Museumskonzert
Museumskonzert


Zehn Sinfoniekonzerte der Frankfurter Museums-Gesellschaft e.V. mit dem Frankfurter Opern- und Museumsorchester im Großen Saal der Alten Oper (siehe auch Frankfurter Museumsgesellschaft)

Sehr verehrtes Publikum,

mit großer Vorfreude, Spannung und Ungeduld sehe ich der neuen Saison des Frankfurter Opern- und Museumsorchesters entgegen. Wir laden Sie ein zu verblüffenden Entdeckungen, angefangen mit zwei denkbar unorthodoxen Komponisten unserer Tage, Jörg Widmann und Daniel Schnyder, deren neue Musik ganz anders klingt, als man es gemeinhin in einem »Museum« vermuten sollte. Aber auch das Klavierkonzert von Benjamin Britten und Sergej S. Prokofjews Vierte Sinfonie werden Sie nicht alle Tage im Konzertsaal erleben. Oder die Fünfte von Brahms? Dieser Ehrentitel gilt Arnold Schönbergs Orchesterfassung des Klavierquartetts op. 25, das Brahms in jungen Jahren komponierte und mit einem furiosen Alla-Zingarese-Finale krönte. Und Robert Schumanns Szenen aus Goethes Faust werden zum ersten Male im Rahmen der Museumskonzerte gesungen und musiziert. Wir bringen sie im April 2013 in der Reihe »Impuls Romantik« des Kulturfonds Frankfurt RheinMain zur Aufführung, mit Christian Gerhaher in der Titelpartie: ein großes Ereignis für die Goethe-Stadt Frankfurt, auf das ich mich sehr freue.
   Ein besonderes Projekt erwartet uns im November 2012. In einer Kooperation mit der Frankfurter Hochschule für Musik und Darstellende Kunst wird sich das Frankfurter Opern- und Museumsorchester in Mahlers Dritter Sinfonie die Pulte mit dem Hochschulorchester teilen: gewiss ein unvergessliches Erlebnis für alle, die daran mitwirken. Und nicht zuletzt für unser Publikum! Wir dürfen in der neuen Spielzeit wieder Solisten von Weltruf begrüßen: die Pianisten Elisabeth Leonskaja, Tzimon Barto und Steven Osborne, die Geiger Nora Chastain und Frank Peter Zimmermann, den Cellisten Leonard Elschenbroich, ein Publikumsliebling nicht nur in seiner Heimatstadt Frankfurt. Ein Wiedersehen feiern wir mit Christopher Hogwood, der Haydn, Mendelssohn und Elgar dirigiert. Dmitrij Kitajenko bringt uns die Werke seiner russischen Landsleute Mussorgski und Prokofjew nahe. Michael Sanderling, Martyn Brabbins und Alexander Liebreich garantieren neue, eigenwillige und ungewohnte Perspektiven auf die Musik von Brahms, Wagner, Bruckner oder Schostakowitsch.
   Beste Voraussetzungen also, sich mit Vergnügen in eine mitreißende und aufregende Saison zu stürzen – um sich am Ende bereichert und beflügelt wiederzufinden.

Herzlich Ihr
Sebastian Weigle
 
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