DIE ZAUBERFLÖTE
Wiederaufnahme

DIE ZAUBERFLÖTE
Wolfgang Amadeus Mozart
1756 - 1791

Große Oper in zwei Aufzügen
Text von Emanuel Schikaneder
Uraufführung am 30. September 1791, Freihaustheater auf der Wieden, Wien

In deutscher Sprache
Dauer: ca. 3 Std. und 15 Min. inkl. einer Pause




Zum Werk

Goethe erhielt 1793 einen Brief seiner Mutter aus Frankfurt: »Neues gibt’s hier nichts, als dass die Zauberflöte 18 Mal ist gege ...
Goethe erhielt 1793 einen Brief seiner Mutter aus Frankfurt: »Neues gibt’s hier nichts, als dass die Zauberflöte 18 Mal ist gegeben worden – und das Haus immer gepfropft voll war... Kein Mensch will von sich sagen lassen – er hätte sie nicht gesehen«. Damit dürfte der berühmteste Sohn der Stadt bereits vor 220 Jahren geahnt haben, was sich längst bestätigt hat: Diese Oper ist eine »Erfolgsstory«, die auf einer Wiener Vorstadtbühne beginnt. Denn Mozart hatte seine letzte Oper für das bürgerliche Volkstheater geschrieben und darin Elemente von Märchen und Volksschwank mit den Gedanken der Freimaurer und der zeitgenössischen Sehnsucht nach fernen Ländern verknüpft. Entstanden ist ein Abenteuer um Leben und Tod, um die Liebe und das Erwachsenwerden, um Weisheit und Macht, um den ewigen Kampf zwischen Gut und Böse und um die Magie der Musik. Mit der koloraturreichen Arie der Königin der Nacht und den liedhaften Momenten Papagenos weist Die Zauberflöte zudem wahre »Evergreens« des Opernrepertoires auf. Und auch die Frankfurter Inszenierung ist seit rund fünfzehn Jahren ein »Hit«: zauberhaft, detailreich und an vielen Stellen überaus komisch.

Handlung

Prinz Tamino hat einen verrückten Traum: von bösen Schlangen, schönen Damen, einer nächtlichen Königin und einem lustigen Vogelman ...
Prinz Tamino hat einen verrückten Traum: von bösen Schlangen, schönen Damen, einer nächtlichen Königin und einem lustigen Vogelmann mit Namen Papageno. Eine Prinzessin ist entführt worden und Tamino macht sich gemeinsam mit seinem neuen flatterhaften Freund auf, um sie zu retten. Doch im Palast des Zauberers Sarastro geraten die Verhältnisse von Gut und Böse ins Wanken. Statt herzloser Entführer finden sich dort die Priester des Weisheitstempels. Sie bieten Tamino an, in ihre Reihen einzutreten. Zuvor aber muss er sich harten Proben stellen, in die auch Papageno und Prinzessin Pamina verstrickt werden – was sie mit sehr unterschiedlicher Langmut ertragen.
Termine

Donnerstag 07.11.2013 19:00 Uhr

Weitere Termine

Opernhaus

Vorverkauf und Ticketpreise

Mitwirkende

Musikalische Leitung
Hartmut Keil
Regie
Alfred Kirchner
Szenische Leitung der Wiederaufnahme
Orest Tichonov
Bühnenbild und Kostüme
Michael Sowa
Vincent Callara
Licht
Olaf Winter
Dramaturgie
Vera Sturm
Chor
Markus Ehmann

Sarastro
Alfred Reiter
Tamino
Martin Mitterrutzner
Sprecher
Franz Mayer
Pamina
Juanita Lascarro
Königin der Nacht
Emily Hindrichs
Papageno
Björn Bürger
Papagena
Kateryna Kasper *
Monostatos
Peter Marsh
1. Dame
Karen Vuong
2. Dame
Nina Tarandek
3. Dame
Katharina Magiera
1. Geharnischter
Michael McCown
2. Geharnischter
Vuyani Mlinde
Priester
Pere Llompart

* Mitglied des Opernstudios


Chor der Oper Frankfurt
Frankfurter Opern- und Museumsorchester


 
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