Pressestimmen der Saison 2003/2004 in Auszügen


Lulu, Premiere vom 28. September 2003

(...) Die musikalische Direktion von Paolo Carignani traf den spezifischen Berg-Ton aufs genaueste (...).

Hans-Klaus Jungheinrich, Frankfurter Rundschau

(...) Da glitzert und funkelt es an Stellen, die so schön noch selten zu hören waren.

Susanne Kaulich, Stuttgarter Nachrichten

Eine zurückhaltend erotische Inszenierung, deren musikalische Sinnlichkeit durch das Dirigat des Mailänders Carignani (...) betont wurde. (...) Ein großer Erfolg. Der andererseits in diesem Theater in der Luft lag, nachdem die internationale Jury der angesehenen Zeitschrift Opernwelt Frankfurt zum "Opernhaus des Jahres" ernannt hat: eine wohlverdiente Anerkennung (...).

Enrico Girardi, Corriere della Sera

(...) Alle Mitwirkenden, darunter zahlreiche Sänger des Chors - von Alessandro Zuppardo einstudiert - spielten ein großartiges Mannschaftsspiel. Ein Rezept, das viele unserer Theater anwenden sollten.

Andrea Merli, L´Opera


Die Entführung aus dem Serail, Premiere vom 19. Oktober 2003

Der "Regisseur des Jahres 2003" inszeniert zum ersten Mal im "Opernhaus des Jahres 2003" - was soll da schon passieren? (...) Was da noch passieren kann? Diese Entführung kann zum Ereignis werden, und genau das ist passiert. (...)

Stefan Schickhaus, Frankfurter Rundschau

(...) Bravo für ein Musiktheaterereignis von Rang.

Wolfgang Sandner, Frankfurter Allgemeine Zeitung

(...) Es hagelte dauerhaft Szenenbeifall - sogar für einen überraschenden Regieeinfall. Und an so etwas können sich in Frankfurt nur die ältesten Opernbesucher noch erinnern... (...).

Klaus Ackermann, Offenbach-Post

(...) Einhellige Zustimmung mit vielen Bravorufen in der Frankfurter Oper (...).

Albrecht Schmidt, Darmstädter Echo

(...) Christof Loy (...) gelingt ein Geniestreich an Tiefenschärfe (...).

Siegfried Kienzle, Allgemeine Zeitung Mainz

(...) Mit Diana Damraus Debüt als Konstanze haben wir eine exzellente gesangliche Darstellung (...). Das Museums-Orchester Frankfurt spielte unter der Leitung von Julia Jones frisch und exakt. (...)

Bernd Hoppe, Scherzo


Roméo et Juliette, Premiere vom 7. Dezember 2003

(...) Im "Opernhaus des Jahres" zeigt der Regisseur Uwe Eric Laufenberg die Oper Roméo et Juliette, wie wir sie noch nie zuvor gesehen haben. (...)

Clemens Prokop, 9. Dezember 2003, Financial Times Deutschland

(...) Die Frankfurter Oper hatte (...) viel versprechende Sänger auf die Bühne und mit Karen Kamensek eine energische Dirigentin ans Pult gestellt. (...)

Uwe Wittstock, Die Welt

(...) Joseph Calleja ist ein Roméo, so klar in der Diktion, so frei von allen expressiven Drückern, so ausgeglichen in allen Lagen und so warm timbriert, wie man sich den Part nur wünschen kann. Dem steht die aparte Juanita Lascarro mit verführerischer Kantabilität als Juliette kaum nach. (...) Auch die übrigen Protagonisten (...) entsprachen dem erstaunlichen sängerischen Niveau in der neuen Ära des Intendanten Bernd Loebe an Frankfurts Oper. (...)

Wolfgang Sandner, Frankfurter Allgemeine Zeitung


Katja Kabanová, Premiere vom 28. Januar 2004

(...) Bernd Loebe knüpft (...) an große Frankfurter Opernzeiten der achtziger Jahre an, mit Gielen, Zehelein, Berghaus, Neuenfels... (...) Die lyrische Spannung einer hochkonzentrierten Aufführung bewegt sich bis zum tödlichen Ende auf höchstem Niveau.

Wolfgang Schreiber, Süddeutsche Zeitung

(...) Das Premierenpublikum im "Opernhaus des Jahres" zeigte sich begeistert. (...)

Hans-Klaus Jungheinrich, Frankfurter Rundschau


Ariodante, Premiere vom 28. März 2004

(...) Vier Stunden Barockoper als kunstvoll künstliche Choreographie der Leidenschaften: Muß da nicht jedes dramatische Leben zu papierenen Da-capo-Hülsen erstarren? Keineswegs! Einen vitaleren und packenderen Händel hat man kaum gesehen.

Julia Spinola, Frankfurter Allgemeine Zeitung

(...) Das ist neben der gezielt anspruchsvollen Inszenierung das Markenzeichen der Oper Frankfurt: Intendant Bernd Loebe bietet mit weitgehend unbekannten Namen vokales Spitzenniveau (...). Ein musikdramatisch hochklassiger Händel-Abend. (...)

Wolf-Dieter Peter, Bayern 4 Klassik

(...) Loebe hat ein Ensemble versammelt, das in der Gleichwertigkeit der Stimmen kaum zu toppen ist. (...)

Götz Thieme, Stuttgarter Zeitung


Mefistofele, Premiere vom 16. Mai 2004

(...) Ein großer Opernabend, vom Publikum begeistert aufgenommen.

Albrecht Schmidt, Darmstädter Echo

(...) Musikalischer Höhepunkt des Abends ist die Walpurgisnacht: wie Paolo Carignani die instrumentalen Finessen dieser Höllenmusik ausbreitet, wie er die Energien der Doppelfuge des Chors, der hier die Insassen einer Irrenanstalt verkörpert, antreibt, das ist Spitzenklasse. (...) Viel Beifall für die packende Revitalisierung einer entlegenen Oper.

Siegfried Kienzle, Allgemeine Zeitung Mainz

Regisseur Dietrich Hilsdorf verlegte Arrigo Boitos Mefistofele an der Oper Frankfurt in einen Anatomie-Hörsaal und erntete dafür enthusiastischen Premierenapplaus. (...)

Michael Dellith, Frankfurter Neue Presse

(...) Eine in jeder Beziehung respektable Faust-Adaptation. In der Oper Frankfurt jetzt ein weiterer Leistungsnachweis, der das Prädikat "Opernhaus des Jahres" eindringlich bestätigt.

Hans-Klaus Jungheinrich, Frankfurter Rundschau

(...) Das Werk ist ein bombensicherer Publikumsmagnet, wenn es von einem erstklassigen Chor und Orchester sowie einem dynamischen Bass aufgeführt wird, (...) Vor diesem Hintergrund ist die neue Produktion der Frankfurter Oper in jeder Hinsicht ein Erfolg. (...)

Larry L. Lash, Financial Times


Volo di notte und Il prigioniero, Premiere vom 6. Juni 2004

(...) die Leistungen des Dirigenten Martyn Brabbins und der Sänger Željko Luc(ic', Lucio Gallo und Taina Piira sind enorm.

Uwe Wittstock, Die Welt

(...) Das Publikum hatte, wie man dem stürmischen Applaus entnehmen konnte, größte Freude an diesen Entdeckungen. Zur sich immer wieder einstellenden Ohrenlust, die in Frankfurt vom Dirigenten Martyn Brabbins, dem Museumsorchester und einem brillanten Ensemble nachhaltig gefördert wird, liefern der Regisseur Keith Warner und Bühnenbildner Kaspar Glarner im Nachtflug üppige Augenfreuden (...).

Volker Milch, Wiesbadener Kurier

Die Premiere von Keith Warners Inszenierung zweier Dallapiccola-Einakter an der Oper Frankfurt wurde zum Triumph für das Musiktheater des 20. Jahrhunderts. (...). Das Publikum reagierte mit großem Enthusiasmus auf eine Produktion, die zu den besten der sich zu Ende neigenden Saison zählt.

Michael Dellith, Frankfurter Neue Presse

(...) Von all dem überwiegend gefesselt schien das Premierenpublikum am Sonntag. Beifall und Bravos wollten kein Ende nehmen (...). Weiter so!

Klaus Ackermann, Offenbach-Post


La Cenerentola, Premiere vom 20. Juni 2004

(...) Kann man drei Stunden gerührter, erheiterter, belebter verbringen als in dieser Inszenierung? Nein. (...)

Thomas Delekat, Welt Kompakt

(...) Das Orchester unter Leitung von Roland Böer präsentierte sich ganz auf der Höhe der Musik Rossinis mit profilierten Figurationen und zupackendem Tempo. (...)

Anita Kolbus, Gießener Allgemeine

(...) Das Frankfurter Premierenpublikum jedenfalls nahm Warners Spielereien und Illusionsbildungen spürbar amüsiert und begeistert auf.

Axel Zibulski, Offenbach-Post

(...) Ein äußerst vergnüglicher Opernabend.

Albrecht Schmidt, Darmstädter Echo

(...) Großer Jubel.

Rudolf Jöckle, Frankfurter Neue Presse


El Retablo de Maese Pedro und Der Kaiser von Atlantis, Premiere vom 27. Juni 2004

(...) Eine beeindruckende Wiedergabe durch das reduzierte Frankfurter Museumsorchester unter der Leitung von Johannes Debus und durch ein darstellerisch wie musikalisch ausgezeichnetes Ensemble, aus dem Magnus Baldvinssons klangmächtiger Baß (Tod) und Britta Stallmeisters geradezu seraphischer Sopran (Bubikopf) hervorstachen. (...)

Wolfgang Sandner, Frankfurter Allgemeine Zeitung

(...) Auch das übrige Ensemble liefert eine herausragende sängerische und schauspielerische Leistung ab. (...)

Claudia Arthen, Frankfurter Neue Presse

(...) In beiden Fällen war ein enorm präsentes Sängerensemble zu erleben: Auch in solch kleineren Arbeiten zeigt sich der Erfolg der Aufbauleistung von Intendant Bernd Loebe.

Stefan Michalzik, Offenbach-Post
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John Tomlinson (Bass)
David Owen Norris (Klavier)

Dienstag 24.09.2013 20:00 Uhr
Opernhaus

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Vincenzo Bellini
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