GÖTTERDÄMMERUNG
Wiederaufnahme

GÖTTERDÄMMERUNG
Richard Wagner
1813 - 1883

Text vom Komponisten
Uraufführung am 17. August 1876, Festspielhaus Bayreuth

In deutscher Sprache mit Übertiteln
Dauer: ca. 5 Stunden 45 Minuten inklusive zweier Pausen.
1. Pause von 40 Minuten nach ca. 2 Stunden 2. Pause von 25 Minuten nach dem 2. Akt

Einführung vor jeder Vorstellung eine halbe Stunde vor Vorstellungsbeginn im Holzfoyer.

Zum Werk

Die drei Nornen versuchen, ihr Wissen um das Geschehen zu ordnen, doch ihre Wahrnehmung verwirrt sich. Das Seil, in das sie die Geschichte gewebt haben, reißt. Siegfried bricht auf »zu neuen Taten« und lässt als Pfand seiner Liebe den Ring bei Brünnhilde. Die Gibichungen erwarten ihn schon: Gutrune erlangt mit Hilfe eines Vergessenstrankes Siegfrieds Liebe, und Siegfried soll als Brautwerber Brünnhilde für Gunther gewinnen – so hat es beider Halbbruder Hagen, Alberichs Sohn, geraten. Waltraute fleht Brünnhilde, ihre Schwester, an, den Ring dem Rhein zurückzugeben: das sei Wotans letzter Wille. Brünnhilde weigert sich, dieses Zeichen ihrer Liebe aus der Hand zu geben. Siegfried nimmt mit dem Tarnhelm Gunthers Gestalt an; er entwendet Brünnhilde den Ring und zwingt sie, ihm zu folgen. Alberich drängt seinen Sohn Hagen, den Ring in seine Gewalt zu bringen, und mahnt ihn zur Treue. Siegfried kehrt zurück und berichtet vom Erfolg seiner Brautwerbung. Hagen ruft die Mannen zu den Waffen: sie sollen die Ehre von Gunthers Braut schützen. Als Brünnhilde den Ring an Siegfrieds Finger sieht, durchschaut sie den Betrug und klagt ihn an. Beide schwören heilige Eide. Brünnhilde, Gunther und Hagen beschließen Siegfrieds Tod. Bei der Jagd begegnet Siegfried den Rheintöchtern, doch er gibt ihnen den Ring nicht. Bei der gemeinsamen Rast erzählt Siegfried von seinen Erlebnissen. Als er, dessen Erinnerung Hagen mit einem Zaubertrank wiedergeweckt hat, auf Brünnhilde zu sprechen kommt und sein Meineid offenbar wird, ersticht Hagen ihn. Die Leiche Siegfrieds wird zurückgeführt. Im Streit um den Ring tötet Hagen Gunther. Brünnhilde ordnet an, einen Scheiterhaufen zu errichten, auf dem sie mit Siegfried verbrennen will. Auf das Feuer folgt eine gewaltige Überschwemmung, bei der sich die Rheintöchter endlich des Ringes bemächtigen.


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Termine

Sonntag 03.02.2013 16:00 Uhr

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Mitwirkende

Musikalische Leitung
Sebastian Weigle
Regie
Vera Nemirova
Szenische Leitung der Wiederaufnahme
Orest Tichonov
Bühnenbild
Jens Kilian
Kostüme
Ingeborg Bernerth
Licht
Olaf Winter
Dramaturgie
Malte Krasting
Video
Vera Nemirova
Katja Gehrke
Chor und Herren des Extrachores
Matthias Köhler

Siegfried
Lance Ryan
Gunther
Peter Felix Bauer
Alberich
Jochen Schmeckenbecher
Hagen
Gregory Frank
Brünnhilde
Rebecca Teem
Gutrune
Anja Fidelia Ulrich
Waltraute
Claudia Mahnke
1. Norn
Meredith Arwady
2. Norn
Claudia Mahnke
3. Norn
Angel Blue
Woglinde
Britta Stallmeister
Wellgunde
Jenny Carlstedt
Flosshilde
Katharina Magiera

Frankfurter Opern- und Museumsorchester
Chor und Extrachor der Oper Frankfurt


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