TIEFLAND
Wiederaufnahme

TIEFLAND
Eugen d´Albert
1864 - 1932
Musikdrama in einem Vorspiel und zwei Aufzügen
Text von Rudolf Lothar (eigentlich Rudolf Spitzer), nach dem Schauspiel Terra baixa von Angel Guimerà
Uraufführung 1. Fassung am 15. November 1903, Neues Deutsches Theater Prag
Uraufführung 2. Fassung am 16. Januar 1905, Stadttheater Magdeburg

In deutscher Sprache mit Übertiteln
Dauer: ca. 3 Stunden mit einer Pause
Zum letzten Mal!




zum Werk

Solange wir den Hirten Pedro hoch oben in seiner bescheidenen Einsiedelei erleben, mag er noch über das Tiefland, wo »Zank und Ha ...
Solange wir den Hirten Pedro hoch oben in seiner bescheidenen Einsiedelei erleben, mag er noch über das Tiefland, wo »Zank und Hader alle Tage« herrscht, unschuldig erhaben wirken. Doch nach seinem Abstieg ins Tal wird uns der Blick unter die Oberfläche gewährt, in die Abgründe der menschlichen Seele: Pedro fühlt sich dazu berechtigt, seinem Widersacher Sebastiano genau wie dem Wolf, der einst in den Bergen seine Schafherde bedrohte, an die Gurgel zu gehen. Der Hilferuf seines Rivalen wird im Blutrausch überhört. Der Mensch ist dem Menschen zum Wolf geworden. Ob Pedro und Marta doch noch im Hochland den Traum von der Hirtenidylle verwirklichen können?
    Tiefland war der größte Erfolg Eugen d’Alberts, eines deutschen Komponisten mit französischen Vorfahren. Inspiriert von einer katalanischen Vorlage und langen Bergwanderungen in Tirol und im Tessin, reicht die musikalische Bandbreite des Werks von Alpenrufen und einfachen Hirtenweisen über spanische Tänze bis hin zu dramatischen Höhepunkten von veristischer Wucht. Die anspruchsvollen Hauptpartien sind in der diesjährigen Wiederaufnahme der Frankfurter Inszenierung von Anselm Weber neu besetzt.

Handlung

Der junge Hirte Pedro lebt zufrieden im Gebirge. Aber neuerdings wünscht er sich eine Frau. Da kommt sein Herr, Sebastiano, aus de ...
Der junge Hirte Pedro lebt zufrieden im Gebirge. Aber neuerdings wünscht er sich eine Frau. Da kommt sein Herr, Sebastiano, aus dem Tal und bietet ihm Martas Hand an. Begeistert steigt Pedro noch am selben Tag hinab, um zu heiraten. Was er nicht ahnt: Sebastiano stiftet die Ehe, um frei für eine gute Partie zu sein und Marta unbehelligt weiter missbrauchen zu können. Pedro hat es schwer, Martas Vertrauen zu gewinnen. Als es ihm gelingt, kommt es zum Kampf mit Sebastiano. Pedro erwürgt ihn und das Paar entflieht dem Tiefland.


Koproduktion mit der Volksoper Wien
Termine

Montag 09.06.2014 19:30 Uhr

Weitere Termine

Oper Frankfurt
Abonnement: Serie 15

Vorverkauf und Ticketpreise

Mitwirkende

Musikalische Leitung
Sebastian Weigle
Regie
Anselm Weber
Szenische Leitung der Wiederaufnahme
Orest Tichonov
Bühnenbild
Hermann Feuchter
Kostüme
Bettina Walter
Licht
Olaf Winter
Dramaturgie
Agnes Eggers
Chor
Markus Ehmann

Marta
Brigitte Pinter
Pedro
Johan Botha
Sebastiano
Simon Neal
Tommaso
Magnús Baldvinsson
Nuri
Britta Stallmeister
Moruccio
Dietrich Volle
Nando
Peter Marsh
Antonia
Nina Tarandek
Pepa
Karen Vuong
Rosalia
Katharina Magiera

Chor der Oper Frankfurt
Frankfurter Opern- und Museumsorchester


 
Copyright © 2013 Oper Frankfurt