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Saison 2013/2014
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Premiere
PELLÉAS ET MÉLISANDE
Claude Debussy
1862 - 1918
Drame lyrique in fünf Akten
Text von Maurice Maeterlinck (1893)
Uraufführung am 30. April 1902, Opéra-Comique, Salle Favart, Paris
In französischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Dauer: annähernd 3 1/2 Stunden inkl. einer Pause
Zum Werk
Maurice Maeterlincks Buch von der unglücklichen Liebe zwischen Pelléas und
Mélisande ist ein Schlüsselwerk des poetischen Symbolismus. Sein Strukturprinzip,
die durchgängige Ambivalenz von realer und irrealer Sphäre, wird in Debussys
einziger vollendeter Oper kongenial auf das kompositorische Verfahren übertragen.
In sagenumwobener Zeit spielt das fünfaktige Drame lyrique. Schauplatz ist das düstere Schloss Allemonde, das die Familie des greisen Königs Arkel bewohnt. Golaud, ein Enkel des Königs, erblickt auf der Jagd das Mädchen Mélisande. Er erfährt vage etwas von einem großen, ihr widerfahrenen Leid, aber nichts von ihrer Herkunft. Als seine Gattin kommt Mélisande nach Allemonde, wo auch Golauds Bruder Pelléas lebt. Es beginnt die traurige Geschichte der Leidenschaft zwischen Pelléas und Mélisande. Mélisande verliert Golauds Ring genau zu der Zeit, als diesem ein Unfall beim Reiten zustößt. Durch Yniold, seinen noch kleinen Sohn aus erster Ehe, erfährt Golaud von der Liebesbeziehung. Das Verhängnis nimmt seinen Lauf. Golaud tötet den Bruder. Mélisande stirbt nach der Geburt einer Tochter.
In Debussys Verzicht auf brillierende Kantabilität zugunsten des deklamatorischen Elements, in seiner Technik der Aufdeckung des Mysteriösen durch die kommentierende Orchestersprache vollzog sich eine radikale Erneuerung der Behandlung des Verhältnisses von Dichtung und Musik. Debussy selbst drückte das so aus: »Die Personen des Pelléas-Dramas versuchen ganz natürlich zu singen und nicht in einem willkürlichen Tonfall, der aus veralteten Traditionen stammt.«
In sagenumwobener Zeit spielt das fünfaktige Drame lyrique. Schauplatz ist das düstere Schloss Allemonde, das die Familie des greisen Königs Arkel bewohnt. Golaud, ein Enkel des Königs, erblickt auf der Jagd das Mädchen Mélisande. Er erfährt vage etwas von einem großen, ihr widerfahrenen Leid, aber nichts von ihrer Herkunft. Als seine Gattin kommt Mélisande nach Allemonde, wo auch Golauds Bruder Pelléas lebt. Es beginnt die traurige Geschichte der Leidenschaft zwischen Pelléas und Mélisande. Mélisande verliert Golauds Ring genau zu der Zeit, als diesem ein Unfall beim Reiten zustößt. Durch Yniold, seinen noch kleinen Sohn aus erster Ehe, erfährt Golaud von der Liebesbeziehung. Das Verhängnis nimmt seinen Lauf. Golaud tötet den Bruder. Mélisande stirbt nach der Geburt einer Tochter.
In Debussys Verzicht auf brillierende Kantabilität zugunsten des deklamatorischen Elements, in seiner Technik der Aufdeckung des Mysteriösen durch die kommentierende Orchestersprache vollzog sich eine radikale Erneuerung der Behandlung des Verhältnisses von Dichtung und Musik. Debussy selbst drückte das so aus: »Die Personen des Pelléas-Dramas versuchen ganz natürlich zu singen und nicht in einem willkürlichen Tonfall, der aus veralteten Traditionen stammt.«
Mit freundlicher Unterstützung der
Termine
Donnerstag 06.12.2012 19:00 Uhr
Weitere Termine
Opernhaus
Abonnement: Serie 08
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Mitwirkende
Musikalische Leitung
Friedemann Layer
Regie
Claus Guth
Bühnenbild und Kostüme
Christian Schmidt
Licht
Olaf Winter
Dramaturgie
Norbert Abels
Chor
Felix Lemke
Arkel, König von Allemonde
Alfred Reiter
Pelléas
Christian Gerhaher
Mélisande
Christiane Karg
Golaud, Arkels Enkel
Paul Gay
Geneviève
Hilary Summers
Yniold, Golauds Sohn aus erster Ehe
David Jakob Schläger**
Ein Arzt
Sungkon Kim
Chor der Oper Frankfurt
Frankfurter Opern- und Museumsorchester
** Knabensolist des Mainzer Domchores
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