DIE WALKÜRE
Wiederaufnahme

DIE WALKÜRE
Richard Wagner
1813 - 1883

Text vom Komponisten
Uraufführung am 26. Juni 1870, Königliches Hof- und Nationaltheater, München


In deutscher Sprache mit Übertiteln
Dauer: ca. 5 Stunden inkl. zweier Pausen
1. Pause von 30 Minuten nach dem 1. Akt (ca. 1 Stunde)
2. Pause von 30 Minuten nach dem 2. Akt (ca. 1 1/2 Stunden)
3. Akt ca. 1 Stunde 10 Minuten

Einführung vor jeder Vorstellung jeweils eine halbe Stunde vor Vorstellungsbeginn im Holzfoyer

Zum Werk

Mit der Walküre beginnt die eigentliche Handlung von Wagners Ring des Nibelungen. Denn nun entfaltet sich der aus diesem Gedanken geborene Plan Wotans: das Unrecht, das er selbst mit in die Welt gesetzt hat, aus ihr wieder zu entfernen. Der Raub des Rheingolds muss rückgängig, der macht- und unheilbringende Ring unschädlich gemacht werden. Wotan selbst darf es nicht tun, ihn binden Verträge. So hat er das Menschengeschlecht der Wälsungen gezeugt und außerdem mit Erda, der Ur-Wala, ein Mädchen: die Walküre Brünnhilde, die mit acht Halbschwestern ein Heer für die letzte Schlacht aufbaut. Ein Sturm tobt zu Beginn dieses »Ersten Tags« des Bühnenfestspiels. Überzeugungen prallen aufeinander. Es gärt und brodelt überall. Sippen, Selbstverteidigung, kriegsähnliche Zustände. Im ersten Aufzug fügt sich das, »was nie sich traf«, die ehebrecherische Blutschande, die Geschwisterliebe: Siegmund und Sieglinde. Ein Schwert wird gewonnen, eine Flucht beginnt. Im zweiten Aufzug Streit und bitteres Einsehen und eine schonungslose Selbstbekenntnis. Die Begegnung mit Liebe führt zu Ungehorsam, Brünnhilde ist nicht mehr »Wotans Wille«, ein Kampf endet anders als gewünscht. Eine neue Flucht – und, im dritten Aufzug, eine Strafe, die Hoffnung in sich schließt. Wieder ein feierliches Ende: aber diesmal ein Abschied ins Ungewisse. – Kräfte zwischen Zügelung und Entfesselung ringen miteinander in der Walküre, Flüstern und Schreien und – wie Relikte aus alter Zeit – Inseln des Wohlklangs.


Mit freundlicher Unterstützung der Landesbank Hessen-Thüringen Sponsorenlogo Landesbank Hessen-Thüringen
Termine

Sonntag 27.01.2013

Weitere Termine:
08.02.2013

Mitwirkende

Musikalische Leitung
Sebastian Weigle
Regie
Vera Nemirova
Szenische Leitung der Wiederaufnahme
Hans Walter Richter
Bühnenbild
Jens Kilian
Kostüme
Ingeborg Bernerth
Licht
Olaf Winter
Dramaturgie
Malte Krasting
Video
Bibi Abel

Siegmund
Frank van Aken
Hunding
Ante Jerkunica
Wotan
Terje Stensvold
Sieglinde
Dara Hobbs
Brünnhilde
Rebecca Teem
Fricka
Tanja Ariane Baumgartner
Gerhilde
Anja Fidelia Ulrich
Ortlinde
Britta Stallmeister
Waltraute
Nina Tarandek
Schwertleite
Katharina Magiera
Helmwige
Elizabeth Reiter
Siegrunde
Lisa Wedekind
Grimgerde
Jie Zhang
Rossweiße
Stine Marie Fischer

Frankfurter Opern- und Museumsorchester


* Mitglied des Opernstudios

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