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Der RING in Frankfurt

DAS RHEINGOLD

Der neue Ring ist eröffnet!

Unangefochten zieht Der Ring des Nibelungen von Richard Wagner mehr Aufmerksamkeit auf sich als jede andere Opernaktivität. Viele werden sich noch an den Aufsehen erregenden Frankfurter Ring aus den Jahren 1985 bis 1987 erinnern, mit dem die Regisseurin Ruth Berghaus Operngeschichte schrieb. Der letzte Ring an der Oper Frankfurt im Jahr 1994 war eine Übernahme aus Brüssel, inszeniert von Herbert Wernicke, ebenfalls ein großer Erfolg. Die vier Teile des aktuellen Rings werden innerhalb dreier Spielzeiten in der Regie von Vera Nemirova, die 2006/2007 mit Wagners Tannhäuser an der Oper Frankfurt debütierte, realisiert. Im Jahr 2012 wird der Ring sodann in seiner Gesamtheit präsentiert.

Ein paar Sätze zur Entstehung der Oper Das Rheingold: Als Richard Wagner 1852 den Prosaentwurf des Rheingolds verfasste, hatte er sein Heldenepos bereits in den Texten Die Walküre, Siegfried und Götterdämmerung verarbeitet. Er kam jedoch zu dem Schluss, dass sich seine mit der Götterdämmerung endende Heldentragödie nur mit deren Vorgeschichte erzählen ließ. Somit entstand Das Rheingold als "Vorabend zu den drei Tagen". Obwohl bereits zwei Jahre später die fertige Partitur zum Rheingold existierte, dauerte es weitere 20 Jahre, bis Wagner das Gesamtwerk, den Ring des Nibelungen, vollendete. Bei den speziell hierfür ins Leben gerufenen Bayreuther Festspielen wurde der gesamte Zyklus 1876 erstmals aufgeführt. Die Uraufführung Das Rheingold hingegen erfolgte bereits im Jahre 1869 in München – gegen den Willen Wagners und auf Wunsch seines Gönners König Ludwig II.

Zum Inhalt: Das Rheingold ruht, bewacht von den drei Rheintöchtern, auf dem Grund des Flusses. Zwerg Alberich raubt den Schatz unter der Bedingung, dass er auf immer der Liebe entsagt. Aus dem Gold schmiedet er einen Ring, der ihm unbegrenzte Macht verleihen soll. Derweil entdeckt Göttervater Wotan den Raub des Goldes. Er hatte seinerzeit den Riesen Fasolt und Fafner für den Bau der Burg Walhall die Jugendgöttin Freia als Lohn versprochen, ohne diesen wirklich zahlen zu wollen. Der Feuergott Loge versucht, den beiden eine andere Belohnung anzubieten und macht sie auf den Schatz aufmerksam. Sie willigen in den Tausch ein und wollen Freia ziehen lassen, sobald sie das Gold erhalten haben. Wotan und Loge steigen nach Nibelheim hinab und überlisten dort Alberich, indem sie ihn dazu verleiten, sich in eine Kröte zu verwandeln. Daraufhin wird Alberich von den Göttern gefangengenommen und nur unter Herausgabe des Schatzes wieder freigelassen. Von dem Ring möchte sich der Zwerg jedoch trotzdem nicht trennen. Als Alberich seine aussichtlose Lage erkennt, verflucht er den Reif. Die Macht der Verwünschung wird sogleich wirksam: Die Riesen geraten über die Teilung des Schatzes in Streit und Fafner erschlägt seinen Bruder. Am Schluss warnt Erdenmutter Erda Wotan vor der Götterdämmerung.

Unter der musikalischen Leitung von Generalmusikdirektor Sebastian Weigle singen Ensemblemitglieder der Oper Frankfurt und Gäste, darunter die in Frankfurt hochgeschätzten Künstler Terje Stensvold als Wotan, Kurt Streit als Loge sowie Jochen Schmeckenbecher als Alberich (in der Vorstellung am 6. Juni übernahm Ensemblemitglied Johannes Martin Kränzle bereits musikalisch die Partei für den erkrankten Jochen Schmeckenbecher; am 12. Juni wird Kränzle die Partie komplett übernehmen). Mehr zur Besetzung und Inhaltliches zu Das Rheingold und Der Ring des Nibelungen finden Sie hier (Artikel aus dem aktuellen Opernmagazin).
 

Letzte Vorstellung Das Rheingold:  12. Juni 2010, 19:30 Uhr  

Die Vorstellung ist ausverkauft bis auf gelegentlich von Abonnenten in den Verkauf zurück gegebene Einzelplätze.

 

Die Premierentermine für den Ring des Nibelungen im Überblick

Das Rheingold ab 2. Mai 2010
Die Walküre ab 31. Oktober 2010 (Vorverkaufsstart am 2. August 2010)
Siegfried ab 30. Oktober 2011
Götterdämmerung ab 29. Januar 2012

Für Juni 2012 sind zwei Ring-Zyklen geplant.

 

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DIE HOCHZEIT DES FIGARO
(Le nozze di Figaro)
Wolfgang Amadeus Mozart
Freitag 10.09.2010 19:00 Uhr
Opernhaus

Nächste Premiere:


HOFFMANNS ERZÄHLUNGEN
Jacques Offenbach
Sonntag 03.10.2010 18:00 Uhr
Opernhaus
 
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