Liederabend

Stéphane Degout (Bariton)
Simon Lepper (Klavier)


Stéphane Degout Der französische Bariton Stéphane Degout absolvierte das Conservatoire National Supérieur de Musique in Lyon und wurde anschließend Mitglied des Atelier Lyrique de lʼOpéra de Lyon. Mit seinem triumphalen Debüt als Papageno beim Festival d’Aix-en-Provence erregte er 1999 erstmals international Aufmerksamkeit. Es folgten Engagements an der Opéra de Paris (La Bohème, Die Zauberflöte, Ariadne auf Naxos, Così fan tutte, Iphigénie en Tauride, Le nozze di Figaro, Tannhäuser) Er war dort zu sehen als Thésée in Hippolyte et Aricie und in der Partie des Pelléas in Pelléas et Mélisande), debürtierte an der Berliner Staatsoper in der Titelpartie von Monteverdis LʼOrfeo, in denen er ebenfalls am Théâtre Royal de la Monnaie (LʼOrfeo, Pelléas et Mélisande, Così fan tutte, La Bohème, Die Zauberflöte, Le nozze di Figaro sowie Iphigénie en Tauride) und am Theater an der Wien (Così fan tutte, LʼOrfeo, Pelléas et Mélisande sowie Hamlet) auftrat. Des Weiteren war er Gast am Royal Opera House Covent Garden in London (La Cenerentola, Roméo et Juliette und Così fan tutte) und an der Lyric Opera of Chicago (Die Zauberflöte). An der Metropolitan Opera New York war er u.a. als Mercutio (Roméo et Juliette) sowie ebenso als Pelléas zu erleben; nach seinem Auftritt als Graf Almaviva an der Bayerischen Staatsoper im Herbst 2013 wird er im Juli 2014 in der Rolle des Raimbaud am Teatro alla Scala (Le Comte Ory) zu erleben sein. Er war bei den Festspielen in Salzburg, Glyndebourne sowie in Aix-en-Provence zu Gast. Seine Repertoire als Lied- und Konzertsänger verdient ebenfalls große Beachtung: Stéphane Degout gibt regelmäßig Liederabende in Paris, Montpellier, Brüssel, London, Rom, Berlin, Amsterdam und New York. Kürzlich gab er sein Debüt mit dem Chicago Symphony Orchestra unter Riccardo Muti. DVD-Aufnahmen wie Jules Massenets Werther und Wolfgang Amadeus Mozarts Così fan tutte (in der Inszenierung von Patrice Chéreau für das Festival Aix-en-Provence), Pelléas et Mélisande sowie Le Comte Ory (aus der Metropolitan Opera New York) dokumentieren sein künstlerisches Schaffen und sind bei Virgin Classics erhältlich. Zudem hat er Johannes Brahms’ Deutsches Requiem (in der Fassung für Klavier), Gabriel Faurés Requiem wie auch La Bohème für Deutsche Grammophon eingespielt. Seine erste CD mit dem Titel Mélodies widmete Degout dem französischen Repertoire (erschienen bei Naïve Records). Die Saison 2014/2015 bringt für Stéphane Degout eine Rückkehr zum Chicago Symphony Orchestra, zur Opéra de Paris (in der Partie des Pelléas sowie als Großer Priester des Apoll in Alceste), an das Theater an der Wien als Orest in Iphigénie en Aulide sowie auch als Graf Almaviva. Im September 2012 wurde Stéphane Degout zum ˃Chevalier de l'Ordre des Arts et des Lettres˂ ernannt; eine prestigeträchtige Auszeichnung, die für bedeutende Verdienste im Hinblick auf das französische Kulturgut verliehen wird. Des Weiteren wurde er mit dem Preis ˃Lyrical Artist of the Year˂ anlässlich der Victoires de la Musique Classique 2012 ausgezeichnet. Darüber hinaus wurde ihm 2013 der Musiktheaterpreis für die Beste männliche Hauptrolle für seine Darstellung des Hamlet in Thomas Ambroise gleichnamiger Oper verliehen.

Das detaillierte Programm zum Liederabend von Stéphane Degout finden Sie hier.


Achtung! Der für diesen Termin ursprünglich angekündigte Liederabend von Annette Dasch und Daniel Schmutzhard, begleitet am Klavier von Helmut Deutsch wird auf Dienstag, 16. Juni 2015 verlegt



Die Liederabende werden unterstützt von der Mercedes-Benz Niederlassung Frankfurt / Offenbach
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Termine

Dienstag 20.05.2014 20:00 Uhr

Opernhaus
Abonnement: Serie 18

Vorverkauf und Ticketpreise

Mitwirkende

Bariton
Stéphane Degout
Klavier
Simon Lepper
 
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