DAS RHEINGOLD
Wiederaufnahme

DAS RHEINGOLD
Richard Wagner
1813 - 1883

Vorabend des Bühnenfestspiels Der Ring des Nibelungen

Text vom Komponisten
Uraufführung am 22. September 1869, Königliches Hof- und Nationaltheater, München

In deutscher Sprache mit Übertiteln
Dauer: ca. 2 1/2 Stunden ohne Pause

Im ServusTV-Magazin "kulTOUR mit Holender" stellt der frühere Wiener-Staatsoperndirektor Ioan Holender regelmäßig Highlights aus Klassik, Theater, Musical oder bildender Kunst vor. Am 23. Februar 2013 um 18.30 Uhr wird die Sendung Wagners Der Ring des Nibelungen an der Oper Frankfurt in den Fokus rücken.


Zum Werk

»(...) bisher warf immer der Sonnengott die Dichtgabe mit der Rechten und die Tongabe mit der Linken zwei so weit auseinanderstehe ...
»(...) bisher warf immer der Sonnengott die Dichtgabe mit der Rechten und die Tongabe mit der Linken zwei so weit auseinanderstehenden Menschen zu, dass wir noch bis diesen Augenblick auf den Mann harren, der eine echte Oper zugleich dichtet und setzt.« Was Jean Paul in Wagners Geburtsjahr – und in Bayreuth! – als ästhetisches Desiderat formuliert hatte, ist in der Vorstellung des Leipziger Komponisten zur Vision vom Gesamtkunstwerk gewachsen und schließlich bei den ersten Bayreuther Festspielen 1876 Realität geworden. Mit ihrer Rheingold-Inszenierung begann Vera Nemirova im Mai 2010 in Frankfurt ihr Vorhaben, Wagners Hauptwerk zeitgemäß auf die Bühne zu bringen. »Vier Ringe in einer Einheit – in der Statik und in Bewegung – stehen wie ein Himmelskörper im Raum«: Diese abstrakte räumliche Konstellation kontrapunktiert eine sehr konkrete Spielweise. Die »Opernwelt« resümierte nach der Premiere: »Wenn das Weitere hält, was dieses Rheingold verspricht, dann könnte es sich hier um einen großen Wurf handeln.«

Handlung

Die Rheintöchter hüten das Gold in der Tiefe des Stromes. Der Nibelung Alberich schwört der Liebe ab und kann so das Rheingold rau ...
Die Rheintöchter hüten das Gold in der Tiefe des Stromes. Der Nibelung Alberich schwört der Liebe ab und kann so das Rheingold rauben, aus dem er sich einen Ring schmiedet, der „maßlose Macht2 verleiht. – Die Götterburg ist gebaut, die Riesen Fasolt und Fafner verlangen ihren vereinbarten Lohn: Freia, die Göttin der Jugend, ohne deren Apfel die Götter altern würden. Wotan hofft auf Hilfe von Loge, der ihm einen Ausweg weisen soll. Doch Loge berichtet vom Raub des Rheingolds. Beide steigen hinab in Alberichs Reich Nibelheim. Dort überlisten sie Alberich, nehmen ihm den Schatz ab und entwenden ihm seinen Ring. Alberich verflucht den Ring und alle seine künftigen Besitzer. Statt das Gold den Rheintöchtern zurückzugeben, nutzt es Wotan, um seine Schulden zu bezahlen. Der Fluch zeigt seine Wirkung: Fafner erschlägt seinen Bruder im Streit um den Ring. Unter den Klagegesängen der Rheintöchter ersteigen die Götter ihre Burg. Nur Loge ahnt, wohin es führt: »Ihrem Ende eilen sie zu, die so stark im Bestehen sich wähnen.«


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Termine

Freitag 25.01.2013 19:30 Uhr

Weitere Termine

Opernhaus

Vorverkauf und Ticketpreise

Mitwirkende

Musikalische Leitung
Sebastian Weigle
Regie
Vera Nemirova
Szenische Leitung der Wiederaufnahme
Orest Tichonov
Bühnenbild
Jens Kilian
Kostüme
Ingeborg Bernerth
Licht
Olaf Winter
Dramaturgie
Malte Krasting
Video
Bibi Abel

Wotan
Terje Stensvold
Donner
Dietrich Volle
Froh
Beau Gibson
Loge
Kurt Streit
Alberich
Andrew Shore
Mime
Hans-Jürgen Lazar
Fasolt
Alfred Reiter
Fafner
Magnús Baldvinsson
Fricka
Tanja Ariane Baumgartner
Freia
Barbara Zechmeister
Erda
Meredith Arwady
Woglinde
Britta Stallmeister
Wellgunde
Jenny Carlstedt
Flosshilde
Katharina Magiera

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