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Oper Frankfurt
Meinungen, Anregungen
Sehr schöner Werbefilm. Wirklich gelungen.
Uwe Deißler
Uwe Deißler
Donnerstag, 02.09.2010, 15:51:07
Ein glückliches Los hatte ich diesen Sommer für Salzburger Festspiele. Da mein Arbeitgeber zu den Hauptsponsoren gehört, konnte ich alle drei Opernaufführungen mit Frankfurter Sängerbeteiligung live erleben und kann Großartiges berichten:
Die Ensemblemitglieder ihres Hauses glänzten:
Tanja Ariane Baumgartner als Gräfin Geschwitz in der leider szenisch wenig gelungenen Lulu-Premiere gehörte mit ihrem reichen Mezzosopran zu den absoluten Pluspunkten der Aufführung.
Christiane Karg sang glockenschön den Amor in der musikalisch romantisierenden Muti-Interpretation von Glucks Orfeus. Auch das Liebespaar war vokal überragend.
Johannes Martin Kränzle brillierte großartig als Sänger wie als Darsteller in der Hauptrolle des Nietzsche von Rihms Oper Dionysos. Bestens besetzt und umgesetzt war dieses uraufgeführte Werk das Highlight der diesjährigen Festspiele sicher nicht nur für mich.
War übrigens die dort singende Elin Rombo (wunderbar in Stimme und Spiel) nicht auch einmal in Frankfurt ?
Sicher gab es auch an anderen Festspielorten Frankfurter Beteiligte. Wenn die Auftritte ebenso überzeugend wie in Salzburg waren, tragen Frankfurts Sänger den Ruf ihrer Oper auch in der Sommerpause in die Welt !
Oliver Mühleisen
Wiesbaden, Mittwoch, 01.09.2010, 23:23:27
Was für eine herausragende Ensemble-Leistung gestern bei der Saison-Eröffnung mit Figaros Hochzeit! Grandiose Frauen-Stimmen mit Karg, Lascarro, Magiera, Tarandek, im Vergleich dazu nur kleine Abstriche bei den Männern (Geyer, Bailey, Mayer, Pregardien). Und ein Mozart-Orchester aus einem Guss unter Hartmut Keil! Außer bei der Deutschen Staatsoper Berlin gibt es in Deutschland kein Haus mit solchen Eigenkräften! Beim Liga-Krösus (Bayerische Staatsoper) kann die hauseigene Staffage für die zugegeben großartigen Spitzenstars den Frankfurtern bei Weitem nicht das Wasser reichen! Kompliment an Bernd Loebe!
A. Hofmann
Fulda, Montag, 30.08.2010, 13:27:52
@Frau Wildt: Vielleicht hat es damit zu tun, dass es eine Abo-Serie "Premieren" gibt, die derzeit ausverkauft ist?
Ferrando
Dienstag, 24.08.2010, 12:05:37
Hier passte einfach alles, weiter so.
Lars Kiesewalter
z.Zt. FFM, Deutschland - Mittwoch, 18.08.2010, 15:14:14
Leider, leider war es mir nicht möglich, eine Karte in der von mir gewünschten Kategorie zur Premiere von "Hoffmann's Erzählungen" zu bekommen. Obwohl der Vorverkauf erst morgens geöffnet hatte und ich am gleichen Nachmittag zur Vorverkaufskasse gekommen bin....Nur noch Plätze ganz hinten für 10 EUR waren zu haben. Schon seltsam, woran das wohl liegt??? Nun, ich habe jetzt die gewünschten Karten für einen anderen Termin bekommen.Alle Menschen sind gleich, aber einige Menschen sind doch gleicher als Andere.
Anette Wildt
Montag, 16.08.2010, 14:51:06
Liebes Opernteam,
der neue Web-Shop ist gelungen, aber eine Frage hätte ich: wird es grundsätzlich nur die Zahlung per Kreditkarte geben oder ist auch die Abbuchung per Lastschrift in Planung? Bei TicketCorner war beides möglich von Deutschland aus und daher sehr bequem, wenn man nicht über eine (private) Kreditkarte verfügte.
Alex
Frankfurt, Donnerstag, 12.08.2010, 14:25:57
"Am 2. August 2010 nahm der neue Telefonische Kartenservice von Oper und Schauspiel Frankfurt seine Tätigkeit auf.Sonntags 10:00 bis 18:00 Uhr".
Seit zwei Stunden versuche ich nahezu ununterbrochen, dort jemanden zu erreichen.
Ulrich Harbott
Sonntag, 08.08.2010, 12:48:31
Kurze Frage zu den Anfangszeiten!
Zum Glück ist man in Frankfurt am Main für auswärtige und ansreisende Besucher recht rücksichtsvoll. So beginnen zum Glück einige Vorführungen wie die Walküre schon um 15:30. Das heißt ein Ende ist jeweils so früh, dass man per Zug noch bequem in jede andere deutsche Stadt am selben Tag zurückreisen kann (ich zum Beispiel nach Berlin, das heißt, ich kann in meiner Berliner Wohnung schlafen und am nächsten Tag wie gewöhnlich zur Arbeit gehen).
Dafür zunächst einmal danke. Häuser wie die Oper Hamburg oder auch Köln kriegen sowas trotz Nachfragen leider nicht hin. Dabei entscheidet es oft, ob man überhaupt sich auf den Weg z.B. nach Frankfurt macht. Nicht jeder hat Geld, Lust und Zeit um dann noch in einer anderen Stadt zu übernachten (ich für meinen Teil habe alle drei Dinge in der Regel nicht).
Meine Frage: leider beginnen alle Tristan und Isolde - Vorstellungen im April trotz Aufführungstag an einem Sonntag erst um 17 Uhr. Kann man da nicht was machen? Zumal noch keine Karten im Verkauf gelandet sind? Wäre schön, wenn zumindest die erste Vorstellung um 15 Uhr oder 15:30 beginnen würde, es würde vielen die Anreise erleichtern oder ermöglichen!
Besten Dank und viele Grüße
v.d.Vogelweide
Berlin, Vogelweide - Mittwoch, 04.08.2010, 14:44:56
@ Herrn Demel,
ich freue mich darauf, nächste Saison ein paar mal die Oper Frankfurt zu besuchen. Das Saisonprogramm ist interessant.
Allerdings bin ich ein sehr glücklicher Berliner, ich gehe hier sehr gerne in meine drei Häuser und würde sie gegen keine anderen Häuser der Welt eintauschen wollen. Also auch gegen Frankfurt nicht.
Sorry.
Aber wie gesagt, ich bin sehr gespannt.
Otello
Sonntag, 01.08.2010, 19:25:43
Vor Beginn der neuen Saison ist es an der Zeit, für die zurückliegende Spielzeit Dank zu sagen. Wenn man das (oft zweifelhafte) Vergnügen hat, regelmäßig das Angebot der selbstangemaßten „Opernhauptstadt“ Berlin mit den Leistungen der Oper Frankfurt zu vergleichen, dann wird einem erst bewußt, in welch glücklichem Ausnahmezustand sich die Mainmetropole derzeit befindet. Alles scheint hier zu stimmen: Die Wertschätzung und damit einhergehend eine auskömmliche finanzielle Absicherung durch die Stadtpolitik, der Weitblick und die Umsicht der Intendanz, spannende Regie und spielfreudige Sänger, leistungsfähige und hörbar engagierte Orchester- und Chormusiker und insgesamt eine spürbare Identifikation aller Mitarbeiter mit dem Haus. Die Zahl der Frankfurter Glücksmomente in der vergangenen Spielzeit haben alle drei Berliner Häuser zusammen nicht erzeugen können. Wo immer man hinschaute und hinhörte, überall hohes bis höchstes Niveau. Bedauerlich nur, daß man wegen der Wiederaufnahmen nicht „Opernhaus des Jahres“ werden kann: „Frau ohne Schatten“ mit festspielwürdiger Besetzung, „Zauberflöte“ mit der Traumkonstellation Karg/Behle/Kränzle, regelrechte Galavorstellungen von „Don Carlo“, ein auch in der Wiederaufnahme exzeptioneller „Billy Budd“ – welch ein Kontrast zur trostlosen Repertoireverwaltung etwa an der Deutschen Oper Berlin. Wie frisch wirkten auch immer noch Cortis „Traviata“ (mit einer fabelhaften Lisnic) und Hilsdorfs Mefistofele-Bilderbogen, wie sorgfältig war Loys „Tito“ wiedereinstudiert, wie beeindruckend rund gelang die Reprise von Nels „Parsifal“.
Und erst die Premieren: Allein mit „Tempest“ und „Owen Wingrave“ hat sich Frankfurt wieder als eines der führenden Häuser im deutschsprachigen Raum präsentiert. Spätestens aber mit der szenisch und musikalisch sensationellen „Daphne“ sollte Frankfurt Bieitos Trash-Parsifal in Stuttgart und Neuenfels‘ Lear an der Komischen Oper Berlin (der Frankfurter Lear war szenisch dichter und musikalisch um Längen besser) die Mitkonkurrenten um die Auszeichnung für die beste Gesamtleistung aus dem Rennen geschlagen haben. Der kammermusikalisch-hellwache und szenisch wortwörtlich „runde“ Ring-Auftakt ließ Vorfreude auf die weiteren Teile aufkommen. Kupfers opulentes „Faust“-Resümee war sehr ansehnlich und sängerisch auf gewohnt hohem Niveau besetzt (indes ließ das Orchester hier seine sonstige Farbigkeit und Plastizität etwas vermissen). Musikalische Feste feierte die Frankfurter Oper obendrein mit den beiden konzertanten Aufführungen von „Anna Bolena“ und vor allem von „La Rondine“.
Man erwischt sich angesichts dieser Kette von Höhepunkten dabei, solche Aufführungen weniger zu würdigen, die an einem „normalen“ Haus zu den Spitzenerzeugnissen zählen würden: ein „bloß“ unterhaltsam inszenierter (und dabei vorzüglich musizierter) „Orlando“, eine zwar rollendeckend besetzte „Cosi“, bei der man aber eben immer noch Kränzle, Nagy und vor allem Behle als Vergleichsmaßstab im Gedächtnis hat, oder ein szenisch solider „Nabucco“, immerhin mit Lucic in der Titelrolle und einer großartigen Chorleistung.
Also keine Wünsche offen? Vielleicht den, daß Alfred Kim seinen „Hoffmann“ differenzierter anlegen möge als seine sonstigen Rollengestaltungen im Hochdruck-Forte, oder den, daß Kränzle demnächst wieder öfter in Frankfurt zu hören sein möge (um nicht immer seinetwegen nach Köln fahren zu müssen), oder auch den, daß Daniel Behle uns nicht verloren geht, Zeljko Lucic und Joseph Calleja wieder öfter mal vorbeischauen und bitte Calixto Bieito (nach seinem Macbeth) nie wieder die Gelegenheit bekommt, seine kaputten Sexualphantasien in Frankfurt auszuleben und wir auch weiterhin von verquasten Neuenfels-Revuen verschont bleiben.
Michael Demel
z. Zt. Berlin, Sonntag, 25.07.2010, 19:50:40
Sehr erfreulich, dass sie nunmehr mit bewegten Bildern über Ihre so erfolgreiche Arbeit informieren. Den Aussagen von Steffen Seibert kann ich nur zustimmen. Einen schönen Dank für diese Art der musikalischen Späterziehung.
Jörg Barenscher
Fulda, Dienstag, 20.07.2010, 22:57:19
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