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Oper Frankfurt
Meinungen, Anregungen
Die Parsifal-Wiederaufnahme gestern Abend: Phänomenal!
Welches Haus kann mit eigenen Kräften (!) dieses Werk in einer solchen, mit Recht umjubelten Art und Weise stemmen?
Frank van Aken, Jochen Schmeckenbecher, Magnus Baldvinsson, Alfred Reiter, Simon Bailey wuchsen über sich hinaus. Und die Überraschungs-Kundry Lilli Paasikivi stand ihnen nicht nach!
Das Orchester hat mit Sebastian Weigle einen Stand erreicht, den es lange nicht mehr hatte!
Bravi!!!
A. Hofmann
Fulda, Montag, 08.03.2010, 17:02:25
Ich möchte mich bedanken für die fantastische Lucia am 28.02! Was für eine weltklasse Besetzung!!! Saturova, Pittas und Argiris haben sensationel gesungen und gespielt!!!
Vielen Dank!!! Weiter so!
Marina Schönenberg
Freitag, 05.03.2010, 09:41:00
Die erste Pause bei PARSIFAL (nach ca. 2 Stunden) ist mit 35 - 40 Minuten die längere, die zweite Pause wird wie üblich ca. 20 - 25 Minuten dauern.
Oper Frankfurt
Donnerstag, 04.03.2010, 11:12:13
Liebes Opern-Team!
Hätte da eine Frage zur "Parsifal"-Aufführung am kommenden Sonntag: wie lang werden die beiden Pausen etwa sein?
Vielen Dank!
Alex M.
Donnerstag, 04.03.2010, 00:17:27
Ein wunderbarer Abend ! Wir kommen soeben von der Cosi fan tutte Aufführung und sind ganz beseelt.
Die Inszenierung ist wirklich grossartig. Und die sechs Sänger können gar nicht besser sein.
Ehrlich gesagt waren wir diese Spielzeit gar nicht immer zufrieden mit den Regiearbeiten: Oracolo / Le Villi , Orlando Furioso und auch Die tote Stadt hat uns nicht gepackt.Diese Cosi fasn tutte aber ist ein Prunktstück für die Oper Frankfurt. Behalten Sie es noch lange !
Verena Schatz
Rüsselsheim, Samstag, 27.02.2010, 23:33:13
"Das kann ich gut nachvollziehen. Ich bin zwaraus Düsseldorf und gehe hier regelmäßig in die Oper, war aber im Oktober und im Januar je einmal in Hamburg in der Oper. Noch schlimmer finde ich das Publikum allerdings in Frankfurt a.M. Da wurde während der Oper sogar gegessen"
Herrlich.
Zitat aus dem Wagnerforum
Donnerstag, 25.02.2010, 13:59:22
Es ist einfach genial die Eintraege zu lesen und zu beurteilen...
Vermisse oftmals die korrekten historischen Darstellungen der Operngewaender..
Ansonsten,weiter viel Erfolg!
Gruss aus Irland
michele thierbach
www.michele-thierbach-collection.com
michele thierbach
Connemara, IRLAND - Mittwoch, 17.02.2010, 19:31:51
Den unüberhörbaren Rufen "Wiederaufnahme" im Schlussapplaus von "Mefistofele" schliessen sich mein Mann und ich überzeugt an: diese atemraubend-verwegene, unterhaltsam-geistvolle Inszenierung würden wir wieder- und wiederbesuchen.Falls es tatsächlich kein Wiedersehen mit dem szenischen "Mefistofele" geben kann, bleibt zumindest die schöne, hauseigene CD-Einspielung der Premierenbesetzung zur musikalischen Erinnerung.
Eva Schiebler
Montag, 15.02.2010, 21:31:43
Wahn, Wahn, überall Wahn!
Diese Feststellung hätte auch jeder der sieben Protagonisten der gestrigen Premiere machen können, denn vom Liebeswahn waren sie doch alle befallen, die da auf der Bühne standen und um ihre Liebe sangen. Wie sie das taten, ob mit aberwitzigen Koloraturen oder mit zarter Beseeltheit, das hatte großes Format. Vor allem die ariosen Liebesbekundungen Ruggieros und Alcinas zähle ich zum Schönsten, was in der letzten Zeit von der Frankfurter Bühne zu vernehmen war und da kommt ja einiges zusammen.
Einen kompetenteren Dirigenten als Andrea Marcon hätte man für diese Premiere wohl kaum finden können, denn unter seiner Leitung spielte das kleine Orchester ganz groß auf und konnte ein Klangbild erzeugen, das dem der Spezialensembles sehr nahe kommt. Sehr beredt die Begleitung der bei dieser Oper so wichtigen Rezitative.
Szenisch ist das ein sehr kurzweiliger Abend, manchmal etwas zuviel Daily-Soap, aber doch immer aus und mit der Musik inszeniert. Beste Unterhaltung ist garantiert, auch dank großartiger darstellerischer Leistungen.
Fazit: In Frankfurt hat der Opern-Wahnsinn wohl eine Heimstatt gefunden.
Eine solche sollte es hier natürlich auch für Opern geben, die sich der Vorlagen Goethes bedienen. Somit stimme ich Frau Reuter zu, wenn Sie für eine weitere Wiederaufnahme des "Mefistofele" plädiert. Denn was man "The Turn of the Screw" zugesteht, sollte man Boitos Werk nicht verweigern und Frankfurt wäre dann nicht nur in Sachen Britten, sondern auch für Goethe-Opern ein Kompetenzzentrum.
Jörg Barenscher
Fulda, Montag, 15.02.2010, 15:14:19
Verehrter Herr Zadra,
finden Sie es nicht reichlich unverschämt den anderen Besuchern gegenüber - welche ebenfalls Eintritt bezahlen und eine gute Vorstellung störungsfrei genießen möchten - solch eine Störungsaktion zu planen, nur weil Ihnen die Terminierung des Hauses nicht in den Plan passt? Ihr Protest würde genau die Falschen erreichen und zu Recht gegen Sie aufbringen. Ich erachte gegenseitigen Respekt unter den Zuschauern als selbstverständlich. Schließlich sitzen wir alle im gleichen Boot. Was können Ihre Sitznachbarn für die Zeitplanung der Frankfurter Oper?
Mit freundlichen Grüßen
R. Kallinowski
R. Kallinowski
Montag, 15.02.2010, 14:59:20
Hinweis für die Besucher aus Berlin: Am 22. März 2010 findet keine Vorstellung statt, weder Parsifal noch eine andere. Falls die Aufführung am 21. März gemeint ist; diese war zu keiner Zeit auf 15 Uhr terminiert.
Oper Frankfurt
Sonntag, 14.02.2010, 17:33:57
Ich finde es ein starkes Stück, dass sie den ursprünglich auf 15.00 Uhr terminierten Parsifal am 22.3. nun mir nichts dir nichts auf 15.30 Uhr gelegt haben (warum eigentlich?). So hätte wir die Aufführung zu Ende sehen können und locker unseren Zug nach Berlin bekommen können, nun müssen wir höchstwahrscheinlich die Aufführung mitten im 3. Akt verlassen. Wir haben uns besprochen und werden uns nun angemessen lautstark verabschieden. Tschüss sagen muss einfach sein, gebietet der Anstand. Ach so, "wir" sind eine Gruppe von 7 Leuten aus Berlin, einige sitzen im 3. Rang, die meisten in der Mitte im Parkett.
Werner Zadra
Berlin, Deutschland - Sonntag, 14.02.2010, 15:07:18
Mefistofele am 12.2.
Nein, lieber Herr Loebe!
Das darf nicht die Dernière gewesen sein!
Sie selbst konnten sich gestern abend wieder einmal selbst vom überwältigenden Publikumszuspruch überzeugen und haben die Rufe nach Wiederaufnahme sicher auch vernommen.
Diese Oper darf nicht vom Spielplan verschwinden, weil sie sowohl dem arrivierten Verdi-Liebhaber als auch jungen Leuten, die sonst die Herz-Schmerz-Opern nicht so sehr lieben, gefällt.
Vor allem männliche Jugendliche können so auf den Geschmack kommen, "Bad Boys" stehen zur Zeit hoch im Kurs. Die Deutsche Grammophon wirbt für Bryn Terfels neues Album und bringt prompt "Sono lo spirito que nega" auf der Website im Intro.
Also, engagieren Sie bitte wieder einen guten Bass(bariton) und schicken Sie E-Mails an Frankfurter Schulen, damit auch Musiklehrer rechtzeitig Karten für ihre Schüler besorgen können und nicht wieder einmal auf die Idee zu einem Opernbesuch kommen, wenn die Vorstellung schon ausverkauft ist.
Man muss doch endlich begreifen, dass im Videozeitalter für viele junge Leute eine aussagekräftige Bildsprache für ein einprägsames Bühnenereignis einfach dazugehört.
All das hat diese imposante Inszenierung.
Wenn man andernorts in Deutschland das Werk größtenteils noch ignoriert, so ist das doch ein Grund mehr Frankfurt einen Besuch abzustatten.
I.Reuter
Frankfurt, Samstag, 13.02.2010, 09:12:23
Es macht schon einen Unterschied - mit Verlaub - ob man eine Oper szenisch oder konzertant erlebt. Auch wenn die Oper den Streik wahrscheinlich nur bedingt zu vertreten hat, finde ich es völlig okay, dass die Opernleute dem Publikum das nicht kommentarlos vorsetzen. Mit weltfremd hat es außerdem meiner Meinung nach nichts zu tun, wenn man höflich ist...
Rudolf Baginski (ein Besucher vom Freitag, der es lieber szenisch gehabt hätte).
Rudolf Baginski
Sonntag, 07.02.2010, 17:10:21
1) Ich war in der gestrigen konzertanten Wiedergabe und schmeiße hiermit das DANKE der Mitwirkenden ausdrücklich und herzlich zurück !!!
2)...wobei ich meine, daß man die Wiedergabe schon beinahe "halbszenisch" nennen kann !
Ich jedenfalls (der ich 20 Jahre in NRW gelebt habe) habe meinen Hilsdorf durchaus wiedererkannt...
3) Ganz ehrlich: Dieses Um-Verständnis-Bitten hat ein wenig genervt...
Halten Sie OpernbesucherInnen für ein bisserl weltfremd??
mfg !! ...michele
Ich jedenfalls (der ich 20 Jahre in NRW gelebt habe) habe meinen Hilsdorf durchaus wiedererkannt !
michele
nordbayer. Pampas - Samstag, 06.02.2010, 14:33:58
Owen Wingrave am 4.2.10
Danke allen Beteiligten für eine großartige Vorstellung. Das Sängerensemble war wieder einmal sehr gut, und mit Orchester und Bühnenbild bildete
die Aufführung eine stimmige Einheit.
Besonders hervorzuheben ist natürlich die Leistung von Michael Nagy. Dabei ist mir aufgefallen, dass sein Bariton ganz wunderbar mit dem hellen Tenor Julian Prégardiens harmoniert.
Da beide seit langem den Liedgesang pflegen, wäre ein gemeinsamer Liederabend der beiden sicher sehr reizvoll.
I.Reuter
Freitag, 05.02.2010, 09:41:16
Liebe Oper, vielen Dank für den TV-Tipp zu Klaus Florian Vogt. Der Bericht über diese ungewöhnliche Sängerkarriere war hinreißend und spannend, das gilt für die Ausschnitte aus Parsifal und Lohengrin ebenso wie die Einblicke in das Familienleben oder Vogt als Pilot. Aber allem voran hat mich wieder die wunderbare Stimme beeindruckt. Hoffentlich kommt Herr Vogt bald wieder einmal nach Frankfurt. Das wünscht sich und vielen anderen Sebastian Portmann
S. Portmann
Mittwoch, 27.01.2010, 13:44:43
Owen Wingrave ist ein sehr eindrückliches Werk in Libretto und Musik. Vielen Dank, dass die Oper Frankfurt dieses Meisterwerk mit überzeugender Besetzung auf die Bühne bringt!
Allerdings ist die Art der Inszenierung in keinem Fall der Oper Frankfurt würdig. Der Regisseur inszeniert im ersten Teil nur Auf- und Abgänge - wo ist die Personenregie? Wenigstens im 2. Akt taucht diese in Ansätzen auf. Insgesamt ist die Inszenierung furchtbar altbackend, traditionell, steif und steril und nutzt im Gegensatz zu den hervorragenden Inszenierungen von «Lucretia» oder «Angels in America» überhaupt nicht den grandiosen Spielort. Wo ist bei dieser Inszenierung die Innovation und Spielfreude der Oper Frankfurt geblieben?
L Müller
Montag, 25.01.2010, 12:34:10
Der umjubelte gestrige Liederabend Krassimira Stoyanovas:
Einer der zahlreichen imposanten Höhepunkte einer beispiellosen Konzertreihe! Danke!
A. Hofmann
Fulda, Mittwoch, 20.01.2010, 16:21:51
Walter Raffeiner
Herzlichen Dank an Herrn Bernd Loebe
für die ehrende Erinnerung.
Mir wird Herr Raffeiner als der Parsifal mit
der Taube in Erinnerung bleiben.
Heinz Schostok
Frankfurt am Main, Hessen / Deutschland - Montag, 18.01.2010, 19:10:42
Ich war in der Premiere THE TEMPEST. Leider fand ich, dass es mehr ein großer Klamauk war, als dem Shakespearschen Werk auch nur annähernd gerecht zu werden. In Musik und Szene war sehr viel auf Show und Gags angelegt. Ich liebe das Drama und habe doch alles Tiefe vermisst. Nichtsdestotrotz waren die Sänger sehr gut.
Helena Kraus
Frankfurt, Donnerstag, 14.01.2010, 16:15:35
Zu viert als regelmäßige Operngänger aus Mannheim waren wir am 9.12. in der Frankfurter Zauberflöte.
Kurz zuvor kam diese Oper im TV aus Zürich. Hätte man doch ihre Aufführung gesendet. In allen Belangen übertraf sie diese Fernsehaufzeichnung. Szenisch schlicht und märchenhaft, ohne das Stück überzuinterpretieren, dabei mit darstellerischen Kabinettstückchen. Aber auch musikalisch hat Erik Nielsen, von dem man hoffentlich bald öfter hören wird seine Sache liebevoller gemacht als der "hochgeschätzte" Herr Harnouncourt.
Und die Sängerbesetzung: mit internationalem Maßstab gemessen pänomenal: D. Behle mit schimmernderd lyrischem Timbre als Tamino, B. Rae mit leuchtender Farbe als seine Prinzessin, A. Reiter als dunkel ströhmender Sarastro, und einzigartig, J.M. Kränzle als blendend singender und hinreißend gestaltender Papageno.Aich die anderen Rollen waren überproportional gut besetzt.
Eine Glanzaufführung, die ihresgleichen sucht.
Hermann Gastner
Mannheim, Donnerstag, 14.01.2010, 13:16:17
Wer auch immer in der Oper die glorreiche Idee - und den Mut - hatte, Michael Quast ins Opernhaus zu holen, dem gebührt ein dickes Lob. Ein so herrlich frecher Farbtupfer in dem sonst eher ernsthaften Opernprogramm kommt gut.
Schöne Grüße aus Bad Homburg!
Wolfgang Gahlert
Donnerstag, 07.01.2010, 11:02:35
Kürzlich hörte ich im Radio die Aufzeichnung der Macbeth-Premiere an der Wiener Staatsoper. In der Abmoderation wurde dreimal die Oper Frankfurt erwähnt. Ein Zufall? Wohl kaum.
Im der Januarausgabe des Kundenmagazins der Deutschen Bahn las ich ein schönes Porträt von Christiane Karg. Dabei fiel mir erst jetzt auf, dass sie leider nicht in der Wiederaufnahme des Palestrina als Ighino besetzt ist, die Rolle, für die sie zur Nachwuchssängerin des Jahres gekürt wurde. Lässt sich das vielleicht für eine oder zwei Vorstellungen ändern.
Jörg Barenscher
Fulda, Dienstag, 05.01.2010, 09:31:56
Ich schließe mich gerne der hervorragenden Beurteilung von Herrn und Frau Demler zur Aufführung der Zauberflöte an. Ich sah die Oper am 26.12.09 und bin bis heute noch fast euphorisch gestimmt. Die Inszenierung, die Stimmen, das Orchester, das Bühnenbild, einfach alles stimmte und begeisterte. So etwas ist nicht mehr zu überbieten. Vielen Dank für diesen schönen Abend.
Helmut Wildhirt
63110 Rodgau, Sonntag, 03.01.2010, 15:21:14
Zum Jahresabschluss danke ich allen Mitarbeitern der Oper für ihr Engagement. Die Oper Frankfurt ist für mich in jeder Hinsicht absolute Spitzenklasse!
Einen besonderen Dank Herrn Lucic für einen wunderbaren Giorgio Germont in der Vorstellung vom 27.12.! Möge er uns an diesem Haus noch oft erfreuen!
Dr. Bärbel Zerrenner
Montag, 28.12.2009, 21:46:40
Finde ich wirklich ärgerlich, dass Sie Ihre ursprüngliche Anfangszeit des Parsifal am 21.3. von 15.00 auf 15.30 gelegt haben. So wäre die Aufführung um 20.30 zu Ende gewesen und ich hätte locker den ICE um 21.13 zurück nach Berlin bekommen.....
Ulrich Harbott
Berlin, Sonntag, 27.12.2009, 00:05:25
Nachdem ich in mehreren Eintragungen hier vom Weglassen des Vorspiels zum 2. Akt in der "Toten Stadt" gelesen hatte, griff ich zur Leinsdorf-Aufnahme, um zu hören, was ich in der Aufführung am 20.12. mutmaßlich verpaßt habe. Ich bilde mir ein, das "Prelude" zum 2. Akt in der Aufführung genau wie in der CD-Einspielung gehört zu haben - samt Glocken, an die ich mich lebhaft zu erinnern meine. Könnte jemand von der Dramaturgie hier Licht ins Dunkle bringen?
Im übrigen war es eine großartige Aufführung. Gut, daß in Frankfurt immer wieder Regisseure verpflichtet werden, die ein Stück spannend zu erzählen wissen - da erübrigt sich die Diskussion um Regietheater-Schnickschnack von selbst. Bei einer Wiederaufnahme kann man jedoch gerne auf Frau Pavlovskaya mit ihrer harten und zur Schärfe neigenden Stimme bei schwammiger Artikulation verzichten.
M. Demel
Mittwoch, 23.12.2009, 04:52:42
Ich bin mit großen Erwartungen in die "Tote Stadt" gegangen (17.12.) und wurde insgesamt nicht enttäuscht. Besonders angetan haben es mir die Orchesterleistung unter S. Weigle und trotz vorher angekündigter, aber nicht wahrnehmbarer Indisposition Michael Nagy!!! An K. F. Vogt scheiden sich offensichtlich die Geister, und das tun sie ja schon länger und nicht erst in Frankfurt! In Bayreuth z.B. fragte sich mancher kritische Besucher in den beiden letzten Jahren, ob man in den "Meistersingern" die Rollenbesetzungen von Stolzing und David nicht besser einfach getauscht hätte. Auch ich halte Vogts "dünne", chorknabenhafte Stimme in diesem Fach für überfordert und muss Natascha Pflaumbaum voll zustimmen, wenn sie als Kritikerin bei "Deutschlandradio Kultur" zur Frankfurter Premiere schreibt:
"Darin irrt der blass-beige kostümierte Paul, dem der Tenor Klaus Florian Vogt eine kräftige, mitunter wagneresk timbrierte Stimme gibt, wie ein Untoter umher. Manchmal zu unbeholfen, zu trippelnd, zu aufgesetzt. Und in den Höhen der Partie immer zu wackelig und zu dünn für einen Heldentenor. Das quittiert ihm ein Großteil des Publikums am Ende mit lauten Buhhs."
Und die 2 verkieksten Spitzentöne am 17.12. sollten dem an sich guten lyrischen Tenor doch zu denken geben und sich nun doch endlich mal um den ihm viel besser liegenden Tamino bemühen lassen!
Rene Kollo (1975) und Torsten Kerl, den aktuell überzeugendsten Paul (Wien, Straßburg), erreicht Vogt bei weitem nicht. Und man stelle mal Vogts "Gralserzählung" neben die eines Peter Hofmann! Und mag die "schlanke" Stimme quasi als Modeerscheinung derzeit in Deutschland (wohl mangels qualifizierter Sängertypen) "in" sein, international und auf Dauer wird sie sich in den schweren Partien, die auch eine adäquate Stimme erfordern, nicht durchsetzen.
U. Wertmüller
Dienstag, 22.12.2009, 17:54:49
Habe aus den News aufgeschnappt, dass "Die tote Stadt" nächste Saison nicht wiederkommt, aber im Jahr danach. Hoffentlich steht dann wieder Herr Weigle am Pult, das wünscht sich
Burkhard Schimang
B. Schimang
Dienstag, 22.12.2009, 17:26:35
Die Tote Stadt: Wunderbar! - trotz Kürzung
Aus Saarbrücken kommend, habe ich hier eine wunderbare Inszenierung von Korngolds »Toter Stadt« erlebt. Dankeschön an die Oper Frankfurt.
Leider wurde einer der musikalisch glanzvollsten Teile, nämlich das Vorspiel zum 2. Akt gnadenlos gestrichen. Warum bloß? Um die doch arg langsamen Tempi von Sebastian Weigle auszugleichen? Das war nicht nötig, es war sträflich. Pikanterweise wird diese Stelle im Begleitheftchen zur Oper (Seite 29) auch noch beschrieben.
Dennoch, ein wunderschönes Opernerlebnis und nochmals Danke, dass ein Werk von Korngold auf den Spielpan gefunden hat.
Petruschka
Montag, 21.12.2009, 22:06:35
Nachdem ich jetzt innerhalb weniger Wochen mehrmals sowohl in 'Die Frau ohne Schatten' als auch in 'Die tote Stadt' gehen konnte, bleibt festzustellen, daß es der Oper Frankfurt ersteinmal jemand nachmachen muß, in so kurzer Zeit zwei solche Glanztaten auf die Bühne zu bringen. Die wahren Festspiele der Oper finden wie so oft in Frankfurt statt, und der Rest der Spielzeit verheißt nur Gutes. Also nix wie hin.
Wolfgang Kronemann
Frankfurt am Main, Deutschland - Montag, 21.12.2009, 00:04:45
Welch zauberhafte Aufführung der Zauberflöte am 11.12.09! Wir sind ganz begeistert. besonders hervorheben wollen wir Florian Plock als Papageno - alles stimmte - Gesang, Tanz und die heitere Stimmung. Da kam Freude auf, das war besonders gut gelungen! Auch die Königin der Nacht entzückte mit ihrem lyrischen Koloratursopran. Das ganze Ensemble war Spitze!
Hans und Monika Demler,Siegen, Stockweg 10
Hans und Monika Demler
Siegen, Deutschland - Freitag, 18.12.2009, 06:41:55
Ich möchte hier gerne einmal denjenigen Mitgliedern des Museumsorchesters meine Anerkennung und meinen Dank aussprechen, die in der Reihe "Kammermusik im Foyer" oft außergewöhnliche und hörenswerte Werke zur Aufführung bringen, die man gemeinhin in Konzerten eher selten antrifft, da sie nicht zum "Standardrepertoire" zählen. Sicher bedeutete die Einstudierung der z.B. am letzten Sonntag dargebotenen Werke zusätzlich viel Arbeit und Anstrengung, die nicht hoch genug eingeschätzt werden kann.
Mein Dank gilt natürlich auch den beteiligten Gastmusikern, wie z.B. Frau Janßen vom Ensemble Modern und Herrn GMD Debus.
Übrigens war mir aufgefallen, dass am letzten Sonntag das Foyer bei den Musikerplätzen mit Mikrophonen ausgestattet war. Ist eine Produktion oder Sendung geplant?
Siegmar Gwießner
Steinbach, Dienstag, 15.12.2009, 16:23:44
Gratulation zur Fotogalerie des Orchesters, die zum großen Teil gut gelungen ist. Bleiben Sie dabei und bringen Sie auch in Zukunft viele Fotos.
Klaus Grossmann
Karben, Montag, 14.12.2009, 19:08:00
Ich war gestern in der toten Stadt und es war ganz große Klasse. Die Inszenierung, die Musik (danke, Herr Weigle!), die Solisten, die Bühne, alles war stimmig. Man ging raus und hatte etwas erlebt und mehr als nur 3 Stunden gute Musik und schöne Stimnmen gehört. So hatten es auch meine Schwester und ihr Mann empfunden, die letzte Woche da waren und mir das Stück ans Herz gelegt hatten.
Christian Hartung
Freitag, 11.12.2009, 18:20:49
Ich möchte LA BOHÈME an Weihnachten zu sehen !
Yutaka Matsumoto
Japan - Freitag, 11.12.2009, 08:14:42
Hallöchen von irgendwo aus der Pampas...
(Sie brauchen übrigens nicht in Ihren Unterlagen zu recherchieren, bei "wes walldorff" handelt es sich - natürlich - um ein Pseudonym !)
Demnächst stehen bei mir mal wieder 2 Abende in der Oper Frankfurt an - und so langsam bekomme ich ein wenig...Angst !!
Wer fühlt sich denn bittschön für die Temperierung des Hauses verantwortlich ?? Heizen Sie die Hütte doch bitte nicht hoch, als sei draußen strenger russischer Frost ! Zumindest kann man doch wohl im Theatersaal pünktlich zu Vorstellungsbeginn die Heizungen ausdrehen - ist das bei Ihnen noch nie erwogen worden ??
Während des 1.Teils der "Billy"-Premiere hat sich meine Hinterfrau klammheimlich Schuhe und Strümpfe ausgezogen - und während der 2.von mir besuchten "Billy"-Vorstellung saß meine Fast-Nebenfrau irgendwann im hübschen Unterhemdchen herum (wär`s eine Hilsdorf-Arbeit gewesen, hätt ich`s als Bestandteil der Inszenierung angesehen...)
Kurz vor Einer dieser beiden Vorstellungen konnte ich in einem unbeobachteten Moment die Heizungen neben "meinen" Eingängen abdrehen und die Fenster kippen. Das hatte sich zur Pause glücklicherweise nicht geändert. Die Pause habe ich dann auf einer dieser Fensterbretter verbracht, tief frische Luft tankend. Auf diese Weise war die Vorstellung dann halbwegs durchzuhalten...
Ich hoffe sehr, daß die Temperierung des Opernhauses mittlerweile vernünftiger geworden ist !!
in diesem Sinne...
wes
wes walldorff
Mittwoch, 09.12.2009, 11:29:49
La Bohème. Vorführung war fantastisch, einfach perfekt !! Schauspielerische Leistung konnte nicht besser sein, das Bühnenbild spartanisch und unwichtig. Kein Misston drang an mein Ohr, weder vom Orchester noch von den Sängern, unglaublich.
Bravo, bravissimo und weiter so.
P.Schmitz
Giessen, Hessen - Montag, 07.12.2009, 22:14:12
Nach all den Meinungen hier, hätte ich gedacht, Klaus Florian Vogt habe mit dem Paul nun endlich die "richtige Rolle" gefunden. Also habe ich mich auf den Weg gemacht. Vergebens. Klaus Florian Vogt geht mir nur noch auf den Nerven. Sicherlich, er singt das "schön", aber darauf kommt es nicht an. Der sollte den Tamino singen oder Werke von Monteverdi, da ist er mit seiner weißen Stimme bestens aufgehoben. Das Dirigat war übrigens auch ein Mist, ich bin dann irgendwann gegangen. Das Finale habe ich mir zu Hause angehört - mit Stephen Gould unter Thielemann. Das hat mich wieder versöhnt.
Gerlinde Hellmich
Montag, 07.12.2009, 12:36:03
Vielen Dank für die Wiederaufnahme von «Turn of the Screw» in der kommenden Spielzeit! Diesmal werde ich diese hochgelobte Produktion dieser beeindruckenden Oper nicht verpassen. Britten in Frankfurt ist stets ein Erlebnis!
L. Müller
Samstag, 05.12.2009, 23:36:08
Ganz lustig, dieses Gästebuch. Was ist denn um alles in der Welt ein "richtiger Dirigent"? Ist Sebastian Weigle nicht schon Dirigent des Jahres geworden? Hier kann man echt noch was lernen ;-)
Eva M. Görts
Frankfurt, Freitag, 04.12.2009, 19:46:37
Kommentar zu meinem Vorredner, der offensichtlich einen ausgefallenen Geschmack hat. Ich habe seit langem nichts so Schönes gehört wie die Stimme von Hern Vogt. Man war zwar unter Spannung wegen der guten Inszenierung, aber völlig entspannt bei dieser unangestrengten Tenorstimme. Manchmal bangt man ja ein wenig mit einem Tenor, ob er eine schwere Partie durchhält. Da hat auch jeder regelmäßige Operngänger schon Absacker erlebt. Was das Dirigat betrifft, habe ich keinen Vergleich, aber langsam und temperamentlos fanden wir das keineswegs. Es war mitreißend und der tobende Applaus für den Dirigenten kann doch nicht nur von "Ahnungslosen" stammen, oder?!
Winfried Deringer
Flensburg, Freitag, 04.12.2009, 19:09:32
Ich war in der 2.Vorstellung Tote Stadt, die Marietta hat eine gute Stimme,leider hat man aber kein Wort verstanden! Herr Vogt ist total überfordert mit dem Paul, singt fast nur mit Kopfstimme ,hat keine Kraft und keine Ausstrahlung, eine Riesenenttäuschung nach James King u.a.! Herr Nagy war der eigentliche Star des Abends, eine herrliche Baritonstimme mit Ausstrahlung und Persönlichkeit, weiter so ! Frau Fassbaender folgt gleich danach. Das Dirigat war eine Zumutung; sowas von langsam , eingeschlafen und temperamentlos, habe diese Oper noch nie so schlecht gehört!! Ich meine man sollte einen richtigen Dirigenten für dieses Fach einladen. Schade, ich mag diese Oper, werde aber unter diesen Zuständen nicht mehr hineingehen. !!
M. Tacken
Frankfurt/M, Mittwoch, 02.12.2009, 13:43:55
Immer wieder schön Ihre Kommentare zu lesen, Herr Alois Hofmann!
A.S.
Montag, 30.11.2009, 20:36:21
Gestern abend "Die Tote Stadt: ein großartiges, herausragendes Ereignis, das lange in Erinnerung bleiben wird. Mein Dank gilt allen Beteiligten, insbesondere den Herren Vogt, Weigle und Nagy, verbunden mit der Bitte an die Direktion, diese Produktion in der nächsten Saison wiederaufzunehmen, unbedingt wieder mit Klaus Florian Vogt. Herr Vogt ist in jeder Hinsicht die Idealbesetzung, die negativen Äußerungen sind nicht verständlich.
Klaus Grossmann
Karben, Montag, 30.11.2009, 11:09:57
Ich freue mich sehr, dass es endlich die "Tote Stadt" in Frankfurt. Aber was haben Sie gemacht? Sie haben das Stück zusammengestrichen! Wie können Sie das Ende des 1. Aktes weglassen, Mariettas Tanz?! Ebenso fehlt komplett das Vorspiel zum 2.Akt! Hier kommen die von Paul besungenen Glocken vor, das macht doch keinen Sinn, wenn man das nicht hört. Ich finde das unerhört und musikalisch verantwortungslos. Herr Weigle, warum? Die Frau ohne Schatten spielen Sie doch auch strichlos!
Bitte überdenken Sie diese Eingriffe und präsentieren Sie uns bei der Wiederaufnahme das Stück musikalisch in seiner kompletten Gestalt. Danke.
Peter Barlog
Frankfurt, Samstag, 28.11.2009, 13:30:23
Sehr geehrter Herr (?) Hofmann aus Fulda!
Wie kommen Sie darauf, dass die Partie des Paul zum "schweren Tenorfach" gehört?
Der Tenor, von dem Korngold begeistert war, weil er so sang, wie der Komponist es gemeint hatte, war -
Richard Tauber!! Und das war nun nicht gerade ein "schwerer Tenor"!
Ich bin davon überzeugt, dass Korngold auch von Klaus Florian Vogt begeistert wäre.
Und im übrigen finde ich es eine Unsitte, Sänger auszubuhen - das ist schlechter Stil.
Mit freundlichem Gruß
Heidi Bubna
Heidi Bubna
Frankfurt, DE - Donnerstag, 26.11.2009, 16:20:51
Endlich, ein großer Wunsch von mir ist in Erfüllung gegangen, eine meiner Lieblingsopern die "Die tote Stadt" live auf der Bühne zu sehen. Und alles war großartig, Sänger, Dirigat, Regie. und trotzdem wischt sich in meine Begeisterung auch die Enttäuschung, dass die Finalmusik des 1. Aktes gestrichen wurde. Das mag inszenatorische Gründe haben, aber gerade dieses Stück Musik, bei der sich die Musik so emphatisch in die Höhe schraubt, ist ein Höhepunkt des 1. Aktes. Ich kann nur hoffen, dass für die Gesamtaufnahme dieser selten eingespielten Oper diese Kürzung rückgänig gemacht wird.
A. Beitz
Hamburg, Donnerstag, 26.11.2009, 15:23:47
Die vehementen Buhrufe des Frankfurter Publikums für Klaus Florian Vogt (Paul in der "Toten Stadt") sind absolut verständlich! Der gäbe einen tollen Tamino ab, hat im schweren Tenorfach absolut nichts zu suchen! Auch wenn die weiblichen Fans noch so sehr ekstatisch trampeln!
A. Hofmann
Fulda, Mittwoch, 25.11.2009, 14:19:46
Wow, Oper Frankfurt, das war ja grandios am Sonntag. Kannte diese Oper bisher nicht und bin SEHR angetan. Die Sänger waren beeindruckend. Marietta hat genau die richtige Ausstrahlung als lebenshungriges „Vollweib“ und eine traumhafte Stimme. Habe gerade gesehen, dass sie bei Oper lieben dabei ist, bin gespannt, wie sie außerhalb ihrer Rolle ist. Das klingt jetzt so, als hätte ich nur Augen und Ohren für die Sopranistin gehabt, nein, auch Paul und den Bariton mit dem schwierigen Namen fand ich phantastisch. Freue mich schon auf den 5. Dezember, wenn ich noch mal reingehe (mit einer opernunbedarften Freundin, mal sehn...)
Rudolf Baginski
Idstein, Dienstag, 24.11.2009, 14:34:49
Perlenfischer im deutschen Repertoire
Welch eine wunderbare sonntägliche Premiere. Diese orchestrale Prachtentfaltung, diese herrlichen melodischen Einfälle Korngolds, fast zu schön um wahr zu sein. Heute darf man sich dieser Musik gegenüber ja so äußern, ohne gleich eines falschen musikalischen Bewußtseins bezichtigt zu werden. Das Plädoyer des Hauses für diese lange von den Spielplänen verschwundene Oper ist jedenfalls aufs schönste gelungen.
Einfach grandios die Leistung des Orchesters. Da hat wohl Herrn Weigles Begeisterung für dieses Werk jeden einzelnen Musiker infiziert (in diesen Tagen eine der schönsten Arten der Ansteckung). Bei den Sängerbesetzungen ist man in Frankfurt ohnehin auf der sicheren Seite. Zwar hat uns Frau Pavlovskaya einige der in der Übertitelung angezeigten Wörter vorenthalten, den überzeugenden Gesamteindruck hat das aber nicht beeinträchtigt. Und mit Klaus Florian Vogt stand ein Sänger auf der Bühne, der diese Partie mit seiner klangschönen Stimme wirklich gesungen hat statt sie mittels Kraft einfach nur zu stemmen (wobei sich einige im Publikum doch lieber hätten anschreien lassen). Baritonalen Wohlklang und vorbildliche Textbehandlung zeichnete einmal mehr Michael Nagys Auftritt aus. Statt eines Blumenstraußes hätte man ihm aber besser einen Fünfjahresvertrag auf die Bühne gereicht.
Hervorragend auch die Arbeit des Inszenierungsteams. Anselm Webers mit Abstand beste Regiearbeit für die Frankfurter Bühne, unterstützt durch ein bezwingendes Bühnenbild und prächtige Kostüme, sowie anspielungsreiche kulturgeschichtliche Zitate. Bei nur einem Besuch kann es also nicht bleiben.
Eine kritische Anmerkung: Überdenken Sie doch bitte die Applausordnung bei dieser Oper. Wenn sich am Ende der Vorhang öffnet, erwarte ich zum verdienten Beifall zuerst einmal die Interpreten der beiden Hauptrollen Paul und Marietta.
Jörg Barenscher
Fulda, Montag, 23.11.2009, 22:31:33
Wunderbare OPERN PREMIERE "TOTE STADT" AM SONNTAG. Mit einem tollen Orchester, guten Tenor und einem grandiosen MICHAEL NAGY. Leider absolut unverständlich wie die Oper FFM einen solchen schlechten Sopran geholt hat ?! Diese Dame ist im 2.RANG stellenweise nicht zu hören und absolut nicht zu verstehen (DIE OPER WIRD IN DEUTSCH UND NICHT RUSSISCH GESUNGEN...)totaler Fehlgriff !!
M.H.
HD, Montag, 23.11.2009, 18:34:54
Ich finde es ärgerlich, dass man für Oper für Familien meist schon Wochen vorher keine Karten mehr bekommt. Ich wollte mit meinen beiden Kindern in die Zauberflöte am 2.12., ist aber schon ausverkauft. Traviata scheint mir für 6- und 8jährige eher noch nicht geeignet. Also haben wir normale Tickets für die Zauberflöte gekauft. Vielleicht können Sie bei den Terminen Oper für Familien dazu schreiben, wann der Vorverkauf anfängt?
Viele Grüße
Die Lehmanns
Cordula Lehmann
Montag, 16.11.2009, 14:09:16
Das war wieder eine Sternstunde mit der Frau ohne Schatten am gestrigen Sonntag. Alle vier Vorstellungen gesehen, nur am 7.11. ein kleiner Knick, da waren leider einige Sänger bisschen indisponiert. Aber der Abschluss der Serie war umwerfend. Ein tolles homogenes Team, wo man keinen besonders herausheben muss. Bemerkenswert auch, wie Franz Grundheber sich in einer einzigen Vorstellung in die Inszenierung eingepasst hat - wow. (Bleibe trotzdem ein Barak-Stensvold-Fan!) Und Sebastian Weikle mit dem Orchester - grandios, auch die leisen Stellen waren besonders schön gespielt.
Jetzt muss ich sehen, wie ich die Zeit bis Parsifal und Rheingold opernmäßig überbrücke ...
Frank Herliss
Frank Herliss
Frankfurt, Montag, 16.11.2009, 12:03:42
Liebe Oper Frankfurt,
schön, dass es jetzt öfter Vorstellungen am Sonntagnachmittag gibt, aber es könnten bitte noch mehr sein. Wir kommen aus Zwingenberg, das ist nicht gerade um die Ecke. Da sind die Nachmittagsvorstellungen ideal für uns. Frau ohne Schatten hätten wir gerne gesehen, aber zu dem Termin hatten wir leider schon andere Verpflichtungen.
Viele Grüße
Susanne Kattinger
Susanne Kattinger
Montag, 16.11.2009, 11:09:13
Wenn wir günstige Tickets für die Premieren ergattern können, gehen wir immer gerne in die erste und letzte Vorstellung einer Inszenierung. So geschehen beim Leoni-Puccini-Doppelabend. Es ist wirklich faszinierend, wie Inszenierungen sich verändern – schlechter als eine Premiere hat eigentlich noch nie eine Derniere abgeschnitten, das Gegenteil ist meistens der Fall. So auch bei der Vorstellung am 13. November. Die Sänger waren fast alle besser, vor allem Sidhom, der jetzt auch darstellerisch viel souveräner und schlitzohriger wirkte als in der Premiere. Eine Ausnahme ist Ashley Holland, der uns schon in der Premiere mit am besten gefiel. Auch Frau Raspagliosi kommt – mir zumindest - gleich bleibend gut vor bei ihren Auftritten, bei ihr hört man wenig Unterschiede (hatten sie seinerzeit im Boccanegra drei oder vier mal gesehen). Der gestrige Abend hat uns jedenfalls gut gefallen und Karten für die Premiere Die tote Stadt haben wir schon...
Sina und Gunter Reymann
Sina + Gunter Reymann
Samstag, 14.11.2009, 15:42:39
Was für eine wunderbare, wunderbare Frau ohne Schatten. Ich klatsche in die Hände vor Begeisterung.
W. Schuisky
Montag, 09.11.2009, 19:00:21
Sehr lobenswert, dass Sie Ihre FRAU OHNE SCHATTEN strichlos spielen. Aber dann sollten Sie allerdings auch Sänger (und eigentlich auch ein Orchester) haben, dass diesen Marathon durchsteht. Mit Beginn des Finales ("Wenn das Herz aus Kristall") fielen alle wie Dominosteine um, zuerst machte Herzog (der im 1. und 2. Akt einen sehr lyrischen, aber stimmschönen Kaiser sang) schlapp, gefolgt von Dussmann, Whisnant und (dem ohnehin krankheitsbedingt angeschlagenen) Stensvold. Die Orchestersoli im 2. und 3. Akt (Cello und Violine) waren schlimm, das Cello in der Falknersezne fast einen halben Ton zu tief und die Violine mit zuviel Vibrato. Es war immerhin nicht die erste Aufführung der Wiederaufnahme und inhouse-Mitschnitte der anderen Aufführungen beweisen, dass es vorher auch nicht besser war - ich finde, das ist Aufgabe des Dirigenten, das in Proben anzusprechen und dementsprechend zu korrigieren. Das Museumsorchester ist schließlich kein Kurorchester - auch wenn es (vornehmlich im 3. Akt) leider oft genug so klang. Das Buh für Weigle am Ende der Aufführung kam von mir.
Frau Baumgartner ist eine sensationelle Sängerin, die sicher noch eine große Karriere - an wichtigeren Häusern als Frankfurt - vor sich hat. Aber die Amme kam eindeutig zu früh, hier fehlt es ihr an der nötigen Ausstrahlung (ein Jammer, bei der Stimme) - aber das wird ja vielleicht noch was. Inszenierung - hatte ich schon in der Premierenserie gesehen (wie umwerfend war damals das Orchester und das Dirigat von Weigle, Tempi passati) - wieder großartig. Auf der Walstatt (Parsifal) sehen wir uns wieder.
Ulrich Harbott
Berlin, Sonntag, 08.11.2009, 15:45:49
Ich kann mich der Begeisterung von Herrn Görde nur anschließen: Die FRAU OHNE SCHATTEN ist eine der momentan herausragendsten Produktionen der Oper Frankfurt, anderen aktuellen Inszenierungen des Werkes um Längen voraus und selbst in der Wiederaufnahme von Mal zu Mal besser.
Herausragend in dieser Serie sind meines Erachtens vor allem die phänomenale Leistung des Museumsorchesters unter Sebastian Weigle, die sängerischen Darbietungen von Michael König und Johannes Martin Kränzle, die überraschende Differenzierung, die Caroline Whisnant vor allem in den ersten beiden Akten als Färberin gelingt, und die Leistung von Orest Tichonov, der die Wiederaufnahme durch spürbar genaue Betreuung wieder auf den Inszenierungsstand der Premiere gebracht hat.
Auch wenn mir persönlich Julia Juon als Amme etwas fehlte - es wäre zu wünschen, dass diese Produktion - anders als im Editorial des aktuellen Opernmagazin angedeutet - nicht so schnell aus dem Frankfurter Repertoire verschwindet. Hier ginge sonst ein Juwel verloren.
Stephan Hübner
Frankfurt am Main, Freitag, 06.11.2009, 11:47:34
Für die immer noch und wieder grandiose FRAU OHNE SCHATTEN im Nachhinein noch ein herzliches Dankeschön an den früheren Intendanten Martin Steinhoff, der diese Produktion doch noch 'angeleiert' hatte! Selbst zwischen Nels anderen Sternstunden (SALOME, TRISTAN, ...) ein Höhepunkt!
Karl Görde
Freitag, 06.11.2009, 09:34:04
Auch wenn meine Arbeitszeit das eigentlich nicht zuließ, habe ich gestern noch die Aufführung der "Anna Bolena" besuchen können. Musikalisch und sängerisch wurde ich, mit ganz wenigen Einschränkungen, reich beschenkt. Dennoch finde ich es bedauerlich, dass es ein solches Werk nicht auf die Theaterbühne schafft, denn das dramatische und psychologische Potenzial dieser Oper ist doch beträchtlich. Und der Gesang hätte darunter sich nicht gelitten, ganz im Gegenteil (man denke nur an die Darstellungen der "Elsa" und des "Simplicius"). Es bleibt also zu hoffen, dass zukünftig vielleicht eine der beiden anderen Tudor-Opern Donizettis auch einmal den Weg ins Repertoire des Frankfurter Hauses finden, denn künstlerisch ist man dafür ja bestens vorbereitet (ansonsten bleibt die Endstation für die Donizetti-Sehnsucht nämlich das Nationaltheater am Max-Joseph-Platz).
Jörg Barenscher
Fulda, Mittwoch, 28.10.2009, 23:39:54
Ich kann mich Dr. Risi nur anschließen: Es ist nicht schön, dass Sie auf Ihrer Homepage alles Kritische aus den Kritiken wegkürzen. Ich denke, es ist Aufgabe eines Kritikers, Positives und Negatives aufzuzeigen - und allzu häufig kranken die Kritiken sogar daran, das da alles Negative fehlt.
Ich denke aber auch, dass es Aufgabe jedes Künstlers und noch mehr jeder künstlerischen Institution ist, sich mit der negativen Kritik auseinanderzusetzen. Das heißt ja nicht, dass man sich den Schuh immer anziehen muss. So finde ich gerade den weggekürzten Absatz aus der Kritik der Frankfurter Rundschau zur Anna Bolena vollständig unberechtigt und frage mich, was für eine Definition von "Belcanto" der Kritiker hier zugrunde legt - oder auch in was für einer Vorstellung er war. Es kann wohl kaum die vom 23.10. gewesen sein, in der ich war, denn in der waren die beiden von ihm geschmähten Damen das Highlight.
Barbara Ritter
Frankfurt, Dienstag, 27.10.2009, 17:05:01
Sehr geehrte Damen und Herren,
es wäre sehr schön und informativ, wenn Sie in Ihrer Rubrik „Pressestimmen“ die vollständigen Zeitungs-Rezensionen wiedergeben würden, nicht nur die positiven Ausschnitte. Ich beziehe mich auf die Kritik der Frankfurter Rundschau über „Anna Bolena“.
Mit freundlichen Grüßen
Sergio Risi
Dr. Sergio Risi
Mainz, Dienstag, 27.10.2009, 12:14:22
Am 8.10. habe ich die Aufführung der Opern-Einakter "L'oracolo' und 'Le villi' besucht, erfreut diese Raritäten auf der Bühne zu erleben.
Musikalisch wurden meine Erwartungen voll erfüllt, die sehr guten Sänger und das zu recht gerühmte Orchester waren Spitze.
Die szenische Seite dagegen war eine absolute Pleite. Sandra Leupold hatte die glorreiche Idee, zu "zeigen, wie Gefühle manipuliert werden". Sie lässt die Opern in einem Fernsehstudio spielen, wo Moderatoren, Showgirls und Doof-Zuschauer permanent in die Handlung eingreifen und so beim echten Publikum kaum eine Faszination aufkommen lassen. Personenregie zwischen den Sängern findet nicht wirklich statt, sie laufen meist ziellos auf einer kahlen Scheibe in der Bühnenmitte und zwischen den Holzträgern der Tribünenrückseite herum.
Die Scheibe wird (mittels einer sicher sündhaft teuren Hydraulik-Anlage) jeweils gegen Ende einer Oper in die Senkrechte hochgefahren, ein Sänger mit Armen und Beinen daran festgeschnallt und gedreht. In 'L'oracolo' ist das der Verbrecher Cim-Fen zur Folterung, in 'Le villi' der untreue Bräutigam zur Hinrichtung (im Original wird er von den Willis, den verlassenen Bräuten, zu Tode getanzt, wie man es aus dem Ballett "Giselle" kennt, das die gleiche Sage verarbeitet).
Leider ist Sandra Leupold offenbar unfähig, solche einfachen Handlungen verständlich auf die Bühne zu bringen. Lieber verbiegt sie die sicher nicht ganz zeitgemäßen Stories durch modernistische Mätzchen, durch die sie völlig unverständlich werden.
Zu 'Le villi' mit ihrer zentralen tänzerischen Komponente gehört ein Regisseur mit chroreographischer Praxis, zum Beispiel Rosamund Gilmore oder Arila Siegert, auch 'L'oracolo' mit ihrer geheimnisvollen Chinatown-Atmospäre hätte er sehr gut getan.
Chance vertan, nächstes Mal vorher denken!
Dieter Ganz
Krefeld, Mittwoch, 21.10.2009, 12:37:39
Ganz großes Lob für die überaus gelungene Wiederaufnahme von 'Die Frau ohne Schatten', mir hat es ausgesprochen gut gefallen!
Fred Binsenschneider
Sonntag, 18.10.2009, 23:39:41
Zauberhaft war der gestrige Abend.Ich sah L oracolo/ Le Villi.Besonders die Inszenierung war super. Ich hatte viel Spaß, ein schöner Abend.
Danke
emil von raidelbach
frankfurt, hessen - Sonntag, 18.10.2009, 08:29:11
ja wirklich eine gelungenere website ist aus ihrem internetauftritt geworden!! ich möchte mich dem wunsch nach einer mediathek ausdrücklich und freundlichst FORDERND anschliessen, das müssen sie heute schon bieten, es doch toll dass es diese möglichkeit gibt!!!
zu le oracolo und le villi, möchte ich mein nichtverständnis der zustimmung hier zum ausdruck bringen! verfälscht die FAZ schon durch nicht erwähnung der "BUHs" die eigentliche premieren empfindung des publikums, könnte man hier den eindruck erhalten (kommentare weiter unten) es handele sich um eine gelungene aufführung bzw inszenierung. nicht an einem sänger und schon gar nicht am orchester gibt es etwas zu bemängeln, nein, gar nichts, sogar ausserordentliches lob und wohlgefallen hierfür!!! ABER die inszenierung! wer wurde denn hier freigelassen?? welchem diletanten hat man da das feld überlassen?? es ist bei weitem die schlechtest inszenierung die in den letzten jahren an der frankfurter oper gesehen habe! wäre es nicht die musik die hörenswert und beeindruckendes fremdes hinterlässt, würde ich sagen nehmen sie das stück aus dem repertoir. störende moderatoren, ringelpitz mit dem chor und das gleich dreimal, na das ist doch billiges schülertheater und nicht einem hause wie die FRANKFURTER OPER und IHNEN herr loebe angemessen! sorry ich bin enttäuscht und gelangweilt! weiterhin viel glück und natürlich auch von mir herzliche glückwünsche für all die preise und auszeichnungen, besonders schön die LEAR beachtung und auszeichnung ihres tonmeisters, eine wahre glanzleistung
hoijatoho mfg hans achfried
hans achfried
Dienstag, 13.10.2009, 09:22:41
Bin immer noch ganz verzaubert vom gestrigen Abend in der Oper ( L oracolo/Le Villi). Herrliche Stimmen, wunderschöne Musik und eine beeindruckende Inszenierung, die mutig die Möglichkeiten der Bühne ausschöpfte. Genial der Einfall, die Moderatoren im zweiten Stück die Geschehnisse in Mainz herüber bringen zu lassen. Macht Lust auf Mehr!
Jürgen Filter
Frankfurt/Main, Deutschland - Freitag, 09.10.2009, 20:58:16
Nachdem die Oper Frankfurt schon mehrmals Abende mit interessanten Einaktern präsentiert hat, ist mein Vorschlag, auch einmal 3 Einakter von Strawinsky zu bringen und zwar unbedingt "Ödipus Rex" und "Mavra". Solti hat vor ca. 50 Jahren diese Stücke vorgestellt und als drittes Stück "Renard" hinzugefügt, was mich allerdings nicht so überzeugt hat. Vielleicht gelingt es den hochprofessionellen Experten der Oper, ein geeignetes drittes Stück zu finden.
Klaus Grossmann
Mittwoch, 07.10.2009, 20:47:26
Ich habe in der Premiere Oracolo und Le Villi die Musik, die fantastischen Sänger, auch den Chor, sehr genossen und kann diese beiden unbekannten Opern nur empfehlen. Ein Operngenuss, auch wenn mir die Moderatoren stellenweise etwas auf die Nerven gingen...
Grüße aus Bad Homburg
Gisela Beile
Gisela Beile
Dienstag, 06.10.2009, 11:02:25
Das Museumsorchester ist "Orchester des Jahres" und Kirill Petrenko ist "Dirigent des Jahres", auch für den Frankfurter "Palestrina"!!!
Herzlichen Glückwunsch an "unser Haus"!!!!!!!!
A. Hofmann
Fulda, Montag, 28.09.2009, 18:21:14
Ein großes Kompliment an Frau Mahnke als fantastischer Simplicius. Das war sängerisch hervorragend und darstellerisch zu Herzen gehend. Eine Sängerin, die besonders wandlungsfähig ist, wenn ich nur an die spanische Stunde denke... Freue mich schon auf Anna Bolena und Tempest.
Stefan Barnabas
Montag, 28.09.2009, 10:38:45
Langsam fange auch ich an, mich mit der neuen Gestaltung der Homepage anzufreunden, auch wenn ich immer noch zunächst denke, ich hätte mich ver-surft, wenn ich die Seite aufrufe.
Ein Detail, das mich schon an der alten Seite störte, ist allerdings leider auch jetzt noch nicht behoben: Sie fordern das Publikum zwar auf, am künstlerischen Fortschritt der Mitglieder des Opernstudios Anteil zu nehmen, allerdings ist nirgends zu lesen, wer die (neuen) Mitglieder des Opernstudios denn sind. Um Anteil nehmen zu können, müssen wir doch mindestens wissen, mit wem wir es zu tun haben! Sprich: Foto, Kurzbiografie, die Rollen, in denen wir die Mitglieder des Opernstudios als Erst- oder Zweitbesetzung erwarten dürfen usw.
Barbara Ritter
Frankfurt, Sonntag, 27.09.2009, 22:56:15
Auch mir gefällt die neu gestaltete Seite sehr gut und mit Qualität, Vielfalt und Emotion zu werben ist in diesem Haus wahrlich kein leeres Versprechen.
Zur Qualität der Internetpräsenz möchte ich allerdings auch das Angebot einer Mediathek zählen, die hier leider immer noch fehlt. Vergleichbare Opernhäuser wie z. B. Essen, Hannover und Stuttgart bieten einen solchen Service bereits an und selbst das Staatstheater Kassel informiert mittels solcher Videos über seine Neuproduktionen. Es wäre doch schön, würde diese Lücke demnächst geschlossen.
Da sich Frankfurt in letzter Zeit gerne und erfolgreich mit der Bayerischen Staatsoper misst, sei deren Opern-TV als Vorbild nachdrücklich empfohlen (man sehe und höre sich nur einmal Edita Gruberova als Lucrezia Borgia an, da würd ich meinen Koffer am liebsten gleich noch mal packen).
Jörg Barenscher
Fulda, Dienstag, 22.09.2009, 22:25:04
Echte Überraschung, die neue Web-Seite der Oper Frankfurt!!! Inhaltlich keine große Veränderung, aber übersichtlicher und optisch attraktiver!
A. Hofmann
Fulda, Montag, 21.09.2009, 22:54:55
Schöne neue Seite!
Fred Binsenschneider
Montag, 21.09.2009, 22:21:18
Herzlichen Glückwunsch zu Ihrer sehr gelungen überarbeiteten Internetpräsenz.
Wolfgang Kronemann
Frankfurt am main, Deutschland - Montag, 21.09.2009, 20:49:48
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