Soiree des Opernstudios




SCHLÄFT EIN LIED IN ALLEN DINGEN...

Die Romantiker in ihrer Suche nach fast vergessener Sagenwelt, nach Märchen, Mythen und Volksliedern sahen in der Welt des Traumes, der Bilder und Symbole das entscheidende Element ihres Schaffens. Sie fügten ihren Traumwelten aber auch die Tiefenschichten des Gespenstischen und Dämonischen hinzu, was besonders für E.T.A. Hoffmann gilt. »Gelobt sey uns die ew’ge Nacht, / Gelobt der ew’ge Schlummer«, lesen wir bei Novalis. Den jungen Intellektuellen, die sich Mitte der neunziger Jahre des 18. Jahrhunderts in Jena trafen und verkündeten, dass die Weltendinge nunmehr vom Blick des Ästheten und nicht vom Seziermesser des aufklärerischen Rationalismus berührt werden sollten, forderten die unabdingbare Rehabilitierung des Gemüts, der Ahnung, der Intuition. »Die romantische Dichtart ist noch im Werden; ja, das ist ihr eigentliches Wesen, dass sie ewig nur werden, nie vollendet sein kann. Vielleicht hat die Romantik«, schrieb Thomas Mann, »in der begriffslosen Sphäre der Musik ihren vollendeten Ausdruck gefunden.« In der langen romantischen Nacht wird deshalb die Musik, flankiert von Lyrik und Prosa der Epoche, im Mittelpunkt stehen. Von Schubert über Schumann bis zu Brahms und Mahler soll ein großer klingender Phrasierungsbogen geschlagen werden.
Termine

Dienstag 11.02.2014 20:00 Uhr

Weitere Termine

Holzfoyer

Vorverkauf und Ticketpreise
Video

ZUR VIDEOSEITE
 
Copyright © 2013 Oper Frankfurt