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Premiere
KÖNIGSKINDER
Engelbert Humperdinck
1854 -1921
Märchenoper in drei Aufzügen
Text vom Komponisten nach dem Märchendrama (1893) von Ernst Rosmer (Pseudonym für Elsa Bernstein-Porges)
Uraufführung am 28. Dezember 1910, Metropolitan Opera, New York
In deutscher Sprache mit Übertiteln
Dauer: ca. 3 1/4 Stunden inkl. einer Pause
Zum Werk
Das Märchenpaar, der Königssohn und die von einer Hexe großgezogene Gänsemagd, scheitert. Nur ein verlachter Spielmann, ein Mensch reinen Herzens, erkennt ihre ehrliche Liebe, ihren wahren Wert. Die habgierigen Bürger der Stadt Hellabrunn schicken sie in den Tod: Die Königskinder gehen an einem vergifteten Zauberbrot zugrunde. In einer teils symbolistischen, teils naiven Kunstsprache erzählt Humperdincks Oper das düstere Märchen. Seine Partitur, eine der schönsten der Jahrhundertwende, gehört zu den vierzehn Bühnenwerken des Komponisten, von denen sich nur eines auf den Spielplänen etablieren konnte: Der Welterfolg von Hänsel und Gretel verdeckte andere, darunter die Königskinder, die für ihre Qualität und Theaterwirkung gleiche Aufmerksamkeit verdienten. Auf die Initiative des Musikkritikers Heinrich Porges entstand 1895 die erste Fassung der Königskinder als abendfüllendes Melodram, in dem alle Abstufungen von gesprochenen Texten bis zum Gesang vorkamen.
Zehn Jahre später entschloss sich Humperdinck, den Text zu kürzen und das Werk zu einer Oper umzuarbeiten. So entstand zwischen 1907 und 1910 die Oper Königskinder. Ihrer Form nach baut sie auf Wagners Musikdramen auf, bezieht sich hörbar auf dessen Werke. Humperdinck übernahm jedoch nicht die Leitmotivtechnik, um Personen, Beziehungen oder Handlungen zu charakterisieren. Der »Liebestod« des jungen Paares im Schnee wirkt erschütternd, rührend und zutiefst pessimistisch. Königskinder, die traurigste Märchenoper, reflektiert eine herzlose Gesellschaft, die außerhalb ihrer gewohnten Norm nichts zu tolerieren weiß.
Zehn Jahre später entschloss sich Humperdinck, den Text zu kürzen und das Werk zu einer Oper umzuarbeiten. So entstand zwischen 1907 und 1910 die Oper Königskinder. Ihrer Form nach baut sie auf Wagners Musikdramen auf, bezieht sich hörbar auf dessen Werke. Humperdinck übernahm jedoch nicht die Leitmotivtechnik, um Personen, Beziehungen oder Handlungen zu charakterisieren. Der »Liebestod« des jungen Paares im Schnee wirkt erschütternd, rührend und zutiefst pessimistisch. Königskinder, die traurigste Märchenoper, reflektiert eine herzlose Gesellschaft, die außerhalb ihrer gewohnten Norm nichts zu tolerieren weiß.
Mit freundlicher Unterstützung des Frankfurter Patronatsvereins für die Städtischen Bühnen e.V. - Sektion Oper
Termine
Mittwoch 03.10.2012 19:30 Uhr
Weitere Termine
Opernhaus
Abonnement: Serie 02
Vorverkauf und Ticketpreise
Mitwirkende
Musikalische Leitung
Sebastian Weigle
Regie
David Bösch
Bühnenbild
Patrick Bannwart
Kostüme
Meentje Nielsen
Licht
Frank Keller
Dramaturgie
Zsolt Horpácsy
Chor
Matthias Köhler
Kinderchor
Michael Clark
Der Königssohn
Daniel Behle
Die Gänsemagd
Amanda Majeski
Der Spielmann
Nikolay Borchev
Die Hexe
Julia Juon
Der Holzhacker
Magnús Baldvinsson
Der Besenbinder
Martin Mitterrutzner
Sein Töchterchen
Chiara Bäuml
Der Ratsälteste
Franz Mayer
Der Wirt
Dietrich Volle
Die Wirtstochter
Nina Tarandek
Der Schneider
Beau Gibson
Die Stallmagd
Katharina Magiera
1. Torwächter
Thomas Charrois
2. Torwächter
Garegin Hovsepian
Eine Frau
Claudia Grunwald
Chor der Oper Frankfurt
Frankfurter Opern- und Museumsorchester
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