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Saison 2013/2014
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Premiere
RIENZI, DER LETZTE DER TRIBUNEN
Richard Wagner
1813 - 1883
Große tragische Oper in fünf Akten
Text vom Komponisten nach dem Roman Rienzi, or The Last of the Tribunes (1835) von Edward Bulwer-Lytton in der Übersetzung von Georg Nikolaus Bärmann (1836)
Uraufführung am 20. Oktober 1842, Hoftheater, Dresden
Konzertante Aufführung in deutscher Sprache mit Übertiteln
Da es sich um die Aufführung einer gekürzten Fassung handelt, wird die Konzertdauer ca. 3 Stunden inkl. einer Pause betragen.
Zum Werk
Rom, um die Mitte des 14. Jahrhunderts. Der Volkstribun Cola di Rienzi will das alte
republikanische römische Imperium neu errichten und kämpft gegen die verkommenen Adelsfamilien. Gemeint hat Wagner aber seine eigene Gegenwart, die der Jahre vor der Märzrevolution. Sein frühes fünfaktiges Werk wurde deshalb ein so durchschlagender Erfolg, weil es die Kapazitäten des Genres, der großen historischen Oper, sowohl in der kompositorischen als auch in der dramaturgischen Architektonik bis zum Äußersten ausschöpfte. Komprimiert fand sich darin alles, was die historisierende populäre Erzählkunst der Zeit in epischer Breite vorgegeben hatte. Vorausgegangen waren in der Oper Rossinis Tell, Meyerbeers Hugenotten und Halévys Jüdin. Wagner beutete den Fundus dieser Modelle radikal aus: »Tänze, Märsche, Festzüge, kirchlicher Pomp und Straßenkämpfe, schließlich gar Feuersbrünste und Einstürze drängen einander, dass dem Hörer vor lauter historischem Prunk und Lärm Sehen wie Hören vergeht.« (Eduard Hanslick) Spannung zu erzeugen ist das Ziel der auf Effekte bedachten Musik mit ihren Posaunenattacken, Glockengeläute und Bannflüchen, mit sentimentalen Kantilenen, süßen Liebesduetten und der berühmten Ouvertüre. Melodramatisch präsentiert sich die Handlung als eine für den jungen Wagner typische Verbindung von Weltgeschichte und Romanze.
Handlung
Rom, Mitte des 14. Jahrhunderts: Während der Papst in Avignon weilt, machen sich in der Stadt unter dem gewaltsamen Machtgerangel der verfeindeten Adelsfamilien Orsini und Colonna Zerstörung und Schrecken breit. Einzig der päpstliche Notar Cola di Rienzi kann die Wogen glätten und nutzt die Gunst der Stunde für die eigene Karriere. Das Volk feiert ihn als Friedensstifter und Rienzi lässt sich zum Volkstribun ausrufen. Auch die Adligen schwören ihm die Treue, haben seine Ermordung jedoch bereits im Sinn. Adriano Colonna, der Rienzis Schwester Irene liebt und ihm zur Seite steht, kann den Tribun allerdings warnen. Das Attentat misslingt. Den darauffolgenden offenen Aufstand lässt Rienzi blutig niederschlagen. Adriano, dessen Vater unter den Opfern ist, schwört nun Rache. Er wiegelt das ohnehin ungehaltene Volk gegen den Tribun auf und auch die Kirche bezieht Stellung gegen ihn. Rienzis Tage sind gezählt.
Termine
Freitag 17.05.2013
Weitere Termine:
20.05.2013
Mitwirkende
Musikalische Leitung
Sebastian Weigle
Chor
Matthias Köhler
Cola Rienzi
Peter Bronder
Irene
Christiane Libor
Steffano Colonna
Falk Struckmann
Adriano
Claudia Mahnke
Paolo Orsini
Daniel Schmutzhard
Kardinal Orvieto
Alfred Reiter
Baroncelli
Beau Gibson
Cecco del Vecchio
Peter Felix Bauer
Chor der Oper Frankfurt
Frankfurter Opern- und Museumsorchester








