Wiederaufnahme

DIE FRAU OHNE SCHATTEN
Richard Strauss
1864 - 1949

Oper in drei Akten
Text von Hugo von Hofmannsthal
Uraufführung am 10. Oktober 1919, Staatsoper, Wien

In deutscher Sprache mit Übertiteln

Dauer: ca. 4 1/2 Std. inkl. zweier Pausen

zum Werk

In Traumwelten verwurzelt, entsteht Die Frau ohne Schatten größtenteils zu einer Zeit, in der die reale Welt vom Ersten Weltkrieg dominiert wird. 1911 äußern Richard Strauss und Hugo von Hofmannsthal erste Ideen zu ihrer vierten gemeinsamen Oper. Sechs Jahre später liegt die Partitur vollständig vor. Verschiedenste Motive der morgen- und abendländischen Literatur, darunter das Alte Testament, Goethes Faust und orientalische Märchen hat Hofmannsthal zu der Geschichte um die Tochter des Geisterkönigs verwoben, die auch ein Jahr nach ihrer Hochzeit mit dem menschlichen Kaiser noch keinen Schatten wirft und damit nicht nur ihr Dasein als Kaiserin im Menschenreich gefährdet, sondern auch riskiert, dass ihr Ehemann zu Stein erstarrt. Einer armen Färberin, die sich ihrem Ehemann verweigert, schlägt die Kaiserin einen Handel vor: ihr Schatten gegen ein gutes Leben. Christof Nels Blick auf die Oper, die mit einer einmaligen musikalischen Psychologisierung der Figuren und einer besonders komplizierten und facettenreichen Partitur aufwartet, trug 2003 maßgeblich bei zur Auszeichnung der Oper Frankfurt als »Opernhaus des Jahres«. 2003. Gleichzeitig wurde Sebastian Weigle für die musikalische Leitung der Produktion als »Dirigent des Jahres« 2003 geehrt und in der Folge zum Generalmusikdirektor der Oper Frankfurt ernannt. In Traumwelten verwurzelt entsteht Die Frau ohne Schatten größtenteils zu einer Zeit, in der die reale Welt vom Ersten Weltkrieg dominiert wird. 1911 äußern Richard Strauss und Hugo von Hofmannsthal erste Ideen zu ihrer vierten gemeinsamen Oper. Sechs Jahre später liegt die Partitur vollständig vor. Verschiedenste Motive der morgen- und abendländischen Literatur, darunter das Alte Testament und Goethes Faust sowie orientalische Märchen, hat Hofmannsthal zu der Geschichte um die Tochter des Geisterkönigs verwoben, die auch ein Jahr nach ihrer Hochzeit mit dem menschlichen Kaiser noch keinen Schatten wirft und damit nicht nur ihr Dasein als Kaiserin im Menschenreich gefährdet, sondern auch riskiert, dass ihr Ehemann zu Stein erstarrt. Einer armen Färberin, die sich ihrem Ehemann verweigert, schlägt die Kaiserin einen Handel vor: ihr Schatten gegen ein gutes Leben … Christof Nels Inszenierung der Oper, die mit einer einmaligen musikalischen Psychologisierung der Figuren und einer besonders komplizierten und facettenreichen Partitur aufwartet, trug 2003 maßgeblich bei zur Auszeichnung der Oper Frankfurt als »Opernhaus des Jahres«. Gleichzeitig wurde Sebastian Weigle 2003 für die musikalische Leitung als »Dirigent des Jahres« geehrt und in der Folge zum Generalmusikdirector der Oper Frankfurt ernannt.
Termine

Donnerstag 06.11.2014 18:00 Uhr

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Abonnement: Serie 15

Vorverkauf und Ticketpreise

Mitwirkende

Musikalische Leitung
Sebastian Weigle
Regie
Christof Nel
Szenische Analyse
Martina Jochem
Szenische Leitung der Wiederaufnahme
Orest Tichonov
Bühnenbild
Jens Kilian
Kostüme
Ilse Welter
Licht
Olaf Winter
Dramaturgie
Norbert Abels
Chor
Tilman Michael

Die Kaiserin
Tamara Wilson
Barak
Terje Stensvold
Seine Frau
Sabine Hogrefe
Die Amme
Tanja Ariane Baumgartner
Der Kaiser
Burkhard Fritz
Der Einäugige
Franz Mayer
Der Einarmige
Björn Bürger
Der Bucklige
Hans-Jürgen Lazar
Der Geisterbote
Dietrich Volle
Erscheinung des Jünglings
Michael Porter *
Ein Hüter der Schwelle des Tempels / Stimme des Falken
Brenda Rae
Stimme von oben
Katharina Magiera
Die Stimmen der Wächter der Stadt
Franz Mayer
Dietrich Volle
Björn Bürger

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