dem Tenor Martin Mitterrutzner gesungen. Durch die Besetzung mit der Mezzosopranistin Jenny Carlstedt kehrt die Produktion zum Klangbild der Erstfassung von 1781 zurück. Die finnisch-schwedische Sängerin gehört seit 2002 zum Ensemble der Oper Frankfurt und konnte kürzlich im Bockenheimer Depot als Händels Teseo einen großen persönlichen Erfolg verbuchen. 2010/11 gab die belgische Sopranistin Anne-Catherine Gillet (Ilia) mit der Gouvernante in Brittes The turn of the screw ihr Rollen- und Deutschlanddebüt, während die Amerikanerin Katie Van Kooten (Elektra) in der selben Saison am Main als Vitellia in Mozarts La clemenza di Tito gastierte. Als Arbace steigt Ensemblemitglied Simon Bode neu in die Produktion ein. Alle weiteren Sänger sowie der Darsteller des Neptun, Olaf Reinecke, waren bereits in der Premierenserie besetzt. Das Dirigat übernimmt Frankfurts ehemaliger Kapellmeister Roland Böer.

 

Wiederaufnahme: Samstag, 14. September 2013, 19 Uhr im Opernhaus
Weitere Vorstellungen: 20., 28. September, 6. Oktober 2013, jeweils 19 Uhr

 

 

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Oper extra
Sonntag 31.08.2014 11:00 Uhr
Holzfoyer

 
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