Wiederaufnahme

LA CENERENTOLA
Gioacchino Rossini
1792 - 1868

Aschenbrödel
Dramma giocoso in zwei Akten
Text von Jacopo Ferretti
Uraufführung am 25. Januar 1817, Teatro della Valle, Rom
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Dauer: ca. 3 Stunden inkl. einer Pause

zum Werk

Wie ein Traumspiel am seidenen Faden entwickelt sich die Handlung der wohl berühmtesten musikalischen Adaptation des Aschenbrödel-Märchens. Die freie Übertragung des Märchens von Charles Perrault, die ein Jahr nach Il barbiere di Siviglia uraufgeführt wurde, ersetzt die böse Stiefmutter durch einen ehrgeizigen aber einfältigen Stiefvater, die gute Fee durch den Philosophen Alidoro, Lehrer des Prinzen Don Ramiro und den auf dem fest verlorenen Schuh durch ein Armband, das als Pfand dient. Rossinis und Ferrettis La Cenerentola greift auf verschiedenartige Vorlagen des Aschenbrödel-Stoffes zurück, wobei schon der Untertitel des Librettos Der Triumph der Tugend auf die Tradition des bürgerlichen Rührstücks verweist. Sie erzählt die Geschichte von Angelina (genannt Cenerentola), der Stieftochter Don Magnificos, die von ihren Schwestern Clorinda und Tisbe als Dienerin behandelt wird, bevor Prinz Don Ramiro schließlich um ihre Hand anhält. Er befreit sie damit von ihrem elenden Schicksal, das sie bis dahin in ihrem immer wiederkehrenden Lied besungen hatte: »Una volta c’era un re« – »Es war einmal ein König«. La Ceneretola nimmt in Rossinis Schaffen eine besondere Stellung ein: Sie verbindet die Motorik und den Feuerwerkscharakter der Musik mit virtuos konstruierten Momentaufnahmen der Hauptfiguren, wodurch das Märchen in seiner Adaptation mit feinen musikalischen Mitteln und liebenswürdigen Details erzählt wird. Mit all ihren Begierden, Tugenden, Schwächen und Sehnsüchten stellt Rossini die Figuren dar und führt sie in schwindelerregenden Ensembles zusammen. Keith Warners Ceneretola-Inszenierung wurde sowohl von der Presse als auch vom Publikum begeistert aufgenommen: Seine Interpretation vermittelt Rossinis Humor und musikalisch-dramaturgischen Tiefsinn auf höchstem szenischen Niveau. Wie ein Traumspiel am seidenen Faden entwickelt sich die Handlung der wohl berühmtesten musikalischen Adaptation des Aschenbrödel-Märchens. Die freie Übertragung des Märchens von Charles Perrault, die ein Jahr nach Il barbiere di Siviglia uraufgeführt wurde, ersetzt die böse Stiefmutter durch einen ehrgeizigen, aber einfältigen Stiefvater, die gute Fee durch den Philosophen Alidoro, Lehrer des Prinzen Ramiro, und den auf dem Fest verlorenen Schuh durch ein Armband, das als Pfand dient. Rossinis und Ferrettis La Cenerentola greift auf verschiedenartige Vorlagen des Aschenbrödels-Stoffes zurück. Sie erzählt die Geschichte von Angelina (genannt Cenerentola), der Tochter Don Magnificos, die von ihren Stiefschwestern Clorinda und Tisbe als Dienerin behandelt wird, bevor Prinz Ramiro schließlich um ihre Hand anhält. Er befreit sie damit von ihrem elenden Schicksal, das sie bis dahin in ihrem immer wiederkehrenden Lied besungen hatte: »Una volta c'era un re« - »Es war einmal in König«. La Cenerentola nimmt in Rossinis Schaffen eine besondere Stellung ein: Sie verbindet die Motorik und den Feuerwerkscharakter der Musik mit virtuos konstruierten Momentaufnahmen der Hauptfiguren, wodurch das Märchen in seiner Adaptation mit feinen musikalischen Mitteln und liebenswürdigen Details erzählt wird. Mit all ihren Begierden, Tugenden, Schwächen und Sehnsüchten stellt Rossini die Figuren dar und führt sie in schwindelerregenden Ensembles zusammen. Keith Warners Cenerentola-Inszenierung vermittelt Rossinis Humor und Tiefsinn auf höchstem szenischen Niveau.
Termine

Sonntag 10.05.2015 19:30 Uhr

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Opernhaus
Abonnement: Serie 24

Vorverkauf und Ticketpreise

Mitwirkende

Musikalische Leitung
Alexander Soddy
Regie
Keith Warner
Bühnenbild
Jason Southgate
Kostüme
Nicky Shaw
Licht
Simon Mills
Dramaturgie
Norbert Abels
Chor
Markus Ehmann

Angelina
Nina Tarandek
Clorinda
Sofia Fomina
Tisbe
Judita Nagyová
Don Ramiro
Martin Mitterrutzner
Don Magnifico
Simon Bailey
Dandini
Björn Bürger
Iurii Samoilov
Alidoro
Vuyani Mlinde

Chor der Oper Frankfurt

Frankfurter Opern- und Museumsorchester


*Mitglied des Opernstudios

 
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