Pressestimmen zu den Premieren, Wiederaufnahmen und Liederabenden der Oper Frankfurt in der Saison 2014/2015


Mit den hier aufgeführten Pressestimmen dokumentiert die Oper Frankfurt grundsätzlich nicht die Kritiken in ihrer Gesamtheit. Vielmehr handelt es sich lediglich um eine Auswahl der erschienenen Rezensionen bzw. um Zitate daraus.

INHALTSVERZEICHNIS

Sirenen - Bilder des Begehrens und des Vernichtens, Uraufführung vom 14. September 2014


Ein äußerst attraktiver Saisonauftakt in Frankfurt, ein glücklicher Abend. In dessen gut 90-minütigem Verlauf wird unmissverständlich, in welch hohem Grad dieser Kompositionsauftrag in, ja, tatsächlich jahrelanger Vorbereitung zu einem Teamwork aller Beteiligten gedieh.
Der Frankfurter Komponist Rolf Riehm (77) hat mit dem (in der Premiere hellhörig amtierenden) Dirigenten Martyn Brabbins zusammen noch bis in die letzten Probenphasen hinein an der Partitur gearbeitet. Riehm lernte die Sänger ganz genau kennen und richtete insbesondere die beiden Hauptpartien auf die Stimme und die Persönlichkeit der Protagonisten aus.
Die Inszenierung wurde dem lange mit dem Betrieb vertrauten Hausregisseur Tobias Heyder anvertraut, der sich mit dieser ungewöhnlich bildstarken Arbeit gewissermaßen einen mächtigen szenographischen Ritterschlag erwarb.
(…) Riehm (…) vermag neben Schartigkeit auch freundlich-verbindliche Facetten (nicht nur aus „Kriegslist“) zu zeigen und hat allen Ernstes den Impuls, auch ein Publikum jenseits von Expertenkreisen zu fesseln und zu begeistern. Seiner neuen Oper könnte das gelingen, wenn nicht sofort, dann in der Weiterwirkung. Zunächst mal wäre zu wünschen, dass die hingebungsvoll vehement ins Werk gesetzten Frankfurter Startvorstellungen zu „Kultaufführungen“ werden.
(…)
Die Sirenen, blond und weißgewandet (Kostüme: Verena Polkowski), sind als erotisch aufgeladenes Frauenoktett mit Schrei- und Schöngesang von weitem der Altmännererotik Wagnerscher Blumenmädchen verpflichtet. Sie finden hier ein schlimmeres Ende als frühen Tod: erbarmungsloses Altern. Stimmgewaltig intonierten Sarah Maria Sun, Annette Schönmüller, Frauke Burg, Britta Stallmeister, Barbara Zechmeister, Nina Tarandek, Maria Pantiukhova, Jessica Strong. Erotisch-akrobatische Ikone am Stoffseil: Antje Mertens.
Tanja Ariane Baumgartners Kirke hat stimmlich wie figürlich (auch im didohaften Leiden) Flair und sanfte Majestät. Als hell und scharf mensurierter Countertenorsänger tritt Lawrence Zazzos Odysseus raffinierterweise erst in der zweiten Hälfte des Stückes in Erscheinung.
Sein sprechendes Double Michael Mendl taumelt gekonnt als Schmerzensmann durch die Vorstellung; der Schauspieler Dominic Betz ist ein beweglicher Telegonos. Eine schöne Reminiszenz ans „instrumentale Theater“ der Avantgarde sind Bühnenmusiker mit aparten Tonquellen; besonders eindrucksvoll und in enigmatischem Konnex mit der „Handlung“ die singende Säge, das Akkordeon, das Quartett der Holzbohlen.
Der Großteil der Oper vollzog sich in einem halbhellen Rahmen, an dessen Rückwand zunächst allzu spendabel Filmsequenzen projiziert wurden. Seine besten Momente hatte das Bühnenbild von Tilo Steffens gegen Schluss. Im halbdunklen Kasten formiert sich das Gruppenbild der lädierten Überlebenden, fast ein Asyl-Tableau nach Beckett’scher Poetik.
Dieses Bild fährt langsam in den Hintergrund, den Blicken gibt sich eine taghell leuchtende zweite Bühne im Vordergrund preis für die drei Hauptakteure – ein aufwändiger Effekt, der einer Sache, die nicht darauf zielt, die dialektische Pointe einer spektakulären Abrundung verleiht.

Hans-Klaus Jungheinrich, Frankfurter Rundschau


Verführung auf der Revuetreppe
Uraufführung – Ein phantastischer Taumel: Frankfurts Sirenen verzaubern und verstören das Opernpublikum

(…) Diese Girlgroup könnte Kultstatus bekommen. Die Sirenen in der gleichnamigen Antiken-Oper, die jetzt in Frankfurt uraufgeführt wurde, verzaubern das Publikum mit verführerischen Gesängen sowie perfekter Choreografie – einer von vielen starken Reizen bei der rundum gelungenen Saisoneröffnung.
Glückliches Ende einer langen Reise: Jahrelang hatten der Komponist Rolf Riehm, 77, und der künstlerische Stab der Frankfurter Oper an dem Auftragswerk Sirenen getüftelt. Dieser Teil der Odysseus-Sage inspiriert Riehm immer wieder – hier sieht er jene „Konflikte von Liebe, Verrat, Abschied, Begehren, Sehnsucht und Todesdrift“ im Spiel, die bis heute Gültigkeit haben. Sein Ziel: „Einen Schönheitstaumel aus Musik, Gesang und Bildern“ zu erwecken und die Operngäste wie Odysseus und Kirke mit hineinzuziehen. Dieses Experiment dem Publikum zum Saisonstart vorzusetzen, war ein Wagnis, das Intendant Bernd Loebe hoch anzurechen ist. Lohn dieses Mutes zum Risiko: Kräftiger Beifall bei der Uraufführung im voll besetzen Opernhaus. Dass bei einem Werk neuer Musik auch beherzte Buhrufe in Richtung des Komponisten flogen, ist Ehrensache.
(…)
Acht Sopranistinnen der Extraklasse bieten die Frankfurter auf, um diesen Part [der Sirenen] zu gestalten. Die Damen geben alles, um ihrem uralten Ruf als Verführerinnen gerecht zu werden.
Mit luftigen weißen Sommerkleidern und aschblonden Perücken räkeln sie sich auf der großen (Show-)Treppe des finsteren Seelenkellers, in dem das Ganze spielt. Hausregisseur Tobias Heider lässt sie in perfekter Choreografie über die Stufen trippeln, tänzeln und gleiten, nimmt alle Klischees lasziver Bühnenshows mit und setzt sie clever ein. Und dann die Sirenenstimmen: Zum Dahinschmelzen, wenn sie unisono ihre schönen Versprechungen säuseln, „we can tell you everything...“ – wir können dir alles erzählen, was auf der Welt geschieht. Aber plötzlich zerfällt der Schönklang in schrilles Kreischen. Und wenn die Hübschen auf dem niedergestreckten Helden erotisch-akrobatisch herumturnen, dann wendet sich das Liebliche ihrer Stimmen in kunstvolles Gemecker, Spott und Drohungen. Klar, dass sie am Ende mit der Wahrheit doch nicht rausrücken. (…)

Thomas Wolff, Darmstädter Echo


(…) Es gibt in dieser Oper keine lineare Erzählhandlung, die Zeitebenen gehen genauso durcheinander wie die Aspekte der Handlung. Riehm spricht von musikalischen wie szenischen Samples. Für die Hauptakteure gibt es mehrere Darsteller: für Odysseus etwa einen Schauspieler (Michael Mendl) und einen Sänger (Countertenor Lawrence Zazzo). Martyn Brabbins arbeitet die Luzidität der Partitur kongenial heraus. Höhepunkt ist eine Erzählung des Odysseus, die nur von Pauke und einer singenden Säge begleitet wird – das entfaltet eine umwerfende Wirkung. (…)

Stephan Hoffmann, Die Welt


(…) Rolf Riehm, der drei Jahre lang im Teamwork mit Regisseur Tobias Heyder und den Dramaturgen Wolfgang Willaschek und Mareike Wink an seiner Sirenen-Oper gearbeitet hat, benutzt die Gestalten der Homer’schen Odyssee als Archetypen für urmenschliches Verhalten. Riehm zeigt, wie unser Handeln geprägt ist vom triebhaften Begehren, aber auch vom Vernichtungswillen. In den acht Szenen seiner knapp zweistündigen Oper führt er das ohne Pause schmerzhaft vor Augen und Ohren. Der Knackpunkt liegt freilich darin, dass es keine lineare Handlung gibt – und somit auch keinen alles überspannenden dramaturgischen Bogen. Umso stärker müssen die Szenen für sich sprechen. Und dies tun vor allem die Bilder, bei denen gesungen wird.
So hat die Zauberin Kirke gleich zu Beginn einen grandiosen Auftritt: Tanja Ariane Baumgartner vom Ensemble der Frankfurter Oper durchmisst in ihrem „Lamento“, einem Klagelied über den Weggang des geliebten Odysseus, nicht nur emotional alle Höhen und Tiefen, sondern auch stimmlich alle Register. Souverän und hochexpressiv gestaltet sie ihren Gesang, der Klage und Anklage zugleich ist, der Liebe und Hassgefühle vermengt, Schmerz und Wut verbindet. Passend dazu zeigen Videoprojektionen (Video: Christina Becker; Bühnenbild: Tilo Steffens) Sehnsuchts- und Erinnerungsbilder Kirkes, etwa wie sie Odysseus zärtlich berührt. Oder zerwühlte Bettlaken.
Odysseus selbst hat Riehm in zwei Personen aufgespalten: als singenden Countertenor, der dessen Seele verkörpert, und als sterbenden Menschen in einer Sprechrolle. Letztere verschafft dem populären TV- und Theatermimen Michael Mendl strapaziöse Auftritte, denn Mendl schont sich nicht.
(…)
Vom Speer seines Sohnes Telegonos (mit jugendlichem Impetus: Dominic Betz, ebenfalls in einer Sprechrolle) durchbohrt, schreit, wankt und taumelt Mendl als Odysseus über die Bühne. Es ist eine quälende Reise in den Tod, die den Protagonisten freilich nicht davon abhält, sich immer wieder nach den Objekten seiner Begierde, den Sirenen und einer Artistin (Antje Mertens), zu recken. Weitaus berührender aber ist Odysseus’ Alter Ego, von Countertenor Lawrence Zazzo verkörpert. Dieser betört mit sirenengleichem Gesang, vom Brustregister bis in höchste Höhen – ein faszinierender vokaler Drahtseilakt.
Und die Sirenen selbst? Für die acht Damen in weißen langen Gewändern mit Blondhaar-Perücke (Kostüme: Verena Polkowski) hat der Komponist nicht ausschließlich „schöne“ Töne parat. Auch sie dürfen im Gesang ihre „hässliche“ Seite zeigen. Wie Riehm überhaupt eine Musik komponiert hat, die sehr ausdrucksstark ist, oft schrill, aber auch sehr farbig, und die effektvoll Geräusche miteinbezieht. Dazu gehören Schläge auf Papier und Holzbohlen, das Kratzen mit einem Fuchsschwanz auf dünner Kunststoffplatte und eine singende Säge. Das vielfältige Instrumentarium wird vom Frankfurter Opernorchester unter der konzisen Leitung von Martyn Brabbins atmosphärisch dicht zum Klingen gebracht. (…)

Michael Dellith, Frankfurter Neue Presse


(…) Dazu hat Rolf Riehm der Frankfurter Haus-Mezzosopranistin Tanja Ariane Baumgartner eine wahre Achterbahnfahrt an Koloraturen und Intervallsprüngen in die goldene Kehle geschrieben. Die Baumgartner zeigt sich in großer Form, präsentiert leuchtende Höhen, die den Weg zu künftigen Rollen im dramatischen Fach weisen, prunkt mit einer breiten Palette an Klangfarben und gestaltet so ein Lamento, das trotz mancher orchestraler Schroffheit, die Riehm dagegen setzt, zu berühren weiß. (…)

Michael Demel, www.deropernfreund.de


(…) Riehm, der auch milde harmonische Streicherausflüge unternimmt, der fürs Archaisch-Griechische Holzbohlen stampfen, eine singende Säge mit Kesselpauken-Begleitung sowie Akkordeon und Klavier auf der Bühne ertönen lässt, setzt vor allem auf plötzlich auftauchende und wieder verschwindende klangliche Samples, die er final zu einer Art grandiosen Passacaglia bündelt, wenn sich Odysseus‘ Schicksal in gleißender Bühnenhelle vollzieht.
Der ist immerhin 90 Minuten lang gestorben – was für die Darstellerkraft des schon als Willy Brandt im Fernsehen beeindruckenden Michael Mendl spricht, der auch im Hades nichts von Göttin Kirke wissen will, die in der Unterwelt mit einem Champagnerglas lockt – und den gemeinsamen Sohn spontan ohrfeigt. Der unselige Telegonos (schauspielerisch stark: Dominic Betz) muss dann auch noch die Hüllen fallen lassen. Mag sein, dass diese existentielle Blöße Grund für die anhaltenden Beifall übertönenden Buhrufe war. Riehm meinend, waren sie zumindest völlig überflüssig.

Klaus Ackermann, Offenbach-Post


(…) An SirenenBilder des Begehrens und Vernichtens kann sich der Betrachter und Zuhörer reiben. Kein Mainstream, eher gewöhnungsbedürftige Kost, verstörend, aber auch anregend.

Regina Tauer, Wetzlarer Neue Zeitung


(…) was die Kirke, was die Sirenen da mit ihm [Odysseus] anstellen, was sie verhandeln und wovon sie handeln, vor allem: was sie treibt und umtreibt, eben den Übergang vom „Begehren“ zum „Vernichten“ – dies gehört ganz und gar uns.
Es ist dieser Anspruch, an dem Riehm gemessen sein will. Und gemessen daran, darf man, was die musikalische Seite des Frankfurter Erstlings angeht, einen fulminanten Erfolg bilanzieren. In Martyn Brabbins am Pult des Frankfurter Opernorchesters hatte Riehm den exzellentesten Bündnispartner, den er sich nur wünschen konnte. Die ganze Komponistenpower, die Riehm in die Rache- und Verzweiflungsarien der Kirke und der Sirenen wie in seinen brausenden, klopfenden Orchestersatz gelegt hatte (unter kluger Verwendung älteren sirenen-tauglichen Materials!) – dies alles schaufelte Brabbins aus dem Graben und warf es uns vor die Füße. (…)

Georg Beck, www.nmz.de (neue musikzeitung)


(…) Eine Uraufführung, die (…) den Start in eine aufregende, ereignisreiche Saison markiert.

Barbara Röder, www.klassik.com

La Bohème, Wiederaufnahme vom 5. September 2014


Das hat wieder richtig Spaß gemacht

Puccinis La Bohème an der Frankfurter Oper in ihrer 100. Aufführung der Inszenierung von Alfred Kirchner (1997/98), brachte herrliche Stimmen.

(…) Mehrere Darsteller-Sänger sollen gelobt werden, allen voran die bezwingend schön und fein singende Mimì der Amerikanerin Karen Vuong, die sich in Sentimentalität streng zügelt, sanfteste Bewegungen an den Tag legt und in der Verliebtheit einen mädchenhaften Überschwang. Kurzum eine entzückende Person und ein wahrer Gewinn für das Opernensemble.
Der aus Guatemala stammende Tenor Mario Chang wird von der nächsten Saison an festes Ensemblemitglied – auch das ein feiner Zugewinn. Chang ist mit einer herrlichen Stimme begabt und auch mit der Macht der Strahltöne in der Höhe. Er ist ein geschmeidiger, spielfreudiger und sensibel auf die Situation eingehender Darsteller und Sänger.
Dann Musetta: Die temperamentvoll-kesse Sofia Fomin ist ebenfalls mit einer höchst wandlungsfähigen Stimme beschenkt. Sie fegt durch den angestaubten Laden (Bühnenbild: Andreas Reinhardt), wirbelt nach Lust und Laune die Männer auf, erliegt dann aber selber der Liebe. Diese Musetta-Fomina ist aber auch in der Lage, am schlechten Ende ehrlich-innigen Anteil an Mimìs Elend zu nehmen. Das übrige Ensemble: leichtsinnige Bohèmiens, die herumtollen wie übermütige Halbwüchsige und dabei lebhaft und durchweg gut singen. Diese Aufführung machte einem wieder Spaß.

Gabriele Nicol, Frankfurter Neue Presse


Überzeugende Ensembleleistung mit tenoralem Glanzlicht

Zehnte Wiederaufnahme, einhundertste Vorstellung, alle Rollen ausnahmslos mit Ensemblemitgliedern besetzt – das klingt nach lauwarmer Repertoire-Routine. Dass es dazu am vergangenen Freitag nicht kam, sondern dass ein vielversprechender Saisonauftakt gelang, belegt einmal mehr die glückliche Hand der Frankfurter Opernintendanz bei der Entdeckung junger Stimmen. Gleich bei drei Rollen vermerkte der Besetzungszettel ein Rollendebüt.
(…)
Richtigen Spaß macht es, den zweiten Debütanten Iurii Samoilov dabei zu erleben, wie er in der Rolle des Marcello aufgeht. In der vergangenen Saison gehörte der junge Bariton noch dem Opernstudio an. Mit dem Debüt als Marcello gibt er zugleich seinen Einstand als neues Ensemblemitglied. Er bewältigt die Herausforderung souverän. Seine Stimme besitzt einen wohltönenden Kern, ist in allen Registern ausgeglichen und überzeugt mit unangestrengter, geradezu tenoraler Höhe. Man merkt ihm die Freude darüber an, sich endlich in einer größeren Rolle beweisen zu können.
(…) Mario Chang führt sich in das Ensemble mit seinem Frankfurt-Debüt als Rudolfo ein. Mit der Aufnahme des gerade einmal 24 Jahre jungen Tenors aus Guatemala in das Opernensemble ist Intendant Bernd Loebe ein echter Coup gelungen. Eine solche Prachtstimme kaufen sich Opernhäuser üblicher Weise als Gast für wenige Vorstellungen ein. (…)
Geboten wird kein Wunschkonzert mit teuren Sängerstars, die nebeneinander her agieren, sondern eine Teamleistung mit vokalen Glanzlichtern. Die Oper Frankfurt zeigt sich zum Saisonbeginn bestens aufgestellt. Der konsequente Ausbau des Ensembles trägt schöne Früchte. Nach einer Bohème allein mit Bordmitteln auf diesem musikalischen Niveau wird man anderen Orts lange suchen müssen.

Michael Demel, www.deropernfreund.de

Juli
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DON CARLO
Giuseppe Verdi
Freitag 05.07.2013 18:30 Uhr
Opernhaus

Oper Finale 2013
Freitag 05.07.2013 19:30 Uhr
Haus am Dom

Nächste Premiere:


HÄNSEL UND GRETEL
Engelbert Humperdinck
Sonntag 12.10.2014 18:00 Uhr
Opernhaus
 
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