Axel Corti


Axel Corti
Axel Corti wurde 1933 in Paris geboren und starb 1993 in Oberndorf bei Salzburg. Als Regisseur erlangte er vor allem durch seine Literaturverfilmungen Bedeutung. Zu seinen bekanntesten Werken zählen Franz Werfels Eine blaßblaue Frauenschrift, Gernot Wolfgrubers Herrenjahre, Joseph Roths Radetzkymarsch und die Trilogie Wohin und zurück. Er wurde u.a. mit dem Großen Österreichischen Staatspreis für Filmkunst, dem Prix Italia, der Goldenen Kamera, dem Fernsehspielpreis der Frankfurter Akademie der Darstellenden Künste sowie der Goldenen Nymphe (Monte Carlo) ausgezeichnet. Er begann seine Laufbahn 1956 als Leiter der Literatur- und Hörfunkabteilung des ORF-Studio Tirol in Innsbruck. 1958 engagierte ihn das Wiener Burgtheater zuerst als Regieassistent und ab 1962 als Dramaturg und Regisseur. Zudem war er als Oberspielleiter in Oberhausen und Ulm tätig. Weitere Inszenierungen entstanden u.a. für die Wiener Staatsoper und die Wiener Festwochen, das Schillertheater Berlin, in Stuttgart, Graz, Brüssel und bei den Salzburger Festspielen. In München erarbeitete er Opernadaptionen für das Fernsehen. Zudem war Corti am Wiener Max-Reinhardtseminar im Lehrfach Regie tätig und hatte ab 1972 eine Professur in Filmregie an der Akademie für Musik und Darstellende Kunst in Wien inne. Seine Inszenierung von Verdis Traviata ist eine der erfolgreichsten der Oper Frankfurt.

Saison 2012/2013


LA TRAVIATA
Giuseppe Verdi
Februar
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Oper für Kinder
Dienstag 26.02.2013 16:00 Uhr
Oper Frankfurt Holzfoyer

Nächste Premiere:


DAS SPIEL VON SEELE UND KÖRPER
(Rappresentazione di anima e di corpo)
Emilio de’ Cavalieri
Samstag 29.06.2013 19:30 Uhr
Bockenheimer Depot
 
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