Meinungen, Anregungen


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Oper Frankfurt


"Ariadne": wieder ein großartiges Festgeschenk. Inszenierung und Bühnenbild das Beste, was ich in vielen Jahren zu "Ariadne" erlebt habe. Es war voll überzeugend und verzaubernd. Ein extra Kompliment dem Lichtdesigner, die Atmosphäre zu dem Schlußduett war wunderschön, ohne kitschig zu sein. Musikalisch war wieder alles wunderbar. Sofia Fomina, Virtuosissima, braucht auch nicht den berühmtesten Vergleich zu scheuen. Hoffentlich bleibt sie noch einige Zeit mit weiteren Rollen in Frankfurt. Sara Jakubiak war eine großartige Ariadne, alle anderen Rollen optimal und absolut rollendeckend besetzt, wobei besonders Björn Bürger wieder sein außerordentliches Talent bewies. Der Dirigent Lange war ausgezeichnet, unser Orchester wieder wie immer wunderbar. Vielen Dank für eine denkwürdige Aufführung.
Klaus Grossmann
Karben, Dienstag, 23.12.2014, 16:01:59
Nach vielen sehr schönen Produktionen in Ihrem Hause, freuten wir uns 2 Tage vor Heilig Abend auf einen herrlichen Opern Abend mit Hänsel und Gretel. Entsetzt über das Bühnenbild , eine Hexe mit Schnapsflasche und die überaus begrenzt präsentierten Stimmen, verließen wir die Oper vor dem letzten Vorhang. Ein Regietheater das dazu führt, dass Mütter ( in der Pause) ihren Kindern erklären mussten was sie gerade gesehen haben. Wir sind sehr enttäuscht, das es in der heutigen Zeit nicht mehr möglich zu sein scheint ein Märchen klassisch erzählen zu können. Vielleicht fehlt es mittlerweile an dem nötigen " Können " So etwas wird uns nie mehr passieren.
Menschen, die einen Sinn für Schönheit haben und sich von einer Inszenierung verzaubern lassen möchten, sollten diese Aufführung nicht besuchen. Mit freundlichen Grüßen zwei sehr enttäuschte aber durchaus mutige Opern Besucher.

Oliver Große Kreul
Karben, Hessen - Dienstag, 23.12.2014, 01:02:10
Am Samstag waren wir im Opernkino: live aus New York fabelhafte Meistersinger von Wagner mit unserem / ihrem Johannes Martin Kränzle in einem triumphalen MET-Debüt als Beckmesser.
Es ist schön mitzuerleben, wie er sich über die langen Jahre hinweg von Frankfurt aus so entwickeln konnte. Dank unserem Ensemble-System und seines langsam- klugen Repertoireaufbaus.
Letztens hier so in Erinnerung mit seiner ergreifenden Winterreise-Interpretation und dem geigenden schwarzen Geiger in der Delius Oper Romeo und Julia. Sein Beckmesser ist eine Sensation. Mit ihm wurden auch Annette Dasch, die wir hier von Elisabeth und Gräfin kennen und von ihrem Salon in der Alten Oper und Michael Volle als souveräner Sachs gefeiert. Alle drei Sänger und Darsteller von hohen Gnaden.
Due OPR Frankfurt kann stolz sein und wir freuen uns auf die nächsten Auftritte von unserem Publikumsliebling hier.

Henning Glauchenberg
Darmstadt, Dienstag, 16.12.2014, 19:39:35
Hänsel und Gretel - eine wunderbare Aufführung voller Phantasie und Gefühl. Auch die Idee, verstorbene Persönlichkeiten als Engel auftreten zu lassen, war grandios. Erwähnenswert auch die tolle Einführung durch den Dramaturgen, Herrn Abels, der mit seiner Begeisterung richtig ansteckend war.
M. Schömig
Freitag, 12.12.2014, 12:13:31
"La Sonnambula".....wir erlebten eine begeisternde Aufführung heute Abend mit einer unglaublich gut singenden Brenda Rae, einem ausgezeichneten Chor und einem wunderbaren Orchester. Danke für diese großartige Leistung und einem beeindruckenden Opernabend. Die Leistung von Frau Rae kann nicht mit Worten beschrieben werden, sie ist eine begnadete Sopranistin. Herzlichen Glückwunsch zu dieser Inszenierung mit diesen überragenden Künstlern!
Doris Mader
Kelkheim, Freitag, 12.12.2014, 01:15:08
Hänsel und Gretel am 6.12.2014 20 Uhr.

Große Oper! Wunderbar: die Stimmen, das Opernorchester, der Opernchor.

Eine glanzvolle Aufführung. Bravo für das Orchester, besonders für die Schaffung eines unglaublichen Klangraums für das Duett Abendsegen. Danke an Bernd Loebe und Sebastian Weigle. Prima, dass beide bleiben bis 2023.

Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, der Oper Frankfurt den Titel Staatstheater zu verleihen mit einer angemessenen finanziellen Förderung durch das Land Hessen.

Bonne chance, Schwarz Grün! Hans-Peter Hoogen

P.S. Wenn ich mir noch etwas wünschen dürfte, dann vielleicht mal eine (französische) Oper mit einer Ballett Einlage. Eventuell auch in einer Kooperation mit einem Ballett Ensemble aus dem Rhein Main Gebiet.

Hans-Peter Hoogen
60311 Frankfurt, Dienstag, 09.12.2014, 11:51:02
"Hänsel und Gretel": ich habe mich sehr gefreut, endlich diese wundervolle Musik hören zu können."Unser" Orchester war großartig, ein besonderes Kompliment den Hörnern, die den Beginn der Ouverture wunderschön geblasen haben, auch die übrigen Orchestermitglieder waren untadelig. Sebastian Weigle, "unser" hochgeschätzter GMD, hat alle Farben und Nuancen der Partitur zum Klingen gebracht, daß es eine reine Freude war. Also insgesamt ein wunderschönes Weihnachtsgeschenk, für das ich mich herzlich bedanke. Von den Solisten haben mich besonders Heidi Melton und Simon Baley (beide hervorragend) und Judita Nagyova (sehr vielversprechend) beeindruckt. Die Inszenierung ist sehr widersprüchlich, vieles paßt nicht zum Text, aber es gibt auch einige hübsche Einfälle. Die Hauptsache ist die Musik.
Klaus Grossmann
Montag, 08.12.2014, 16:41:45
Eine Weihnachtsgeschichte – Weihnachtskonzert 2014
Wieder einmal ein wunderschönes Weihnachtskonzert. Interessante und gut umgesetzte Geschichte mit tollen Sprechern und fantastischer Musik. Die Musikauswahl passte perfekt zur Geschichte, welche außergewöhnlich gut von den Erzählern umgesetzt wurde. Tolles Hörerlebnis! Vielen Dank an das Orchester, die Erzähler und auch an Frau Einspieler für die gelungene Aufführung. Dies war unser fünftes Weihnachtskonzert und auf das Sechste freuen sich bereits Selina und Sebastian Richter und ihre Eltern.

Familie Richter
Frankfurt, Deutschland - Sonntag, 07.12.2014, 20:51:51
viva bellini, viva amina, viva brenda rae!!! dank b.loebe(?) und brenda rae sind die 200 jahre seit der uraufführung von la sonambula dann doch nicht voll geworden an der frankfurter oper... was für ein doller abend!! diese herrliche musik!! diese grossartige primadonna, das vorzügliche dirigat und der brilliante klang aus dem graben, der engagierte chor, das "niedere paar"lisa und alessio optimal umgesetzt von nina minasyan und vuyani mlinde, ein in jeder beziehung nobler graf von kihwan sim und die bestens disponierte mutter von fredrika brillembourg. das bühnenbild gefällt, die regisseurin hat sich viele gedanken gemacht, mareike winkel hat in ihrem interessanten einführungsvortrag für den abend erfolgreich "gekämpft" - die elvinos fallen nicht vom himmel. in dieser 2. vorstellung hat sich stefan pop tapfer geschlagen - nix wie hin!!! und vielleicht bald "i puritani" solange die Brenda, the Great noch am hause ist...oder doch zuerst "i capuleti ed i montecchi"...falls sich ein romeo findet?? und ihr auch rechtzeitig die Norma anbieten...
das wär doch mal was - eine bellini reihe mit Brenda Rae - dann bleibt sie vielleicht!!??

willy egli
Frankfurt am Main, Mittwoch, 03.12.2014, 23:42:45
Anmerkungen zu den kontroversen Betrachtungen

Die kontroverse Beurteilung einer Aufführung resultiert aus der unterschiedlichen Erwartungshaltung des Besuchers.

Beispielsweise erwarten viele Besucher einer Vorstellung, dass Text, Handlung und Vorgaben des Komponisten nahezu deckungsgleich sind u. sie erwarten eine werkgetreue Aufführung. Sie verzichten auf bekannte sozialkritische Belehrungen, um nach einer zufrieden gestellten Aufführung mit neuer Kraft dem kommenden Alltagsstress begegnen zu können.

Andere Besucher wiederum wollen, dass der innerliche Kern der Geschichte zum Vorschein kommt, was im Falle von Hänsel und Gretel die große Armut der Landbevölkerung und deren Auswirkungen ist.

Für mich persönlich ist das sog. Regietheater, wo bekanntlich die Regie uneingeschränkte Freiheit genießt, die spannende Variante, wenn bestimmte Bedingungen beachtet werden, beispielsweise eine geistreiche nachvollziehbare Darstellung und vor allem, dass auf den musikalischen Teil und ihre musikalische Interpretation Rücksicht genommen wird und nicht durch störenden Aktionismus der Hörgenuss beeinträchtigt wird. Andernfalls kann man nicht mehr vom "Musiktheater" sprechen.

Ich lese mit großer Aufmerksamkeit die ausführlich begründeten Meinungen u. hoffe, dass weiterhin die positive Resonanz in der Überzahl ist.
Gruß aus München

Franz Roos
München, Freitag, 28.11.2014, 22:29:54
Ja wunderbar, seit langem mal wieder kontroverse Diskussionen hier, das ist gut. Ob ich Hänsel und Gretel 'wie früher' aushalten würde, das weiß ich nicht sicher. Vermutlich nein. Andererseits kann ich die ausführliche Kritik von Fr. Eibensteiner mit unterschreiben. Nein, Frau Beuschel, Otello ist m.E. eine ganz wunderbare und kluge Inszenierung, die klar am Stück ist. Sängerisch sowieso prima. Ja, Frau Hutz, Entführung werde ich auch vermissen, ist ein toller Abend aus den genannten Gründen.
Fazit: Gut, dass wir dieses Opernhaus haben und uns nicht immer einig sind, was wäre das langweilig.

Dr. Stefan Schlesinger
Frankfurt, Dienstag, 25.11.2014, 10:41:02
Hänsel und Gretel war einfach nur doof. Und nachdem in Wiesbaden jetzt auch die alte Inszenierung durch den Monarchie-Intendanten gekillt wurde, komme ich mir vor wie im Rgeietheatereinheitsbreiland. Kinder, wagt Neues: Erzählt endlich mal wieder die Geschichten so, wie es in der Partitur gedacht ist. Schauspiel macht schon lange keinen Spaß mehr und Oper irgendwie auch nicht mehr. Ich habe noch ein altes Programmheft mit Fotos der Frankfurter Inszenierung von vor dem Krieg gefunden. Sievert hat damals einen ganz zauberhaften Wald auf die Bühne gezaubert. Was ist so schlimm daran, wenn wir uns so etwas heute auch mal wieder wünschen? Es nervt!!!!
Georgia
Frankfurt, Sonntag, 23.11.2014, 16:12:48
Leider muss auch ich mich den negativen Berichten anschliessen: Händel und Gretel ein ambitioniertes Desaster. Wenig besser szenisch leider Otello. Ein hinreissendes Drama wird flach und wenig inspirierend abgespielt. Schade.
Mit Nel´s Frau ohne Schatten und bald dem Parsifal gibt es -Gottlob_ noch Theatralik Schwergewichte zu erleben.

Katrin Beuschel
Frankfurt, Freitag, 21.11.2014, 05:57:03
Kritik zu Entführung aus dem Serail 13.11. 2014
Bin überrascht, dass ich an dieser Stelle keine Zeile zur „Entführung“ lesen konnte.
Ich habe Mozarts Singspiel 2003 gesehen und jetzt wieder, leider in der Dernière. Leider, weil dem Stück eigentlich noch viel mehr Vorstellungen gegönnt sein sollten.
Mit einem Wort – ein Gesamtkunstwerk, dass durch das Öffnen der Striche für die Sprech-Szenen endlich seinen richtigen Stellenwert erhalten hat. Eine Mischung aus Schauspiel und Oper. Großartig. Eigentlich müsste es verboten werden, die Sprechszenen derartig zusammenzustreichen wie es dem Publikum normalerweise zugemutet wird. Denn die Erkenntnis, die man in dieser Inszenierung erhält ist: Ein neues Stück, ein Stück das plötzlich einen ungeheuren Bezug zur Gegenwart bietet. Alles in allem eine großartige Leistung der Sänger und des Orchesters. Einziges Manko – obwohl ich im Parkett Reihe 13 saß, waren die Sprechpartien oft akustisch schwer zu verstehen. Hier sollte man sich unbedingt etwas einfallen lassen. Lieber Herr Loebe, bitte die „Entführung“ möglichst in der kommenden Spielzeit wieder aufnehmen. Das wünscht sich
Brigitte Hutz, Frankfurt

Brigitte Hutz
60437 Frankfurt am Main , Deutschland/Hessen - Donnerstag, 20.11.2014, 15:20:01
Was für ein Hochleistungs-Opernhaus: in Kurzer Folge Frau ohne Schatten und Otello und Entführung in jeweils wegweisenden Interpretationen. Das sind ja alles keine Leichtgewichte. Das soll erst mal wer nachmachen. Tief beeindruckt wieder mal und voller Dank.

Dr. Stefan Schlesinger
Frankfurt, Montag, 17.11.2014, 20:19:22
Was für eine höchst erfreuliche Nachricht: Herr Weigle will seinen Vertrag bis 2023 verlängern! Ich freue mich sehr und wünsche Herrn Weigle eine stabile Gesundheit und wenig Verdruß. Uns, dem Publikum, wünsche ich viele anregende Opernabende und viele interessante und ungewöhnliche Konzertprogramme.Ich bin sicher, das Publikum wird die gebotenen Programme dankbar anhören.
Klaus Grossmann
Montag, 17.11.2014, 18:52:33
Hänsel und Gretel
Langweilig! Überzeichnet! Völlig am Werk vorbei inszeniert! Uns reicht es. Wir werden keine Oper mehr besuchen. Irgendwie ist es immer derselbe Käse. Man liest das Textbuch vorher, freut sich, der Vorhang hebt sich und man sieht etwas völlig anderes. Sparen Sie sich Erklärungen. Kein Interesse. Wir geben unser Geld demnächst lieber anderweitig aus. Schade nur, dass wir mit unseren Stuergeldern die Opernhäuser zwangsläufig mitfinanzieren. In Münster laufen sie Sturm gegen die Finanzierung des Katholikentags. Höchste Zeit, dass das auch mal bei den Theatern erfolgt. Von uns seht Ihr keinen Cent mehr. Mal gespannt, ob das hier überhaupt veröffentlicht wird oder der Zensur zum Opfer fällt. Kritik an der "Kunst" ist ja was ganz böses.

Jan
Frankfurt, NRW - Sonntag, 16.11.2014, 00:37:24
Hänsel und Gretel
mein Mann und ich, und offenbar nicht wenige andere Premierenbesucher auch, waren entsetzt darüber, was K. Warner aus dem „Hänsel und Gretel“ zugrunde liegenden Stoff – Eltern setzen aus Armut ihre Kinder aus – gemacht hat. Es ist wohl so, daß dieser wohlversorgte angelsächsische Opernmacher, sowie große Teile des satten Wohlstandspremierenpublikums, sich augenscheinlich gar nicht mehr vorstellen können, was es heißt „nichts zu fressen und nichts zu beißen zu haben“. Ganz wichtig ist auch, zu wissen, daß eine solche Verpowerung schließlich nicht vom Himmel fällt! Und, daß das Aussetzen von Kindern für Eltern ein harter Brocken ist. Das fällt hier aber völlig weg, jedenfalls ist er mit keinem Atemzug Gegenstand dieser Inszenierung. Dessen Thematisierung ließe dann natürlich nicht mehr zu die Darstellung einer supergepflegten englischen „boarding-school“ (nicht ärmliches Waisenhaus wie in der FAZ- Besprechung angegeben, beides gleichermaßen hirnrissig), mit einem an einen Bankdirektor erinnernden Vater, hier lächerlicher Leiter dieser „boarding-school“. Mit gediegen ausgestattetem Schlafraum, ordentlich weißer, akkurat gefalteter Bettwäsche und musicalartig aufgedrehtem Herumgehampel (wie in einem Doris Day Film der 60iger Jahre oder wie Kindermannequins in den Werbeheften von Aldi und Lidl) vom bestens gekleidetem Hänsel und smarter Gretel, deren alberne, dem Hirn des Regisseurs entsprungene Faxen nichts mit Kindern und schon gar nichts mit der Geschichte zu tun haben. Das Dekor-Defilee bildungsbürgerlicher Erkennungsfiguren wie Wagner, Gebrüder Grimm, Schopenhauer ist blankes Entertainment, Zucker fürs Publikum! Allenfalls ein schöner Auftrag für die Kostümabteilung! Das ganze, aufgesetzte tiefenpsychologische Brimborium von K. Warner taugt noch nicht mal wegen seines in Anspruchshaltung daherkommenden Tiefenpsychologiedilettantismus, zur Unterfütterung der Geschichte. Was braucht dieser reiche Stoff, auf Kosten der behandlungswürdigen gesellschaftlichen Realitäten, auch, und gerade wieder heutzutage, „Initiationsriten“, „Traumspiele der Verwandlung“, „die dunkle Sehnsucht das wirkliche Leben zu ergreifen“. Das ist keine “Poesie“ oder „Magie“ sondern ein aufgeblasen daherkommendes angelsächsisches „Fantasy“- Machwerk. Voll im Zeitgeist!
Nachfolgend ein Auszug aus einem Aufsatz von Chefdramaturg N. Abels im Magazin der Oper Frankfurt zur Premiere. Sie ließ auf Substantielleres hoffen!
„Andererseits wird sie auch ihr Weg durch die höchst bittere und nicht minder grausige Außenwelt der Wirklichkeit an die Schrecken gemahnen. Sowohl die politisch verfolgten Brüder Grimm aus Hanau, als auch der mittellose Engelbert Humperdinck, der sein musikalisches Märchen im wirtschaftlich aufblühenden und neureichen Frankfurt – am Scheffeleck – komponierte, waren gleichermaßen Künstler des eisernen Zeitalters, des Jahrhunderts der industriellen Revolution, des hybriden Naturbeherrschungswahns, des Zusammenbruchs der metaphysischen Gewißheiten und der skrupellosen Ausbeutung. Einer sich als Gründerzeit aufblähenden Epoche, die nicht zuletzt den Heranwachsenden (und auch den Eltern – die Schreiberin) Unzumutbares zumutete. Die Kinderarbeit war, man denke an Dickens verhungernde Waisen- und Arbeitshausknaben – der Normalfall in einer vor Übergewicht fast platzenden Besitzbourgeoisie. Beides, die seelische und soziale Not der Kinder spiegelt sich in der Geschichte.“
Wo bitte spiegelt sich in dem tiefenpsychologischen Brimborium des K. Warner die soziale Not - auch der heutigen - die doch Gegenstand dieses musikalischen Märchens ist? Wäre das nicht das Thema?
Am schlimmsten aber ist die Zustimmung eines nicht unerheblichen Teils des Publikums und der Medien. Das seit einigen Jahren überall auf Zeitgeist und Konformismus ausgerichtete mediale Trommelfeuer zeigt Wirkung.

Michaela Eibensteiner
Mittwoch, 12.11.2014, 19:13:54
DIE FRAU OHNE SCHATTEN am 26. Oktober 2014 war in der Tat eine wahre Sternstunde! Packend musiziert von der ersten bis zur letzten Minute, Weigle behielt gekonnt die Zügel in der Hand und arbeitete gezielt auf die Schlussapotheose hin, ohne die mannigfaltigen Zwischentöne und -stimmungen des Orchestrierungskünstlers Strauss zu vernachlässigen. Dies war selbstverständlich nur möglich, weil das hervorragend aufgestellte Orchester ihm spürbar mit Spielfreude folgte. Die hohe Qualität merkte man nicht nur an unverwaschenen Fortissimo-Ausbrüchen, sondern besonders auch an den sehr leisen, subtilen Stellen. So gingen die atmosphärischen Pianissimo-Stellen des tiefen Blechs im dritten Akt ebenso unter die Haut wie die sanft aufsteigenden Klänge der Solovioline über dichtem Streichergrund.
Auch sängerisch konnte der Abend bis in kleine Partien hinein nahezu auf ganzer Linie überzeugen. Ein klein wenig Wehmut bleibt dann doch am Ende, wenn man sich der Tatsache bewusst wird, dass Terje Stensvold, dessen immer noch warme und volltönende, mühelos und unangestrengt das große Orchester übertönende Stimme uns viele Abende in Frankfurt bereichert hat, sich nun von der Bühne in den längst verdienten Ruhestand verabschieden wird. Wir werden ihn vermissen und in guter Erinnerung behalten.

Rudolf K.
Frankfurt, Donnerstag, 30.10.2014, 19:28:01
Frau ohne Schatten am 26.10.2014
Eine hervorragende Oper, ein phantastisches Orchester, ein unvergesslicher Abend.
Danke!

Andrea Pauly
Bad Homburg, Donnerstag, 30.10.2014, 10:31:48
Frau ohne Schatten 26.10.2014:
Eine Sternstunde!!!

Kerstin Krumrei
Montag, 27.10.2014, 09:45:43
Hänsel und Gretel
Die Problematik für diese Inszenierung liegt darin begründet, an welche Zielgruppe diese Inszenierung gerichtet sein soll, nämlich an Familien mit Kinder, Erwachsene oder Besucher, die Regietheater bevorzugen, wo unter anderem Gewalt und sozialkritische Aspekte thematisiert werden. Die Frage beantwortet sich von selbst, wenn man die vielen Möglichkeiten betrachtet, die an diesem Haus für Familien, Kinder und Jugendliche angeboten werden.

Für meine Wahrnehmung ist diese Aufführung ganz einfach zu verstehen. Am Anfang sehen Jugendliche und Teenager in einem Heim ein Puppenspiel und erleben darnach, beeinflusst durch entsprechende Lektüre, in einem phantasievollen Schlaf den Hauptteil, angereichert mit einem Quiz, bei dem Personen von Kultur und Geschichte von den Besuchern erraten werden sollen.

Am Ende werden die Protagonisten zusammen mit den Neuankömmlingen (wer will, kann auch glauben, dass es sich um die Kinder aus dem Märchen handelt) reichlich mit Geschenken bedacht, da das Stück in einer weihnachtlichen Zeit spielt. Dass der Regisseur ein Meister der Personenführung und der szenischen Darstellung ist, kommen vor allem die jüngeren Besucher voll auf ihre Kosten, wobei man nicht alles hinterfragen muss und so beim phantastischen Zwischenspiel (eine Art sinfonische Dichtung) bei den jungen Besuchern keine Langweile aufkommt.

Aber eine entscheidende Frage bleibt unbeantwortet, nämlich, warum die sich oftmals verwandelnde Hexe mit Mimestimme von einem Tenor dargestellt wird, wohl wissend, dass der Komponist dies ausdrücklich verneint hat.

Ich hoffe, dass Experten aus diesem Gästebuchforum (davon gibt es hier genügend) mir eine befriedigende Erklärung geben, sodass ich nicht auf die entsprechende Frage meiner Kinder und Enkelkinder mit einem Kopfschütteln antworten muss.
Gruß aus München und besten Dank im voraus.

Franz Roos
München, Montag, 20.10.2014, 20:49:15
Hänsel und Gretel und Falstaff letzte Spielzeit: wieso müssen die Inszenierungen von Herrn Warner immer so überladen sein. Weniger wäre mehr.

irina Hochstädter
Frankfurt, Montag, 20.10.2014, 12:52:18
Eben "Sirenen" gesehen :
Glaubt nicht dem Feuilleton ,
geht selber hin !

Uwe Steinberg
Frankfurt, Deutschland - Sonntag, 21.09.2014, 22:33:23
Nachtrag zu Sirenen-Bilder des Begehrens und des Vernichtens

Ich möchte hiermit meine Aussage zum Fehlen des Videoclips zurücknehmen, da dieser inzwischen erschienen ist und mich gleichzeitig für den Clip bedanken.
Gruß aus München

Franz Roos
Dienstag, 16.09.2014, 22:55:52
Sirenen - Bilder des Begehrens und des Vernichtens

Mein Kompliment geht an die Verantwortlichen, weil sie jenseits einer kommerziellen und publikumswirksamen Vorgabe, das Wagnis für diese Aufführung eingegangen sind. Während man heutzutage beispielsweise bei Henze und Reimann schon von Klassikern der zeitgenössischen Musik spricht, glaube ich, dass man bei diesem Werk von einer Art Avantgarde sprechen muss.

Bei den anschließenden Premierengesprächen herrschte große Ratlosigkeit vor allem bei der Beurteilung der szenischen Umsetzung. So konnte keine nachvollziehbare Beziehung zum Titel des Werkes hergestellt werden, für das die Bezeichnung "Oper" etwas befremdend ist und vielleicht man eher von einer Art "fragmentarische Szenengestaltung" sprechen sollte.

Besonders die Fragen nach der Bedeutung der Sirenen in der Aufführung erzeugte viel Kopfzerbrechen, zumal kein Zusammenhang mit der homerischen mythologischen Aussage hergestellt werden konnte.

Weil das so ist und die Beurteilung nicht nur viele Fragen und wenige Antworten bereitete, wäre ein Videoclip sehr hilfreich gewesen. Das ganze Team, bestehend aus Komponist, Dirigent und Vertretern der Regie, hätte Hilfestellung für das Verständnis der Aufführung leisten können.
Schön, dass es Clips für die Klassiker, wie Mozart und Verdi, gibt, leider nur nicht da, wo Aufklärung wirklich notwendig wäre.
Schließlich soll das Werk eine größere Verbreitung erfahren.
Gruß aus München

Franz Roos
Dienstag, 16.09.2014, 15:47:33
Herzlichen Glückwunsch an Mario Chang, neuer Stern (!?) im Ensemble der Oper Frankfurt. Wenn ich die News heute korrekt gelesen habe, hat Mario Chang gerade bei Placido Domingos Operalia-Wettbewerb in Los Angeles drei Preise ersungen. Den Sonderpreis, den Preis für die beste Tenorstimme und den Publikumspreis. Wow - was für ein Triple. Wir sind gespannt auf seine Zeit in Frankfurt. Nochmals herzlichen Glückwunsch!!!
Sascha Tischer
Frankfurt, Montag, 01.09.2014, 15:08:12
Die Preise für die neue Saison sind um 20 bis 30(!) Prozent erhöht worden (nur die Premieren nicht).
Meine Rente ist leider nicht gestiegen
und ich werde jetzt noch seltener in die Oper gehen können. Ich bin sehr traurig :-(

Hedwig Stahl
Montag, 25.08.2014, 17:41:20
Aramsamsam: große Klasse. Sehr spannend für meine dreieinhalbjährige Enkelin. Ihr Kommentar am Schluß:"Nochmal". Bitte öfter solche Vorstellungen. Wir haben hinterher noch oft darüber gesprochen und werden auch alle weiteren Vorstellungen besuchen. Als Anregung: Evtl. die ganz Kleinen (bis 3 Jahre) nicht einladen. Sie waren überfordert und deshalb etwas störend. Leider sind in der Online-Buchung diese Vorstellungen nicht enthalten. Vielleicht kann man diese aufnehmen. Ansonsten: Oma,Mamma und Tochter voll begeistert. Weiter so und bitte öfter.
Danke,Danke !

Ellengard Boehmer
Frankfurt, Donnerstag, 17.07.2014, 10:32:20
Wieder ist eine wunderbare Saison zu Ende gegangen. Vielen Dank für die vielen schönen , spannenden , amüsanten , bewegenden Abende in Ihrem Haus .
Uwe Steinberg
Frankfurt, Deutschland - Montag, 14.07.2014, 18:20:49
Sehr geehrter Herr Loebe,

Ihrem Interview im HR-Kulturradio mit Herrn A. Bomba bin ich mit großer Aufmerksamkeit gefolgt. Besonders informativ fand ich Ihre Ausführungen zu den Gesichtspunkten, die bei der Aufstellung des Spielplans zu einer Saison berücksichtigt werden sollten bzw. müssen. Ich danke Ihnen auch, dass Sie den kürzlich in der Frankfurter Rundschau von Herrn Fiedler (DGB) abgegebenen Kommentar erwähnten. Ich habe diesen Kommentar auch gelesen und mich maßlos geärgert. Bei den Bayreuther Festspielen wurden über Jahrzehnte geschlossene Aufführungen für die Gewerkschaften gegeben, und ich frage mich, ob diese auch immer die vollen Kosten hierfür übernommen haben!
Über die Wiederaufnahme der "Ausflüge des Herrn Broucek" mit dem großartigen A. Bezuyen und der wunderbaren Juanta Lascarro in ihren unterschiedlichen Rollen - um nur eine Sängerdarstellerin aus dem eigenen Ensemble zu nennen - habe ich mich als begeisterter Anhänger von Janaceks Opern besonders gefreut.
Ich bedanke mich bei der Oper Frankfurt für eine großartige Saison 2013/14 und sehe dem nächsten Spielplan mit mit großer Erwartungsfreude entgegen.

Siegmar Gwießner

Siegmar Gwießner
Steinbach, Sonntag, 13.07.2014, 15:46:40
Der goldene Drache: Fabelhaft, nur muss alles so laut verstärkt werden. Es ist wie im Musical, und dabei ist der Zauber der Oper doch, dass die menschliche Stimme große Räume erfüllen kann. Dadurch Bewunderung aber niemals Gänsehaut.
Leyer, Klaus
Wiesbaden, Dienstag, 08.07.2014, 11:42:24
gute webseite
Oliver Schwarzer
Burgkirchen an der Alz, Deutschland - Freitag, 27.06.2014, 21:47:40
Premiere zu Romeo und Julia auf dem Dorfe.
Mein großes Kompliment gilt der Tatsache, dass im Abstand von nur wenigen Tagen zwei Raritäten aufgeführt wurden. Wenn man den zeitlichen und finanziellen Aufwand von der Planung bis zur Fertigstellung betrachtet, kann man nur erahnen, welche Arbeit dahintersteckt und das in Zeiten knapper Kassen. Das ist in der deutschen Bühnenlandschaft einmalig.
Das Werk von Delius, das ich bisher nur in deutscher Fassung kannte, begann mit beeindruckenden Bühnenbildern und transparenter doppelter Personenführung. Aber mit zunehmender Spieldauer wurde das Ganze immer komplizierter, wenn gleichzeitig Vergangenheit, Gegenwart, (eventuell Zukunft, wenn es stimmt, dass das alte Ehepaar das Liebespaar verkörpern soll.) in verschiedenen Bühnenbildern, teilweise noch überlagert, auf den Besucher einwirken. Hier hat die begabte Regisseurin zu viele Ideen eingebracht. Manchmal ist weniger besser, dafür gestaltet sich dann das Bühnengeschehen transparenter. Auch sorgen Regieeinfälle, die nicht im Werk vorkommen und von der Novelle stammen, für Verwirrung.
Bei all den Geschehnissen geht die Konzentration für den wichtigsten Teil der Aufführung, nämlich für den musikalischen Teil, verloren.
Gesanglich ragen besonders hervor, der Geiger M. Kränzle und die Sopranistin A. Majeski, die neben ihren ausdruckstarken Stimmen über große Bühnenpräsenz verfügen. Das Orchester verstand es, die melancholische und teilweise depressive musikalische Sprache mit großer Intensität zum Ausdruck zu bringen.
Zusammenfassend ist mein Eindruck von der Regie, dass das Liebespaar, infolge des traumatischen Erlebnisses in der Kindheit, später als Liebespaar in einer eigenen, von Phantasien geführten Welt, lebt. Hier gibt es für das Liebespaar in der gezeigten Umwelt keinen Platz und es sucht seinen Platz in einem paradiesischen Kosmos. Diese Einschätzung kann durchaus falsch sein.
Gruß aus München

Franz Roos
München, Mittwoch, 25.06.2014, 16:04:59
Die Liebe der Danae vom 15.07.2014

Es gibt Werke der Opernliteratur, die sind für eine konzertante Aufführung geeignet und Werke, die weniger geeignet sind. Letzteres trifft für die Liebe der Danae zu. Das Orchester mit großer Besetzung, der kräftige Gläubiger Chor und die zu kleine Bühne, mit diversen Schallmauern ausgestattet, erschlagen förmlich mit ihrer geballten akustischen Kraft die Besucher in den vorderen Reihen. Außerdem kommt der von Strauss mit heiteren Momenten angereicherte Stoff nicht zur Geltung.
Statt dessen wäre eine halb szenische Aufführung, die mit wenig Mehrkosten verbunden wäre, die weitaus bessere Lösung gewesen und das hervorragend geleitete Orchester hätte von seinem angestammten Platz im Graben musizieren können.

Kritisch ist die sängerische Leistung zu bewerten. Das Liebesduett mit L. Ryan und Frau Schwanewilms war schlichtweg eine kleine Katastrophe. Der in der Höhe mit lautem Fortissimo agierende Midas deckte die normal singende Danae so zu, dass von ihr leider nichts zu hören war. Dass es auch anders ging, zeigte der Schluss der Oper zwischen Jupiter und Danae. Durch eine räumliche Trennung wäre das Problem gelöst gewesen. Schade, dass der Dirigent seinen Einfluss hierfür nicht geltend gemacht hat, zumal er mit gleicher Besetzung diese Aufführung schon vorher am 11. Juni in Garmisch Partenkirchen geleitet hat.
Bleibt zum Schluss die Frage, ob es vielleicht möglich wäre, in Zukunft wieder in die alte Wirkungsstätte in der alten Oper zurückzukehren und dass das zu Unrecht zu selten aufgeführte Werk wieder zum Leben erweckt wird.
Gruß aus München
Franz Roos

Franz Roos
München, Bayern - Samstag, 21.06.2014, 15:43:03
"Orpheus" im Bockenheimer Depot: Ein Geniestreich! Die Kunst von Elizabeth Reiter, die Regie von Florentine Klepper und die orchestrale Umsetzung unter Titus Engel wecken den Wunsch nach mehr von diesen wunderbaren Künstlern!
Stephan M. Hübner
Frankfurt am Main, Freitag, 30.05.2014, 10:33:15
Don Giovanni am 29.05. war ein Opernabend der Extraklasse. Man könnte so ziemlich alles loben. Nicht zu letzt Weigle und sein Orchester.
Aber ich möchte heute Simon Bailey hervorheben: Ich habe ihn in dieser Spielzeit zwei mal in der Così und dann noch als Leporello erlebt. Seine gesangliche Leistung ist immer wieder hervorragend. Hinzu komm schauspielerisches Talent. Es ist ein Vorrecht für uns als Publikum und für die Oper Frankfurt insgesamt, dass er zum Ensemble gehört. Das dürfen wir nicht als selbstverständlich erachten! Meine Sitznachbarn und ich waren uns einig: er könnte auch locker Titelpartien singen. Wir haben ein außerordentliches Ensemble!
Weiter so, Mr. Bailey!

Manu T
Freitag, 30.05.2014, 01:25:47
Nachtrag zu "Don Giovanni": Der Beginn, schon während der Ouvertüre, ist großartig und eine ausgezeichnete Einführung in die beginnende Handlung. Geradezu revolutionär ist die Darstellung des Don Giovanni, ihn eben nicht als charmanten Schönling zu zeigen, sondern als das, was sich aus dem Text ergibt, als schon älteren, zynischen, brutalen und rücksichtslosen Erotomanen, also als ziemlich unsympathischen Kerl.Aber das Finale? Zu der Untergangs-und Katastrophenmusik ist dem sonst so fantasievollen Christof Loy nichts Anderes eingefallen als diese belanglose Fechtszene? Ernüchternd.
Klaus Grossmann
Dienstag, 27.05.2014, 18:50:40
"Don Giovanni" ist großartig. Die darstellerische und gesangliche Interpretation durch Christian Gerhaher ist das große, herausragende Ereignis der Saison. Ich kann jetzt unmöglich alle Nuancen aufzählen, die seine Gestaltung so einmalig machen. Wir - das Frankfurter Publikum - können uns glücklich schätzen, daß es Herrn Loebe immer wieder gelingt, Herrn Gerhaher für eine Opernrolle zu interessieren. Und natürlich betteln wir wie kleine Kinder: mehr,mehr! Ebenfalls großartig die Interpretation durch Sebastian Weigle und unser wunderbares Orchester.
Klaus Grossmann
Karben, Mittwoch, 21.05.2014, 19:28:56
Liederabend Stéphane Dégout - formidable!
Wenn behauptet wird, jetzt kommt der beste Sänger eines Landes auf die Bühne, bin ich normalerweise argwöhnisch. Wenn jedoch Intendant Loebe vor dem Liederabend den besten französischen Bariton ankündigt, darf man getrost etwas wirklich Großes erwarten.
Stéphane Dégout war kein Ersatz für den Ersatz, sondern ein Glücksfall.
Der erste Programmteil bestand aus düsteren Balladen, die der lyrische Bariton als Miniopern vortrug und noch dazu in einwandfreiem Deutsch und in einer stimmlichen Bandbreite und Perfektion, die bei Liederabenden nicht so oft anzutreffen ist. Im zweiten französ.-ital.Teil schwang er sich bravourös sogar in wunderbare tenorale Höhen.
Als Bariton hat er hoffentlich noch eine lange Karriere vor sich, und der starke Beifall ließ erkennen, dass wir ihn in Frankfurt gerne auch mal in einer Opernproduktion erleben würden,
falls das Kulturbudget das zuläßt.

Ingrid Reuter
Frankfurt a.M., Mittwoch, 21.05.2014, 11:12:12
Mit sehr grossem Bedauern haben wir erfahren, dass es keine Tonträger Publikation des Frankfurter "Falstaff" geben wird.
Nun hoffen wir auf eine andere
hauseigene CD - Produktion mit unserem wunderbaren Zeljko Lucic!!

Eva Schiebler
Donnerstag, 15.05.2014, 11:00:08
.... ein Glücks-Abend, der 1.Mai 2014:
ein Stunde im Nizza-Garten, eine in jeder Hinsicht brilliante Einführung (nachdem wir in der letzte Zeit hier schon oft enttäuscht wurden: Dank und Kompliment an den Herrn von der Goethe-Universität für seine luziden Ausführungen) und dann ein Opernabend, den wir (auch als zufriedene langjährige Abonnenten Ihres Hauses) nicht vergessen werden! Danke an alle!

Dres A. & S. Schneckenburger
55268 Nieder-Olm, Deutschland - Freitag, 02.05.2014, 09:28:44
Die gestrige Aufführung von Tristan hatte wirklich Weltniveau sowohl musikalisch als auch szeniscdh! Alle Sänger waren fantastisch und es ist nur zu hoffen, dass Jenniffer Wilson (Isolde) im nächsten Ring-Zyklus in Frankfurt die Rolle der Brünnhikde übernimmt und nicht wieder eine eher enttäuschende Susan Bullock.
Bange
Frankfurt, Deutschland - Freitag, 02.05.2014, 08:34:37
Nachtrag zu "La gazza ladra": ich möchte Herrn Horpácsy meine große Anerkennung aussprechen für das hervorragende Programmheft. Die Texte sind sehr interessant und gut lesbar - nicht das hochgestochene Geschwafel, das man sonst manchmal liest.
Klaus Grossmann
Dienstag, 22.04.2014, 19:17:21
Wiedersehen mit Cosi am 29.3.
Ja diese Cosi ist es echt wert mehrfach angeguckt zu werden. Herr Zierer ist nicht so ein dirigentischer Feuerkopf wie Frau Jones in der 1. Serie. Aber er differenziert sehr schön und die lyrischen ernsten Passagen sind bewegend. Das lange Abschiedsquartett im 1. Akt war sehr anrührend. Und eben noch Minuten zuvor feixen die Herren Geyer und Mitterrutzner wie zwei Lausbuben. Der ransante Wechsel der Stimmungen, so wie Mozart es vielleicht gemeint hat, kommt hier inszentorisch gut zur Geltung. Sauber wieder einstudiert Chapeau! Die zwei Damen sind einfach wunderbar und Frau Zechmeister könnte ich als Zerlina noch hundertmal sehen. Bailey legt Don Alfonso nicht als alten Zyniker an, sondern nimmts von der Körpersprache eher sportlich. Auch das geht gut. Angerührt und angetan verlassen wir diesen Abend. Bitte im Repertoire lassen.

Schließe mich noch ganz schnell den Wünschen nach einer Winterrreise CD mit Kränzle an.

Dr. Stefan Schlesinger
Frankfurt am Main, Montag, 07.04.2014, 16:22:43
Sehr geehrte Theaterleitung ,
ich gehe eher selten in die Oper . Bin daher niemand mit Sachverstand . Habe eine Karte geschenkt bekommen für die Vorstellung COSI FAN TUTTE .Ich bekam gesagt , es sei eine sehr lange Oper , könnte langweilig werden , kleine Anzahl an Darstellern , wenig Chor, Dekoration eher eintönig ; ich entschied mich dennoch diesen Abend zu besuchen . Was ich sah : Ohnen Worte ! Ich las mich selbstverständlich vorher ein , in den Inhalt - nun ja - wie mir jedoch "diese Geschichte " präsentiert wurde in der Aufführung , sowenig Dekoration , sowenig Kostüme und all das , was ich mir bisher unter "Theater" vorgestellt habe , macht mich sprachlos . Es war spannend von der ersten bis zur letzten Minute ! Keine Sekunde Langeweile , trotz der langen Spielzeit dieser Oper .Grandios ! Danke . Ich weiss nicht an wen mein Lob geht ? Regisseur - Sänger - Dirigenten ??? Auf jeden Fall sehe ich Theater jetzt mit anderen Augen und werde mich nicht mehr von den Meinungen anderer davon abhalten lassen eine Aufführung zu besuchen !

Hilde Vonzu
Frankfurt, Mittwoch, 02.04.2014, 19:24:19
Gestern habe ich die Aufführung des "Orlando Furioso" besucht. Kateryna Kasper ist für die erkrankte Sofia Fomina eingesprungen und hat somit spontan ihr Rollendebüt vorgezogen. Was soll ich sagen? GROSSARTIG! Ich bewundere den Mut dieser jungen Frau, die uns allen dadurch einen wunderbaren Opernabend gesichert hat. Das war eine glanzvolle Leistung!
Manuel Trojahn
Freitag, 21.02.2014, 14:06:51
Vielen Dank und große Anerkennung für die wunderbare Falstaff-Aufführung am Samstag. Sie war musikalisch die weitaus beste von den vielen anderen Falstaff-Aufführungen, die ich bisher erlebt habe. Der Dirigent de Billy hat mit unserem wundervollen Orchester so viele Farben und Nuancen hervorgezaubert, wie ich sie bisher noch nie gehört habe. Und Zeljko Lucic ist ein Glücksfall und eine Idealbesetzung. Seine gesangliche und insbesondere darstellerische Leistung ist nicht zu übertreffen. Auch die Damen Crocetto, Mahnke und Arwady und Herr Rucinski waren ausgezeichnet. Also war das wieder ein großartiges Geschenk für das Opernpublikum - und ich freue mich schon auf die "Diebische Elster"
Klaus Grossmann
Montag, 17.02.2014, 18:30:07
Grossartig: hörens- und sehenswert - unser "Sir Zeljko" Lucic als "Falstaff" !!
Eva Schiebler
Freitag, 14.02.2014, 08:06:02
Darf ich die Idee mancher Vorkommentare aufgreifen: Die Winterreise von Kränzle /Dumno auf CD, das wäre es doch. So eine singuläre Interpretation. Wäre die Oehms-Reihe mit den Live-Aufnahmen dafür nicht prädestiniert ?
Gertraud Priessner
Mannheim, Montag, 10.02.2014, 14:39:14
Werther
war gestern am 10.02.2014 im Werther. Ich kann nur sagen, hier stimmt einfach alles, Inzenierund, Orchester (Decker) und die Solisten, John Osborn, Tanja Ariane Baumgartner, Sofia Fomina und Daniel Schmutzhard begeistern durch ihre Darstellung und bringen es über die Rampe zu den Zuschauern, das sind die Momente, die man nicht jeden Tag in der Oper erlebt, sie singen und spielen mit ihrer Seele, und es kommt beim Zuschauer an. Dazu noch das traumhafte Bühnenbild von Wolfgang Gussmann, Goethe hätte seine Freude an diesem Werther gehabt.

Holger Frick
Hohenstein, Hessen - Sonntag, 09.02.2014, 20:18:04
Sänger gibt es viele; und viele gute. Sänger aber, die neben der souveränen Stimmbeherrschung Künstler sind, gibt es schon viel weniger.
Johannes Martin Kränzle ist so ein Künstler. Er erzählt im Singen von persönlichen Gefühlen, die auch dem Zuhörer ganz näh kommen können. Seine "Winterreise" diese Woche war sicher eine Krönung seiner langen Frankfurter Zugehörigkeit zum Opernhaus. Mit Hilko Dumno hat er zudem einen Klavierpartner gefunden, der Themen aufgreift, Bälle zurückspielt und instrumental Geschichten aus- und weitermalen kann.
Unendlich dankbar für dieses außergewöhnlich intensive Erlebnis gratuliere ich diesen "Künstlern" und der Frankfurter Oper. Wurde der Abend aufgenommen ? Live-Konzertmitschnitte kommen in unserer Studienzeit immer seltener auf den Markt, dabei wäre gerade diese Stimmung und Spannung sicher auch auf einer Aufnahme zu spüren.

Henning Glauchenberg
Damstadt, Hessen - Sonntag, 09.02.2014, 14:48:05
Zur "Winterreise": In allergrößter Spannung, ja nahezu mit angehaltenem Atem, haben wir diese Reise miterlebt, die Winterlandschaft und die Seelenempfindungen und-zustände des einsamen Wanderers mitempfunden. Johann Martin Kränzle und Hilko Dumno haben uns "mitgenommen". Immer wieder sprechen wir seither über dieses Ereignis, tief beeindruckt von diesem Abend, fasziniert von der Leistung der beiden Künstler.
Angelika und Werner Voltz
Aschaffenburg, Freitag, 07.02.2014, 10:37:18
Genial ! Diese Winterreise am Dienstag war für uns unübertroffen eindrucksvoll. Wie die beiden Künstler Johannes Martin Kränzle und Hilko Dumno aufeinander eingingen, wie plastisch sie modellierten, wie ernsthaft und inhaltsbezogen sie gestalteten und dabei klangschön und musikalisch aufregend konzertierten: das war allererste Güte ! Mucksmäuschenstill war es im Publikum während der Lieder. Ein Liederabend, der lange, lange im Gedächtnis, aber auch im Herzen bleiben wird.
Hermann und Irene Pegendorff
Darmstadt, Freitag, 07.02.2014, 08:21:35
Nach der sehr reizvollen, schönen ARIADNE am 1. Januar jetzt der wunderbare WERTHER am 2. Februar: Es lohnt sich immer wieder in die Frankfurter Oper zu gehen, durchweg Erlebnisse der ganz besonderen Art. Dankeschön!
Und dann die WINTERREISE am 4. Februar: Johannes Martin Kränzle auf einem Höhenflug, wie ich ihn seit den Zeiten von Walter Ludwig, Fischer-Dieskau, Prey, Souzay und Peter Pears nicht mehr erlebt habe. Bitte mehr davon!

Carl-Henning Steinhaus
Wiesbaden, Donnerstag, 06.02.2014, 20:35:29
Schon viele "Winterreisen" namhafter Interpreten habe ich auf Konzertbühnen miterleben dürfen.
Die gestrige von Johannes Martin Kränzle gesungen und Hilko Dumno gespielt, war sicherlich die emotionalste, ehrlichste und tiefstgründigste, die mich unmittelbar berühren konnte. Da gab es kein erhabenes Kunstlied- Pathos, kein hohles Ausstellen stimmlicher Eitelkeiten. Ganz direkt und wahrhaft ging es zur Substanz dieser unübertroffenen Lieder Schuberts.
Und wie die beiden Künstler sich scheinbar spontan die Ideen und Farben zuspielten, zeugte von größter Homogenität und Flexibilität.
Das hochkonzentrierte, für einen Liederabend enorm zahlreiche Publikum war meiner Ansicht: Begeisterung nach länger Ergriffenheit und Spannung!
Man möchte hoffen, dass dieses Duo noch oft zu erleben sein wird und die Winterreise vielleicht bald auf Tonträger in dieser sehr singulären Interpretation zu hören sein wird.

Danke der Oper Frankfurt für diese Liedreihe und den beiden Künstlern für einen unvergesslichen Abend.

D. Klein
Frankfurt, Mittwoch, 05.02.2014, 17:22:00
Liederabend mit Mojca Erdmann
Was für ein glanzvoller Abend! Mojca Erdmann sang Lieder von Mozart über Richard
Strauss bis hin zu Rihm und Reimann. Obwohl ich nicht so ein Freund ganz moderner Musik bin, haben mich gerade diese zeitgenössischen Lieder mit ihr fasziniert! Ein Titel wurde komplett a cappella gesungen und die mächtigen Sprünge von ganz tief bis in die höchsten Höhen hat sie sensationell gemeistert! Was für eine Stimme! Wenn auch manchmal die Textverständlichkeit etwas auf der Strecke blieb. Aber das ist schon Meckern auf ganz hohem Niveau.
Die Reihenfolge ihrer Lieder war bunt gemischt, ein gab keine "Liedgruppen", so daß die Zuschauer nicht recht wussten, wann sie klatschen sollten. Aber Frau Erdmann nahms professionell mit einem
reizenden Lächeln. Ihr Begleiter, und manchmal auch Sprecher, Martineau war ebenfalls hervorragend.
Ich habe Herrn Loebe unter den Zuhörern entdeckt. Ich wünsche mir, daß er sie vielleicht mal für ein hiesiges Opernprojekt gewinnen könnte...


Hiltraud C. Krüger
Frankfurt am Main, Donnerstag, 16.01.2014, 19:59:15
"BRAVO" für eine ganz wunderbare Wiederaufnahme: WERTHER !
Eva Schiebler
Donnerstag, 16.01.2014, 09:07:44
Ich kann mich den Vorkomentatoren nur anschliessen und möchte durch meine Stimme verstärken: in gleicher Besetzung bitte wieder Dido/Blaubart ansetzen. In dieser Variante gibt es zur Zeit keine bessere Produktion weit und breit.
D. Klein
Frankfurt, Freitag, 03.01.2014, 01:39:48
Dieses Opernhaus ist wirklich aller Ehren wert- solch eine Vielfalt im Programm und so unglaublich tolle Sänger/Innen- Wahnsinn!!
Ich besuchte am 26.12.13 Ihre Ariadne und war am Schluss völlig ergriffen - eine so schöne, harmonische, detaillierte, bewegliche Inszenierung mit wunderbaren Sängern und Sängerinnen nebst tollem Orchester - ein bedeutender Abend! Vielen Dank!
Auch nach über 30 Jahren noch mehr denn je: DANKE!Sieglinde Kolb, Frankfurt

Sieglinde Kolb, Frankfurt
Frankfurt/M., Deutschland - Freitag, 27.12.2013, 11:00:01
zu Dido und Blaubart
Wir waren am 15.12 in Dido/Blaubart und nun schon zum dritten Mal. Der Abend hat das Zeug zu meinen absoluten Hits zu zählen. Man ist nach beiden Opern so angerührt und angetan gleichzeitig. Gerade die Kombinaton dieser beiden Ausnahmestücke macht die Aufführung so eindrucksvoll. Bitte, bitte wieder aufnehmen in einer der nächsten Spielzeiten. Wenn's geht in gleicher Besetzung. 1000 Dank.

Stefan Schlesinger
Frankfurt a.M., Donnerstag, 26.12.2013, 15:01:03
Liebes Opern Team,
vielen Dank für ein wunderbares Weihnachtskonzert! Diesmal Romeo & Julia, wunderbar erzählt, kurzweiliger Text und selbst der dramatische Schluss sanft verpackt. Keine einfache Sache diese Geschichte kindgerecht darzubieten, das ist euch sehr gut gelungen. Unsere Kinder waren wieder einmal begeistert – es war unser 4. Weihnachtskonzert in der Oper.
Prima Dekoration, tolle Idee Verona mit Geschenken nachzubauen, alles aufgelockert mit Späßen zwischen dem Erzähler und dem Dirigenten. Herrn Januschke beim Dirigieren zuzuschauen ist immer wieder eine Freude, unsere Kinder sind immer wieder fasziniert von seiner Mimik und Körpersprache und wir Erwachsenen auch. Das Orchester, wieder einmal Spitzenklasse. Da macht Klassische Musik allen Spaß, vielen Dank dafür.
Viele unsere Freunde aus anderen Städten beneiden uns um das großartige Angebot für Kinder in der Frankfurter Oper – zu recht wie wir meinen! Wir bleiben der Oper Frankfurt gerne treu und das nicht nur bei der Kinderoper, sondern auch bei der „großen“ Oper.
Nochmals vielen Dank und frohe Weihnacht, eure Familie Richter


Volker Richter
Frankfurt, Sonntag, 22.12.2013, 19:10:17
Dido/Blaubart
Wir waren am 15.12. zum wiederholten Mal in Dido und Blaubart und hoffen sehr, daß dieser wunderbare, anrührende und beeindruckende Abend nicht vom Spielplan verschwindet. Gerade diese ungewöhnliche Paarung zweier 'Kurzopern' aus ganz unterschiedlichen Epochen macht diesen Abend so toll. Und die Besetzungen sind, andere schrieben es zu Recht, nicht zu toppen. Also bitte bitte wiederaufnehmen.

Dr. Stefan Schlesinger
Frankfurt a.M., Sonntag, 22.12.2013, 12:31:49
"Romeo und Julia" "Konzert für Kinder" am 20.12. war für die Kinder ein sehr schönes "musikalisches Weihnachtsgeschenk". Die Altersgrenze war sehr sinnvoll gesetzt - für meinen 7 - jährigen Enkel (ebenso wie für die gleichaltrige Tochter von Freunden) war es ein Vergnügen: Der bestens gelungene, szenisch sehr ansprechend gestaltete Vortrag von Christoph Pütthoff vermittelte Spannung und eine fröhliche Grundstimmung, der gut gestaltete Text förderte mit seinen Akzentsetzungen das Verständnis für die anspruchsvolle Musik Prokofjews. Herzlichen Dank und Glückwunsch an alle, die dazu beigetragen haben.
Heinrich S., Frankfurt/Main

Heinrich Schütz
Frankfurt am Main, Samstag, 21.12.2013, 20:08:42
Ein ganz grosses Kompliment zur Aufführung der Zauberflöte am 13.12.13!

Absolut traumhafte Bühnenbilder, Spitzenleistungen seitens der Akteure und des Orchesters! Es war einfach ein Ohrenschmaus.

Vor allem auch der erste Auftritt der Königin der Nacht war absolut fantastisch!

A.Z
Lörrach, Deutschland - Dienstag, 17.12.2013, 10:10:09
Großen Dank für die gestrige Aufführung von HERZOG BLAUBARTS BURG! Die zweite Hälfte des Opern-Doppelabends geriet zur wahren Sternstunde! Welch intensives Spiel durch Claudia Mahnke und Johannes Martin Kränzle - sängerisch wie darstellerisch durch Gesten, Mimik und Stimmfärbung gleichermaßen! Dazu packende, sauber abgestimmte Bartók-Klänge aus dem Graben, vom dunkel, vage Verschleierten bis hin zu scharf herausgetrennten Blöcken. In einer solchen Darbietung geht das minimalistische Regiekonzept voll auf. Weiter so, lassen Sie sich nicht durch kurzgedachte Sparmaßnahmen entmutigen! Man scheint an den entscheidenden Stellen leider nicht (mehr) annähernd zu wissen, was Sie hier auf kultureller Ebene zu bieten haben... Freue mich schon auf OEDIPE.
Alex M.
Frankfurt, Montag, 16.12.2013, 14:53:53
Herzlichen Glückwunsch zum weltweit besten Opernhaus der Saison Die Oper Frankfurt kann sich wirklich zu den besten zählen
Viele Grüße Natalie Frugier

Natalie Frugier
Heidelberg (ehemals Frankfurt), Deutschland - Freitag, 13.12.2013, 12:06:59
"Ezio" war großartig. Das Werk ist inhaltlich und musikalisch außerordentlich interessant und die Frankfurter Oper hat völlig zu Recht dieses Werk wieder zum Leben erweckt. Ich freue mich auf eine Wiederaufnahme, die ich bestimmt nicht versäumen werde. Inszenierung, Bühnenbild, Lichtdesign, Video sind so, wie ich mir eine vernünftige, fantasievolle Inszenierung wünsche, die uns mit den Albernheiten anderer Regisseure verschont. Ich möchte den beteiligten Künstlern danken für ihre herausragenden Leistungen, für eine der besten Inszenierungen der letzten Zeit. Musikalisch war wieder alles wunderbar. Dirigent und Orchester brachten einen großartigen Barockklang, die Solisten waren alle großartig und vollommen rollendeckend besetz, Frau Prina und Herr Cencic Idealbesetzungen, Frau Murrihy hat sich in letzter Zeit ganz erstaunlich entwickelt.Insgesamt ein großes, eindrucksvolles Erlebnis, das lange in Erinnerung bleiben wird - und wie gesagt, hoffentlich bald wiederkehrt.
Klaus Grossmann
Montag, 09.12.2013, 18:48:52
DIDO UND AENEAS/HERZOG BLAUBARTS BURG: Wow, was ein großartiger Abend war das gestern! Ich hatte die Inszenierung zwar schon ein paar mal gesehen aber gestern war es ganz besonders intensiv und eindrucksvoll. Tolle Ensemble-Leistung im ersten Teil mit Paula Murrihy als ausdrucksstarke Dido im Mittelpunkt und nach der Pause Claudia Mahnke und Johannes Martin Kränzle als Judith und Blaubart einfach nur sensationell: Das hat Weltklasseformat! Dieser Geschlechterkampf geht einem total unter die Haut. Das Orchester unter dem inspirierenden Dirigat von Constantinos Carydis hatte einen entscheidenden Anteil an der Intensität des Abends. Vielen Dank an alle Beteiligten! Ich rate jedem der es noch nicht gesehen hat nicht die letze Aufführung am 15. Dezember zu verpassen. Es lohnt sich sehr!
Michael Furchner
Frankfurt, Samstag, 07.12.2013, 10:13:55
ARAMSAMSAM war ein wundervolles Stück! So kann man den Kleinen die Oper näher bringen. Durch die Interaktionen waren sogar die Allerkleinsten bis zum Ende aufmerksam. Vielen Dank dafür und BITTE, BITTE mehr davon!

Frankfurt, Mittwoch, 27.11.2013, 21:37:25
Ich kann dem Vorkommentar nur beipflichten: Blaubart am Samstag war sensationell. Mahnke und Kränzle, für mich das Traumpaar der Oper. Das geht unter die Haut.
Bauer, Gregor
Rüsselsheim, Dienstag, 19.11.2013, 17:39:14
Was war das heute für ein grandioser Abend. Herzlichen Dank ! Wir sind überwältigt.
Zwar haben wir die beiden Einakter Dido und Aeneas/ Herzog Blaubart schon in der Premiere ansehen können, aber der Opernabend hat sich noch einmal kräftig weiterentwickelt.
Eine Traumbesetzung gibt es, und dazu noch in den wesentlichen Rollen keine Gäste ! Der Opera-Award ist wahrhaft verdient.
Erst die hervorragende Purcell- Oper mit einer zentralen, austrahlungsreichen Paula Murrihy und der neu dazugekommenen umwerfenden Katherina Kasper, die mit Leichtigkeit und Charme die aberwitzigsten Koloraturkaskaden modelliert. Sebastian Geyer gefällt uns als markanter Aeneas. Die übrigen Partien bishin zum aktiven und klangschönen Chor runden einen tollen ersten Teil ab.

Was dann kam war eine Sternstunde: Claudia Mahnke und Johannes Martin Kränzle als Judith und Blaubart zu erleben ist vokal und darstellerisch nicht zu toppen. Alle Facetten einer Mann/Frau Beziehung in einer Konzentration beschrieben, wie sie auf dem Sprech-Theater und noch mehr in der Oper seltenst zu finden ist. Und ganz ohne Brimborium sondern nur mit dem Charisma und der enormen Aura dieser beiden.

Constantinos Carydis steuert zu beiden Stücken ein Dirigat bei: sensibel, ideenreich, agogisch flexibel, sängerfreundlich, und das Museumsorchester folgt ihm auf diesen zwei so unterschiedlichen Pfaden mit grösster Freude und Kraft.

Wir sind dankbar und überlegen, gleich ein weiteres Mal diesen Abend sehen zu wollen. Ob sich Sternstunden wiederholen lassen ?






Erhard und Irene Mittendorfer
Frankfurt, Hessen - Sonntag, 17.11.2013, 01:12:33
Meinen Ausführungen von gestern möchte ich noch einen weiteren Dank anknüfen, nämlich den für das hochinformative und gut lesbare Programm(buch). Leider kam ich erst später dazu, es durchzuackern, und musste wohl einen Irrtum konstatieren, nämlich, dass es sich bei diesem Frühwerk von Gluck nicht mehr um Barock-, sondern um Opera Seria handelt. Allerdings wohl doch noch stark davon inspiriert, was den musiktechnischen Aufbau mit riesigen Rezitativen betrifft. Dennoch, dieses Frühwerk, in dessen Zentrum der Machtmissbrauch steht, ist verblüffend modern, gleichsam aktuell, und die Inszenierung unterstreicht dies noch. Da kam auch nicht ein Hauch von Langeweile auf, wie etwa die Kritik der FAZ anmerkte. Schon deswegen war es gut, dieses Werk aus seinem Dornröschenschlaf aufzuwecken.
Brigitte Hutz

Brigitte Hutz
60437 Frankfurt am Main, Deutschland - Donnerstag, 14.11.2013, 01:04:57
Liebes Team,
wie schaffen Sie es nur, sich immer wieder zu toppen. Nach der grandiosen, ja kongenialen Ariandne (besonderen Dank an Brigitte Fassbaender) nun dieser wirklich exqusite Ezio. Ich gestehe, dass ich schon mit einiger Skepsis die Generalprobe besuchte, (weil ich kein großer Anhänger der Barockmusik bin) aber dennoch einfach begeistert war. Denn diese unendlichen Wiederholungen und langen Rezitative hat man so gar nicht mehr wahrgenommen, weil die schauspielerischen Talente plus Inszenierung uns alle in den Bann nahmen. Video-Effekte und Lichtregie erinnerten nachgerade an Robert Wilson und unterstrichen samt den hinreißenden Kostümen von Christian Lacroix die Sogwirkung dieses Psychothrillers. Auch die Kargheit der Inszenierung steigerte ja geradezu die Beklemmung. Jeder Sänger war auf seine Art großartig, besonders fasznierend aber fand ich die eigentlich scheußliche Figur des schwächlichen und ängstlichen Kaisers, der immer wieder sein Schwert verlor (überragend gespielt und gesungen von Max Emanuel Cencic) und dann die Titelrolle als Hosenrolle verkörpert, umwerfend interpretiert von Sonia Prina. Das gilt ebenso für die Fulvia von Paula Murrihy, die einmal mehr die Schutzlosigkeit der damaligen Frau zeigte. Bei der Beinahe-Vergewaltigung durch den psychopathischen Kaiser stockte einem der Atem. Also wiederum ein raffinierter Hit, der drei Zeitebenen miteinander verbindet. Die Handlung in der Antike, die Komposition im Barock, Inszenierung von heute. Spannend wäre sicher der Vergleich mit Glucks Ezio in der späteren Wiener Fassung und der Ezio, wie ihn Händel komponierte. Danke für dieses wiederum erstrangige Musikerlebnis.
Brigitte Hutz

Brigitte Hutz
60437 Frankfurt am Main, Montag, 11.11.2013, 15:44:21
Wieder einmal hat die Oper Frankfurt einen Volltreffer erzielt!...Aramsamsam war nicht nur für Kinder spannend. Ich habe mit Freude festgestellt, wie die Kleinen aufmerksam und gebannt die Handlung verfolgten und der Musik von Klavier und Harfe lauschten. Die Beiträge von Frau Favela mit ihrer wunderschönen warmen Stimme waren für mich ein Hochgenuss.
Vielen Dank, Frau Kopp-Deubel, für Ihre einfühlsame Regie!
Sergio Risi aus Mainz

Sergio Risi
Mainz, Montag, 11.11.2013, 12:34:47
Toller Tannhäuser am 24.Oktober; stimmlich eins A. Vielleicht kannn mir jemand erklären, was die Straßenlaterne in allen 3 Akten sollte....
Die Auszeichnung des Opernhauses habe ich (nach Tannhäuser/Regie und Trittico) nicht verstanden; aber die Damen und Herren Kritiker haben ja oft mit der Publikumsmeinung wenig gemeinsam. Trotzdem gehe ich immer wieder gern in die Frankfurter Oper, vor allem wegen der Stimmen.

Richard Schreiber
Linz , Österreich - Montag, 28.10.2013, 16:05:57
Die Wiederaufnahme des Tannhäusers empfand ich als sehr gelungen.
Lance Ryan, sowohl sängerisch als auch darstellerisch auf hohem Niveau und dies bis zur Romerzählung. Das habe ich so schon lange nicht gehört.
Die Krönung des Abends war für mich Annette Dasch. Sie war eine Elisabeth, wie man sie sich nur wünschen kann. Da stimmte alles: Stimme, Spiel, Austrahlung.
Das Dirigat von Constantin Trinks war einfach brilliant!!!

K. Erb
Bad Soden-Salmünster, Montag, 21.10.2013, 15:21:40
Schließe mich Frau/Herrn Reuter an, ein Rosenkavalier mit Weigle am Pult wäre super, seufz!
Ariadne ist eine tolle Aufführung.

Stefan Schlesinger
Frankfurt, Dienstag, 15.10.2013, 16:38:53
Ariadne auf Naxos vom 10.10.2013
Was für ein unvergesslicher Abend!
Hier passte alles zusammen:
Sehr gute Sänger (Brae,Mahnke,Nylund absolute Spitzenklasse!), musikalische Leitung und Orchester hervorragend, eindrucksvolles Bühnenbild
und eine einfühlsame Personenführung der Regie.
Da bleibt nur noch eine Frage:
Wann bekommen Herr Weigle und das Frankfurter Publikum- vielleicht von diesem Team- endlich den
Rosenkavalier?

I.Reuter
Frankfurt, Freitag, 11.10.2013, 13:59:14
Am 7.November gratulieren die älteren Frankfurter Opernfreunde Frau KS.Danica Mastilovic zu ihrem 80sten Geburtstag !!
Herbert Scholl
Freitag, 11.10.2013, 07:48:07
Ich möchte mich für die wunderschönen Aufführungen von "Rusalka" bedanken. So gut besetzt, vom Orchester so schön gespielt und so interessant inszeniert! Ich habe mir "Rusalka" im September in Frankfurt 3x angesehen (ich kannte die Oper vorher nicht und war vollkommen hingerissen) und war von jeder Aufführung sehr berührt. Nochmals vielen Dank an alle Beteiligten für unvergessliche Opernabende.
U. Schmitz
Frankfurt, Donnerstag, 10.10.2013, 07:19:48
auch zum Idomeneo am 20.9.
Ich fand die neue Besetzung des Idomeneo eher enttäuschend. Allen voran vermisste ich das feurige Dirigat von Fraau Jones. Bei allem Respekt Herr Boer war eher zum Einschlafen. So sehr ich Frau Carlstedt mag, die auch wunderbar gesungen und gespielt hat, so habe ich doch Herrn Mitterrutzner arg vermisst, denn er gab dem Idamante besonderen Pfiff (und eine weitere Männerstimme tut der Oper gut). Schließlich Herr Behle, er singt ganz makellos und wunderbar, aber die Darstellung hätte farbiger sein können. So hätte es auch OttavioBelmonte oder sonstwer sein können. Bissl schade um diese eingentlich sehr gelungene Inszenerung einer wichtigen Mozart-Oper.

Stefan Schlesinger
Frankfurt a.M., Sonntag, 06.10.2013, 16:42:05
wahrscheinlich die beste zerbinetta die ich je hörte!!!! aber leider war das orchester stellenweise viiiieeeeeel zu laut!
winfried vaassen
Sonntag, 06.10.2013, 12:41:47
Über das Video, in dem "unser" großartiges Orchester vorgestellt wurde, habe ich mich sehr gefreut. Das war eine sehr gute Idee.-
Nebenbei: könnten Sie nicht die aktuelle Seite des Gästebuchs, die drei ! Jahre zurückreicht, etwas verkürzen, so daß man nicht extrem lange braucht, um einen neuen Beitrag zu schreiben?

Klaus Grossmann
Dienstag, 01.10.2013, 19:32:14
"Rusalka": ich habe mich sehr gefreut, diese sehr eindrucksvolle und interessante Musik noch einmal hören zu können (allerdings hat mir die Inszenierung nicht gefallen). Dafür war die musikalische Realisierung umso großartiger. "Unser" wunderbares Orchester und Herr Weigle brachten alle Schönheiten und den ganzen Farbenreichtum der Partitur betörend zum Klingen. Allen Beteiligten gebührt große Anerkennung, insbesondere den Damen. Frau Majeski gestaltete die Partie mit großer Intensität und ebenso großer Tonschönheit. Die sich immer erstaunlicher entwickelnde Frau Magiera war eine großartige Hexe, Frau Baumgartner eine fulminante Verführerin mit großem Ausdruck und die drei Elfen waren ganz köstlich. Also wieder einmal ein ganz großes, eindrucksvolles Erlebnis, vielen Dank.
Klaus Grossmann
Dienstag, 24.09.2013, 19:46:25
Idomeneo Wiederaufnahme Vorstellung am 20.9.13
Neugierig war ich bei dieser Wiederaufnahme vor allem auf die fast ausnahmslos neue Besetzung.
Daniel Behle wird immer ausdrucksstärker, Jenny Carlstedt durfte wieder einmal mit ihrer Wandelbarkeit schauspielerisch und sängerisch glänzen. Der Höhepunkt waren jedoch die beiden Soprane Anne-Catherine Gillet und Katie von Kooten, wobei letztere tatsächlich Elza van den Heever nicht vermissen ließ. Sie hatte lt.Kritik bereits 2012 in Houston in "Maria Stuarda" Joyce di Donato die Schau gestohlen und sicher noch eine großartige Zukunft vor sich.
Ich freue mich schon auf weitere gesangliche Entdeckungen in dieser Saison z.B. Delphine Galou
als Orlando im Februar.

I.Reuter
Frankfurt, Dienstag, 24.09.2013, 11:32:28
Sehr geehrte Damen, sehr geehrte Herren,

ich habe heute Ihr Theaterfest besucht und bin Ihnen allen sehr dankbar für einen wirklich schönen Tag. Die Veranstaltung war in jeder Beziehung, ob in der Auswahl des Angebots, der Darbietungen, die ausgesprochene Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft der Mitarbeiter, das Essen oder der Aspekte die ich nun nicht besonders Aufgezählt habe, perfekt. Meinen herzlichen Dank!!!

Francesca Leonhardt
Sonntag, 22.09.2013, 17:18:30
noch kein kommentar zur cavalieri "nicht oper" im bockenheimer depot? ein überzeugendes argument zum erhalt dieser wunderbar intimen spielstätte!
dass wir in frankfurt dieses werk kennenlernen, ist schon ein geschenk. musikalisch und szenisch optimal umgesetzt, ein zweites. und "unsere" wunderbaren sänger/innen, allen voran kateryna kasper, julian pregardien und sebastian geyer und der fabelhafte chor aus mainz ein drittes!!! da kommt freude auf!

Willy Egli
Frankfurt am Main, Donnerstag, 04.07.2013, 00:50:37
Wow, was für ein grandioser Saisonabschluss!! "Les Vêpres siciliennes" sind für mich eine unglaubliche Entdeckung... ein wahrer Schatz und musikalisch einer der Höhepunkte der Spielzeit. Die Inszenierung ist ein Glanzlicht an verdichteter, spannungsreicher Erzählung. Diese Produktion in dieser tollen Besetzung hätte ich gern als DVD-, zumindest aber als CD-Mitschnitt.
Sascha Tischer
Frankfurt am Main, Montag, 24.06.2013, 13:58:27
"Sizilianische Vesper", 22.6.13
Welch ein stimmlich-musikalisches Fest! Dankeschön!
Und ohne den anderen Spitzensängern zu nahe zutreten: Welch ein Bariton! Quinn Kelseys Kunst zählt zu dem knappen Dutzend der schönsten Gesangserlebnisse aus meinen 6 Jahrzehnten Oper. Da habe nicht nur ich immer wieder um Fassung gerungen...

Carl-Henning Steinhaus
Wiesbaden, Sonntag, 23.06.2013, 12:50:22
Glückwunsch zu einer bewegenden Vorstellung!
Annette Benamara
Rossittener Straße 3b
60487 Frankfurt


Annette Benamara
60487 Frankfurt , Deutschland - Freitag, 14.06.2013, 08:42:43
Zu Händels Teseo:
Dem Regisseur Tilmann Köhler ist mit seiner ersten Opern-Inszenierung von Händels Teseo ohne Einschränkung eine hervorragende Leistung zu bescheinigen, gerade auch, wie er es verstand, alle unterschiedlichen Charaktere der sechs Sängerdarsteller zu einer großen spielfreudigen Einheit zusammen zu schweißen. Die musikalische Wiedergabe, kreativ und spritzig unter Felice Venanzonis Leitung ließ ebenfalls keine Wünsche offen. Vorbehaltlose Anerkennung verdienen Titeldarstellerin Jenny Carlstedt , Gaëlle Arquez (Medea), Juanita Lascarro (Agilea), William Towers (Egeo) und Anna Ryberg (Clizia). Doch besonders hervorzuheben ist Matthias Rexroth in der Rolle des Arcane, der mit seiner einzigartigen Stimme und flammenden Leidenschaft die Zuschauer gleich mit seiner ersten Arie (cruda gelosia) in eine Welt voller Eifersucht, Schmerz, Melancholie und Liebe zog. Es war ein Hochgenuss für Leib und Seele. Vielen Dank für dieses wunderbare Erlebnis. Man würde sich freuen, diesen Ausnahme-Künstler, gerade auch nach einem so fulminanten Einstand wie mit dem Tolomeo am großen Haus, häufiger hier hören zu können.

M.H.
Frankfurt am Main, Deutschland - Mittwoch, 12.06.2013, 11:03:13
Wir lesen im Spielzeitheft: Unser Lieblingssänger Johannes Martin Kränzle kommt nächste Spielzeit in einigen neuen Rollen wieder zurück. Wir freuen uns auch sehr auf seinen Liederabend.
Paula und Frank Behringer
Frankfurt, Samstag, 08.06.2013, 01:21:28
Zu"Fanciulla": Große Anerkennung und vielen Dank allen Beteiligten, daß dieses lange vernachlässigte und völlig zu Unrecht geringgeschätzte Werk endlich in den Spielplan aufgenommen worden ist.Ich finde den Text sehr interessant und die Musik äußerst beeindruckend. Alle Mitwirkende waren großartig, insbesondere Herr Weigle, das Orchester, der Chor und ganz besonders Frau Westbroek, die mit ungeheurer Intensität und nie nachlassender stimmlicher Kraft und Nuancierungskunst die Titelpartie hinreißend gestaltete. Die Regie hat glücklicherweise jede Sentimentalität vermieden und war- wie meistens bei Herrn Loy - voll überzeugend.Also wieder einmal ein ganz großes herausragendes Ereignis.
Klaus Grossmann
Donnerstag, 06.06.2013, 19:45:03
Kaminski On Air ist eine uneingeschränkt empfehlenswerte Produktion! Schade, dass ein Großteil des Frankfurter Opern-Publikums kaum Notiz von dieser hervorragenden Darbietung genommen zu haben scheint. Bei einer erneuten Aufführung in Frankfurt muss das Bockenheimer Depot ausverkauft sein - im Interesse aller Freunde erstklassiger und anspruchsvoller Unterhaltung!
Christoph Hechtersheim
Montag, 03.06.2013, 19:18:59
Sehr geehrte Damen und Herren,

es war wieder einmal ein Hochgenuss!: Die Fanciulla für Kinder –und auch für Erwachsene- diesmal im Bockenheimer Depot. Nicht nur hervorragend inszeniert, sondern auch gespielt und gesungen; „Ch'ella mi creda libero e lontano“, zum Beispiel, klang wunderschön lyrisch interpretiert von Peter Marsh.

Meines Erachtens ist das Bockenheimer Depot ein viel besserer Ort als das Holzfoyer der Oper, nicht nur von der Akustik her, sondern auch von der Bequemlichkeit für das kleine und vor allem für das erwachsene Publikum wegen der gestuften Anordnung der Sitzreihen. Außerdem, glaube ich, dass die Kapazität viel größer ist. Es wäre sicherlich nicht so schnell ausverkauft.

Hatten Sie diese einzigartige Spielstätte -auch unabhängig von Blockupy- schon einmal hierfür in Erwägung gezogen?

Mit freundlichen Grüßen
Sergio Risi

Sergio Risi
Mainz, Sonntag, 02.06.2013, 15:40:54
Premiere LA FANCIULLA DES WEST

Ich hätte gerne den wahren Grund für die Absage des bekannten Regisseurs Richard Jones erfahren, der ursprünglich vorgesehen war. Stattdessen hat man die Stockholmer Inszenierung übernommen.

Die Inszenierung befasst sich mehrheitlich nach dem anfänglichen Westernklamauk mit der Psyche der Protagonistin. Dafür ist ein stilles Kämmerlein vorgesehen und mit Eva Maria Westbroek die Idealbesetzung gefunden worden. Sie kann ihre innerlichen Ängste durch Gestik dem Publikum mit großer Glaubwürdigkeit vermitteln und so sehr in den Bann ziehen, dass man manchmal die an anderer Stelle spielende Handlung nicht wahrnimmt. Frau Westbroek besitzt eine kräftige, ausdruckstarke und voluminöse Stimme, die sich (bestimmt nur in der Premiere) in der Höhe manchmal im Grenzbereich bewegt.

Mit großer Verwunderung muss ich feststellen, dass diese Sängerin weder in dieser, noch in der nächsten Spielzeit auf einem Besetzungszettel auftaucht. Ich kann das nicht nachvollziehen, zumal ihr Ehemann zum Ensemble der Oper Frankfurt gehört. Eine Enttäuschung ist für mich, weil ich auch Tonträger der Oper Frankfurt mit der Sängerin besitze.

Ich muss kein Prophet sein, wenn ich glaube, dass spätestens nach ihrer Isolde in der Semperoper und etwas später die Isolde in Bayreuth unter Chr. Thielemann der ganz große internationale Erfolg eintreten wird, wenn sie ihre zweifelsohne vorhandenen technischen Mittel richtig einsetzt.

Gruß aus München

Franz Roos
München, Bayern - Samstag, 01.06.2013, 16:20:27
Was Oper bewirken kann!

Ich habe, zusammen mit meiner Mutter, die gesundheitsbedingt nicht so gut zu Fuß ist seit nahezu 30 Jahren einen B-Premieren-Abo-Platz im dritten Rang. Nach der Fanciulla-Aufführung am vergangenen Donnerstag. Ging ich mit meiner Mutter zum Aufzug, der im zweiten Rang hielt. Die Tür ging auf, eine Dame stand in der Tür, mit Tränen in den Augen, stürzte in den Aufzug, umarmte mich, und meinte, es täte ihr leid, aber das mußte jetzt sein, die Aufführung sei so schön gewesen und der SCHluß, das hätte sie so angerührt... Sie hätte nicht anders gekonnt.

Wie war das ncohmal mit dem Kraftwerk der Gefühle?

Burkhard Kling

Burkhard Kling
Gelnhausen, Dienstag, 21.05.2013, 14:55:21
Was für ein Abend! schon die Einführung von Vincenzo Maestro? war sehr anregend. Ich kenne die Fanciulla von vielen andern Aufführungen und hatte mich bei der Radioübertragung sehr gewundert, warum die Frankfurter nach den ersten paar Takten, um nicht Ouvertüre zu sagen, klatschten... Minnie's Ritt auf die Bühne ist ein super-gag!Herrlich auch die weiteren "Kino-Zitate". Schon beim ersten Chorauftritt hatte ich feuchte Augen, der Westbroek glaubt man jedes Wort, das sie über die Partie sagt und wie sie sie singt und auch ihre beiden Männer machen ihre Sache ausgezeichnet Dazu ein vielseitigster, spannender Puccini Wohlklang aus dem Orchestergraben - was für eine Freude. UND es wurde kaum oder gar nicht gehustet den ganzen Abend - das sagt doch soviel mehr aus als das Gemecker von Wildhagen, Buening und Co von der Faz, nicht wahr?
Willy Egli
Frankfurt am Main, Montag, 20.05.2013, 11:24:45
Kaminski on Air - ein besonderes Erlebnis!
Schade, dass das Depot höchstens halb voll war.
Es lohnt sich, auch wenn man nur eine Vorstellung
sehen möchte. Man kann auch jetzt noch in den "Ring" einsteigen und dann die ersten Teile der zweiten Staffel besuchen.
Vielleicht könnte die Oper noch zusätzlich auf
Kaminskis Homepage verweisen: kaminski-on-air.de/ring.html‎. Auch wäre ein Hinweis auf der Website des Schauspiels unten in der Newsspalte vielleicht ganz nützlich, schließlich
fanden vor einiger Zeit bereits Kaminski-on-air-
Vorstellungen dort erfolgreich statt.
Übrigens eignet sich der "Siegfried" am So.,19.5.
auch besonders für jüngere Leute und bestimmt nicht nur für Opernfans !
Langweilig ist es ganz bestimmt nicht, denjenigen, die da waren, hat es sehr gut gefallen.
Also: Bleiben Sie an Pfingsten in Frankfurt
(das Wetter soll bescheiden werden!) und machen
Sie einen Pfingstausflug nach Bockenheim ins Depot, auf dass "die Bude voll wird" (Originalton
Kaminski).

I.Reuter
Frankfurt, Montag, 13.05.2013, 09:39:26
Liebe Oper Frankfurt,

was war das für eine mitreissende Vorstellung "Don Carlo" gestern! Ausgesprochen würdig dem "Opernhaus des Jahres"! Eine wunderschöne Inszenierung, das Orchester und der Chor in bestechender Form und fantastische Solisten: welches Haus der Welt kann die Rollen der Eboli, Don Carlo und Marquis von Posa aus dem eigenen Ensemble mit derartigen Spitzensängern wie Tanja Baumgartner, Alfred Kim und Daniel Schmutzhard besetzen? Dazu noch tolle Gäste: Serena Farnocchia als Elisabeth und Giorgo Giuseppini als Philipp. Bravo an alle Beteiligten und danke!

E. Guenther
Montag, 06.05.2013, 19:48:29
Welch ein Opernrepertoire! Welche großartigen Sänger/Innen! Welch eine neue Saison 2013/2014! Jetzt fehlt noch: welch ein Intandant und GMD und welch ein Opernteam. Seit 1972 bin ich immer (auch in den Tiefen des Hauses) "meiner" Oper treu geblieben, das hat sich in jedem Fall gelohnt. Doch die kommende Saison freut mich besonders, es sind wieder Kostbarkeiten dabei, die
man nur in Frankfurt am Main hören wird. Delius' "Romeo und Julia auf dem Dorfe" (habe ich zuletzt in Darmstadt in den 80er gesehen), Rossinis "Diebische Elster" und so könnte ich alle Neuinszenierungen aufzählen. In jedem Falle "danke" dafür. Herr Loebe, ich kann Ihren Frust und Ärger gut verstehen (z.B. OB und seine Einsparungen), unwissende Taxifahrer: na ja... wir sind nun mal eine multikulturelle Stadt; ich sehr stolz darauf, in dieser Stadt zu wohnen. Frau Dr. Petra Roth hatte großes Interesse an der Oper Frankfurt (Danke Frau Roth); Herr Feldmann setzt andere Schwerpunkte. Ich besuche selbst die Kinovorstellungen der MET und treffe recht viele treue Abonennten der Oper Frankfurt. Sehr oft ist der Schluß nach ein KinoAbend: die Oper Frankfurt kann das besser. Nochmals vielen Dank für alles. Mit ganz großem Respekt grüßt Sie Karl-Heinz Pape

Karl-Heinz Pape
Frankfurt am Main, Sonntag, 05.05.2013, 13:59:17
Das Husten in die Oper - bei Lohengrin am Mittwoch und erst recht beim Ring in Februar - stört. Man kann es nicht vermeiden, aber es muss nicht so laut sein. In Manchester, Nordengland, hat das Hallé Orchester im Programmheft drucken lassen, dass ein ungedämpften Husten die gleiche Lautstärke wie eine mezzoforte gespielte Trompete, und die Zuhörer gebeten, das Husten zu dämpfen. Es hat Wirkung gezeigt.
Isabel Scholes
Frankfurt, Deutschland - Samstag, 04.05.2013, 06:06:15
Wie S.R. aus Hildesheim (siehe Kommentar vom 24.04.2013) fand auch ich das Vorwort von Herrn Loebe zum Spielplan 2013/14 in Teilen recht irritierend. Nicht nur, weil ich vermute, dass die MET-Übertragungen nicht in direkter Konkurrenz zur Oper Frankfurt stehen (wer sich die Übertragungen ansieht, was sich teilweise wirklich lohnt, verzichtet deshalb m.E. nicht auf einen Opernbesuch), sondern auch, weil es meiner Ansicht nach zum Beginn der neuen Spielzeit wichtigere Themen als MET-Übertragungen, Straßenbahnansagen und die Unwissenheit Frankfurter Taxifahrer zu kommentieren gegeben hätte. So z.B. die Preiserhöhung (m.E. mit Ausnahme der „Garderobenabgabe“ sehr durchdacht, da die Abopreise (bis auf das Premierenabo), im Gegensatz zu den Preisen für Einzelkarten, nicht erhöht wurden, was eigentlich noch mehr Anreiz zum Erwerb eines Abos sein sollte), die Beendigung der Zusammenarbeit mit der Alten Oper (hier hätten mich die Gründe schon interessiert) und die erhebliche Ausweitung des Programms für Kinder und Jugendliche. Sehr geehrter Herr Loebe, ich kann Ihren Ärger über Mittelkürzungen und die evt. fehlende Wertschätzung der Oper durch den Frankfurter OB verstehen, und freue mich als begeisterter Opernbesucher und Frankfurter Bürger natürlich sehr, dass Sie engagiert dagegen kämpfen. Als nicht budgetverantwortlicher Zuschauer würde ich in diesem Zusammenhang im Vorwort zum neuen Spielplan aber trotzdem lieber mit einem Spenden- oder Demoaufruf als einem „Kinoverbot“ konfrontiert. Nichts für ungut und last but not least natürlich auch von mir ganz herzlichen Glückwunsch zum International Opera Award!


U. Schmitz
Frankfurt, Dienstag, 30.04.2013, 19:19:51
Die neueste Auszeichnung ist hoch verdient und alle Beteiligten im Opernhaus können stolz sein auf ihre geleistete Arbeit.- Den neuen Spielplan finde ich sehr interessant, obwohl ich mir insgeheim einige andere Werke gewünscht habe, z. B. "Dialogues des Carmélites" oder "Lady Macbeth von Mzensk" - aber, was nicht ist, kann ja noch kommen. Jedenfalls freue ich mich auf die neue Saison. - "Idomeneo" war ein höchst eindrucksvolles, herausragendes Ereignis, besonders, was die Regie, die musikalische Einstudierung, das Orchester und den Chor betrifft. Der Regisseur, der hoffentlich nicht zum letzten Mal hier war, hat eine sehr spannende Inszenierung mit sehr lebhafter und einfallsreicher Personenführung zustande gebracht mit vielen eindrucksvollen Situationen.
Klaus Grossmann
Karben, Samstag, 27.04.2013, 10:27:40
Einen herzlichen Glückwunsch zum International Opera Award 2013 sendet

Ulrike Osterhage

Libretto - buch & musik
Frankfurt am Main, Donnerstag, 25.04.2013, 14:59:04
Danke für den außerordentlich beeindruckenden IDOMENEO, schön dass er nächste Spielzeit wiederkommt. Dürfen wir eventuell auch noch mit einer CD rechnen? Das wäre wundervoll, schon alleine deshalb weil es m.W. keine Aufnahme mit einem männlichen Idamante gibt. Fehlt also im Plattenschrank.
Dr. Schlesinger
Frankfurt a.M., Mittwoch, 24.04.2013, 22:02:39
Zitat aus Ihrer Broschüre:
"Da kann es auch nicht überzeugen, wie etwa die Met New York mit ihren Hochglanz-Übertragungen in Kinos ein Massenpublikum in der ganzen Welt animiert sund gleichzeitig dafür sorgt, dass kleinere Opernkompanien ihre Arbeit einstellen
müssen, weil alles in jene Popcorn-Tempel strömt."

Was für ein Blödsinn. Die Oper Frankfurt sagt, ich soll nicht mehr in die Met-Übertragungen gehen. Der Ballo aus der Met hat mir sehr gut gefallen. Eigentlich wollte ich auch den in Frankfurt sehen. In Frankfurt lebe ich genauso wenig wie in N.Y. Da hätte ich hinfahren müssen. Aber wenn die Oper Frankfurt mir jetzt vorschreiben will, was ich sehen darf, dann überleg ich mir‘s noch mal. Beste Grüße.

S.R.
Hildesheim, Mittwoch, 24.04.2013, 13:55:14
Glückwunsch an Bernd Loebe, Sebastian Weigle, das Ensemble und das gesamte Team zur erneuten und diesmal internationalen Auszeichnung! Was für eine überregionale, weltweite Werbewirkung für die Main-Metropole und ihre Kultur! Hoffentlich wird den Verantwortlichen im Römer jetzt bewusst, was sie und wir an diesem Haus haben! Die geplanten finanziellen Kürzungen in dieser Form würden Frankfurt als Kulturstadt ungemein schaden! Erhaltet die Oper Frankfurt als eines der ersten internationalen Opernhäuser und macht sie nicht zu einem Provinztheater!
A. Hofmann
Fulda, Mittwoch, 24.04.2013, 12:20:54
Auch von mir, der nun seit mehr als 14 Jahren regelmäßig die Frankfurter Oper besucht, herzlichen Glückwunsch für die -meiner Ansicht nach- vollkommen verdiente Auszeichnung! Ich gratuliere auch für den neuen Spielplan 13/14 und bedanke mich für die vielen tollen Sonntag-Nachmittag-Vorstellungen, die Sie wieder bereit haben und die für uns Kasseler ein wahrer Segen sind.
Hans-Jürgen Lötzerich
Kassel, Hessen - Mittwoch, 24.04.2013, 11:03:55
Lieber Herr Loebe,
liebes Team der Oper Frankfurt,
zum "International Opera Award" gratulieren wir Ihnen sehr herzlich. Die Frankfurter Wagner-Freunde wissen schon lange, dass unsere Oper Frankfurt die Nummer 1 ist und wir sind sehr stolz, seit 2010 mit Ihnen allen so intensiv zusammenarbeiten zu dürfen. Es ist einfach klasse, welche positive und aufgeschlossene Stimmung wir im Hause vorfinden. Nun ja, und die Spielplangestaltung hat in den letzten Jahren begeistert und auch die ganz neue Saisonaussichten 2013/2014 sind großartig. Wir freuen uns auf alles, was Sie uns Abend für Abend bieten, weil es auf höchstem Niveau stattfindet und eben nicht nur Wagner ist ;-)
Mit besten Grüßen im Namen des Richard-Wagner-Verband Frankfurt
Ihr Dirk Jenders

Dirk Jenders
Frankfurt, Mittwoch, 24.04.2013, 09:22:38
Herzlichen Glückwunsch zu diesem wunderbaren Preis aus London. Eine treue Abonenntin freut sich mit Ihnen.
Angelika Matthäus

Angelika Matthaeus
Frankfurt, Dienstag, 23.04.2013, 18:56:59
Liebes Opernteam,
1000 Dank für die großartige Wiederaufnahme des Lohengrin! Herzogs Regiekonzept fand ich zur Premiere schon unglaublich spannend und erstaunlich passend. Und um wie viel stärker die Inszenierung gelingt, wenn alle SängerInnen zu 150 Prozent darin aufgehen und überdies ganz fantastisch singen. Auch wenn ich Frau Baumgartner gern als Ortrud erlebt hätte - so ist Michaela Schuster doch ein Ereignis, das man nicht missen sollte. Wunderbar auch Camilla Nylund. Und was für eine unglaublich schöne Stimme Michael König hat - welch ein Lohengrin!! Eine Wucht ist Falk Struckmann in der Rolle des Heinrich, und auch Robert Hayward beeindruckte mit unglaublicher Ausdauer und größter Bühnenspannung. Ich freue mich auf die nächsten Jahre mit Daniel Schmutzhard. Endlich wurde mal nicht nur laut gesungen oder gar nur geschrien!! Mit größter Ungeduld erwarte ich nun den CD-Mitschnitt!

Sascha Tischer
Frankfurt am Main, Mittwoch, 17.04.2013, 15:33:49
Die Kinderopern sind wirklich großartig.
Herzlichen Dank das es das bei uns gibt!
Weiter so!
Eure kleinekrabbelsohlen.de

Kim
Samstag, 16.03.2013, 21:19:41
Sehr geehrte Theaterleitung!
Ich konnte im Sommer 2012 Karten für die Götterdämmerung bekommen und war von Ihrer Darbietung sehr beeindruckt. Ein nachhaltig toller Opernabend.
Gerne hätte ich den gesamten Zyklus gesehen. Leider gingen bei mit die Jan./Febr.termine nicht.
Ich gehöre nun zu den Interessierten, die sich über eine nochmalige Wiedereinsetzung des Rings riesig freuen würde.

Christel Schneider-Nickel
Freitag, 15.03.2013, 10:23:29
Zwei Wiederaufnahmen die sehr gelungen sind:
L'Étoile ist einfach wieder ein großer Spaß, der sehr gute Laune macht mit der wunderschönen Musik von Chabrier, die man leider nicht so oft zu hören bekommt! Danke an alle Beteiligten.
Leah Crocetto als Desdemona in Otello ist wirklich eine Entdeckung. Tolle Stimme und wunderbar gesungen. Der Frankfurter Siegfried Lance Ryan hat als Otello auch eine gute Figur gemacht und Marco di Felice war als Jago sehr beeindruckend. Unter dem sehr guten und inspirierten Dirigat von Riccardo Frizza ist das eine rundum geglückte Wiederaufnahme. Auch hier dank an alle Beteiligten!

M. Furchner
Frankfurt, Mittwoch, 13.03.2013, 08:49:08
Nachtrag zur Ringwiederaufnahme
Eine Insz. des Ringdramas kann man nicht wie eine Oper gestalten, sondern es ist viel komplexer.
R. Wagner hat sich in seinen Schriften, Büchern u. in Cosimas Tagebüchern ausgiebig zum Ring geäußert. Auch ist die Bedeutung der Motive wichtig für die Handlung (z. B. warum das Sieglindemotiv "Du hehrstes Wunder" nur noch am Schluss der Götterd. erklingt). Hinzu kommt, dass für manchen Besucher die Bühnenbilder bedeutsam sind. Z. B., wie der aristokratische Wotan sein Walhall gestaltet (Walküre 2. Akt) u. im Gegensatz, wie der reiche u. mächtige Alberich seine Nibelungen knechtet u. misshandelt (genial komponiert) u. zuletzt die furchteinflößende Gibichungenhalle, wo der Besucher schon allein beim Anblick willensschwach wird.
Natürlich sollte die Darstellung dem Zeitgeist entsprechen, ohne dabei auf aktuelle oder frühere pol. Ereignisse zuzugreifen, aber gleichwohl eine abstrakte Beziehung hergestellt werden.
Unter einer außerordentlichen Insz. verstehe ich, diese Komponenten zu berücksichtigen; mit S. Weigle, seinem Orchester u. den Sängerdarstellern aufgeführt.
Das ist machbar, dazu benötigt man ein Team mit genialen Ideen u. viel Zeit zur Vorbereitung. Problematisch ist allerdings, weil dazu die finanzielle Grundlage fehlt.

Liebe Frau Krüger, die Beziehungsverhältnisse der Götterd. sind dem Test (bei Wagner etwas kompliziert, aber sehr wichtig) zu entnehmen u. aus Büchern über R. Wagner. Auch die Oper Frankfurt hat ein Buch über R. Wagner veröffentlicht. (Text: Walküre: ..dass ein Weib der Zwerg bewältigt, dess`Gunst Gold ihm erzwang. Götterd.: die beid`uns Brüder gebar, Frau Grimhild ließ mich`s begreifen).

Ein Wunsch von R. Wagner war, dass am Ende der Götterd. die Besucher sich vor der Aufführungsstätte versammeln u. mit Ergriffenheit das Abbrennen der Aufführungsstätte verfolgen. Das sollte auch nach einer schlechten Insz. niemals geschehen. Dem ist nichts mehr hinzuzufügen.
Gruß aus München

Franz Roos
Mittwoch, 06.03.2013, 16:46:03
Ring (zum Beitrag von Herrn Roos)

Sehr geehrter Herr Roos,
bedauerlich, dass es Ihnen nicht gefallen hat. Haben Sie eigentlich nur die Götterdämmerung gesehen und nicht den kompletten Ring? Sie hängen sich bei Ihrer negativen Kritik an der weniger bedeutenden Rolle und Interpretation des Gunther auf. Das ist für mich nicht nachvollziehbar, gibt es doch unendlich viel wichtigere Rollen und Szenen, die wirklich meisterhaft umgesetzt wurden.
Der Gunther ist doch ein Durchschnittsmensch per excellence, ein Mitläufer, der sich gerne vom eigentlichen Drahtzieher Hagen einspannen lässt, Hauptsache, er erringt (!) dadurch einen Vorteil.

Im Übrigen fand ich die Darstellung gerade dieses Durchschnittsmenschen, der am Ende tatsächlich zumindest ahnt, was er angerichtet hat und das Böse seiner Taten bereut, ausgesprochen eindrucksvoll. Besonders gut durch Johannes Martin Kränzle in den ersten Aufführungen dargestellt!
Sie messen der Bedeutung Gunthers viel zu großes Gewicht bei.
Übrigens – eine Kriemhild kommt bei Wagner gar nicht vor, sie heißt hier Gutrune.
Und - mickriger kleiner Raum mit Müll? Ich habe bei den Gibichungen ein schickes Ledersofa und eine Bar gesehen.
Nur, weil Ihnen die Darstellung einer Randfigur Figur in einem Riesenwerk nicht passt, gefällt Ihnen der ganze Frankfurter Ring nicht?
Schade.




Hiltraud C.Krüger
Frankfurt am Main, Mittwoch, 27.02.2013, 20:23:45
"Der Spieler": ich habe mich sehr gefreut, dieses hochinteressante Werk mit der mitreißenden, raffiniert instrumentierten Musik von Prkofjew kennenzulernen und ich bin faszinert von der unbeschreiblichen Bilderflut und den unentwegt strömenden szenischen und optischen Einfällen und deraußerordentlich einfallsreichen und hochdifferenzierten Personenregie.Die Spielbankszenen mit der kleineren, auf der mittelgroßen montierten Drehbühne sind wieder eine Meisterleistung unserer hervorragenden Bühnentechniker. Alle Beteiligte sind ständig höchst präsent und alle sind großartige Schauspieler. Musikalisch war alles wie immer auf höchstem Niveau, Herr WEigle und das Orchester wieder ganz großartig und völlig souverän. Alle Sängerinnen und Sänger verdienen nur allerhöchstes Lob, ich möchte nur zwei Persönlichkeiten besonders erwähnen, ohne die anderen zu benachteiligen:natürlich war das Auftreten "der" Silja ein besonderes Ereignis mit ihrer umwerfenden Bühnenpräsenz und Ausstrahlung. Herr van Aken bot mit vollen Körpereinsatz undglänzender stimmlicher Verfassung seine bisher beste Leistung.Vielen Dank an alle für ein ganz besonderes Erlebnis.
Klaus Grossmann
Sonntag, 24.02.2013, 14:45:03
Ringwiederaufnahme
Die euphorischen Gästebucheinträge zum Ring kann ich nicht nachvollziehen. Gewiss, mit Respekt registrieren die anderen Häuser die hohe Besucherauslastung, die Beliebtheitsskala u. Angebote neben dem Opernbetrieb. Meine Einwände beziehen sich, stellvertretend der anderen Ringteile, auf die Götterdämmerung.
Mit der Gibichungenszene ist man erstmals in der realen Welt angelangt. Die Götter sind längst Geschichte u. nur noch Kult. Sie ist gleichzeitig der Ausgangspunkt für alle folgenden Konflikte. Die geniale Komposition Wagners führt uns in eine kalte, lieblose, monumentale u. machtbesessene Szenerie, wo Korruption herrscht (Alberich-Kriemhild), nützliche Personen mittels Drogen zum eigenen Vorteil manipuliert werden, ja sogar die Heirat ans machtpolitischen Gesichtspunkten vollzogen wird.
Man hätte das Geld für das Schlauchboot mit den dämlichen Transparenten u. die Badewanne sparen können u. dafür auf der großen Scheibe Gunthers Intrigen eindrucksvoll darstellen können. Stattdessen sieht man einen mickrigen kleinen Raum in einem Gebälk, angereichert mit Sperrmüll u. Plastikflaschen, wo nicht einmal die Nibelungen hausen würden.
Unglaubwürdig die Charakterisierung des Gunther. Die Regie hat sich in ihrem Konzept völlig verrannt, sodass aus Plausibilitätsgründen die Partitur verändert werden musste (ein einmaliger Vorgang).
Musikalisch gibt es keine Einwände. Die Neubesetzung der Brünnhilde ist gut. Eine Chance hätte die Brünnhilde aus Darmstadt verdient, eine kräftige, dramatische u. ausdrucksstarke Stimme mit guter Technik u. starker Bühnenpräsenz. Ebenso gibt es einen hoffnungsvollen Siegfried in Halle bzw Ludwigshafen, falls der gefragte L. Ryan nicht zur Verfügung stehen sollte.
Ein Kriterium für eine grandiose Aufführung ist, wenn am Schluss erstmals eine beklemmende Stille herrscht, bevor der Beifall eintritt, weil der Besucher erst wieder in die Realität ankommen muss.
Fazit: Die Chance, Ringgeschichte zu schreiben, ist vertan, aber ein Trost sei, dass die anderen "Ringe" auch nicht besser sind.
Gruß aus München, Franz Roos

Franz Roos
München, Bayern - Samstag, 23.02.2013, 17:11:14
Die Fledermaus mit Christiane Karg und Barbara Zechmeister war super ;-)
Clubberer67
Feuchtwangen, Bayern - Montag, 18.02.2013, 03:41:55
Ich glaube, es würde sehr viele Leute erfreuen, wenn die Oper Frankfurt ihren sensationellen "Ring" kurzfristig wieder in den Spielplan nehmen könnte. Die Lobeshymnen auf Musik, Sänger und Inszenierung sind wirklich mehr als gerechtfertigt.
Stefan H.
Samstag, 16.02.2013, 23:26:37
Ring

Wird der großartige Ring in einer der nächsten
Spielzeiten noch einmal aufgenommen werden?
Ich bin süchtig.

K. Hartwig
Freitag, 15.02.2013, 07:15:44
Ring Zyklus II
Die musikalische Umsetzung sowie die Inszenierung sind grandios, das haben Andere bereits ausführlich geschrieben. Aber heute möchte ich auch mal ein grosses Kompliment ans Publikum loswerden: In einer Zeit, in der Grippeviren Hochsaison haben, hatte ich laute Huster, Nieser und Bonbonknisterer befürchtet. Aber es war so wunderbar ruhig wie sonst nie. Das erhöht den Kunstgenuss wesentlich. Es geht doch! Danke,liebes Publikum, weiter so!

Hiltraud C.Krüger
Frankfurt am Main, Montag, 11.02.2013, 20:15:03
zum RING (2. Zyklus):

"ABSOLUTER WAHNSINN!!!"
Was für eine grandiose Inszenierung von Vera Nemirova. Das Bühnenbild verdient hier ebenfalls ein großes Lob. So klassisch im Stil Bayreuths von damals unter Wieland Wagner, dennoch zeitnah modern, ohne aber die eigentliche Handlung zu "verunstalten". Die Besetzung: ein Traum! Teilweise Bayreuth-Starbesetzung, teilweise zukünftige Bayreuth-Stars und nunja nicht jeder hat immer seinen Glanztag das ist klar, aber tut dem Gesamtbild keinen Abbruch. Vielleicht macht es dies sogar menschlich.

Das Rheingold:
ein herrlicher Anfang mit moderner Videoprojektion eines riesig überdimensionalen Wassertropfens im Wasser. Plötzlich beginnt der "blaue" Ring Wellen zu schlagen, die glitzernden Rheintöchter erscheinen im "Wasser". Ein perfekter Abend als Einstieg in eine packende Inszenierung in Frankfurt.

Die Walküre:
der Abend gehört ganz dem Orchester unter Herrn Weigle, Terje Stensvold, Rebecca Teem und DARA HOBBS!!!

Ihre Sieglinde - ein Phänomen! Was für eine textverständliche, anrührende, Tonsichere, klangschöne Interpretation dieser liebenden, leidenden Rolle! Als sie ein kräftiges "Siegmund!" sang, bekam ich Gänsehaut durch und durch. So strahlend hoch und klar! Ihre Stimme erinnert sofort an die von Régine Crespin und deren Sieglinde und bereits erste Ansätze einer Stahlkraft in der Höhe wie bei Birgit Nilsson. Kann garnicht erwarten Mrs. Hobbs bald als Isolde zu erleben! Ein echter Glücksfall. Bitte Sieglinde bald auch mal auf dem grünen Hügel!


P.K.
Frankfurt, Sonntag, 10.02.2013, 09:11:36
Der Ring in Frankfurt: Einfach großartig! Rundum begeisternd.
Gundula Zeitz
Kassel / München, Montag, 04.02.2013, 22:14:53
Herrn Dr. Schlesinger ("Zum Ring") ist eigentlich nur eines hinzuzufügen: Hoffentlich weiß man bei den Frankfurter kommunalen Gremien das auch! Die Oper Frankfurt ist nicht einfach nur ein "Stadtheater" wie viele andere, sondern eines der führenden Opernhäuser Deutschlands und damit der Welt. Was Bernd Loebe und Sebastian Weigle mit ihrem Team hier leisten, ist einfach sensationell, dies lässt sich nicht nur deshalb sagen, wenn man - wie ich - innerhalb von 3 Wochen den Frankfurter Ring mit dem Münchner vergleichen konnte. Diesem Haus nicht weiter jegliche Grundlage zu sichern, mit der sich der erreichte sensationell hohe Stand halten lässt, wäre ein Riesenschaden für die Frankfurter Kultur und das weltweite Renommee der Oper Frankfurt!
A. Hofmann
Fulda, Montag, 04.02.2013, 21:56:13
Zum Ring:
Lobesarien seien diesmal (ohne damit die auf der Bühne geringer zu schätzen, aber darüber wurde schon so viel geschrieben, zu Recht) also Lobesarien seien diesmal dem Orchester und natürlich Herrn Weigle gesungen, denn so einen wunderbaren Wagnerklang, anrührend, durchhörbar und einfach wunderbar, dürfte man im ganzen Lande sonst kaum finden. Wir Frankfurter können darüber superglücklich und auch ein bisserl stolz sein. 1001 Dank dafür.

Dr. Stefan Schlesinger
Frankfurt, Montag, 04.02.2013, 15:07:55
Für mich das Ereignis in einer wiederum begeisternden 1. Ring-Hälfte: Tanja Ariane Baumgartners Fricka! Was für eine Entwicklung in Frankfurt! Vorfreude auf ihre Ortrud und Eboli in der noch laufenden Saison! Und die Kundry wird da sicher nicht mehr allzu lange auf sich warten lassen!
A. Hofmann
Fulda, Donnerstag, 31.01.2013, 23:38:20
Zum Eintrag von Herrn Mott, 27.1.: Ja, es kommt eine Oper von Gluck in den Spielplan.
Und zum Eintrag von Herrn Glauchenberg: Grundsätzlich fragen wir bei Absagen als erstes im Ensemble nach. Und wenn ein Sänger an einem Abend nicht auftritt, bedeutet das nicht automatisch, dass er frei ist, sondern es können Proben und andere Verpflichtungen anstehen.
Beiden Kommentatoren herzlichen Dank für die positiven Worte zu den Aufführungen.
Ihre Oper Frankfurt

Oper Frankfurt
Montag, 28.01.2013, 16:56:57
Liebes Team der Oper Frankfurt,
ich möchte hier an dieser Stelle ausnahmsweise nicht die Sänger, das Museumsorchester oder die einzelnen Operninszenierungen loben, sondern die Opernführung von letztem Samstag.

Frau Marx hat uns interessante und spannende Einblicke in die Bereiche hinter den Kulissen und auf der Bühne gegeben. Wir konnten sogar die berühmten "Ringe" sehen. Es war wirklich beindruckend.

Allerdings habe ich einen Wunsch, den viele Opernbesucher auch haben: Wieso hat die Oper Frankfurt keinen FACEBOOK Auftritt? Man kann dieses Medium verteufeln, aber jedes bedeutende Opernhaus Europas (und da spielt Frankfurt nun mal mit) ist dort vertreten, macht dort Werbung, informiert die Opernliebhaber und informiert über Backstage und Onstage Geschehnisse.

Außerdem würde ich mich sehr über ein verstärktes Ausbauen der Merchandise Abteilung freuen. (Poster, Schlüsselanhänger, Buttons, einen Ring Ring,.....

Das wär doch mal was Neues Herr Loebe?

Sebastian Wolff
Marburg, Deutschland - Sonntag, 27.01.2013, 18:14:54
Wir sind immer wieder begeistert von der Frankfurter Oper. Zuletzt wieder von der Traviata! Wie schön daß es in 100 km Entfernung von uns dieses Opernhaus gibt! Ein Frage bzw. Anregung hätte ich: wie steht es um Christoph Willibald Gluck und seine leider viel zu selten gespielten Opern? 2014 jährt sich sein Geburtstag zum 300. Mal. Ist da in Frankfurt etwas geplant? Würde mich riesig freuen.
Harald Mott
Eichenzell, Sonntag, 27.01.2013, 10:34:32
Sehr geehrte Opernleitung,
Wir danken Ihnen herzlich für die gelungene Rheingold Vorstellung. Nichts gegen Herrn Shore, aber wäre nicht auch Johannes Martin Kränzle aus dem eigenen Ensemble ein Alberich Einspringer mit Weltklasseformat? Auf seiner Homepage hatte er jedenfalls keine Vorstellung am Freitag. In München konnten wir ihn diese Woche als Alberich bewundern. Herrn Schmeckenbecher Wünschen wir gute Besserung, und wir freuen uns auf die weiteren Ringteile.

Henning Glauchenberg
Darmstadt , Sonntag, 27.01.2013, 09:22:52
"Giulio Cesare" gestern abend:ich habe mich sehr gefreut, diese herrliche Musik endlich wieder einmal zu hören, das Werk wird ja leider viel zu selten gegeben. Die Aufführung war allerdings zwiespältig, musikalisch einzigatig großartig. Der Regisseur hat in einem Interview recht kluge Gedanken geaüßert, leider hat er sie in seiner Inszenierung nicht umsetzen können. Den 1. Akt kann ich noch akzeptieren, aber im 2. und 3. Akt überwogen die Seltsamkeiten und Unbeholfenheiten. Da fehlte es an szenischer Fantasie.Musikalisch dagegen war alles wunderbar und es gab keine einzige schwächere Leistung. Der Dirigent Nielsen (hoffentlich kommt er noch oft wieder) produzierte mit unserem hervorragenden Orchester einen äußerst farbigen, knackigen und differenzierten"Original-Barock"-Klang, der keine Konkurrenz zu scheuen braucht. Das Orchester spielte, als habe es nie etwas anderes getan, als Barockmusik zu spielen. Ein besonderes Bravo gilt dem Solohornisten. Alle Sängerinnen und Sänger waren großartig und exakt rollentypisch besetzt. Zunächst war ich sehr enttäuscht, daß Her Nagy entgegen der Ankündigung die Januartermine nicht wahrnehmen konnte, aber Her Geyer hat die schwierige Aufgabe bravourös gemeistert. Überrascht und begeistert hat mich Frau Magiera in ihrer ersten großen Rolle mit ihrer wundervoll timbrierten und perfekt geführten Stimme und ihrem großen Ausdrucksvermögen. Hoffentlich bekommt sie in Zukunft mehr größere Aufgaben als bisher. Brenda Rae, schon oft bewundert, lieferte eine Glanzleistung, sie hat tatsächlich 100 Nachtigallen im Leib.Auch Her Bailey, ,Frau Murrihy und Herr Rexroth standen den anderen an Ausdruckskraft und gesanglicher Virtuosität nicht nach. So wares also ein herausragendes Erlebnis, das noch lange in Erinnerung bleiben wird.
Klaus Grossmann
Sonntag, 13.01.2013, 17:02:31
Liebe Oper Frankfurt!

Ich freue mich schon sehr auf den Liederabend mit Franco Fagioli am kommenden Dienstag (08.01.2013).
Ich konnte diesen wunderbaren Sänger erst kürzlich am 27. Dezember in Köln erleben, wo er mit anderen renommierten Countertenören (unter Ihnen so bekannte Namen wie Philippe Jaroussky, Max Emanuel Cencic und den auch schon an der Oper Frankfurt aufgetretenen Valer Barna-Sabadus) eine wahrlich glänzende Aufführung einer wiederentdeckten Barockoper (Vincis Artarserse) dem jubelnden Publikum bot.
Franco Fagiolis Stimme ist sehr beeindruckend und seine Art des Singens begeistert in jedem Augenblick. Auf dem Feld der Countertenöre ist er wahrlich eine Entdeckung und eine große Bereicherung. In Köln wurde ihm jedenfalls schon nach jeder Arie vom ausverkauftem Haus Bravo-Rufe und großer Jubel entgegengebracht.
Ich kann somit jedem Fan von Barockmusik und dem besonderen Klang von Countertenören (aber auch allen anderen) nur wärmsten empfehlen diesen herrlichen Sänger am kommenden Dienstag nicht zu verpassen. Wie ich sehe gibt es noch ausreichend Karten für diesen Liederabend. Also Leute, geht hin! Ihr werdet es bestimmt nicht bereuen. Ganz im Gegenteil!

Auf diesem Wege wollte ich mich auch noch für die vielen tollen Liederabende bei der Oper Frankfurt bedanken, die ich inzwischen als Abonnent der Liederabende erleben durfte. Sowohl die Auswahl der Sänger und Sängerinnen als auch die Abwechslung der Programme ist immer wieder interessant und macht große Freude. Weiter so!

M. Furchner
Frankfurt, Sonntag, 06.01.2013, 16:34:24
Sehr geehrter Herr Loebe,
als ich hörte, dass die wundervolle Opern-Inszinierung der Oper Frankfurt "La Traviata" angesetzt werden soll, konnte ich es nicht glauben! Neben der Zauberflöte und der Boheme ist Ihre Traviata einer der noch wundervollsten - und Gott sei Dank noch nicht modernisierten - Inszinierungen, die ich je gesehen habe. Viele Opernfreunde und auch Mitarbeiter verstehen den Entschluss nicht, die Traviata trotz ausverkauften Vorstellungen absetzten zu lassen. Wir bitten Sie dies noch einmal zu überdenken!
Daher schließe ich mich an und sage:

Bitte lassen Sie uns die Traviata!!

Viele Grüße

Christian H.
Samstag, 05.01.2013, 17:39:48
Ich sah gestern "Die Hochzeit des Figaro".
Die gesangliche Darstellung: phänomenal!;
Die Dramturgie: durchaus erfrischend;
Das Bühnenbild: gut gut;
ABER DAS KOSTUMBILD!: um es nett zu formulieren...
konservativ, einfallslos, phantasiefrei und gänzlich ohne eine wirkliche Aussage. Schade, dies zieht den Rest hinunter.

L. Colson
Sonntag, 30.12.2012, 12:20:31
Danke für die tolle Aufführung am 22.12! Cristina Antoaneta Pasaroiu war einfach grossartig!ist eine perfekte Violetta, nicht nur als Schauspielerin, sondern sie verfügt auch über eine grandiosen Stimme. Ihr Gesang ist so warm, so rund. Einfach berührend. Was für eine Stimme! Herzlichen Dank!
J. Matthes
Hamburg, Freitag, 28.12.2012, 22:50:37
Am 22.12.12 hat es mich wieder mal mit einer Gruppe gleichermaßen inkompetenter Kulturbanausen zu einem unserer höchst seltenen Anstandsbesuche in die Oper/La Traviata verschlagen. Kann nur sagen, wir waren alle hellauf begeistert. So macht Oper Spaß!
Vielen Dank und weiter so.
Thomas Fiedler

Thomas Fiedler
Bad Camberg, Hessen - Montag, 24.12.2012, 11:31:19
La Traviata gehört neben der Zauberflöte, Hänsel und Gretel, Zar und Zimmermann, Der Freischütz, zu meinen ersten Opernerfahrungen, die Jahrzehnte zurück liegen. Um die Traviata zu lieben, bedarf es keiner besonderen intellektuellen Klimmzüge, weder bezüglich der Handlung noch bezüglich der Musik. Sie erschließt sich einem bereits auf der emotionalen Ebene und man ist ihr in Nullkommanichts verfallen. Was keinesfalls bedeuten soll, dass sie trivial wäre, ganz im Gegenteil. Sie trifft auch nach mehr als 150 Jahren den Nerv der Zeit, geht unter die Haut; kaum ein Zuschauer/Zuhörer, der sich dem entziehen könnte.
Wie kaum eine andere Inszenierung in Deutschland - und ich reise ausgiebig, immer auch mit Opernbesuchen verbunden - spricht mich gerade die Frankfurter Inszenierung besonders an. Sie ist vielleicht schon 10 Jahre alt, aber sie ist wunderbar und schlicht und ergreifend zeitlos. Eine solche Inszenierung vom Spielplan nehmen? Warum?
Selbst meine 21-jährige Tochter, die bisher nie zu bewegen war, freiwillig in die Oper zu gehen, ist begeistert und plant Besuche der Traviata mit Freunden. Vom Spielplan nehmen? Meine Tochter schaut mich entgeistert an.

Und wenn man dann noch bedenkt, dass die Vorstellungen derzeit fast alle ausverkauft sind, erschließt sich erst recht nicht der Grund für ein Absetzen der Inszenierung. Schließlich bietet die Oper Frankfurt als "Ausgleich" noch ausreichend spannende Inszenierungen, auch von zeitgenössischen Komponisten. Ist es nicht gerade die Vielfalt mit durchgängig hoher bis sehr hoher Qualität, welche die Oper Frankfurt auszeichnet?

Lassen Sie uns die Traviata, Herr Loebe!

Beste Grüße
Konstanze Meyer

Konstanze Meyer
Wiesbaden, Freitag, 21.12.2012, 22:29:53
Zur Rezension der FAZ: der Rezensent hat keine Ahnung. Nikolaus Harnoncourt, die große Autorität der sog. historischen Aufführungspraxis hat in Frankfurt vor 34 Jahren eine Produktion des "Giulio Cesare" einstudiert und die Titelpartie mit einem Bariton besetzt, obwohl es schon damals Countertenöre gab, Altistinnen sowieso. Zur Handlung: bekanntlich geht es in allen Opern von Händel nicht um eine fortlaufende, sich logisch entwickelnde Handlung (die Ereignisse werden nur ganz kurz in Rezitativen skizziert), sondern es geht immer nur um bestimmte Situationen, in denen die Protagonisten ihren Gefühlen freien Lauf lassen; also keine Aktionen, sondern Affekte, insofern gehen die Anmerkungen des Rezensenten völlig fehl. Und Frau Rae als "Soubrette" zu bezeichnen, ist schon eine bösartige Diskriminierung. Fazit: diese Rezensionen, auch zum Teil die von Frau Büning, müssen wir nicht ernst nehmen.
Klaus Grossmann
Freitag, 21.12.2012, 17:06:16
Auch ich muss beipflichten. Die Traviata ist immer wieder gut. Als eine der besten und wohl auch bestbesuchtesten Produktionen sollte diese noch länger im Repertoire bleiben.
Fred B.
Mittwoch, 19.12.2012, 22:17:10
Die Kritiken der FAZ zu Julius Cäasar hatten mich irritiert und zu folgendem Leserbrief angeregt:

Als langjährige Opernliebhaberin melde ich mich hiermit zu Wort. Zum Glück brauche ich keine Betriebsanleitung, um die Inszenierung der Oper Julius Cäsar in Ägypten, die am Sonntag Premiere hatte, zu verstehen. Auch wenn die Texte übersetzt werden, gilt, wie grundsätzlich für alle Opern, dass man sich vorher kundig machen sollte.
Wie auch immer - mir scheint, es gibt was die Beurteilung dieser Interpretation betrifft, innerhalb der Redaktion einen gewissen Dissens. Am Montag noch preist gui (Guido Holze) das Werk als "facenttenreich", die Sopranistin Brenda Rae (Cleopatra) als Stimm-Akrobatin, und Dirigent Eric Nielsen musizierte stilistisch sehr versiert, in den Affekten treffend und farbenreich."
Christian Wildhagen indes sieht einen Tag später die Oper in jeder Beziehung als "gescheitert". Neben handwerklichen Defiziten bemängelt er, die fehlende Barock-Tradition. Erst im dritten Akt machte er rhythmische Prägnanz aus, die Stimme des Baritons könne mit einem Kastratenalt nicht konkurrieren und Brenda Rae sei eine leichtgewichtige Koloratursubrette.
Wie gut nur, dass wir das alles vorher nicht lesen und unvoreingenommen aber gut vorbereitet in die Oper gehen und genießen. Jedenfalls gilt das für die Premieren-Geher.
Vor allem, dass sich hier gerade kein barocker Schinken ausgebreitet hat, sondern surreale Ideen neben reveuähnlichen Effekten die Spannung steigern, bis zum Schluss, und ohne Klamotte, möchte ich hervorheben. Die Inszenierung ist im besten Sinne modern und zugleich publikumsfreundlich, sie spielt immer wieder mit Ironie und hintergründigem Witz. Erath ist es mit seiner in den Bann ziehenden Inszenierung und mit sehr guter Personenregie gelungen, die Länge der Arien mit ihren Wiederholungen nahezu vergessen zu machen. Dass wir für Cesar getrost auf eine Counterstimme verzichten können, belegte der Bariton von M. Nagy. Es schaffte die Koloraturen dennoch und faszinierte durch sein eindringliches Spiel. Das gilt gleichermaßen für Brenda Rae, die betörend ihre gesangliche Verführungskraft einsetzte. Und so könnte ich fortfahren. Jetzt zeigt sich schon wie traurig es ist, dass uns bald, womöglich, wenn es die Frankfurter Rundschau nicht mehr gibt, ein kompetentes Gegengewicht auf dem Felde der Opernkritik fehlen wird.
Brigitte Hutz, Frankfurt

Brigitte Hutz
Frankfurt, Deutschland - Mittwoch, 19.12.2012, 14:45:27
Um "giulio cesare in egitto" in Frankfurt zu sehen und zu hören, sind wir extra aus Stuttgart angereist und sind über die Spitzenleistung aller daran Beteiligten total begeistert. Besser geht es nicht...
Martin Schweyher
Stuttgart, Sonntag 16. Dezember 2012

Martin Schweyher
Stuttgart, Dienstag, 18.12.2012, 20:20:02
Herzlichen Dank für die wunderbare Aufführung von "La Traviata" am vergangenen Samstag. Meine Sitznachbarin hat die besagte Inszenierung schon 9 mal gesehen, für mich war es allerdings die "Premiere". Gerne würde ich es mir erneut anschauen - doch stimmt es, dass die Produktion mit dieser Spielzeit abgespielt ist? Das wäre wirklich schade. Ich gehe sehr oft in die Frankfurter Oper und die Traviata ist mit das Beste, was ich bisher gesehen habe. An dieser Stelle auch noch einmal ein Lob an die fabelhafte Cristina Antoaneta Pasaroiu, die den Abend umso unvergesslicher gemacht hat.
Julia Sinnhöfer
Frankfurt, Dienstag, 18.12.2012, 00:07:35
Pelléas et Melisande ist eine ganz großartige, herausragende Produktion, für die alle an der Produktion beteiligte Personen allerhöchstes Lob verdient haben. Dieses Mal bin ich mit Regie und Bühnenbild vollkommen einverstanden. Der Regisseur hat eine bewundernswerte Interpretation gezeigt mit bis in kleinste Details hervorragend ausgearbeiteter Personenführung. Allein für die vom Regisser erfundeneletzte Szene, in der die beiden Hauptpersonen im Dunkel aneinander vorbeigehen, hat der Regisseur eine besondere Auszeichnung verdient, zusätzlich müßte er für die ganze Interpretation einen Preis bekommen. Frau Karg und alle Sänger sind hervorragende Schauspieler und gesanglich nicht mehr zu übertreffen. Der Dirigent Layer entlockt unserem wunderbaren Orchester die delikatesten Farben und Klänge, ebenfalls eine große Leistung. Nochmals Dank an alle Beteiligten.
Klaus Grossmann
Samstag, 08.12.2012, 18:51:23
Was für eine rundrum luxuriöse Besetzung im Giulio Cesare! Von der Aufführung am 02.12 hätte ich sehr gerne eine CD gehabt. Es war ein großer Genuss allen Beteiligten zuzuhören, aber insbesondere die anscheinende Leichtigkeit, mit der Brenda Rae singt, begeistert mich immer wieder. Ich hoffe diese Produktion bekommt die große Beachtung, die sie auf jeden Fall verdient.
U. Schmitz
Frankfurt, Dienstag, 04.12.2012, 14:11:27
Ich möchte mich im Namen der Schülerinnen und Schüler unserer Schule, der Georg-Kerschensteiner-Schule in Schwalbach sehr für die gelungene Barbier-Adaption für Kinder bedanken. Da wir Musikkolleginnen unsere Schüler auf Handlung und Musik im Unterricht vorbereitet hatten, konnten sie der Vorstellung gut und konzentriert folgen.
Besonders gut gefiel ihnen das Katzen-Duett mit Keyboard im Wechsel zwischen Sängern und Zuschauern. Auch die "He, ihr Leute"-Arie mit dem angeheiterten Almaviva begeisterte sie. Meinen Kolleginnen fiel auf, dass Herr Korte erstmalig (?) als Puppenspieler deutlich sichtbar war und seine Rollenwechsel dadurch für die Kinder gut nachzuvollziehen waren.
Der Star - im besonderen für die Schülerinnen - und nicht für die Kolleginnen - war der Figaro: "Die Rosina hätte den Figaro heiraten sollen, der ist viel schöner!"...na ja und die Küsse sind natürlich auch immer der Hit, auch wenn alle "Ihhhh" brüllen!

Christina Simon
Montag, 03.12.2012, 16:21:21
Wonderful WONDERFUL Company - Please come to our Edinburgh International Festival - so bald wie moeglich - with Simon Bode giving a Recital at the Queen's Hall.
Patrick John Gordon Shaw
Glasgow, Schottland - Mittwoch, 21.11.2012, 08:39:34
Den Lobeshymnen zur "Maria Stuarda" ist eigentlich nichts hinzuzufügen; die konzertanten Aufführungen der Oper Frankfurt in der Alten Oper sind seit Jahren absolute Ereignisse, die den Blick bei betörender Qualität allein auf das Musikalische richten lassen. Und der gestrige Abend reihte sich nahtlos ein! Dennoch muss auch mal ein Name erwähnt werden, der auch gestern wieder begeisterte: Agnes Eggers - nicht nur die Beiträge der jungen Dramaturgin im Programmheft haben allerhöchstes Niveau; wie sie gestern Abend wieder in einer gezwungenermaßen komprimierten Form, frei sprechend, jeden Satz fundiert dem dankbaren Publikum in der Einführung die musikalischen, aber auch politischen und literarischen Grundlagen der Donizetti-Oper vermittelte, war großartig, entsprach einem Haus mit Spitzen-Niveau und machte für mich ebenfalls den Erfolg des Abends aus! Glückwunsch und herzlichen Dank, Frau Eggers!
A. Hofmann
Fulda, Donnerstag, 15.11.2012, 18:05:19
viva belcanto, viva donizetti, viva brenda rae ... oder die frankfurter oper hat eine wunderbare primadonna....wäre meine überschrift zur heutigen maria stuarda in der alten oper. ein grosser abend und ein perfektes werk für die konzertante reihe. den richtigen tenor eingefangen - beide frauenrollen aus dem ensemble optimal zu besetzen ist auch ein triumph für den intendanten bernd loebe, der zurecht strahlte und lächelte!! in der pause. dass der maestro zeitweise und auch der chor in der preghiera zu laut, war nicht zu überhören aber welch ein ereignis mit brenda raw superstar!!! ich empfehle für die nächste spielzeit lucrezia borgia mit "unserer" primadonna und d.lomeli und vielleicht endlich ernani für elza van den heever, simon bailey und andere... congratulations to everybody.
Willy Egli
Frankfurt am Main, Deutschland - Mittwoch, 14.11.2012, 22:49:36
"Adriana Lecouvreur", 3.11.12:
Glückwunsch zu dieser fabelhaften Aufführung! Regie, Ausstattung, die durchweg glänzenden Mitwirkenden, einmal mehr ein wunderbares Opernerlebnis in Frankfurt.
Besonders begeisternd Calin Bratescu, der sich mit prachtvoll-charismatischem Aussingen wohltuend von der sich immer mehr ausbreitenden Zahl der kleinstimmigen Mini-Tenöre abhebt.

Carl-Henning Steinhaus
Wiesbaden, Sonntag, 04.11.2012, 17:11:41
Liebe Kerstin, allgemeingültig ist das nicht, was Sie schreiben: Es gibt doch auch viele Opernbesucher, die trotz der faszinierenden Musik eine prägnante Dramaturgie, dunklen Wald, Hexenhaus und Stadttor schmerzlich vermisst haben. Und das ist ja wohl auch legitim. Gedanken, Empfindungen und Gefühle sind frei. Beste Grüße.
Stimmt es, dass die CD im Sommer 2013 erscheint?

Chris
Donnerstag, 01.11.2012, 17:03:10
Herzlichen Dank für die Info...und ich freue mich auf ein Wiederhören...
Kerstin
Donnerstag, 01.11.2012, 10:16:41
Liebe Kerstin - und für alle anderen, die sich über Herrn Kränzle Gedanken machen: Er hat sich für die gesamte Saison 2012/2013 von der Oper Frankfurt für anderweitige Engagements freistellen lassen. Allen aber zum Trost - er bleibt uns erhalten.
Oper Frankfurt
Mittwoch, 31.10.2012, 12:04:57
Vielen Dank an die Oper Frankfurt für eine wundervolle Aufführungsserie der Königskinder, die weder Wald noch Hexenhaus bedurfte, da die formidable Personenregie, das herausragende Ensemble und das bewegende Dirigat für Faszination sorgten. Eine Frage hat sich mir als langjährige Abonnentin doch gestellt...stand J.M.Kränzle für die Rolle des Spielmannes nicht zur Verfügung? Er wäre für mich die perfekte Besetzung für diese Rolle gewesen-spielerisch, wie gesanglich hätte er der Rolle sicher noch mehr Weisheit und Profil gegeben....vielleicht für die Wiederaufnahme, die es hoffentlich geben wird?
Kerstin
Dienstag, 30.10.2012, 15:15:29
Vielen Dank für den atemberaubenden Abend! Chowanschtschina war meine erste Oper ("live") und ich bin hin und weg.
Leider kam ich ein paar Minuten zu spät, weshalb ich den Anfang verpasst habe. Das hat dem ganzen jedoch keinen Abbruch getan.
Großartig!

Sabrina T.
Dortmund, Samstag, 27.10.2012, 21:05:34
Zum Eintrag Frau von Münchhausens in Sachen Einführungsvortrag:
Die Vorträge vor unseren Aufführungen bieten einen 15minütigen, konzentrierten Überblick zur Entstehungsgeschichte, Handlung und Interpretation der jeweiligen Oper, um den Einstieg zu erleichtern. Bei einigen, besonders komplexen Werken der Opernliteratur (wie auch Chowanschtschina) ist es aus zeitlichen Gründen nicht möglich, die undurchsichtigen historischen Hintergründe detailliert zu vermitteln und die Widersprüche einer ganzen Epoche zu schildern. Im übrigen war eine dokumentarische Authentizität keineswegs Absicht der Regie: Ihr ging es – wie die Referentin ausführte – um die Kollision fundamentalistischer, modernistischer und reaktionärer Gesellschaftsschichten. Deshalb wies sie in ihrem Vortrag sowohl auf mehrere, aufschlussreiche Programmheft-Beiträge zu dieser Thematik als auch auf die schwierige, nicht unumstrittene Quellenlage der Komposition hin.
Dramaturgie der Oper Frankfurt

Oper Frankfurt
Freitag, 19.10.2012, 12:04:45
Als gebürtige Frankfurterin bin ich seit Jahren treue Operngängerin und habe mit Freude die Königskinder auf mich wirken lassen. Die gemäß meiner Vorredner fehlende Librettotreue hat mich weniger gestört, das war doch ein musikalischer Hochgenuss!! So hat mich zum Beispiel das Gebet der Gänsemagd tief berührt. Herzlichen Dank dafür an Herrn Weigle! Seine Ausgestaltung und natürlich der Gesang Frau Majeskis haben mich mitten ins Herz getroffen. Was ich etwas schade finde, ist die Umgestaltung der Außenwirkung der Oper … Die meines Erachtens stilbildenden Poster der vergangenen Jahre, die es noch zu entschlüsseln galt und schon beim Anschauen Vorfreude auf den nächsten Opernbesuch machten (wenngleich manchmal die Werbung gar besser als das umworbene Stück war), die weicht jetzt Altbackenem, in schwarz und rot gehalten, schwer zu entziffern, und man glaubt, so was schon vor Jahren (in Köln?) gesehen zu haben.
Reni
Donnerstag, 18.10.2012, 14:12:54
Die Oper Chowanschtschina war sehr beeindruckend, sie überzeugte durch die unglaubliche Musik und sehr starke Bilder. Gesanglich war der Abend auch sehr gelungen und insofern unbedingt empfehlenswert! Allerdings muss ich anmerken, dass ich trotz des Lesens im Vorfeld und trotz des Einführungsvortrags im Opernfoyer viele wichtige Aspekte der Handlung nicht entschlüsseln konnte. Der Einführungsvortrag machte zwar neugierig auf komplexe Zusammenhänge und politische Verwicklungen, aber er hielt nicht, was er versprach. Denn wirklich erhellend und hilfreich für das Verständnis der Oper war die Einführung diesmal leider nicht. So war beispielsweise von einem Machtgerangel in der Zarenfamilie die Rede, das aber in der Oper letztendlich keine Rolle spielte. Die Machtpolitik des Zaren ist eine unsichtbare Größe, deren Struktur im Einzelnen aber wenig relevant zu sein scheint. Umso wichtiger aber sind die Interessen der einzelnen Akteure für das Verständnis. Diese bleiben aber trotz Einführung und Übertiteln schwer zu durchschauen. Von einem gordischen Knoten war die Rede - mir erscheint es eher wie ein Rätsel. Auch das Programmheft vermag die aufkommenden Fragen nicht zu beantworten. Chowantschij wird verleumdet und ermordet. Wer aber stiftet das Kind an, ihn umzubringen?
Unklar bleiben auch die Interpretationen im Zusammenspiel der historischen Zeitpunkte, dem russischen Absolutismus im 17.Jahrhundert (Spielort der Handlung), die Umbruchphase zum Ende des 19. Jahrhunderts (Komposition), die Vollendung in mehreren Versionen und die Uraufführung(en) in den 20iger Jahren des 20.Jahrhunderts und die Relevanz für die politische und soziale Gegenwart. Details deuten darauf hin, dass hier Einiges verschlüsselt enthalten zu sein scheint. Vielleicht ist beabsichtigt, dass mehr Fragen offen bleiben als geklärt werden? Chowanschtschina in Frankfurt erscheint ein gelungenes Gesamtkunstwerk! Dennoch bleibt im Nachhinein das Gefühl, dass mir viel entgangen ist, weil mehr Wissen vorausgesetzt wurde als tatsächlich vorhanden ist. Ist Chowanschtschina also doch nur eine Oper für Experten, die in die russische Geschichte eingeweiht sind? Mir scheint, dass ein gradliniger Einführungsvortrag und eingängige (langsame und selbsterklärende) Übertitel schon sehr helfen würden, auch Nicht-Slawisten und sonstige Insider über die Musik und die Bilder hinaus auch noch inhaltlich von dieser Frankfurter Operninszenierung zu begeistern.

Susanne von Münchhausen
Frankfurt, Mittwoch, 17.10.2012, 16:35:47
Aber sie haben ja durch das Zauberbrot gar keine Qualen mehr, Frau Grossmann. Die Gänsemagd singt. "Mir ist so müde und wohl zugleich usw."
Hallo Annelie, Russlan und Lyudmilla kenne ich auch in der Inszenierung des Marinskij-Theaters. Das ist wirklich wunderschön. Ich hätte mir die Königskinder auch in dem Stil gewünscht.

Chris
Dienstag, 16.10.2012, 17:17:21
Zur Frage meines "Vorredners", warum die Königskinder sich gegenseitig umbringen: ich habe das so verstanden, dass sie nach dem Genuss des von der Hexe (im 1. Akt) vergifteten Brots schon an der Schwelle des Todes sind und sich so die Qualen abkürzen möchten.
Gruß aus Bad Soden

Kerstin Grossmann
Dienstag, 16.10.2012, 16:02:06
Hallo, ich gehe regelmäßig und gerne in die Frankfurter Oper. Ich muss aber auch sagen, dass ich manchmal etwas enttäuscht bin, wenn ich vorher die Inhaltsangabe gelesen habe und dann die Inszenierung so anders ist. Gerade bei Königskinder hätte ich mich über ein romantisches Bühnenbild gefreut. Auch bei La Bohème. In St.Petersburg sah ich dieses Jahr Russlan und Lyudmilla von Glinka. Das war eine alte Inszenierung und die fand ich wunderschön!!!! So etwas würde ich gerne öfter sehen. Könnt Ihr so was nicht auch mal machen???? Das Kleid von der Hexe in Königskinder fand ich übrigens schön und die Musik auch. Ich habe auch nicht verstanden, warum die beiden sich getötet haben. Sie sahen doch das Schönste in ihrem Leben, da war es völlig unlogisch, dass sie sich in dem Moment gegenseitig zu töten!(?)!
Annelie (13 Jahre)
Dienstag, 16.10.2012, 14:19:24
Vielen Dank für die wunderbare Vorstellung 'La Bohème'! Was für eine wunderbare Besetzung, besonders die Herren Ilincai, Schmutzhard und Frau Rae haben den Abend zu einem echten Puccini-Highlight gemacht!
A.F.
Frankfurt, Sonntag, 14.10.2012, 01:53:50
Danke erst Mal der Oper Frankfurt, dass sie Raum für diesen Austausch lässt, den ich von meiner Seite aus nun beenden möchte: Ist ja auch völlig in Ordnung, Herr Kindl, dass Sie das Libretto nicht gelesen haben. Muss ja auch nicht sein, nur dann können Sie z.B. auch nicht beurteilen, ob es "völlig egal" ist, wie die Königskinder sterben. Rosmer und Humperdinck werden sich schon was dabei gedacht haben, dass Gänsemagd und Königssohn "dicht aneinadergeschmiegt" liegen. Und Sie können dann auch nicht beurteilen, was "althergebracht" ist. "Althergebracht" ist nun mal diese Inszenierung. Ein völlig ausgelatschter Regietheaterschuh. Dagegen wäre ein Wald -Bühnenbild, wie es beispielsweise Luwig Sievert schuf, geradezu revolutionär heute. Ob es Ihnen persönlich dann gefällt, das ist etwas anderes und das steht jedem frei, für sich zu entscheiden. Und das ist genau der Punkt, der heute so viele Opernbesucher wütend macht, dass man uns zwangsbeglückend vorzuschreiben versucht, was wir gut zu finden haben, dass man einen schlechten Geschmack habe, wenn man eben lieber Königskinder mit Wald sehen möchte. Die Theaterwelt muss bunt sein und NICHT nur Regietheater - auch wenn man uns heute vom Gegenteil zu überzeugen sucht.
Chris
Donnerstag, 11.10.2012, 12:29:12
Sehr geehrter Chris,
finden Sie nicht, dass das Gästebuch der Oper Frankfurt für Ihren durch diverse Internetforen getragenen privaten Feldzug gegen das Regietheater der falschestmögliche Ort ist? Gerade in Frankfurt ist die Auslastung seit Jahren - nicht zuletzt dank der vielfältigen Regiestile, die sie in Ihrer Ignoranz alle über einen Kamm scheren - auf Rekordniveau, das Publikum ist dank exzellenter Nachwuchsarbeit jünger als anderswo, kurz, alle ihre reaktionären Vorurteile gegen das moderne Musiktheater werden hier tagtäglich widerlegt. Nennen Sie mir drei andere Häuser in Deutschland, wo Oper so lebendig ist. Knusperhexen Sie doch einstweilen im Tamino-Forum weiter, da können Sie für ihre Tiraden vielleicht mit Schulterklopfen rechnen. Die unzähligen Opernbesucher, die den von der Oper Frankfurt eingeschlagenen Kurs im Punkto Regie seit Jahren unterstützen und für ein volles Haus sorgen, werden es Ihnen danken.

Fafner
Donnerstag, 11.10.2012, 12:28:01
Zum PS des letzten Eintrags: nein, natürlich habe ich das Libretto nicht gelesen. Warum auch? Ich bereite mich auf den Opernbesuch vor, indem ich ein bisschen was drüber lese, das reicht mir völlig. Ich bin ein "einfacher" Opernliebhaber, der offen ist für Neues und Inszenierungen nicht vergleicht oder analysiert. Opern wirken auf mich oder sie tun es nicht. Sie wirken aber mehr auf mich, wenn ich nicht das Gefühl habe, etwas Althergebrachtes zu erleben.
J. Kindl
Donnerstag, 11.10.2012, 11:04:14
Das Problem ist nur, Herr Kindl, dass einem die Theater heute zu 98 Prozent Tannen- oder Kiefernwälder verweigern. Und das auch noch mit moralischem Zeigefinger. Seit dem Regietheater werden uns immer wieder dieselben Bilder präsentiert. Die Frankfurter Königskinder sind ein Mischmasch aus der Münchener und der Wiesbadener Inszenierung - ich schrieb es weiter unten schon mal. Derart eintönig war das - wie Sie es nennen - konservative Theater nie. Mehr Vielfalt und mehr Mut zur Librettotreue tut not und sollte nicht ständig militant abgetan werden als "verstaubt". Das Regietheater ist mittlerweile verstaubter als es das traditionelle Theater jemals war. Und: Doch, ich kann meine Behauptung auf Fakten stützen, da ich beruflich mit Jugendlichen arbeite und die sehen eine Traviata lieber in schwelgerischem Dekor als in kargem Einheitsbühnenbild oder in sinnentstellendem Aktionismus.

P.S.: Haben Sie Ernst Rosmers Textbuch eigentlich mal von A bis Z gelesen?

Chris
Mittwoch, 10.10.2012, 18:26:27
Natürlich gibt auch konservative junge Menschen, aber weder Sie noch ich kennen da den Anteil derer, die es gerne möglichst in die Zeit der Entstehung der jeweiligen Oper angesiedelt sehen möchten und derer, die sich über rieseige rosa und weiße Laborratten freuen... Man sollte das auch nicht verallgemeinern, es gibt ja ein großes Spektrum zwischen diesen Extremen. Ich glaube trotzdem, dass Oper langweilig wäre, wenn sich alle am Original orientieren würden, das wäre doch eine endlose Wiederholung des immer gleichen, nur dass der eine Bühnenbildner für den Märchenwald vielleicht Tannen nimmt und der nächste Kiefern.
Jochen Kindl
Mittwoch, 10.10.2012, 17:26:08
Hallo Herr Kindl, wieso sehnen sich denn dann so viele Besucher nach Inszenierungen, die sich an das Libretto halten? Da stimmt doch was nicht an Ihrer Theorie. Schauen Sie mal bei facebook rein: Against modern opera. Übrigens: Voller sind die Opernhäuser nicht geworden durch das Regietheater. Im Gegenteil. Viele meiden die Aufführungen nach einem Blick auf die Szenenfotos. Auch und gerade junge Leute, das können Sie mir glauben.

Recherchieren Sie bitte mal: Ludwig Sievert (ein Bühnenbildner, der in Frankfurt sehr erfolgreich war) + Königskinder + München. Sehen Sie sich die Fotos dieser Inszenierung aus den 1930er Jahren an oder die von der MET-Uraufführung oder die Entwürfe von Heinz Grete für Nürnberg - ach, es gibt zig Bilddokumente. Ich habe u.a. auch die Entwürfe für die letzte Frankfurter Inszenierung gefunden: Da liegt das Hexenhaus in einer Talsenke, unter dem Schatten der Linde und darüber reihen sich riesige Buchenstämme. Ich würde die Königskinder 1.000 Mal lieber so sehen.

Chris
Köln, Mittwoch, 10.10.2012, 12:57:28
Ich möchte jetzt mal die Behauptung aufstellen, wenn man immer noch inszenieren und ausstatten würde wie vor 100 oder auch vor 50 Jahren, wäre die Oper schon tot, jedenfalls würden die jüngeren Generationen sich abwenden. Das Genre ist doch nur deshalb immer noch so spannend, weil die Stücke immer wieder in neuer Sichtweise inszeniert werden. Sicher ist nicht jede Inszenierung ein großer Wurf, aber doch vieles. Man denke nur an den Frankfurter Otello, den ich großartig finde.
Jochen Kindl
Mittwoch, 10.10.2012, 11:47:56
Königskinder: Was für eine Musik! Vielen Dank für diese Entdeckung! Ich schließe mich dem großen Lob für Herrn Weigle sehr dankbar an. Und auch für das Ensemble: Frau Majeski und Herr Behle waren traumhaft. Frau Juon und Frau Magiera: Genial! Die Herren Baldvinsson, Mayer und Burchov: Großartig! Fräulein Bäuml: Rollendeckend! - Ich hätte es allerdings auch lieber mit Wald und mittelalterlicher Stadt gesehen.
Georg Müller
Mittwoch, 10.10.2012, 11:29:34
Ein großes Dankeschön an Herrn Weigle für sein intensives Dirigat der Königskinder. Mir liefen die Tränen nur so runter! Auch die Sänger waren allesamt so voll bei der Sache, wie ich es selten erleben durfte. Die Inszenierung fand ich ebenfalls FURCHTBAR! An den Schreiber Herr Kindl: Wofür gibt es denn Regieanweisungen im Libretto? Bis zum Regietheater hielten sich die Regisseure daran, aber heute gilt das ja - aus irgendwelchen, mir völlig unbegreiflichen Gründen - als reaktionär. Dabei bietet das Regietheater nichts Neues mehr. So auch hier: Klischeehafte Bewegungen von dem von Ihnen so gefürchteten Anno Dazumal, was mich normalerweise nicht weiter stört, doch dann verstehe ich nicht, warum so ein scheußliches Bühnenbild entworfen wird. Ich habe nachher die Augen geschlossen und mich von der Musik davontragen lassen. Das hätte ich nicht getan, wenn Bühnenbild und Kostüme dem entsprochen hätten, was im Textbuch steht: "phantastisches Mittelalter". Und dann dieser selten dumme Einfall mit dem Erstechen und den Pappschildern. Das hat mir das Inszenierungsteam endgültig unsympathisch gemacht. Um Ihre Frage zu beantworten: Wie inszeniert man solche Märchen? Indem man sie ernst nimmt und dafür ist es nicht unerheblich, was Ernst Rosmer in seinem Textbuch schreibt! So, jetzt habe ich mich aber aufgeregt! Ist doch wahr, ständig nur unromantisches Regietheater. Es hängt mir zum Halse raus!
Uta
Mainz, Deutschland - Dienstag, 09.10.2012, 13:01:47
Ich frage mich wirklich, was bei der Regie eines solchen Märchenstoffs erwartet wird. Mir scheint das sehr gelungen und ob die Königskinder nun ständig zusammenhängen oder ein paar Meter zwischen ihnen liegen, finde ich gänzlich unerheblich. Dass sie nicht "aneinandergekuschelt" sterben, betont sogar noch ihr totales Unglück. Ich muss aber zugeben, dass mich Musik und Gesang teilweise von allem anderen abgelenkt haben, traumhaft!
Jochen Kindl
Montag, 08.10.2012, 15:55:30
Zu "Königskinder": ich stimme weitgehend mit dem Besucher namens Chris überein, der Regisseur hat die Wirkung seiner im ersten Aufzug meistens überzeugenden Arbeit im letzten Aufzug zerstört durch die überflüssigen und kitschigen Albernheiten - dabei hätte er seine "Zutaten" nur wegzulassen brauchen. Musikalisch war alles wunderbar und alle Beteiligten verdienen allerhöchstes Lob. Ein besonderes Kompliment den Technikern: daß der ganze Bühnenboden am Ende des ersten Aufzuges nach hinten weggezogen wird, ist eine Novität.
Klaus Grossmann
Sonntag, 07.10.2012, 15:35:57
Wir sind ganz begeistert von den Königskindern, vor allem Amanda Majeski ist wunderbar, tolle Stimme und gutes Spiel, man nimmt ihr die neugierige Naivität ab. Man sollte jeden einzelnen hochloben, das gesamte Sängerensemble ist hervorragend. Die Bühne mochten wir auch sehr, nichts zuckersüßes, trotzdem fühlte man sich in eine - wenn auch düstere - Märchenwelt versetzt. Am Samstag geht unsere 11jährige Nichte in die Vorstellung, wir sind gespannt, ob sie es mögen wird.
Alex und Biggi

Alexander Libermann
Freitag, 05.10.2012, 09:37:03
Sehr geehrte Opernmacher,
von weit bin ich angereist, um mir die selten aufgeführten Königskinder anzusehen. Ihr Opernhaus hat einen hervorragenden Ruf und in der Vergangenheit konnte ich überraschende Ausgrabungen bewundern.
So habe ich mich eigentlich gefreut.
Nur war ich dann doch insgesamt von der Regie wie der musikalischen Darbietung enttäuscht.
Zwar will ich es nicht so hart ausdrücken wie Eleonore Büding in der FAZ, aber das ganze hatte etwas von einer Hochschulaufführung.
Trotzdem Grüezi aus der Schweiz, ich komme zu anderem dennoch wieder.

Urs Meir
Luzern, Schweiz - Donnerstag, 04.10.2012, 20:25:05
Königskinder: Musik und Regie - Sie konnten zusammen nicht kommen

Ich stehe noch immer ganz im Bann dieses musikalischen Hochgenusses, der erfreulicherweise - wie im Programmheft angekündigt - auf CD gebannt wird. Die gestrige Premiere war ein Höhepunkt all meiner Liveopernerlebnisse. Selten habe ich eine derart konzentrierte Ensembleleistung hören dürfen. Das Dirigat von Herrn Weigle war das wirklich feinfühligste aller von mir besuchten Königskinder-Aufführungen (immerhin: sechs Mal habe ich diese Oper schon live erleben dürfen) und CDs.

ABER: Wie schön wäre es, wenn diesem kaum fassbaren und dennoch wahr gewordenen Traum die Inszenierung ebenbürtig gewesen wäre. Doch die war leider extrem hassenswert: Eine Mischung aus der Münchener und Wiesbadener Werkverstümmelung. Unsensibel ohen Ende! Einfach nur ärgerlich! Und da wird vorab noch gesagt, dass das Regieteam die Geschichte getreu dem Libretto erzählen würde. Glatt gelogen! Ich gehe nicht auf die ganzen Ungereimtheiten - von einem Chor mit Schweinekopfmasken bis hin zu Weinleitungen, die vom Bühnenhimmel herunterhängen - ein, die dieses Trio verbrochen hat. Das Schlimmste: Die Königskinder erstechen sich am Ende! Damit ist die ganze Geschichte mit dem Zauberbrot völlig hinfällig und natürlich - wie könnte es beim Regietheater anders sein, hat das Regieteam mal wieder Angst vor dem großen Gefühl, sprich: Die Königskinder liegen kilometerweit von einander entfernt und nicht librettogetreu "dicht aneinandergeschmiegt". Und um es noch schlimmer zu machen hält der Kinderchor am Ende Pappbuchstaben und -Herzen hoch, die den Schriftzug ergeben "Happy ÄnT". Kicher. Grunz. Harharhar - damit war bei vielen die Rührung weggewischt und viele andere sind vor Wut schier explodiert: Buuuuuuuuuuuuuuuuuuhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhh! Ich war allerdings so geschockt, dass ich nicht mal das konnte.

Und dann drucken Sie noch im Programmheft die alten Rezensionen ab, wo beschrieben wird, wie traumhaft die Königskinder-Inszenierungen in Frankfurt waren vor dem Ausbruch der Regietheaterpest. Das tat dann noch mal so richtig weh! Kontrast vor Augen stehe

Chris
Köln, Dienstag, 02.10.2012, 15:26:45
Adriana Lecouvreur vom 15.09.2012:
Wer noch überlegt, ob sich ein Besuch lohnt, sollte nicht länger zögern. Insbesondere auch wenn man die Oper schon in der letzten Spielzeit gesehen hat. Diesmal bezaubern nicht nur die Kostüme sondern auch die Stimmen. Ein ganz anderer Eindruck! Annalisa Raspaglioli in der Titelrolle überzeugt! Am Sonntag (23.09) ist sie noch einmal zu hören. Danach wechselt die Besetzung.

U. Schmitz
FfM, Freitag, 21.09.2012, 09:09:57
Werte Oper Frankfurt,

da bereits in den vergangenen Saisons einige Raritären wie Medea, die Tote Stadt, Palestrina auf CD verewigt wurden, frage ich mich in der Tat weshalb ausgerechnet die Vanessa eben nicht aufgezeichnet wird? Und das OBWOHL von dieser Oper - soweit mir bekannt ist . gerade mal nur eine einzige Einspielung vorhanden ist in deren Gegenzug "unsere" Vanessa eine Offenbarung ist!

Wäre doch mal eine Überlegung wert, oder?
Noch ist es Zeit...;)

Michael Glowalla
Offenbach, Freitag, 14.09.2012, 23:50:15
Herzlichen Glückwunsch zu der Entscheidung, die Adriana Lecouvreur in dieser Spitzeninszenierung wieder aufzunehmen. Und dies in grandioser Besetzung mit der unvergleichlichen Annalisa Raspagliosi(ssima).
Wolfgang Kronemann
Sonntag, 09.09.2012, 14:24:32
La Bohème... I fell in love with young guy who played violoncello (well, I guess it was violoncello - sorry!) yesterday in orchestra - you are amazing!

best regards,
jp

Julia
Frankfurt, Sonntag, 02.09.2012, 12:23:20
Dank für eine wiederum großartige Saison!
A. Hofmann
Fulda, Donnerstag, 05.07.2012, 23:53:54
Der Ring hatte viele großartige Momente, was
Sänger (stimmlich und schauspielerisch!), Orchester und Inszenierung/Bühnenbild betrifft. Eigentlich ist darüber auch schon alles geschrieben worden.
Da ich alle vier Aufführungen vorher schon einzeln gesehen hatte, dachte ich nicht, dass mich noch etwas überraschen könnte, ich wollte den Ring einfach nur genießen.
Übrigens waren mir bis vor wenigen Jahren Leute
suspekt, die sich tagelang (zumal im Sommer) stundenlang in der Oper verkriechen, um Wagner zu hören.
Aber in der Walküre war er plötzlich da- der ganz besondere magische und unvergessliche Moment, als Amber Wagner Sieglinde sang. Mit der Vorkenntnis aus ihrem Blog im Internet, in dem sie humorvoll und ehrlich ihre Probenzeit in Frankfurt beschreibt und dabei die Kollegialität und die besondere Unterstützung von Herrn Weigle lobt, fieberte ich mit ihr mit. Ich hörte, wie sich inbrünstig in die Rolle vertiefte und gleichzeitig auch diese Karrierechance wahrnahm,
sich in Europa und vor allem in Deutschland einen Namen zu machen. Herr Loebe hatte wieder mal den richtigen Riecher. Der Applaus am Ende zeigte, dass ich mit meinem Eindruck nicht allein war, und ich hoffe, dass Amber Wagner noch oft in Deutschland (Frankfurt ?!) zu hören sein wird.
Vielen Dank auch allen Bühnentechnikern, die im Hintergrund und oft im Dunkeln hervorragende Arbeit geleistet haben, wie man übrigens auch in dem schönen Bildband zum Ring nachlesen kann.
Hoffentlich ist die CD zur Götterdämmerung bald
erhältlich, und auf die DVD kann man sich auch schon freuen.

I.Reuter
Frankfurt, Mittwoch, 20.06.2012, 21:34:31
Mit einer großartigen GÖTTERDÄMMERUNG ging der erste RING-Zyklus am Sonntag zuende. Zuvorderst möchte ich mich für die unglaublich packende Darbietung dieser großangelegten Musik durch das sehr gut aufgelegte Orchester unter Sebastian Weigle bedanken. Es war ein Genuß, dieser fein ausdifferenzierten Klangdarbietung über all die vielen Stunden lang lauschen zu dürfen. Transparent und ohne einen Anflug von Holzhammermethode wurde die vielschichtige Motivstruktur herausgearbeitet. Dennoch blieb der Klang meist rund, warm und leidenschaftlich, die Dynamikabstufungen geschickt und wirkungsvoll herausgearbeitet - dies fast immer auch mit Rücksicht auf die Sänger, so dass sehr viel Text auch tatsächlich zu verstehen war. Trauermusik und Finale von anrührend bis zupackend auf den Punkt. Die wenigen Wackler in den Bläsern (Hörner) zum Ende hin fallen da allein ob der hohen physischen Anforderungen kaum ins Gewicht.

Auch die sängerischen Leistungen durch die Bank auf hohem Niveau. Den Hagen von Gregory Frank hätte man sich vielleicht etwas dunkel-präsenter in der Tiefe gewünscht. So kamen Hass und eiskalte Berechnung nicht so stark zur Geltung. Dafür war er sehr geschmeidig und - eben etwas zu - schön in der mittleren und höheren Lage. Großartig die Leistung von Susan Bullock als Brünnhilde. Die Schärfen der Forte-Höhen sind im Vergleich zur Premieren-Serie deutlich gemildert, der Schlußgesang war authentisch und ergreifend, auch in der Darstellung. Darstellerisch herausragend neben der guten stimmlichen Leistung auch Johannes Martin Kränzle. Schlicht beeindruckend sind die Kraftreserven von Lance Ryan, der die schwere Siegfried-Partie bis zum tragischen Ende scheinbar mühelos durchhält.

Rudi K.
Frankfurt, Dienstag, 19.06.2012, 17:53:54
Zu den Anfragen nach Änderung der Anfangszeiten für den "Ring": Bei allem Verständnis ist es nicht machbar, die Anfangszeiten vorzuziehen. Die Vorstellungen sind ausverkauft und es ist völlig unrealistisch, alle Karteninhaber über die geänderten Zeiten zu informieren. Es würden viele Besucher erheblich zu spät kommen. Stellen Sie sich deren (berechtigte) Entrüstung vor, wenn die Oper als Begründung die Fußballspiele nennt. Bei diesen Turnieren kennt man eben die Termine so weit im Vorfeld nicht, wie ein "Ring"-Zyklus geplant wird. Als kleiner Trost für die Fußballfreunde: wir lassen die Spiele auf den Monitoren in den Foyers laufen, sodass Sie sich in Pausen oder - bei "Rheingold" direkt nach der Vorstellung informieren können.
Oper Frankfurt
Dienstag, 19.06.2012, 10:43:23
Ich schließe mich der Bitte von Herrn Michael Mohn an (Vorverlegung der Anfangszeiten des 2. Ring-Zyklus). MfG K. Wendt
Klaus Wendt
Dienstag, 19.06.2012, 10:16:45
Der 1. Ring-Zyklus ging gestern Abend mit stehenden Ovationen für Orchester und Generalmusikdirketor zu Ende! Berechtigt! Das Orchester war der Star des Rings! In 48 Jahren Oper Frankfurt habe ich eine solche Publikumsbegeisterung selten erlebt!
A. Hofmann
Fulda, Montag, 18.06.2012, 14:18:09
Es war mal wieder ein wunderbarer leicht beschwingter Abend bei der Fledermaus. Man wollte gleich danach in den Flieger steigen und in Wien eine Melange trinken...Dank an alle Beteiligten!
Jürgen Naeve
Frankfurt, Deutschland - Samstag, 16.06.2012, 10:06:44
Seit frühester Jugend (zu Soltis Zeiten schon mit meiner Mutter) gehe ich in Frankfurt in die Oper und habe da gerne ein "Vermögen" ausgegeben. Noch nie wurde aber eine Zarzuela gespielt. Frage an Herrn Loebe: Könnte ich mich mal darüber freuen? Mit freundlichen Grüßen Rolf Häussner
Rolf Häussner
Dietzenbach, Hessen - Donnerstag, 14.06.2012, 18:05:01
Liebe Damen und Herren der Oper Frankfurt,
sehr geehrter Herr Loebe,

sicherlich bin ich nicht der erste Opern- UND Fußballinteressierte, der bemerkt hat, dass wir auf eine sehr unschöne Terminkollision zusteuern. Sollte die deutsche Nationalmannschaft bei der Fußball-EM Gruppensieger werden, liegen ALLE möglichweise folgenden Spiele der Endrunde parallel zum zweiten Zyklus des "Ringes"; Viertelfinale zeitgleich zu Rheingold, evtl. Halbfinale parallel zu Siegfried, evtl. Endspiel während der Götterdämmerung. Daher meine in aller Demut gestellte Frage: Bestünde die Möglichkeit, die Anfangszeiten so vorzuverlegen, dass Kartenbesitzer sowohl in den Genuss des Nibelungenringes als auch der Fußballspiele kommen können? Rheingold beispielsweise um 17.30, Siegfried und Götterdämmerung 15.00 Uhr? Sie würden nicht nur mir und anderen begeisterten Besuchern der Oper Frankfurt eine große Freude machen, sondern sicherlich auch vielen Akteuren vor und hinter der Bühne Ihres Hauses.
Für eine Überprüfung meiner Bitte bedanke ich mich herzlich.
Freundliche Grüße
Michael Mohn

Michael Mohn
Donnerstag, 14.06.2012, 09:16:35
ich war schon vier mal in der Oper Frankfurt und ich muss sagen ich bin immer wieder begeistert.Die Oper Frankfurt zählt aufjedenfall zu den besten in Deutschland.
Viele Grüße und weiter so,
Natalie Frugier

Natalie Frugier
Frankfurt, Deutschland - Mittwoch, 06.06.2012, 21:49:13
Ja, Otello am Freitagabend war ein herausragendes, äüßerst eindrucksvolles Erlebnis, das dem großartigen Orchester, dem nicht minder großartigen Chor, dem souveränen Dirigenten Nielsen und natürlich dem herausragenden Zeljko Lucic zu verdanken war. Ausgezeichnet fand ich auch Frau Baumgartner als Emilia. Über die bizarren Ideen des Regisseurs und die seltsamen Kostüme der Kostümbildnerin: gnädiges Schweigen. Für die nächste Inszenierung des Regisseurs in der nächsten Saison möchte man dem Regisseur einen gütigen Geist als Hilfestellung wünschen. Verdi ist so robust, den kann man nicht umbringen, aber der Giulio Cesare könnte Schaden nehmen.
Klaus Grossmann
Samstag, 26.05.2012, 21:03:29
Am Donnerstag besuchte ich die Aufführung von "The Rake´s Progress" (das geht jetzt nach der Arbeit und es sind auch nur wenige Minuten vom Reich der Notwendigkeit in das der Freiheit). Musikalisch und sängerisch blieben da erneut keine Wünsche unerfüllt. Es ist bewundernswert zu welchen Leistungen Constantinos Carydis das Orchester bei seinen Dirigaten (ver)führt. Sollte einmal ein Nachfolger für Sebastian Weigle gesucht werden, Herr Carydis wäre sicherlich ein geeigneter Kandidat.

Das mit Paul Appleby ein Sänger auf der Bühne stand, der sich eigentlich noch in der Ausbildung befindet, mochte man kaum glauben, so überzeugend gestaltete er dieses Rollendebüt. Es ist einfach schön zu sehen und zu hören wie gerade junge Sängerinnen und Sänger das in sie gesetzte Vertrauen mit solchen Leistungen an das Publikum weitergeben. Das gilt in diesem Fall natürlich auch für Brenda Rae und Paula Murrihy.

Das hohe musikalische und sängerische Niveau hat das Regieteam leider nicht erreicht. Schade. Zu vieles meinte ich so oder so ähnlich schon gesehen zu haben und das Bühnenbild war nicht eben das gelungenste. Da habe ich "Die Ausflüge des Herrn Brouceck" in wesentlich besserer Erinnerung.

Wie üblich erwarb ich auch vor dieser Vorstellung ein Programmheft. Auch hier die gewohnt hohe Qualität. Aber es war nicht nur ein Programmheft, es war das einhundertste. Da ich die meisten Produktionen mehrmals besuche ist da in den vergangenen Jahren einiges zusammengekommen. Schlecht war eigentlich nichts, durchschnittlich nur sehr wenig, außergewöhnlich sehr vieles und unvergessliches erlebt man an diesem Haus dann doch regelmäßig. Dafür vielen Dank.

Jörg Barenscher
Fulda, Samstag, 26.05.2012, 20:26:50
Der gestern wieder aufgenommene Otello gehört zweifelsohne zu den Höhepunkten einer großartigen Saison! Grandios Zeljko Lucic und
Elza van den Heever! Und Frank van Aken ließ Carlo Ventre stimmlich vergessen! Ganz herzlichen Glückwunsch an van Aken zu seinem Met-Debüt vor 3 Wochen, als er für Jonas Kaufmann in der Walküre einsprang und mit seiner Frau Eva Maria Westbroek als "Frankfurter Traumpaar" in Übersee Jubelstürme auslöste! Und gewohnt hervorragend: Chor und Orchester! Großer Verdi-Abend!

A. Hofmann
Fulda, Samstag, 26.05.2012, 14:38:31
Vielen Dank, dass Sie die Königskinder neu inszenieren. Da freue ich mich sehr drauf! Und die Besetzung verspricht viel Gutes hinsichtlich der akustischen Genüsse. Ob es auch optisch schön wird? Bitte nicht schon wieder Regietheater. Wald und mittelalterliche Stadt - das würde mir sehr gefallen!
Ch. Molitor
Montag, 14.05.2012, 14:41:40
Am Samstag Cosi fan tutte. Ich war schon damals im ersten Jahr in dieser hervorragenden Produktion. Musikalisch ist das Niveau immer noch sehr hoch. Aber szenisch droht die einstmals so melancholisch differenzierten Produktion in billigeren Klamauk abzugleiten. Das ist sehr schade. Das Unübertreffliche von Christof Loys Erzählweise ist die kleine Geste, der einzelne Blick und eben nicht die drastische Komödiendarstellung, die auf Lacher abzielt. Dem Publikum gefällt es auch so. Schade.
Lübberts
Mainz, Montag, 07.05.2012, 11:53:18
Volo di Notte/ Gefangener ist ein ganz wunderbarer anrührender Abend nur leider war das Haus fast leer. Also Leute: reingehen, Lohnt sich.
Herrn Kränzle vermisse ich auch in der Planung und schleiße mich den Einträgen weiter unten an. Er hätte schon im Ring den Alberich singen sollen aus meiner Sicht...

Dr. Stefan Schlesinger
Frankfurt, Montag, 07.05.2012, 08:50:46
Vorgestern mit meinen beiden kleinen Töchtern (8 und 10 Jahre) in der Zauberflöte gewesen: Ein großartiges Erlebnis!
Besonders bemerkenswert fand ich, dass die vielen Kinder im Parkett und auf den Rängen allesamt mucksmäuschenstill waren über die gesamte Dauer der Singspiels. Die hohe Qualität der Aufführung hatte sie wohl in ihren Bann geschlagen. Einen herzlichen Dank an alle Beteiligten!

Cornelius Lasch
Frankfurt am Main, Montag, 30.04.2012, 19:53:04
Danke für die Information. Dann warten wir eben geduldig ein Jahr auf "unseren " Sänger das Jahres.
Viel Glück Ihnen allen.

Eckehard Kluter
Frankfurt, Montag, 30.04.2012, 11:27:53
Zu den letzten beiden Einträgen: beide genannten Sänger sind auf eigenen Wunsch für ein Jahr beurlaubt - Johannes Martin Kränzle, um sich an der Staatsoper Berlin und an der Scala di Milano ganz seiner Mitwirkung in den dortigen „Ring“-Zyklen zu widmen und Florian Plock ist für ein Jahr an der Königlichen Oper in Kopenhagen engagiert.
Oper Frankfurt
Freitag, 27.04.2012, 16:45:02
Sehr geehrte Leitung der Oper Frankfurt,
die Makropulos-Aufführung gestern Abend war ein Highlight der Saison. Tolle gesangliche und darstellerische Leistungen von allen bis in die Nebenrollen konnte man erleben. Das Orchester in guter Form, unter einer umsichtigen, wenn auch nicht überragenden Leitung.

Die neue Saison verspricht wieder viel Interessantes. Ich freue mich auf Königskinder, Fanciulla und Pelleas.
Aber ich vermisse den gerade gestern wieder so fabelhaften Johannes Martin Kraenzle in der neuen Spielzeit. Dabei gaebe es interessante Rollen. Sicher sind es terminliche Kollisionen. Auch Florian Plock ist nicht mehr dabei ? Ein sympathischer, junger Sänger, der wahrscheinlich nicht richtig zum Zug gekommen ist.
Viel Erfolg weiterhin Ihrer so erfolgreichen Arbeit.

Eckehard Kluter
Frankfurt, Freitag, 27.04.2012, 13:54:01
Welch gelungenes Programm für die neue Saison 2012/13!: Spannende Premieren, tolle Wiederaufnahmen (z. B. Chowanschtschina) - aber ein ganz großer Wermutstropfen mit viel Wehmut: Auf keiner einzigen Besetzungsliste konnte ich den 'Sänger des Jahres', den wunderbaren Johannes Martin Kränzle entdecken! Warum wird dieses Sänger- (und auch Schauspiel-)Juwel im eigenen Haus so wenig (wie in der laufenden) bzw. gar nicht (wie in der kommenden Saison) besetzt? Das stimmt mich doch sehr betrüblich!
Stefanie Wilms
Frankfurt

Stefanie Wilms
Frankfurt am Main, Deutschland - Donnerstag, 26.04.2012, 18:49:33
Makropulos ist ein sehr gelungener Abend, kann ich nur wärmstens empfehlen.
Dr. Schlesinger
Frankfurt, Donnerstag, 19.04.2012, 17:30:21
Gestern Abend zur "Cosi" saß ich "hinter" Herrn Januschke, es war interessant ihn agieren zu sehen und zu hören. Dieser Dauerbrenner "Cosi" zeigt immer wieder,(ich sah diese Oper zum 21. Mal) wie spielfreudig und auf welchem Niveau "unser" Ensemble agiert, allen voran Frau Zechmeister, Herr Bailey und die Damen Lascarro und Carlstedt. Bitte, lassen Sie diese Operninszenierung im Repertoire. Leider vermisse ich Herrn Venanzoni am Hammerklavier!
Karl-Heinz Pape
Frankfurt am Main , Deutschland - Montag, 16.04.2012, 09:09:13
Karsamstag habe ich die Zauberflöte in der Oper
Frankfurt erleben dürfen. Einfach berauschend!
Alle Sängerinnen und Sänger auf hohen gesanglichen Niveau. Ein Komplement an allen verantwortlichen. Das Bühnenbild war so schön -wie im Traum-.
Als Provinzler kommt ich bestimmt wieder gerne nach Hessen in die wunderschöne Opernatmosphäre.
Danke! Ein Bamberger aus Franken/Bayern

Neppel Norbert
Bamberg , Bayern - Montag, 09.04.2012, 12:38:45
ich muss jetzt mal ein grosses lob an die damen und herren der theaterkasse loswerden... ein sehr kompetentes, freundliches team, das gerne hilft und berät...damit fängt die (vor)freude auf den opern- abend ja quasi schon an. danke und bis bald w.e.
Willy Egli
Freitag, 30.03.2012, 18:43:42
Gestern war ich zu Gast bei dem Kammerkonzert in Chagallsaal, der akustisch mr beinahe mehr geeignet scheint als das Foyer.
Nur waren sicher 20 Minuten des Konzertes empfindlich gestört durch eine beginnende Veranstaltung im Schauspiel. Die Geräusche und Gespräche der Ankommenden und dann das mehrmalige laute Klingeln machten nahezu jede Pianopassage zunichte.
Sicher fand diesbezüglich keine Koordination statt. Man hätte das Publikum des Schauspiels im unteren Treppenhaus warten lassen können, und zügig hochführen. Auch auf das Klingeln kann man in diesem Fall verzichten.

Ansonsten war es ein höchst gehaltreiches Konzert mit einem Höhepunkt der fast nie zu hörenden Mozart-Nocturnos und dem zugegebenen "Soave sia il vento". Ein Bravo an die Basetthornspieler, Britta Stallmeister, Jenny Carlstedt und Johannes Martin Kränzle.

Edith Kraus
Frankfurt, Montag, 26.03.2012, 08:49:28
1000 Dank für das musikalische Ausnahme-Ereignis in der Alten Oper gestern: L'Amico Fritz! Schade nur, dass dieses Juwel weder vom Rundfunk noch vom CD-Partner der Oper aufgezeichnet wurde und wird. Schon die Perlenfischer/Bizet (Calleja/Lucic/Lisnic) waren dazu angetan, für die Nachwelt dokumentiert zu werden. Dabei ließ die gestrige Besetzung Calleja, Lucic, Baumgartner nichts anderes als eine sängerische Sternstunde erwarten. Dazu die bezaubernde Grazia Doronzio und das großartige Orchester. So bleibt zu hoffen, dass Joseph Calleja bald wieder nach Frankfurt kommt - vielleicht in einer Neuinszenzierung auf der großen Bühne im Opernhaus??
Sascha Tischer
Frankfurt am Main, Montag, 12.03.2012, 12:19:33
Was war das für ein lange nachwirkendes Belcanto-Fest am heutigen Sonntagabend in der Alten Oper! Die konzertante Aufführung von Mascagnis L'AMICO FRITZ fast auf den Tag genau 120 Jahre nach der deutschen Erstaufführung an gleicher Stelle war atemberaubend! Hatte man damals durch die pompöse Frankfurter Inszenierung den Blick auf das Musikalische völlig verstellt (so Agnes Eggers von der Dramaturgie in der hervorragenden Einführung), konnte man heute dankbar sein, dass es überhaupt keine Inszenierung gab und kein werkfremdes Regietheater alle Beteiligten (Solisten, Orchester, Chor) an der wunderbaren Vermittlung des Wesentlichen hindern konnte.
Wann wurde ein Ensemble um Grazia Doronzio,
Tanja Ariane Baumgartner, Zeljko Lucic und Joseph Calleja in Frankfurt in jüngster Zeit mit Recht so gefeiert? Calleja sang herausragend, seine vokale Italianità wird derzeit von keinem andern Fachkollegen erreicht. Bernd Loebe, dem Calleja-Entdecker zu Brüsseler Zeiten, war die Freude darüber unverkennbar und mit Recht ins Gesicht geschrieben. Berauschend, welchen Wohl- und Breitklang Carlo Montanaro mit dem Orchester und dem diesmal besonders geforderten Instrumentalsolisten entwickelte. Was für ein Abend! Das Abonnement der konzertanten Aufführungen der Oper Frankfurt ist ein echtes Juwel!




A. Hofmann
Fulda, Montag, 12.03.2012, 00:06:54
Ariane et Barbe-Bleue am 02.03.
War das schön! Ich bin "auf Verdacht" hingegangen und war hingerissen. Sowohl Musik als auch Inszenierung fand ich mitreissend (besonders beeindruckend der Chor der Frauen vor/beim Öffenen der 7ten Tür). Und das Thema: zeitlos aktuell! Vielen Dank an das ganze Team für einen sehr schönen Opernabend!
In diesem Zusammenhang noch: Schade, dass in Frankfurt anscheinend "2 Vorhänge" üblich sind. Es sind immer 2! Egal wie gut/schlecht die Aufführung war ... Für die Ariane vom 02.03. (und die Götterdämmerung vom 03.03.!!!) hätten die Beteiligten in jedem Fall mehr als die üblichen 2 verdient gehabt. Ich hoffe sie haben es an der Lautstärke des Applauses gemerkt.

U. Schmitz
Frankfurt, Dienstag, 06.03.2012, 21:24:15
Wir waren in der Premiere Adriana Lecouvreur ziemlich überrascht von dem Kostümrausch, das hatte man ja in Frankfurt seit Don Carlos nicht mehr! Aber es passt irgendwie zum Stück. Wir gehen nochmal rein, um etwas mehr der schönen Musik zu lauschen, von der man vor lauter Schauen und Staunen fast abgelenkt wird.
Ute und Christoph Böning aus Wiesbaden

Böning
Dienstag, 06.03.2012, 15:04:01
Janusköpfiges Frankfurter Opernwochenende.

Am Samstag waren wir in einer phantastischen Götterdämmerung, die uns förmlich aufgewühlt hat. Szenisch abwechslungsreich und vor allem musikalisch weltklassig. Herausragend vielleicht, wie andere hier schon beschrieben haben: Gunther und Waltraute. Auch alle anderen auf höchstem Niveau. Siegfrieds Trauermusik als Kulmination von szenischem und musikalischem Glück !
Das Orchester war auch am Sonntag, in der Adriana Lecouvreur, hervorragend.
Aber leider war das musikalisch schon fast das einzige was von unserer Seite zu loben ist. Die Fürstin von Bouillon, die wir schon aus Basel schätzen, macht eine blendende Figur, sonst ist eine zweite Garde am Werk, hatten wir das Gefühl. Die Herrenprotagonistenstimmen von Bass, Bariton und Tenor klangen leider älter als sie aussahen, und auch die Titelsängerin sollte ihre stimmliche Verfassung hinterfragen. Sängerdämmerung. Szenisch gab es mehr Chic als Gehalt.

An beiden Abenden, überprüft man das, sind die hauseigenen Kräfte den Gästen überlegen. man muss sicher sparen und kann sich vielleicht nicht das Teuerste leisten. Umso mehr ein Bravo an die Ausnahme- Sänger, die man an Ihrem Haus hat. Und an Ihr sagenhaft konzentriertes Orchester ein großes Lob.
So fahren wir in die Schweiz zurück mit einem janusköpfigem Eindruck Ihres Opernhauses. Das gehaltvollere erste Erlebnis wird sicher in der Erinnerung überleben

Prof. Walter und Marie-Ann Ruetli
Zürich. Dübendorf, Schweiz - Sonntag, 04.03.2012, 22:45:13
endlich mal eine Internetseite meines Geschmacks
Heimdirekt
Frankfurt am Main, Deutschland - Samstag, 03.03.2012, 18:25:19
Götterdämmerung am 26.02.12: Spannend und berührend; das empfanden sicher viele im Publikum. An "Piano-Stellen" war es (meistens) mucksmäuschenstill in der ausverkauften Oper, das geschieht nicht oft! Eine großartige Leistung der Sänger und des Orchesters - 5 Stunden höchste Konzentration. Danke für dieses grandiose Erlebnis!
M. Fergenbauer
Montag, 27.02.2012, 16:01:12
Gestern Abend "Götterdämmerung":ein großartiger, bedeutender Abend, der noch lange in Erinnerung bleiben wird. Es wäre ja für unsere fabelhaften Techniker eine Kleinigkeit gewesen, zum Finale einegroße "Multimedia-Show" zu veranstalten. Umso höher ist es zu bewerten, daß es der Regie und den anderen Beteiligten gelungen ist, mit ganz einfachen Mitteln eine überzeugende Lösung zu finden und einen bewegenden Eindruck zu vermitteln. Mein großer Dank gilt allen Beteiligten, den Sängerinnen und Sängern, darunter insbesondere dem großartigen Johannes Martin Kränzle (hoffentlich können wir ihn noch in vielen großen Rollen erleben), "unserem"wundervollen Orchester, dem fantastischen Chor und dem souveränen Dirigenten Weigle. Ich freue mich schon auf die nächsten Aufführungen.
Klaus Grossmann
Montag, 27.02.2012, 10:27:37
Ein fulminanter Abend mit der Götterdämmerung am 18.2. Aber eine Sache verstand ich nicht. Am Ende tritt noch einmal Alberich auf und singt eigentlich Hagens Worte: Zurück vom Ring! Das ist doch ein Unding, wenn man Wagner so entstellt, dass Alberich den Hagen singt. Man kann doch nicht das Libretto einfach umschreiben.


ToBA
Montag, 20.02.2012, 15:28:40
Sei längerer Zeit war ich wieder in Hessens führendem Opernhaus. Wagners Götterdämmerung, ein großer Abend.
Die Regie pendelt zwischen den Stilen, ironisiert, wird aber in den entscheidenden Passagen tiefernst.
Ein Bravo auch der musikalischen Seite: Sebastian Weigle musiziert unprätenziös, läßt es auch mal laufen, packt dann wieder beherzt zu.
Lance Ryan dürfte wohl in einer Unangestrengtheit als Siegfried derzeit unüberbietbar sein, Susan Bullock gibt eine eher introvertierte Brünnhilde.
Schön, auch Gregory Frank wieder zu hören. Sein samtener Bass und seine ruhige Art geben dem Hagen Noblesse. Die Stars aber für mich waren Claudia Mahnke als sensationelle Waltraute und Johannes Martin Kränzle als unübertroffen-farbenreicher Gunther. Bei beiden versteht man jede Silbe, sie führen ihre prächtigen Stimmen souverän und sind obendrein großartige Schauspieler.So ist Wagnergesang eine Freude und widerlegt oft unkende Rufe, die guten Wagnersänger stürben aus. Brüllen war gestern.



Oliver Mühleisen
Landeshauptstadt Wiesbaden, Hessen - Montag, 20.02.2012, 09:17:56
"Götterdämmerung" am 18.2.:
Obwohl aus Erfahrungen anderswo keineswegs Nemirova-Fans haben wir wegen der Mundpropaganda, die ersten Abende betreffend, Karten für die obige Aufführung und für einen Zyklus im Sommer erworben: Wie voreilig, welche Enttäuschung! Die Regisseurin streichen wir erst einmal von der Liste der Künstler, von denen wir etwas erwarten. Welch langweilige Aneinandereihung platter, oberflächlicher "Einfälle"! Welches im Stich lassen der Solisten, auch derer, deren darstellerisches Potential bekannt und unbestreitbar ist! Das können die wohl aus sich selbst heraus wunderbare "Waltraute", der prächtige "Hagen", das wieder wunderbare Orchester und der grandiose Chor kaum wettmachen.
Und wenn dann der stimmlich übeforderte, fachlich verirrte "Siegfried" zuletzt in ein indiskutables Counter-/Falsettsingen flüchtet, um sich mit noch ein paar "lauten" Tönen verabschieden zu können, ist der Frust perfekt.
Es bleibt die Hoffnung auf drei zutreffendere Aufführungen des "Rings" im Zyklus, diese "Götterdämmerung" ist so für uns eher entbehrlich...
Jetzt freuen wir uns auf "L'Amico", "Lecouvreur" und "Makropulos" und sind zuversichtlich, dann auch mal wieder Komplimente und Dank ausdrücken zu können.
Nichts für ungut!
Carl-Henning Steinhaus und Freunde

Carl-Henning Steinhaus
Wiesbaden, Hessen - Sonntag, 19.02.2012, 14:49:55
Gratulation zu der wunderbaren Fledermaus Vorstellung am 16.2.! Besonders die beiden neuen Ensemblemitglieder haben mich richtig begeistert, Herr Mitterrutzner verfügt über einen wundervollen Tenor und Herr Schmutzhart ist sowohl stimmlich als auch darstellerisch ein brillanter Eisenstein!
Silke M.
Samstag, 18.02.2012, 09:22:25
Götterdämmerung, 10. Februar 2012:
Eine rundum gelungene, trotz üblicher Länge von Wagneropern kurzweilige Aufführung. Schlauchboot und Demonstrationstafel erinnerten an Umwelt-Aktivisten, ohne erkennbaren Bezug zum Thema. Genial die durchgehende Verwendung der Ringscheibe im Ringzyklus.Gefällig die Mischung aus traditioneller Kostümierung und dezenten zeitgenössischen Bezügen. Musik und Gesang großartig. Bemerkenswert das Auftreten sämtlicher Kräfte des Ringes auf der Bühne nach Ende des Schlussakkords. Interessant, dass sich so viel jüngeres Publikum für diese Oper begeistert.

Reinhard Pahlke
Oberursel, Hessen - Samstag, 11.02.2012, 17:16:36
Waren am Samstag in Arabella - Christiane Karg ist einfach himmlisch. Auch Arabella selbst war super, wäre schön, wenn Frau Magee öfter nach Frankfurt käme.
Die Achenbachs

Bettina Achenbach
Montag, 06.02.2012, 12:38:12
Zu E. Schmalohr:

Das Frankfurter Loebe-Ensemble überragt eben das Münchner bei weitem!

A. Hofmann
Fulda, Freitag, 03.02.2012, 15:15:17
Gestern bei uns generalprobe Rheingold - Matin Kränzle sprang als Alberich ein - ich hätte nie für möglich gehalten, dass man diese Rolle wie ein Schubertlied singen kann! eine neue hinreißende Erfahrung!
Bei der Suche nach weiteren Informationen über ihn bin ich auf Ihren Götterdämmerungsfilm gestoßen - ja Wahnsinn! Auf nach Frankfurt - aber dann die Enttäuschung: alles ausverkauft! Kein Wunder!
Wann gibts den nächsten Ring und wann ist der Vorverkauf?
Edith schmalohr, 3.2.2012 Haar

Edith Schmalohr
85540 Haar bei München, Deutschland - Freitag, 03.02.2012, 09:28:59
Premiere Götterdämmerung
Frau Nemirova hat sich eine ursprüngliche Idee von Wagner zu Eigen gemacht und den Ring in ihrer Rezeption geteilt, nämlich in die Götterdämmerung, wo bekanntlich nur Menschen die Handlung bestimmen, aber die Götter gleichwohl immer present sind und den drei vorangegangenen Teilen, wo nur die Götter oder die mythologischen Figuren das Geschehen bestimmen.
In beiden Teilen geht es um Machtstreben und Machterhalt.
In der Götterdämmerung sind die Götter wieder in leblose mythologische Figuren mittels des Nornenseils (wie etwa ein Kokon) zurückverwandelt worden. Hier hat vielleicht der letzte Bayreuther Ring von Tankred Dorst (Dramaturg war Herr Dr. Abels) Pate gestanden.
Das Konzept war gut, aber die Umsetzung hat viele Wünsche offen gelassen, beispielsweise das nervige immer wiederkehrende Schlauchboot (hatte mir insgeheim gewünscht, das Ventil bekomme einen Defekt) und natürlich die große Scheibe. Ich hoffe, daß ich nach nochmaligen Besuch nicht davon träumen werde.
Ein Novum war der Schluß.
Hier hatte erstmals der Alberich die letzten drei Worte gesungen, weil der Hagen, der von Wagner eigentlich dafür bestimmt ist, schon von der Bühne verschwunden war und sich wahrscheinlich in der Kantine die verdiente Kühlung verschaffte.
Natürlich durfte der Hinweis mit erhobenem Zeigefinger an das Publikum nicht fehlen, die Lehren aus der Interpretation zu ziehen. Dies war dem ewig jungen Alberich vorbehalten. Oder hat er vielleicht mit den Worten "zurück vom Ring" die zum Gruppenbild auf der "Ringscheibe" postierte Menschenansammlung gemeint, aus Furcht, die Scheibe könne unter der Last zusammenbrechen.
Fazit:
Solange der übermächtige und von vielen (auch internationalen) Häusern umworbene Intendant und der Generalmusikdirektor mit seinen großen Verdiensten um das musikalische Geschehen ein Team bilden und das Nornenseil keinen Riss bekommt (nicht wie in Darmstadt), wird das Haus weiter unangefochten einen Spitzenplatz einnehmen; da muß sich niemand sorgen.
Gruß aus München

Franz Roos
München, Dienstag, 31.01.2012, 14:49:58
Magnús Baldvinsson gute Besserung nach dem Don-Giovanni-Unfall!
A. Hofmann
Fulda, Dienstag, 24.01.2012, 15:25:22
Einen Vergleich zwischen Live-Erlebnis und Fernsehübertragung halte ich, insbesondere die Akustik betreffend, für äußerst gewagt. Eine klanglich ausbalancierte Übertragung muss vor Ort nicht unbedingt so klingen. Hier entscheidet die Tontechnik, wie die Übertragung abgemischt wird... In der Regel dominieren doch - wie auch auf CDs - die Stimmen bei Übertragungen und Aufzeichnungen deutlich stärker als live.
Alex
Frankfurt, Freitag, 13.01.2012, 18:07:37
Sie haben natürlich recht, dass Orchester war toll, nur leider konnte man zumindest im 3. Rang Mitte die Sänger häufig kaum hören. Das haben auch andere Besucher in meiner Umgebung so empfunden.
Am Platz kann es nicht gelegen haben, da ich dort häufig sitze und dies zum ersten Mal unangenehm auffiel.




I. Nowak
Freitag, 13.01.2012, 15:55:53
Ich war offenbar in einem anderen Don Giovanni... Das Orchester war toll. Was Donna Anna betrifft, bin ich mit Ihnen einer Meinung. Die Live-Sendung aus der Scala habe ich wegen Netrebko und Terfel auch gesehen, kam im Fernsehen nicht so zündend rüber.
Kerstin Reuling, Kelkheim

Kerstin Reuling
Freitag, 13.01.2012, 14:10:24
DON GIOVANNI 12.1.2012

Seit vielen Jahren die erste Aufführung im Frankfurter Opernhaus, die mich sehr enttäuschte.
Vor allem die Ouvertüre war sehr, sehr schwach.
Wie auch im weiteren Verlauf der Oper dominierte das Orchester so stark, dass die Sänger kaum zu hören waren.
Rühmliche Ausnahmen waren die Arie des Ottavio im ersten Akt und vor allem die herausragende Donna Anna. Bravissimo, das war Extraklasse!
Der Eindruck der Ouvertüre zog sich leider durch die gesamte Aufführung, immer wieder musste man sich übermäßig konzentrieren, um den Gesang ob des dominanten Orchesters überhaupt wahrnehmen zu können.
Ich sehe mir gerade eine aktuelle TV-Aufzeichnung des Don Giovanni aus der Scala in Mailand an, die deutlich macht, dass es auch anders geht. Hier ist das Orchester eine gelungene Ergänzung und nicht eine dominate Überlagerung zum Gesang.

I. Nowak
Freitag, 13.01.2012, 00:10:28
Ich würde es begrüßen, wenn die Bezahlung der On-Line Bestellung auch über Lastschriftverfahren möglich wäre. Auch wird bei Abschluss der Bestellung die Versandoption leicht übersehen, d.h. es erfolgt automatisch die Zusendung der Post, obwohl eigentlich gar nicht gewünscht.

Beck, Michelstadt, 10.1.12

Herbert Beck
Michelstadt, Hessen - Dienstag, 10.01.2012, 20:43:16
Don Giovanni

…heute hätte es wohl besser Leporello heißen müssen…
S. Bailey war mit seiner Spielfreude derjenige, der das Publikum mitgerissen hat.
Das Glanzlicht des Abends war Frau den Heever. Sie ist eine der besten Donna Anna
Interpretinnen, die ich bisher hören und sehen durfte. Ihr Gesang ist an Brillanz und
gefühlvollen Nuancierungen nicht zu überbieten gewesen.
S. Alberhini ist zwar mit einem schönen Bariton ausgestattet, jedoch hat er ihn meines
Erachtens nicht voll genutzt. Es fehlten genau diese feinen Nuancierungen, mit denen Frau
den Heever berührt hat. Mit einer schönen Stimme kann man doch weit mehr an Ausdruck
heraus holen. Ein brillantes Beispiel ist da ”unser” Sänger des Jahres. Ihn durften wir vor
einigen Jahren hier in dieser Rolle erleben.

Karin Erb
Sonntag, 08.01.2012, 22:14:20
Was für eine Oper! Was für eine Inszenierung! Was für Sänger! Am Schluss von "La Calisto" war mir klar, dass mein Applaus zu wenig ist, für so viel Weltklasse. Danke, liebe Oper Ffm. Das Bockenheimer Depot ist immer wieder für großartige Überraschungen bestens zu empfehlen.
Karl-Heinz Pape
Frankfurt am Main , Deutschland - Freitag, 30.12.2011, 13:41:12
"Für den ursprünglich vorgesehenen dänischen Bass Stephen Milling wird Gregory Frank, ehemaliges Ensemblemitglied der Oper Frankfurt, sowohl in der Premierenserie als auch in den beiden Zyklen, die Partie des Hagen übernehmen."

Überaus schade!


A. Hofmann
Fulda, Donnerstag, 29.12.2011, 20:31:21
Herzlichen Glückwunsch an die Adresse unserer neuen Kammersängerin. Genaugenommen hat die Verleihung nichts mit "Glück" zu tun, sondern mit unermüdlichem Einsatz auch in kleinen und undankbaren Rollen, mit enorm großen Leistungen sowohl gesanglich als auch darstellerisch, gepaart mit einer besonderen Spielfreude. Ihre "Rosalinde" ist in jeder Sekunde eine reine Freude, hauptsächlich wegen ihr habe ich erneut Karten für eine Vorstellung der Wiederaufnahme gekauft. Hoffentlich bekommt Frau Zechmeister in Zukunft weiterhin schöne große Rollen.
Klaus Grossmann
Dienstag, 20.12.2011, 09:33:11
Othello Premiere
Große Anerkennung gebührt dem Regieteam, weil es ihr Konzept schonungslos und schockierend aufgezeigt hat, wohlwiessend, daß nicht das ganze Publikum zustimmen wird.
Hier ist beispielsweise Jago nicht der Intrigator, sondern das Synonym für das Böse im Menschen. Man sieht den Verfall eines strahlenden Helden bis hin zum körperlichen und seelischen Ruin.
Für die szenische Ausarbeitung lautet mein Urteil höchstens befriedigend, weil ich mir gewünscht hätte, feinfühliger die lyrischen Passagen, eingebettet in entsprechende Bühnenbilder, zu gestalten. Das schräge in den Orchestergraben gleitende Bühnenbild soll wahrscheinlich den seelischen abgrundtiefen Zustand beschreiben.
Vielleicht hat der Regisseur ein paar Semester Psychologie studiert und wollte in einer dreistündigen Vorlesung dem Publikum sein Psychodrama vorstellen.
Es gab viele durchdachte und stimmige Einfälle, wenn beispielsweise in der Szene zwischen Othello, Jago und Cassio, der Othello in einiger Entfernung nur Bruchstücke verstehen sollte, aber hier sich dazugesellt, um den ganzen Sachverhalt zu verstehen. Das soll bedeuten, daß die Sucht (hier die Eifersucht) den Othello schon so geschädigt hat, daß alle Beweise der Welt nichts genützt hätten.

Der absolute Höhepunkt war die musikalische Interpretation, einfach genial. Dieser Anfang war so überraschend und explosiv, daß man glaubte, es handle sich um eine Riesenmonsterwelle, gleichsam auch seelisch aufwühlend und Auuforderung zugleich für kriegerische Auseinandersetzungen (die Stiefel). Aber o Wunder, nach dem esultate ist alles zum Guten verlaufen und die Welt wieder in Ordnung, so daß man sich auch der kriegerischen Utensilien entledigen kann.
Anfangs war der Othello schwarz (durch einen Statisten dargestellt) und am Ende hat er sich schwarz angemahlt, dazwischen das allgeeine Seelendrama.

Es kann sein, daß meine Eindrücke falsch sind, das macht nichts, denn seit dem Credo weiß man, daß wir Menschen auch das Böse in uns haben und in diesem Bewußtsein sind diese Zeilen entstanden.
Gruß aus München
Franz Roos



Franz Roos
München, Bayern - Montag, 05.12.2011, 20:47:47
Zum "offenen Brief" von Herrn Lachenmann vom 26.11.2011
Es ist wohl unausweichlich, dass eine Inszenierung nicht allen gefallen kann. Das ist Sache des Geschmacks, über den sich natürlich streiten läßt. Dass ein Nichtgefallen im vorliegenden Fall allerdings mit „Wagners Werk erfährt damit Unrecht“, „banale, nichtssagende und ignorante Inszenierung“ und „Ärgernis des Jahres“ ausgedrückt wird erstaunt mich doch. Warum dieser scharfe Ton? Und dies trotz der Tatsache, dass die musikalische und gesangliche Qualität der Aufführung auch vom Rezensenten nicht in Abrede gestellt wird. Geht es also nur darum, dass die Inszenierung kein plattes gesellschaftspolitisches Statement enthält und sich auch auf ältere Inszenierungen bezieht? Der bewusste Verzicht auf eine allzu eindeutige und eingleisige Interpretation hat mit Ignoranz nichts zu tun. Angesichts der derzeitigen (gesellschafts)politischen und wirtschaftlichen Krise ist er m.E. Respektbezeugung an ein selbst denkendes, erwachsenes Publikum. Und „banal und nichtssagend“? Bei uns ist der Bestand an Wagner CDs und Büchern in den letzten Wochen sprunghaft angestiegen, die Aufführung hat uns also berührt und beschäftigt (und tut es noch). Erfährt Wagners Werk wirklich „Unrecht“, wenn es eine Aufführung versteht Liebe zu seiner Musik und Interesse an seinen Werken zu wecken? Wenn dies das „Ärgernis des Jahres“ ist, dann bitte mehr davon!

U. Schmitz
Frankfurt, Montag, 05.12.2011, 19:21:09
Siegfried
Ich hatte schon gedacht, ich wäre alleine mit meiner kritischen Meinung zur Inszenierung. Natürlich liegen die vereinzelten subjektiven Betrachtungsweisen genauso richtig, wie die über 99,99% enthusiastischen Hochrufer.
Ich kann nicht nachvollziehen, warum einige Gästebesucher sich über die medialen Äußerungen hinsichtlich der musikalischen Aufführung so aufregen. Die musikalische Wahrnehmung hängt beispielsweise von der Position des Sitzplatzes, dem eigenen Höhrempfinden, der psychischen und physischen Verfassung und eventuellen Vorurteilen ab.
Andererseits ist es nicht widersprüchlich, daß eben diese Kritiker dieses Orchester als ein Spitzenorchester eingestuft haben, weil Kriterien wie etwa Präzision, Verhältnis der Orchester- gruppen untereinander und die Stimmfarbe des Orchesters, messbare Eigenschaften sind.

Leider habe ich viele Ensemblesänger vermisst, wo doch der Sänger des Jahres aus diesem Hause stammt.
Auch waren die Sängerdarsteller bei vielen Situationen (besonders im dritten Akt) stimmlich auf verlorenen Posten, weil auf der großen Scheibe seitlich und im Rückraum nicht genügend Schallschutzeinrichtungen postiert waren.

Fazit: nichts ist perfekt und positive Eindrücke sind im großen Maße vorhanden.
Franz Roos
Gruß aus München

Franz Roos
München, Freitag, 02.12.2011, 15:24:05
Sehr geehrter Herr Hofmann,

Ihre negative Sichtweise auf den Liederabend Klaus Florian Vogt/Helmut Deutsch teile ich nicht, ebenso wenig Ihr Vergleichen der verschiedenen LiederAbend Interpreten gegeneinander.Vielmehr bietet jeder LiederAbend mit seinen Interpreten ein wertvolles Unikat: mit schönen, unverwechselbaren Interpretationen, die sich jedem unvoreingenommenen Zuhörer erschliessen können. Mit meinem herzlichen Applaus für Klaus Florian Vogt und Helmut Deutsch für ihren wunderbaren LiederAbend war ich nicht alleine, und auf die überraschende Zugabe - nach nicht endenwollendem Applaus - bereitete Klaus Florian Vogt sein Publikum mit launisch-charmanten Worten vor.

Beste Grüsse nach OstHessen,
Eva Schiebler

Eva Schiebler
Freitag, 02.12.2011, 12:20:58
Natürlich wurden wir von Daniel Behle und Christian Gerhaher in hohem Maße verwöhnt; aber dass Klaus Florian Vogt an seinem Liederabend im Vergleich zu jenen so abfallen würde, war eigentlich nicht zu erwarten. Der "Paul" der "Toten Stadt" liegt Vogt offensichtlich deutlich mehr als Schuberts "Wanderer", wobei letzterer, um ungewöhnliche Pannen z. B. beim "Wohin" zu vermeiden, sicher wohl ein besseres Einstimmen und -singen verlangt hätte. Und was den Bayreuther Ritter geritten hat, Franz Lehárs „Dein ist mein ganzes Herz“ (!) als Zugabe zu Schuberts Liederzyklus zuzumuten, bleibt wohl sein eigenes peinliches Geheimnis, entsprach aber ganz dem diesmal leider etwas reduzierten Anspruch.
A. Hofmann
Fulda, Donnerstag, 01.12.2011, 11:38:48
Sehr geehrter Herr Lachenmann,
ich teile Ihre Meinung nicht.
Wenn Sie an jedem Ring-Abend hart an sich arbeiten möchten – nun gut.
Für mich ist diese Inszenierung ein großer Genuss und Gewinn, stimmlich, musikalisch, inszenatorisch, dramaturgisch. Die Personenregie ist großartig. Die Kostüme, naja…
Sind Sie tatsächlich nicht schon vollgestopft bis oben hin mit aktueller Sozialkritik, Zukunftsvisionen, Zustandsbeschreibungen? Nichts anderes wird uns doch täglich landauf landab auf deutschen Bühnen geboten. Davon hebt sich diese Inszenierung überaus wohltuend ab!
Mir gefällt diese wunderbare Rückbesinnung auf den Urmythos gerade besonders gut!
Die einfachen Farben und Formen erlauben meinem Hirn zusätzlich viel Eigenarbeit. Sie fordern nicht, sie erlauben! Wenn ich alles vorgekaut bekomme auf der Bühne, dann benötige ich mein Hirn tatsächlich nicht mehr. Diese Inszenierung regt meine Phantasie an! Und ich kann es kaum erwarten die Götterdämmerung zu erleben!
Falls Sie dafür eine Karte haben, geben Sie sie doch einfach wieder zurück. Vielen würden Sie damit eine Freude machen, sind doch fast alle Vorstellungen bereits im Vorfeld (!) so gut wie ausverkauft. Sie sehen, es gefällt Vielen.
Hiltraud C. Krüger
Frankfurt am Main

Hiltraud C. Krüger
Frankfurt am Main, Mittwoch, 30.11.2011, 20:43:06
Offener Brief an die Oper Frankfurt zur “Ring”-Inszenierung

Sehr geehrter Herr Dr. Abels, sehr geehrter Herr Krasting, sehr geehrter Herr Loebe,

“zu schauen kam ich, nicht zu schaffen” - dies könnte auch jeder Besucher des derzeitigen Frankfurter “Ring des Nibelungen” so sagen, denn für die Neuinszenierung muss man leider sein Hirn an der Garderobe abgeben, um sich dann in Ruhe berieseln lassen zu können. Dieses berieseln funktioniert hervorragend - dank des entfesselten Orchesters und der großartigen Sängerleistungen (vor allem der Herren) - doch Ihnen dürfte wohlbekannt sein, dass Wagner damit nicht zufrieden wäre. Stattdessen wollte er sein Publikum fordern, aufrütteln, nachdenklich stimmen. Mit einer solchen banalen Inszenierung gelingt dies leider nicht im geringsten.

Die Beiträge des Programmheftes zeigen gut auf, wie viel in diesem “Ring” steckt. Geschichte, Kulturhistorie, Gesellschaftskritik, Zustandsbeschreibungen, Zukunftsvisionen, Sprachkunstwerk, Musikkunstwerk, Gesamtkunstwerk - vieles mehr schuf Wagner für seinen Ring, welches wie kein anderes seiner Werke eine politische Botschaft enthält und sich mit unserer Gesellschaft auseinandersetzt. Leider wird in der aktuellen Inszenierung all dies völlig ignoriert. Ein bisschen Geschichtserzählung, ein paar bunte Bilder, eine sich ständig drehende Scheibe - das war’s. Wagner Werk erfährt damit Unrecht. Stimmt Sie, insbesondere als Dramaturgen, das wirklich zufrieden? Empfinden Sie das einem “Opernhaus des Jahres” angemessen?

Für mich ist diese banale, nichtssagende und ignorante Ring-Inszenierung das “Ärgernis des Jahres”. Ich hoffe, dass in der Oper Frankfurt bald ein Umdenken einsetzt und wieder mehr auf spannende, bewegende, interpretierende und sich mit den Werken auseinandersetzende Inszenierungen gesetzt wird. Dies wäre dem derzeitigen großartigen musikalischen Niveau mehr als angemessen.

Mit freundlichen Grüßen

Matthias Lachenmann

Matthias Lachenmann
Neu-Ulm, Samstag, 26.11.2011, 13:51:16
Am Sonntagabend übertrug der Hessische Rundfunk den Balladenabend, den Johannes Martin Kränzle im Sommer in Weilburg gab. Es war hochinteressant, spannend und außerordentlich eindrucksvoll. Die Gestaltungskraft und der Reichtum der stimmlichen Mittel von Herrn Kränzle sind überragend - ein ganz großes Erlebnis. Leider hatte ich nicht die Möglichkeit, im Sommer den Balladenabend zu besuchen und eine Übertragung im Rundfunk ist kein Ersatz, nur die Wirklichkeit gibt den richtigen Eindruck. Und so frage ich mich: warum ist es nicht möglich, daß Herr Kränzle einen Liederabend in der Oper Frankfurt gibt?
Klaus Grossmann
Karben, Dienstag, 22.11.2011, 19:13:13
Sehr geehrte Damen und Herren,
Aribert Reimann halte ich für einen großartigen Komponisten. Habe mir fest vorgenommen, den "Lear" in dieser Spielzeit nicht entgehen zu lassen.
Er ist doch ein Anhänger davon, Stoffe der Weltliteratur zu vertonen. Das Größte für mich wäre, wenn er sich den "Faust" vornehmen würde und die Uraufführung in Frankfurt stattfinden könnte.

mit freundlichem Gruß
Cornella

Hermann Cornella
Lahnau, Deutschland - Samstag, 12.11.2011, 17:10:14
Premiere Siegfried:
Das Regieteam setzte eine schnörkellose, einfache und für jeden Besucher verständliche Handlung auf die Bühne, die ohne Ecken und Kanten war. Ausstattung und Requisiten waren spartanisch und auf das Wesentliche reduziert. Die auf der Erde Rücken multifunktionale Scheibe (wahrscheinlich auch in der Götterdämmerung) diente hauptsächlich als große Spielfläche für die Personenregie. Daß vieles schon in abgeänderter Form früher vorhanden war, ist in Ordnung.
Mir persönlich war das zu wenig. Ich hätte mir eine zeitgemäße und moderne Inszenierung gewünscht, aber da bin ich alleine auf weiter Flur. 35 Jahre nach dem Jahrhundert-Ring wäre die Zeit reif dafür. Leider sind alle Versuche in dieser Richtung bisher mehr oder weniger kläglich gescheitert. Das schreckt natürlich ab.
Ich glaube, die Besucher haben es satt, auf der Bühne komplizierte und nicht nachvollziehbare Geschehnisse wahrzunehmen, die dann nur vom musikalischen Genuss ablenken.
Das Regieteam hat hier eine Einheit zwischen Handlung, Text und Musik geformt. Dokumentiert wird dies durch den lautstarken Schlussapplaus ohne eine einzige akkustische Gegenstimme. Das habe ich bisher in Ring-Premieren noch nie erlebt.
Ob bei der Bewertung im Jubiläumsjahr 2013 dieser Ring die Nase vorne haben wird, wenn alle mittleren und großen Häuser ihre Ringe presentieren, ist ungewiss. Man kann nur sagen: Wer weiß wie es endet. Musikalische Bewertung nach meinem zweiten Besuch
Gruß Franz Roos München

Franz Roos
München, Montag, 07.11.2011, 18:38:38
Siegfried am 06.11.2011:
Ich schließe mich dem Kommentar von Herrn Dr. Schlesinger aus vollstem Herzen an! Wir hätten noch stundenlang zuhören können! Lance Ryan gibt einen wundervollen Siegfried, die reine Freude ihn zu hören. Und Terje Stensvold IST Wotan/der Wanderer. Eine andere Besetzung möchte ich mir nicht mehr vorstellen. Das Orchester war wundervoll. Gleiches gilt für Sebastian Weigles Interpretation des Werks. Bravi!

U. Schmitz
Frankfurt, Montag, 07.11.2011, 18:28:55
Zum Siegfried:
Ohh was ein wundervoller Abend. Die Mäkelei von Herrn Rohde in der FAZ hatte mir schon zu Denken gegeben im Vorfeld. Aber nach der gestrigen Aufführung kann ich den Rezensenten überhaupt nicht verstehen. Weder ist das Orchester zu krachig, noch gäbe es an den sängerischen oder darstellerischen Leistungen der Beteiligten überhaupt was auszusetzen. Lance Ryan ist nicht nur ein stimmgewaltiger Siegfried, der diese Riesenpartie scheinbar mühelos und makellos bis in die letzte Note des 3. Aktes meistert. Nein, er ist dazu auch noch anrührend!! Und das bei dieser Rolle, die doch oft eher merkwürdig polternd daher kommt. Höchstes Lob auch für Peter Marsh als Mime, komisch und doch ernsthaft, nicht jiddelnd, die Figur ernstnehmend. Und alle jetzt Nichtgenannten waren auch sehr gut. Weigles Ring- Tempi manchmal ungewohnt breit, aber nicht schleppend, mit den Sängern atmend. Es kann gar nicht zu laut gewesen sein, denn es war weitgehend textverständlich. Kein Klangbrei. Die Regie setzt ihre Grundideen aus Rheingold und Walküre weiter fort und ich bin gespannt auf die Götterdämmerung. Spannend zu sehen, wo sie sich haarklein an die Regieanweisungen Wagners hält, und wo dann eben gerade nicht. Wieder erstaunliche Wandelungen dieses Ring Bühnenbildes. Klar und überhaupt nicht peinlich. Kurzum: Höchstes Lob für alle. Tausend Dank dafür.

Dr. Stefan Schlesinger
Frankfurt, D - Montag, 07.11.2011, 17:07:57
Liebes Opern-Team,
ich will Ihnen aus zweierlei Gründen ganz herzlich danken.
Am Dienstag war ich mit meiner "kleinen Schwester" bei Ihnen in "Der Stern", einer Oper für Kinder. Ich arbeite ehrenamtlich in der Organisation, BigBrotherBigSister (BBBS), einem Mentoring-Programm für Mädchen und Jungen und A. ist meine "kleine Schwester" in dem Programm. Sie von der Oper Frankfurt haben freundlicherweise BBBS mit einigen Freikarten unterstützt. Es war A. erste Live-Begegnung mit der Oper, sie saß mit glänzenden Augen und voller Spannung ganz vorne in der ersten Reihe und hat das Geschehen mitverfolgt. Ich freue mich sehr, dass ihr erster Opernbesuch so vergnüglich und gelungen war!
Und ich möchte Ihnen für die wunderbare und witzige Inszenierung von "Der Stern" danken. Ich habe viel gelacht an diesem Nachmittag und mich an dem Humor, der Professionalität der Mitwirkenden und den vielen liebevollen Details erfreut!

Corinna Schwemer
Frankfurt, Donnerstag, 03.11.2011, 12:51:43
Wir wollten einfach Ihnen für die grandiose Aufführung von La Traviata am 28. gratulieren. Gesang, Musik, Bühnenbild und tänzerische Einlagen waren einfach perfekt.

Noch einmal vielen Dank und herzlichen Glückwunsch.

Rodolphe Fouchard
Frankfurt am Main

Rodolphe Fouchard
Frankfurt am Main, Sonntag, 30.10.2011, 19:32:12
Danke, Christian Gerhaher!
Cornelia Huber
Mittwoch, 26.10.2011, 13:19:11
Christian Gerhaher gestern Abend! Der Kunstlied-Sänger schlechthin! Atemberaubend!
A. Hofmann
Fulda, Mittwoch, 26.10.2011, 12:27:44
sorry, gerade lese ich es , dass es doch drinsteht mit der Operweltumfrage
Danke

Fulda
Sonntag, 09.10.2011, 22:22:14
Erstmals ist ein Frankfurter Sänger aus tausenden erwählt worden und zum Sänger des Jahres gekürt worden. Ich gratuliere Johannes Martin Kränzle und hätte mir auf der Website dazu mehr Informationen oder eine Würdigung gewünscht. Seit über 10 Jahren an Ihrem Haus, immer mit erstklassigen Leistungen. Sicher gibt es dazu bald mehr zu lesen.

Hermann Fulda
Frankfurt, Sonntag, 09.10.2011, 21:45:10
Zur erneuten Opernwelt-Auszeichnung kann man nur gratulieren und sich selber glücklich schätzen, ein solches Haus seit 45 Jahren immer wieder genießen zu können!
A. Hofmann
Fulda, Donnerstag, 06.10.2011, 14:22:44
Herzlichen Glückwunsch, Frankfurt hat wieder das beste Opernhaus in Deutschland und zum dritten Mal hintereinander das beste Opernorchester.
Wolfgang Kronemann
Donnerstag, 06.10.2011, 11:36:39
DIESE AUSGEWÖHNLICH HOHE KOMPETENZ BEIM TICKET KAUF VON FRAU BRUNNER ,WIRD IN DEUTSCHEN LANDEN SCHWER ZU FINDEN SEIN,HERZLICHEN DANK
WILFRIED FRIEDRICH
wiesbaden, hessen - Mittwoch, 05.10.2011, 17:18:12
Es war ein Sängerfest mit Daniel Behle, und man konnte dem Intendanten ansehen, dass er sich - wie bei manch anderer Karriere auch - mit Recht eine Menge Anteile am Aufstieg des lyrischen Tenors gutschreiben kann! Natürlich war es ein "Heimspiel" für Behle, seit Bryn Terfel wurde niemand mehr in Frankfurt so gefeiert! Behle hat manch ausgetretene Pfade der romantischen Liedinterpretation verlassen und einen faszinierenden eigenen Stil - ohne Schwulst, aber dennoch mit höchster Emotionalität - entwickelt. Großartig, auch wenn es sicher nicht der "beste Liederabend der letzten 10 Jahre" war - dazu ist die gesamte Reihe über all die Jahre viel zu gut besetzt - Schwächen in der Tiefe waren nicht zu überhören, und die eigentlich nicht vorgesehenen Zugaben nach der "Dichterliebe" forderten dann doch etwas viel. Dennoch eine Sternstunde für zeitgemäßen romantischen Liedgesang! Und die Besetzung der weiteren Frankfurter Liederabende lässt in dieser Saison noch viel erwarten!
A. Hofmann
Fulda, Mittwoch, 28.09.2011, 20:31:12
das war wohl der beeindruckendste und beste liederabend der letzten 10 jahre! bedauerlich für all diejenigen die das ereignis verpasst haben. ein zweiter liederabend mit daniel behle steht auf meiner priortätenwunschliste ganz oben!! bernd loebe!! dürfen wir hoffen??? ich würde mich sehr freuen!! grüsse
winfried vaassen
frankfurt, Mittwoch, 28.09.2011, 11:22:24
Danke für das tolle Theaterfest, wir waren mit unseren Kindern den ganzen Tag da. Die beiden waren so begeistert und haben noch den ganzen Abend darüber gesprochen. Hoffentlich gibt es das jetzt wieder jedes Jahr.
Die Langenfelds aus Dreieich

Kerstin Langenfeld
Montag, 26.09.2011, 10:44:17
Die Wiederaufnahme der TOTEN STADT ist sehr gut gelungen und die beiden Hauptrollen-Sänger stellen eine deutliche Verbesserung dar. Herr Nielsen hat die Oper eindrucksvoll dirigiert. Einen Aspekt finde ich noch immer ärgerlich. WARUM spielen Sie nicht das so wichtige Vorspiel zum 2.Akt? Sie können doch den Vorhang geschlossen lassen. Die Inszenierung würde nicht angetastet werden und unser großartiges Orchester hätte so auch einmal Gelegenheit, im Fokus zu stehen. Sollte es nochmal eine Wiederaufnahme geben, ich wünsche mir das jedenfalls, dann nutzen Sie doch bitte dies, diese herrliche Oper wenigstens um das fehlende Vorspiel zu vervollständigen. Das kann doch nicht so schwer sein oder......
Peter Schwanitz
Frankfurt, Montag, 26.09.2011, 09:32:20
Jetzt habe ich innerhalb einer Woche schon wieder drei Aufführungen Ihres Hauses besucht, nein, besuchen müssen. Und für CD-Aufnahmen ziehen Sie mir seit einiger Zeit auch noch das Geld aus der Tasche. Aber verübeln kann und will ich Ihnen das nicht, sind doch die Gegenleistungen das Geld mehr als wert. Ein ausgezeichnetes, neues Ensemblemitglied in der "Cosi", eine faszinierende "Penthesilea" (Inszenierung und Titelpartie) und ein erneut blendend aufspielendes Orchester in "Die tote Stadt". Ein großes Kompliment auch an die verantwortlichen Tontechniker, die für die Live-Mitschnitte aus Ihrem Haus verantwortlich sind. Die Klangqualität der Aufnahmen sind hervorragend und so übertrifft die jüngste Veröffentlichung von Korngolds Meisterwerk auch die Live-Aufnahme aus Stockholm.

Zum Schluß noch ein besonderer Dank an Daniel Behle. Dessen vierminütige Darbietung von "Un´aura amorosa" hat mich dann doch für 5 Stunden Tannhäuser in Bayreuth entschädigt. Und "Das Bastardbuch" von Hans Neuenfels möchte ich allen an Theater und Oper Interessierten empfehlen. Das ist sehr lesenswert, nicht nur wegen des schönen Kapitels über die Jahre in Frankfurt. Bei der Lektüre wird einem deutlich, das Theater ein Lebens- wenn nicht sogar ein Überlebensmittel ist, das in Deutschland noch immer reichhaltig angeboten wird (nachzulesen bei Ralph Bollmann "Walküre in Detmold", auch das ein wunderbares Buch).


Jörg Barenscher
Fulda, Montag, 12.09.2011, 14:28:31
Eine neue Spielsaison beginnt, und ich freue mich schon riesig darauf. Ich habe seit vielen Jahren ein Opernabonnement; seit einiger Zeit die Serie 29 Belcanto, jetzt Belcanto e più. Bei dieser Serie gibt es auch immer eine oder 2 konzertante Aufführungen, die in der alten Oper stattfinden. Ich hatte vor einigen Jahren (ich glaube 1998) in Essen am aalto-theater eine konzertante Aufführung von Fidelio gesehen. Die Sänger habe damals die wichtigen Teile und Arien der Oper gesungen, und der Schauspieler Hans Teuscher hat zwischendurch Die Geschichte aus der Sicht des Gefängniswärters Rocco erzählt. Das war einfach großartig, und ich habe diese Aufführung nie vergessen. Könnte man so eine Aufführung auch mal in Frankfurt machen???
Inge Zahradnik
Karben, 21.08.2011

Inge Zahradnik
Karben, Hessen - Sonntag, 21.08.2011, 14:08:33
Liebes Opern-Team,
ich freue mich schon sehr auf die Liederabende, aber ich vermisse einen Hinweis auf das Programm, das gesungen werden soll.
Außer bei Herrn Behle werden zwar sehr schoen der Werdegang sowie eine Verbindung zum Frankfurter Opernhaus beschrieben, aber welches Liedgut mitgebracht wird, fehlt. Waere schoen, wenn man das noch ergaenzen koennte.
Mit freundlichen Gruessen
Hiltraud C. Krueger

Hiltraud C.Krüger
Frankfurt, Dienstag, 16.08.2011, 19:56:36
Sehr geehrtes Team der Frankfurter Oper,
heute habe ich erfahren, wie nett Sie trotz Stresssituation bei der Ticketvergabe gewesen sind. Besonders Frau Nesswetter gab freundlich und kompetent Auskunft. Ihnen ein großes Dankeschön für Ihre Freundlichkeit! Gabriele Marhold-Wormsbächer (Abo)

Gabriele Marhold-Wormsbächer
Eschborn, Deutschland - Montag, 01.08.2011, 16:03:34
Musikalische Grüße vom Niederrhein - Ein Riesenkompliment an das gesamte Ensemble - Ich war begeistert von dr Fledermaus-Inszenierung und bin auf die Gladbacher Umsetzung in der kommenden Spielzeit sehr gespannt - Wünsche weiterhin viel Erfolg.

http://www.frank-quasten.de

Frank Quasten
Mönchengladbach, Deutschland - Sonntag, 31.07.2011, 22:03:18
schade, dass aris argiris das haus verlässt!
die frankfurter werden ihn vermissen!!
marlene

Marlene Preusker
53359 Rheinbach, NRW - Donnerstag, 28.07.2011, 00:39:23
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