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Oper Frankfurt


Ich stimme Herrn Pape zum Rosenkavalier völlig zu. Diese Aufführung dürfte weder musikalisch noch inszenatorisch leicht zu übertreffen sein. Eine CD DVD wäre in der Serie der Strauss_ Opern eine gute Sache.
Stefan Schlesinger
Frankfurt, Dienstag, 23.06.2015, 18:17:04
Nachdem ich jetzt alle Vorstellungen der diesjährigen Wiederaufnahmeserie von Simon Boccanegra gesehen habe, möchte ich mich für fünf großartige Opernabende bedanken. Simon Boccanegra ist meine zweitliebste Oper überhaupt, aber dass die Abende zu wahren Sängerfesten wurden, damit hatte ich nicht gerechnet.
Was für ein großartiges Ensemble! Guanqun Yu und Wookyung Kim sangen einfach traumhaft schön. Daneben der überragende Christopher Maltman in der Titelpartie. Was für ein fantastischer Sänger! Seine Stimme scheint über unendliche Ausdrucksmöglichkeiten zu verfügen, hinzu kommen seine schauspielerische Begabung und eine unglaubliche Bühnenpräsenz. Es wäre toll, ihn möglichst bald wieder in Frankfurt erleben zu können, gerne auch in einem Liederabend.
Ein besonderer Dank auch an den großartigen Chor und das Orchester.

Stefan Kirchner
Montag, 01.06.2015, 23:04:01
Seit 1972 bin ich Premierenabonnent, habe alle Rosenkavaliere erleben dürfen und JETZT, mit der Guth'schen Inszenierung und den Hoffmannsthal'schen Übertiteln, habe ich den Rosenkavalier erst richtig verstanden. Immer habe ich die romantische Oper gesucht.... Es ist der beste Rosenkavalier, den ich bis jetzt erleben konnte. Selbst Salzburger Aufführungen können sich mit diesem messen! "Unsere" Feldmarschallin, rank und schlank (Amanda Majeski), paßt in die heutige Zeit, unser Rosenkavalier (Paula Murrihy) zeigt sich als sehr charmant und burschikos und "unsere" Sofie (Christiane Karg) hat eine Zurückhaltung, bei großartiger Stimme, wie sie wohl um die Jahrhundertwende modern war. Selten habe ich Frau Barbara Zechmeister (Leitmetzerin) so aufgekratzt gesehen wie am Sonntag. Wenn es fünf Sterne für die Aufführung zu gäbe, ich würde ein ganzes Sternenzelt dafür vergeben! Danke an die Oper Frankfurt und "unseren" Bernd Loebe!
Karl-Heinz Pape
Frankfurt am Main , Hessen - Mittwoch, 27.05.2015, 15:22:13
Eben nach Hause gekommen nach einer wunderbaren Vorstellung von La Bohème. Wir haben bereits viele La Bohème Aufführungen gesehen aber diese war exzeptionell! Frankfurt muss keine Vergleiche mit anderen Opernhäusern scheuen! Ein gefühlvoller Dirigent, wundervoll aufspielendes Orchester, die Sänger bis in die kleinsten Rollen toll, ganz besonders Frau Alieva als Mimi, Herr Chang als fantastischer Rodolfo und und Herr Schmutzhard als Marcello! Vielen Dank für den großartigen Abend!
Claus
Dienstag, 26.05.2015, 01:13:22
Zu Euryanthe.
Diese Oper sollte man wirklich nicht versäumen, das sage ich nach dem nunmehr zweiten Besuch. Euryanthe ist nicht nur eine Ausgrabung, sondern eine Entdeckung. Und dass man sich vorab die kompetente Einführung gönnen sollte, müsste eigentlich nicht mehr erwähnt werden. Speziell auch Oper Extra.
Nach dem Verweis auf das katastrophale Libretto (letzlich die Ursache für das Vergessen des Werks), habe ich es mir gekauft, gelesen und gelacht. Ja, für unsere Verhältnisse, fast 200 Jahre nach der Uraufführung, kommt es bizarr-schnulzig daher - und dennoch ist es C. M. von Weber gelungen, daraus oder damit dieses traumhafte durchkomponierte Werk zu schaffen. Welches nun, ein riesiges Kompliment an das Frankfurter Opernteam, als exzellent gelungenes Gesamtkunstwerk auf die Bühne kam. Vielleicht ein wenig übertrieben, aber meiner Begeisterung geschuldet: ein Thriller, ein früher Hitchcock des 19. Jahrhunderts. Mit dessen Begeisterung für die Ritterromantik (Wiener Kongress, Restauration haben ja den Rückzug in das Biedermeier und damit auch in das entsetzliche Frauenbild bewirkt, das letztlich bis weit in die 1950/60er Jahre gewirkt hat), mit Geistern und Schauereffekten, die die in Sachen Opernlibretto unerfahrene Librettistin in der engen Auseinandersetzung mit Weber und seinen sehr konkreten Vorstellungen zu Papier brachte. Und das war nun in Frankfurt fast ohne Striche zu erleben. Und eigentlich auch gar nicht kompliziert. Atemraubend die Stelle, als die empörten Männer handgreiflich "ihren" Engel zur Hure befördern wollten. Oder die Stelle, als Lysiander einsehen musste, dass Euryanthe nicht zu verführen ist, und als angesichts dieser Erkenntnis die Ruinenlandschaft aufbrach. Psychologisch ungemein wirkungsvoll. Putzig nehmen sich freilich die modernen Waschräume in dieser Vintage-Staffage aus. Aber dieser Brüche bewirken ja den Charme dieser Inszenierung. Verblüffend auch, aber durchaus logisch, dass entgegen dem Libretto, das Ende wirklich den Tod Euryanthes brachte und nicht die Hochzeit mit Adolar. Also ganz im Sinne der Schwarzen Romantik à la Füssli.
Ein Augenschmaus: die Kostüme des Chores im Stil des Nouveau Chic vom Christian Dior der frühen 50er Jahre. Und natürlich nicht nur Augenschmaus, sondern auch ein Fest für die Ohren - Chor und Extrachor habe sich übertroffen. Orchester und Solisten umwerfend - zumal wenn man bedenkt, welche Schwierigkeiten die Partitur bietet. Ich kann nur wiederholen: Leute, reingehen. Ihr merkt gar nicht wie die 3 Stunden und 20 Minuten verfliegen. Brigitte Hutz, Frankfurt

Brigitte Hutz
60437 Frankfurt, Deutschland - Montag, 27.04.2015, 17:04:46
Beim online Verkauf fällt auf, dass noch viele Karten für Murder in the Cathedral erhältlich sind. Das sollte man nutzen, denn wer dort nicht hingeht verpasst wirklich was. Ich habe es als eine sehr spannende Inszenierung mit faSzinierender (Chor)Musik und einen überragenden John Tomlinson in Erinnerung und hoffe auf ein entsprechendes Erlebnis diese Woche. Operninszenierung kann ich nur dringend empfehlen die Gelegenheit zu nutzen!
U. Schmitz
FfM, Dienstag, 21.04.2015, 03:27:10
Zur ,,Passagierin": Gerne hätte ich diese Aufführung noch ein drittes Mal erlebt, da gab es aber keine Karten mehr. Eine vorzügliche Komposition, musikalisch neu, emotional sehr anrührend, dem Thema in jeder denkbaren Weise gerecht werdend, dazu eine fulminante Aufführung, vorzügliche Regie, absolutes Weltniveau bei den Sängern und Sängerinnen, allen voran Jakubiak und Baumgartner. Es wäre wunderbar, wenn es eine Wiederaufnahme gäbe!!!
Und: Frau Jakubiak sollte unbedingt mit guten Rollen umschmeichelt werden, damit sie uns noch lange die Treue hält!

Friderun von Dechend
Montag, 20.04.2015, 14:02:33
Die Euryanthe sollte man auf keinen Fall verpassen! Gelungene Regie, tolles (üppiges)Bühnenbild und aufwändige Kostüme, und dazu sängerisch wirklich gut und engagiert besetzt. Und die Musik! Keine Sekunde Langeweile so viel gibt es zu Sehen und zu Hören. Die Einführung durch die Dramaturgie, 30 Min vor Vorstellungsbeginn, trägt noch zum Veständnis/Genuss bei. DRINGENDE Besuchsempfehlung!
U. Schmitz
Frankfurt, Mittwoch, 08.04.2015, 05:31:22
Sehr geehrter Herr Loebe,
die junge polnische Mezzosopranistin Marcjanna Myrlak, die zuletzt als Gast im Opernstudio auftrat würden wir sehr gerne wieder hören. Was ihr noch an Bühnenpraxis fehlt macht sie mit ihrer grossartigen, sowohl in der Tiefe als in der Höhe blitzsauberen Stimme wett. Eine schöne Überraschung und im Duett mit Frau Pantiuchova doppelt reizend

Arja Koskivaara
Frankfurt am Main, Montag, 06.04.2015, 22:40:41
Sehr geehrte Damen und Herren,
sehr geehrter Herr Loebe,

seit etwa Mitte der 1970er Jahre gehe ich, selten allein, in die Oper. Die letzte vor ein paar Tagen, Weinbergs "Die Passagierin": So bedrückend der Stoff ist und so komplex die Musik - ich bin stolz darauf, in einer Stadt zu leben, deren Opernhaus seinem Publikum solches zumutet (und dabei fast ausverkauft ist).

Und Ihnen, Herr Loebe, ist als dem, der solches ermöglicht, Dank abzustatten, der auch denen gelten soll, die am "Projekt Frankfurter Opernhaus" mitarbeiten.

Eine weiterhin glückliche Hand und den gewiss nötigen Mut wünscht Ihnen

U.M. Haiber

Ulrich Maria Haiber
60599 Ffm, DE - Freitag, 27.03.2015, 11:22:52
Ich kann Ihnen, Frau Dr. Langen nur beipflichten. Auch ich habe als großer Wagnerliebhaber die Parsifal-Wiederaufnahme in Frankfurt besucht.Die Inszenierung war mir bereits bekannt. Christof Nels Sicht ist nicht neu, fast ein wenig retrospektiv, aber die großen Räume bieten szenisch schöne Möglichkeiten.
Großartig die Sänger: höchst eindringlich, persönlich formuliert und ergreifend Amfortas Klagen von Johannes Martin Kränzle, auch Franz-Josef Selig dürfte in seiner pastosen, zentrierten und seriösen Art schwer zu überbieten sein. Auch das junge Paar, Claudia Mahnke´s intensive, vibrierende Kundry und Frank von Aken´s jugendlich -dramatischer Parsifal bieten höchstes Wagner-Niveau. Die Übrigen waren adäquat besetzt. Der Chor, voran die Damen (auch die sehr klangvollen Blumenmädchen) glänzen und auch das Opern- und Museumsorchester unter dem umsichtigen Bertrand de Billy zeigen wieder, dass Frankfurt in der ersten Reihe spielt. Gruß eines Kölner Opernfreundes vom Rhein an den Main.

Gernot Lüdeke
Köln, Nordrhein-Westfalen - Mittwoch, 18.03.2015, 19:19:39
Parsifal am 15.03.2015
Wie schrieb Henning Glauchenberg hier im Dezember 2014 so treffend: „[…] Die OPER Frankfurt kann stolz sein und wir freuen uns auf die nächsten Auftritte von unserem Publikumsliebling Johannes Martin Kränzle hier.“
Besonders intensiv und eindrucksvoll ist Johannes Martin Kränzle zurzeit zu erleben als leidender Amfortas, dessen Rufe nach Erbarmen nachhaltig unter die Haut gehen. Sehr ergreifend auch die schauspielerische Darstellung, die in Kombination mit der sensationellen sängerischen Leistung absolut hörens- und sehenswert ist!
In den weiteren Solistenrollen ebenfalls hervorragende Besetzungen, ein klangschöner Opernchor und ein beeindruckendes Orchester lassen den Abend unvergesslich bleiben - danke an alle Mitwirkenden!

Dr. Lydia Langen
Dienstag, 17.03.2015, 15:44:41
Sehr geehrter Herr Loebe,
auch wenn es schon etwas länger her ist; ich habe mich sehr über Bellinis Oper "La Sonnambula" gefreut. Vor allem die Sopranpartie war mit B. Rae großartig besetzt; ich habe die Vorstellung deshalb gleich zwei Mal gesehen. An dieser Stelle möchte ich als Frankfurter höflich darum bitten, etwas mehr Bellini und vor allem Donizetti zu spielen. Es gibt zahlreiche selten gespielte Opern von Donizetti.
Beste Grüße,
Richard

Richard
Frankfurt, Dienstag, 17.03.2015, 11:39:30
Nein, ich werde mir keine Opern wünschen; nein, ich gehe auf kein non-existierendes Sopranproblem ein; sondern ich wollte einfach mal die mutige Spielplanauswahl hervorheben und das man in Frankfurt immer überrascht wird. Im Anschluss steht meistens Diskussionsbedarf, was ja ein positives Zeichen ist. Vielen Dank!
Sebastian Wolff
Mittwoch, 04.03.2015, 20:33:08
Es würrde mich freuen wenn sie Verdi mal wieder in hren Spielplan aufnehmen könnten, denn die großen Opern vermisst man bei ihnen zusehends.
Florian Schöpel
Frankfurt, Hessen - Mittwoch, 04.03.2015, 01:56:00
Hervorragende Premiere der Passagierin.Dirigat von Herrn Gedscholdgrandios,einfühlsam und Lisa und Marta sängerisch und schaulspielerisch eine Freude.Tränen nach der Vorstellung deren ich mich nicht geschämt habe.Hoffentlich haben es viele verstanden
G.Herrmann
Karlsruhe, Deutschland - Montag, 02.03.2015, 23:15:49
Obwohl in FfM wirklich kein "Sopranproblem" besteht wäre es schön, wenn Olesya Golovneva hier bald wieder singen würde!
U. Schmitz
Mittwoch, 25.02.2015, 15:40:52
Orontea ist eine großartige Entdeckung,der Text ist witzig und intelligent,wenn auch zum Teil etwas weitschweifig und eine vorsichtige (!) Straffung hätte die Wirkung nach meiner Ansicht gesteigert. Die Musik ist sehr interessant, abwechslungsreich und farbig, ich habe mich sehr gefreut, diese wunderbare Aufführung erleben zu können. Dirigent, Orchester und Solisten war alle souverän und vollkommen stilsicher und allesamt großartig. Vielen Dank an alle Mitwirkenden.
Klaus Grossmann
Montag, 23.02.2015, 19:05:15
Wir hören und sehen die Opern mit viel Freude und haben immer eine schöne Zeit.Mit dieser Mail möchte ich mich auch mal bei den vielen freundlichen und kompeteten Mitarbeitern am Telefon oder beim Kartenvorverkauf bedanken.
E . Bohlender Kd-Nr598860

Eleonore Bohlender
Frankfurt, Freitag, 20.02.2015, 18:00:00
Zur Première L'orontea - eine wunderbare Ausgrabung. In der Tat, ich kannte weder das Werk noch den Komponisten. Die Inszenierung, und nicht nur die Einleitung mit Karl Marx, fand ich sehr gelungen und besonders witzig auch die zwölf entzückenden Putti. Die offensichtlich doch ganz schön davon ablenkten, dass die Musik eben von Antonio Cesti und nicht von Händel war. Was will ich damit sagen? Obwohl gut, war insbesondere der 1. Teil schlichtweg zu lang. Das Werk bedarf der Kürzung auf 2 STunden, das wäre ideal. Mit dieser Auffassung stehe ich nicht allein, indes der hochgelobte Maestro Ivor Bolton hängt an jeder Note. Nun ja, verständlich, im Prinzip. Doch leider fand ich sein Dirigat in der Premiere nicht so umwerfend, hätte mir viel mehr Dynamik und Dramaktik gewünscht. Irgendwie klang alles so ähnlich und nichts blieb im Ohr haften. Schade eigentlich - da sind wir von der Frankfurter Oper anderes gewöhnt, wir sind eben verwöhnt.
Brigitte Hutz, Frankfurt

Brigitte Hutz
60437 Frankfurt am Main, Sonntag, 08.02.2015, 18:52:11
Dem Kommentar von Heidi Kutscher zur szenischen Aufführung der Csardasfürstin möchte ich mich gerne anschließen. Ich besuchte die letzte Vorstellung am 9.1. Super - auch im Vergleich zu Dresden mit A. Netrebko müssen wir uns nicht verstecken, denn dort war man genötigt, beim Liebesduett in die Noten zu schauen. Danke also für diese gelungene semikonzertante Interpretation. Wahrscheinlich sind es die Finanzen, die die Intendanz vor einer echten Bühnenlösung zurückschrecken lassen. Aber selbst in dieser Form, auf solch hohem musikalischen Niveau von Orchester und Sänger ist diese Operette ein köstlicher Genuss. Aber wenn schon Kostüme, dann auch für den ausgezeichneten Chor. So wie sie da saßen, im schwarzen Outfit mit weißem Schal, hätte es auch für das Verdi-Requiem gepasst. Vielleicht ein dezenter Hinweis für die versprochene nächste Operette!! Dass sich am Schluß der Vorstellung die Tochter Emmerich Kalmans für den Applaus des Publikums bedankte, empfand ich als wunderbare Geste gegenübeer dem Komponisten.
Brigitte Hutz, Frankfurt

Brigitte Hutz
60437 Frankfurt am Main, Sonntag, 08.02.2015, 18:34:58
Ariadne am 31.01.2015:
Die Ariadne von Sara Jakubiak fand ich umwerfend. Wie schön, dass sie im Ensemble ist und auch weiterhin toi toi toi!

U. Schmitz
Dienstag, 03.02.2015, 10:29:38
Owen Wingrave und Ariadne an 2 Abenden hintereinander gesehen, was für wunderbare Eindrücke. Man nenne mir doch mal ein anderes Opernhaus, was es wagt, einen kompletten Benjamin Britten Zyklus ín wegweisenden Inszenierungen zu bringen. Glaube kaum, dass es das sonst wo gibt.
Lob-Preis und Dank!

Dr. Stefan Schlesinger
Frankfurt, Mittwoch, 28.01.2015, 10:20:46
Czardasfürstin, wieso nicht szenisch? Das Stück schreit ja nach Tanz, Bewegung und Kostüm. Schade.
Sie könnten ausverkaufte Vorstellungen damit haben. Gute Operette ist begehrte Mangelware,

Heidi Kutscher
Frankfurt, Dienstag, 27.01.2015, 11:23:35
Ein tolles Programm am Orchestertag am 25.1.2015.
Aber warum steht die Ankündigung in der Presse unter dem Titel "Rabauken und Trompeten"???
Da wurde eben mal von der Alten Oper der Titel ihres übrigens ganz wunderbaren Kinderprogramms "ausgeliehen"??

eva
Montag, 26.01.2015, 11:11:55
Ariadne war ein Ohrenschmaus für mich...
Wünsche weiterhin alles gute und viel Erfolg.

http://www.altertuemliches.at

Andreas Faerber
Wien, Österreich - Mittwoch, 21.01.2015, 14:22:31
"Ariadne": wieder ein großartiges Festgeschenk. Inszenierung und Bühnenbild das Beste, was ich in vielen Jahren zu "Ariadne" erlebt habe. Es war voll überzeugend und verzaubernd. Ein extra Kompliment dem Lichtdesigner, die Atmosphäre zu dem Schlußduett war wunderschön, ohne kitschig zu sein. Musikalisch war wieder alles wunderbar. Sofia Fomina, Virtuosissima, braucht auch nicht den berühmtesten Vergleich zu scheuen. Hoffentlich bleibt sie noch einige Zeit mit weiteren Rollen in Frankfurt. Sara Jakubiak war eine großartige Ariadne, alle anderen Rollen optimal und absolut rollendeckend besetzt, wobei besonders Björn Bürger wieder sein außerordentliches Talent bewies. Der Dirigent Lange war ausgezeichnet, unser Orchester wieder wie immer wunderbar. Vielen Dank für eine denkwürdige Aufführung.
Klaus Grossmann
Karben, Dienstag, 23.12.2014, 16:01:59
Nach vielen sehr schönen Produktionen in Ihrem Hause, freuten wir uns 2 Tage vor Heilig Abend auf einen herrlichen Opern Abend mit Hänsel und Gretel. Entsetzt über das Bühnenbild , eine Hexe mit Schnapsflasche und die überaus begrenzt präsentierten Stimmen, verließen wir die Oper vor dem letzten Vorhang. Ein Regietheater das dazu führt, dass Mütter ( in der Pause) ihren Kindern erklären mussten was sie gerade gesehen haben. Wir sind sehr enttäuscht, das es in der heutigen Zeit nicht mehr möglich zu sein scheint ein Märchen klassisch erzählen zu können. Vielleicht fehlt es mittlerweile an dem nötigen " Können " So etwas wird uns nie mehr passieren.
Menschen, die einen Sinn für Schönheit haben und sich von einer Inszenierung verzaubern lassen möchten, sollten diese Aufführung nicht besuchen. Mit freundlichen Grüßen zwei sehr enttäuschte aber durchaus mutige Opern Besucher.

Oliver Große Kreul
Karben, Hessen - Dienstag, 23.12.2014, 01:02:10
Am Samstag waren wir im Opernkino: live aus New York fabelhafte Meistersinger von Wagner mit unserem / ihrem Johannes Martin Kränzle in einem triumphalen MET-Debüt als Beckmesser.
Es ist schön mitzuerleben, wie er sich über die langen Jahre hinweg von Frankfurt aus so entwickeln konnte. Dank unserem Ensemble-System und seines langsam- klugen Repertoireaufbaus.
Letztens hier so in Erinnerung mit seiner ergreifenden Winterreise-Interpretation und dem geigenden schwarzen Geiger in der Delius Oper Romeo und Julia. Sein Beckmesser ist eine Sensation. Mit ihm wurden auch Annette Dasch, die wir hier von Elisabeth und Gräfin kennen und von ihrem Salon in der Alten Oper und Michael Volle als souveräner Sachs gefeiert. Alle drei Sänger und Darsteller von hohen Gnaden.
Due OPR Frankfurt kann stolz sein und wir freuen uns auf die nächsten Auftritte von unserem Publikumsliebling hier.

Henning Glauchenberg
Darmstadt, Dienstag, 16.12.2014, 19:39:35
Hänsel und Gretel - eine wunderbare Aufführung voller Phantasie und Gefühl. Auch die Idee, verstorbene Persönlichkeiten als Engel auftreten zu lassen, war grandios. Erwähnenswert auch die tolle Einführung durch den Dramaturgen, Herrn Abels, der mit seiner Begeisterung richtig ansteckend war.
M. Schömig
Freitag, 12.12.2014, 12:13:31
"La Sonnambula".....wir erlebten eine begeisternde Aufführung heute Abend mit einer unglaublich gut singenden Brenda Rae, einem ausgezeichneten Chor und einem wunderbaren Orchester. Danke für diese großartige Leistung und einem beeindruckenden Opernabend. Die Leistung von Frau Rae kann nicht mit Worten beschrieben werden, sie ist eine begnadete Sopranistin. Herzlichen Glückwunsch zu dieser Inszenierung mit diesen überragenden Künstlern!
Doris Mader
Kelkheim, Freitag, 12.12.2014, 01:15:08
Hänsel und Gretel am 6.12.2014 20 Uhr.

Große Oper! Wunderbar: die Stimmen, das Opernorchester, der Opernchor.

Eine glanzvolle Aufführung. Bravo für das Orchester, besonders für die Schaffung eines unglaublichen Klangraums für das Duett Abendsegen. Danke an Bernd Loebe und Sebastian Weigle. Prima, dass beide bleiben bis 2023.

Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, der Oper Frankfurt den Titel Staatstheater zu verleihen mit einer angemessenen finanziellen Förderung durch das Land Hessen.

Bonne chance, Schwarz Grün! Hans-Peter Hoogen

P.S. Wenn ich mir noch etwas wünschen dürfte, dann vielleicht mal eine (französische) Oper mit einer Ballett Einlage. Eventuell auch in einer Kooperation mit einem Ballett Ensemble aus dem Rhein Main Gebiet.

Hans-Peter Hoogen
60311 Frankfurt, Dienstag, 09.12.2014, 11:51:02
"Hänsel und Gretel": ich habe mich sehr gefreut, endlich diese wundervolle Musik hören zu können."Unser" Orchester war großartig, ein besonderes Kompliment den Hörnern, die den Beginn der Ouverture wunderschön geblasen haben, auch die übrigen Orchestermitglieder waren untadelig. Sebastian Weigle, "unser" hochgeschätzter GMD, hat alle Farben und Nuancen der Partitur zum Klingen gebracht, daß es eine reine Freude war. Also insgesamt ein wunderschönes Weihnachtsgeschenk, für das ich mich herzlich bedanke. Von den Solisten haben mich besonders Heidi Melton und Simon Baley (beide hervorragend) und Judita Nagyova (sehr vielversprechend) beeindruckt. Die Inszenierung ist sehr widersprüchlich, vieles paßt nicht zum Text, aber es gibt auch einige hübsche Einfälle. Die Hauptsache ist die Musik.
Klaus Grossmann
Montag, 08.12.2014, 16:41:45
Eine Weihnachtsgeschichte – Weihnachtskonzert 2014
Wieder einmal ein wunderschönes Weihnachtskonzert. Interessante und gut umgesetzte Geschichte mit tollen Sprechern und fantastischer Musik. Die Musikauswahl passte perfekt zur Geschichte, welche außergewöhnlich gut von den Erzählern umgesetzt wurde. Tolles Hörerlebnis! Vielen Dank an das Orchester, die Erzähler und auch an Frau Einspieler für die gelungene Aufführung. Dies war unser fünftes Weihnachtskonzert und auf das Sechste freuen sich bereits Selina und Sebastian Richter und ihre Eltern.

Familie Richter
Frankfurt, Deutschland - Sonntag, 07.12.2014, 20:51:51
viva bellini, viva amina, viva brenda rae!!! dank b.loebe(?) und brenda rae sind die 200 jahre seit der uraufführung von la sonambula dann doch nicht voll geworden an der frankfurter oper... was für ein doller abend!! diese herrliche musik!! diese grossartige primadonna, das vorzügliche dirigat und der brilliante klang aus dem graben, der engagierte chor, das "niedere paar"lisa und alessio optimal umgesetzt von nina minasyan und vuyani mlinde, ein in jeder beziehung nobler graf von kihwan sim und die bestens disponierte mutter von fredrika brillembourg. das bühnenbild gefällt, die regisseurin hat sich viele gedanken gemacht, mareike winkel hat in ihrem interessanten einführungsvortrag für den abend erfolgreich "gekämpft" - die elvinos fallen nicht vom himmel. in dieser 2. vorstellung hat sich stefan pop tapfer geschlagen - nix wie hin!!! und vielleicht bald "i puritani" solange die Brenda, the Great noch am hause ist...oder doch zuerst "i capuleti ed i montecchi"...falls sich ein romeo findet?? und ihr auch rechtzeitig die Norma anbieten...
das wär doch mal was - eine bellini reihe mit Brenda Rae - dann bleibt sie vielleicht!!??

willy egli
Frankfurt am Main, Mittwoch, 03.12.2014, 23:42:45
Anmerkungen zu den kontroversen Betrachtungen

Die kontroverse Beurteilung einer Aufführung resultiert aus der unterschiedlichen Erwartungshaltung des Besuchers.

Beispielsweise erwarten viele Besucher einer Vorstellung, dass Text, Handlung und Vorgaben des Komponisten nahezu deckungsgleich sind u. sie erwarten eine werkgetreue Aufführung. Sie verzichten auf bekannte sozialkritische Belehrungen, um nach einer zufrieden gestellten Aufführung mit neuer Kraft dem kommenden Alltagsstress begegnen zu können.

Andere Besucher wiederum wollen, dass der innerliche Kern der Geschichte zum Vorschein kommt, was im Falle von Hänsel und Gretel die große Armut der Landbevölkerung und deren Auswirkungen ist.

Für mich persönlich ist das sog. Regietheater, wo bekanntlich die Regie uneingeschränkte Freiheit genießt, die spannende Variante, wenn bestimmte Bedingungen beachtet werden, beispielsweise eine geistreiche nachvollziehbare Darstellung und vor allem, dass auf den musikalischen Teil und ihre musikalische Interpretation Rücksicht genommen wird und nicht durch störenden Aktionismus der Hörgenuss beeinträchtigt wird. Andernfalls kann man nicht mehr vom "Musiktheater" sprechen.

Ich lese mit großer Aufmerksamkeit die ausführlich begründeten Meinungen u. hoffe, dass weiterhin die positive Resonanz in der Überzahl ist.
Gruß aus München

Franz Roos
München, Freitag, 28.11.2014, 22:29:54
Ja wunderbar, seit langem mal wieder kontroverse Diskussionen hier, das ist gut. Ob ich Hänsel und Gretel 'wie früher' aushalten würde, das weiß ich nicht sicher. Vermutlich nein. Andererseits kann ich die ausführliche Kritik von Fr. Eibensteiner mit unterschreiben. Nein, Frau Beuschel, Otello ist m.E. eine ganz wunderbare und kluge Inszenierung, die klar am Stück ist. Sängerisch sowieso prima. Ja, Frau Hutz, Entführung werde ich auch vermissen, ist ein toller Abend aus den genannten Gründen.
Fazit: Gut, dass wir dieses Opernhaus haben und uns nicht immer einig sind, was wäre das langweilig.

Dr. Stefan Schlesinger
Frankfurt, Dienstag, 25.11.2014, 10:41:02
Hänsel und Gretel war einfach nur doof. Und nachdem in Wiesbaden jetzt auch die alte Inszenierung durch den Monarchie-Intendanten gekillt wurde, komme ich mir vor wie im Rgeietheatereinheitsbreiland. Kinder, wagt Neues: Erzählt endlich mal wieder die Geschichten so, wie es in der Partitur gedacht ist. Schauspiel macht schon lange keinen Spaß mehr und Oper irgendwie auch nicht mehr. Ich habe noch ein altes Programmheft mit Fotos der Frankfurter Inszenierung von vor dem Krieg gefunden. Sievert hat damals einen ganz zauberhaften Wald auf die Bühne gezaubert. Was ist so schlimm daran, wenn wir uns so etwas heute auch mal wieder wünschen? Es nervt!!!!
Georgia
Frankfurt, Sonntag, 23.11.2014, 16:12:48
Leider muss auch ich mich den negativen Berichten anschliessen: Händel und Gretel ein ambitioniertes Desaster. Wenig besser szenisch leider Otello. Ein hinreissendes Drama wird flach und wenig inspirierend abgespielt. Schade.
Mit Nel´s Frau ohne Schatten und bald dem Parsifal gibt es -Gottlob_ noch Theatralik Schwergewichte zu erleben.

Katrin Beuschel
Frankfurt, Freitag, 21.11.2014, 05:57:03
Kritik zu Entführung aus dem Serail 13.11. 2014
Bin überrascht, dass ich an dieser Stelle keine Zeile zur „Entführung“ lesen konnte.
Ich habe Mozarts Singspiel 2003 gesehen und jetzt wieder, leider in der Dernière. Leider, weil dem Stück eigentlich noch viel mehr Vorstellungen gegönnt sein sollten.
Mit einem Wort – ein Gesamtkunstwerk, dass durch das Öffnen der Striche für die Sprech-Szenen endlich seinen richtigen Stellenwert erhalten hat. Eine Mischung aus Schauspiel und Oper. Großartig. Eigentlich müsste es verboten werden, die Sprechszenen derartig zusammenzustreichen wie es dem Publikum normalerweise zugemutet wird. Denn die Erkenntnis, die man in dieser Inszenierung erhält ist: Ein neues Stück, ein Stück das plötzlich einen ungeheuren Bezug zur Gegenwart bietet. Alles in allem eine großartige Leistung der Sänger und des Orchesters. Einziges Manko – obwohl ich im Parkett Reihe 13 saß, waren die Sprechpartien oft akustisch schwer zu verstehen. Hier sollte man sich unbedingt etwas einfallen lassen. Lieber Herr Loebe, bitte die „Entführung“ möglichst in der kommenden Spielzeit wieder aufnehmen. Das wünscht sich
Brigitte Hutz, Frankfurt

Brigitte Hutz
60437 Frankfurt am Main , Deutschland/Hessen - Donnerstag, 20.11.2014, 15:20:01
Was für ein Hochleistungs-Opernhaus: in Kurzer Folge Frau ohne Schatten und Otello und Entführung in jeweils wegweisenden Interpretationen. Das sind ja alles keine Leichtgewichte. Das soll erst mal wer nachmachen. Tief beeindruckt wieder mal und voller Dank.

Dr. Stefan Schlesinger
Frankfurt, Montag, 17.11.2014, 20:19:22
Was für eine höchst erfreuliche Nachricht: Herr Weigle will seinen Vertrag bis 2023 verlängern! Ich freue mich sehr und wünsche Herrn Weigle eine stabile Gesundheit und wenig Verdruß. Uns, dem Publikum, wünsche ich viele anregende Opernabende und viele interessante und ungewöhnliche Konzertprogramme.Ich bin sicher, das Publikum wird die gebotenen Programme dankbar anhören.
Klaus Grossmann
Montag, 17.11.2014, 18:52:33
Hänsel und Gretel
Langweilig! Überzeichnet! Völlig am Werk vorbei inszeniert! Uns reicht es. Wir werden keine Oper mehr besuchen. Irgendwie ist es immer derselbe Käse. Man liest das Textbuch vorher, freut sich, der Vorhang hebt sich und man sieht etwas völlig anderes. Sparen Sie sich Erklärungen. Kein Interesse. Wir geben unser Geld demnächst lieber anderweitig aus. Schade nur, dass wir mit unseren Stuergeldern die Opernhäuser zwangsläufig mitfinanzieren. In Münster laufen sie Sturm gegen die Finanzierung des Katholikentags. Höchste Zeit, dass das auch mal bei den Theatern erfolgt. Von uns seht Ihr keinen Cent mehr. Mal gespannt, ob das hier überhaupt veröffentlicht wird oder der Zensur zum Opfer fällt. Kritik an der "Kunst" ist ja was ganz böses.

Jan
Frankfurt, NRW - Sonntag, 16.11.2014, 00:37:24
Hänsel und Gretel
mein Mann und ich, und offenbar nicht wenige andere Premierenbesucher auch, waren entsetzt darüber, was K. Warner aus dem „Hänsel und Gretel“ zugrunde liegenden Stoff – Eltern setzen aus Armut ihre Kinder aus – gemacht hat. Es ist wohl so, daß dieser wohlversorgte angelsächsische Opernmacher, sowie große Teile des satten Wohlstandspremierenpublikums, sich augenscheinlich gar nicht mehr vorstellen können, was es heißt „nichts zu fressen und nichts zu beißen zu haben“. Ganz wichtig ist auch, zu wissen, daß eine solche Verpowerung schließlich nicht vom Himmel fällt! Und, daß das Aussetzen von Kindern für Eltern ein harter Brocken ist. Das fällt hier aber völlig weg, jedenfalls ist er mit keinem Atemzug Gegenstand dieser Inszenierung. Dessen Thematisierung ließe dann natürlich nicht mehr zu die Darstellung einer supergepflegten englischen „boarding-school“ (nicht ärmliches Waisenhaus wie in der FAZ- Besprechung angegeben, beides gleichermaßen hirnrissig), mit einem an einen Bankdirektor erinnernden Vater, hier lächerlicher Leiter dieser „boarding-school“. Mit gediegen ausgestattetem Schlafraum, ordentlich weißer, akkurat gefalteter Bettwäsche und musicalartig aufgedrehtem Herumgehampel (wie in einem Doris Day Film der 60iger Jahre oder wie Kindermannequins in den Werbeheften von Aldi und Lidl) vom bestens gekleidetem Hänsel und smarter Gretel, deren alberne, dem Hirn des Regisseurs entsprungene Faxen nichts mit Kindern und schon gar nichts mit der Geschichte zu tun haben. Das Dekor-Defilee bildungsbürgerlicher Erkennungsfiguren wie Wagner, Gebrüder Grimm, Schopenhauer ist blankes Entertainment, Zucker fürs Publikum! Allenfalls ein schöner Auftrag für die Kostümabteilung! Das ganze, aufgesetzte tiefenpsychologische Brimborium von K. Warner taugt noch nicht mal wegen seines in Anspruchshaltung daherkommenden Tiefenpsychologiedilettantismus, zur Unterfütterung der Geschichte. Was braucht dieser reiche Stoff, auf Kosten der behandlungswürdigen gesellschaftlichen Realitäten, auch, und gerade wieder heutzutage, „Initiationsriten“, „Traumspiele der Verwandlung“, „die dunkle Sehnsucht das wirkliche Leben zu ergreifen“. Das ist keine “Poesie“ oder „Magie“ sondern ein aufgeblasen daherkommendes angelsächsisches „Fantasy“- Machwerk. Voll im Zeitgeist!
Nachfolgend ein Auszug aus einem Aufsatz von Chefdramaturg N. Abels im Magazin der Oper Frankfurt zur Premiere. Sie ließ auf Substantielleres hoffen!
„Andererseits wird sie auch ihr Weg durch die höchst bittere und nicht minder grausige Außenwelt der Wirklichkeit an die Schrecken gemahnen. Sowohl die politisch verfolgten Brüder Grimm aus Hanau, als auch der mittellose Engelbert Humperdinck, der sein musikalisches Märchen im wirtschaftlich aufblühenden und neureichen Frankfurt – am Scheffeleck – komponierte, waren gleichermaßen Künstler des eisernen Zeitalters, des Jahrhunderts der industriellen Revolution, des hybriden Naturbeherrschungswahns, des Zusammenbruchs der metaphysischen Gewißheiten und der skrupellosen Ausbeutung. Einer sich als Gründerzeit aufblähenden Epoche, die nicht zuletzt den Heranwachsenden (und auch den Eltern – die Schreiberin) Unzumutbares zumutete. Die Kinderarbeit war, man denke an Dickens verhungernde Waisen- und Arbeitshausknaben – der Normalfall in einer vor Übergewicht fast platzenden Besitzbourgeoisie. Beides, die seelische und soziale Not der Kinder spiegelt sich in der Geschichte.“
Wo bitte spiegelt sich in dem tiefenpsychologischen Brimborium des K. Warner die soziale Not - auch der heutigen - die doch Gegenstand dieses musikalischen Märchens ist? Wäre das nicht das Thema?
Am schlimmsten aber ist die Zustimmung eines nicht unerheblichen Teils des Publikums und der Medien. Das seit einigen Jahren überall auf Zeitgeist und Konformismus ausgerichtete mediale Trommelfeuer zeigt Wirkung.

Michaela Eibensteiner
Mittwoch, 12.11.2014, 19:13:54
DIE FRAU OHNE SCHATTEN am 26. Oktober 2014 war in der Tat eine wahre Sternstunde! Packend musiziert von der ersten bis zur letzten Minute, Weigle behielt gekonnt die Zügel in der Hand und arbeitete gezielt auf die Schlussapotheose hin, ohne die mannigfaltigen Zwischentöne und -stimmungen des Orchestrierungskünstlers Strauss zu vernachlässigen. Dies war selbstverständlich nur möglich, weil das hervorragend aufgestellte Orchester ihm spürbar mit Spielfreude folgte. Die hohe Qualität merkte man nicht nur an unverwaschenen Fortissimo-Ausbrüchen, sondern besonders auch an den sehr leisen, subtilen Stellen. So gingen die atmosphärischen Pianissimo-Stellen des tiefen Blechs im dritten Akt ebenso unter die Haut wie die sanft aufsteigenden Klänge der Solovioline über dichtem Streichergrund.
Auch sängerisch konnte der Abend bis in kleine Partien hinein nahezu auf ganzer Linie überzeugen. Ein klein wenig Wehmut bleibt dann doch am Ende, wenn man sich der Tatsache bewusst wird, dass Terje Stensvold, dessen immer noch warme und volltönende, mühelos und unangestrengt das große Orchester übertönende Stimme uns viele Abende in Frankfurt bereichert hat, sich nun von der Bühne in den längst verdienten Ruhestand verabschieden wird. Wir werden ihn vermissen und in guter Erinnerung behalten.

Rudolf K.
Frankfurt, Donnerstag, 30.10.2014, 19:28:01
Frau ohne Schatten am 26.10.2014
Eine hervorragende Oper, ein phantastisches Orchester, ein unvergesslicher Abend.
Danke!

Andrea Pauly
Bad Homburg, Donnerstag, 30.10.2014, 10:31:48
Frau ohne Schatten 26.10.2014:
Eine Sternstunde!!!

Kerstin Krumrei
Montag, 27.10.2014, 09:45:43
Hänsel und Gretel
Die Problematik für diese Inszenierung liegt darin begründet, an welche Zielgruppe diese Inszenierung gerichtet sein soll, nämlich an Familien mit Kinder, Erwachsene oder Besucher, die Regietheater bevorzugen, wo unter anderem Gewalt und sozialkritische Aspekte thematisiert werden. Die Frage beantwortet sich von selbst, wenn man die vielen Möglichkeiten betrachtet, die an diesem Haus für Familien, Kinder und Jugendliche angeboten werden.

Für meine Wahrnehmung ist diese Aufführung ganz einfach zu verstehen. Am Anfang sehen Jugendliche und Teenager in einem Heim ein Puppenspiel und erleben darnach, beeinflusst durch entsprechende Lektüre, in einem phantasievollen Schlaf den Hauptteil, angereichert mit einem Quiz, bei dem Personen von Kultur und Geschichte von den Besuchern erraten werden sollen.

Am Ende werden die Protagonisten zusammen mit den Neuankömmlingen (wer will, kann auch glauben, dass es sich um die Kinder aus dem Märchen handelt) reichlich mit Geschenken bedacht, da das Stück in einer weihnachtlichen Zeit spielt. Dass der Regisseur ein Meister der Personenführung und der szenischen Darstellung ist, kommen vor allem die jüngeren Besucher voll auf ihre Kosten, wobei man nicht alles hinterfragen muss und so beim phantastischen Zwischenspiel (eine Art sinfonische Dichtung) bei den jungen Besuchern keine Langweile aufkommt.

Aber eine entscheidende Frage bleibt unbeantwortet, nämlich, warum die sich oftmals verwandelnde Hexe mit Mimestimme von einem Tenor dargestellt wird, wohl wissend, dass der Komponist dies ausdrücklich verneint hat.

Ich hoffe, dass Experten aus diesem Gästebuchforum (davon gibt es hier genügend) mir eine befriedigende Erklärung geben, sodass ich nicht auf die entsprechende Frage meiner Kinder und Enkelkinder mit einem Kopfschütteln antworten muss.
Gruß aus München und besten Dank im voraus.

Franz Roos
München, Montag, 20.10.2014, 20:49:15
Hänsel und Gretel und Falstaff letzte Spielzeit: wieso müssen die Inszenierungen von Herrn Warner immer so überladen sein. Weniger wäre mehr.

irina Hochstädter
Frankfurt, Montag, 20.10.2014, 12:52:18
Eben "Sirenen" gesehen :
Glaubt nicht dem Feuilleton ,
geht selber hin !

Uwe Steinberg
Frankfurt, Deutschland - Sonntag, 21.09.2014, 22:33:23
Nachtrag zu Sirenen-Bilder des Begehrens und des Vernichtens

Ich möchte hiermit meine Aussage zum Fehlen des Videoclips zurücknehmen, da dieser inzwischen erschienen ist und mich gleichzeitig für den Clip bedanken.
Gruß aus München

Franz Roos
Dienstag, 16.09.2014, 22:55:52
Sirenen - Bilder des Begehrens und des Vernichtens

Mein Kompliment geht an die Verantwortlichen, weil sie jenseits einer kommerziellen und publikumswirksamen Vorgabe, das Wagnis für diese Aufführung eingegangen sind. Während man heutzutage beispielsweise bei Henze und Reimann schon von Klassikern der zeitgenössischen Musik spricht, glaube ich, dass man bei diesem Werk von einer Art Avantgarde sprechen muss.

Bei den anschließenden Premierengesprächen herrschte große Ratlosigkeit vor allem bei der Beurteilung der szenischen Umsetzung. So konnte keine nachvollziehbare Beziehung zum Titel des Werkes hergestellt werden, für das die Bezeichnung "Oper" etwas befremdend ist und vielleicht man eher von einer Art "fragmentarische Szenengestaltung" sprechen sollte.

Besonders die Fragen nach der Bedeutung der Sirenen in der Aufführung erzeugte viel Kopfzerbrechen, zumal kein Zusammenhang mit der homerischen mythologischen Aussage hergestellt werden konnte.

Weil das so ist und die Beurteilung nicht nur viele Fragen und wenige Antworten bereitete, wäre ein Videoclip sehr hilfreich gewesen. Das ganze Team, bestehend aus Komponist, Dirigent und Vertretern der Regie, hätte Hilfestellung für das Verständnis der Aufführung leisten können.
Schön, dass es Clips für die Klassiker, wie Mozart und Verdi, gibt, leider nur nicht da, wo Aufklärung wirklich notwendig wäre.
Schließlich soll das Werk eine größere Verbreitung erfahren.
Gruß aus München

Franz Roos
Dienstag, 16.09.2014, 15:47:33
Herzlichen Glückwunsch an Mario Chang, neuer Stern (!?) im Ensemble der Oper Frankfurt. Wenn ich die News heute korrekt gelesen habe, hat Mario Chang gerade bei Placido Domingos Operalia-Wettbewerb in Los Angeles drei Preise ersungen. Den Sonderpreis, den Preis für die beste Tenorstimme und den Publikumspreis. Wow - was für ein Triple. Wir sind gespannt auf seine Zeit in Frankfurt. Nochmals herzlichen Glückwunsch!!!
Sascha Tischer
Frankfurt, Montag, 01.09.2014, 15:08:12
Die Preise für die neue Saison sind um 20 bis 30(!) Prozent erhöht worden (nur die Premieren nicht).
Meine Rente ist leider nicht gestiegen
und ich werde jetzt noch seltener in die Oper gehen können. Ich bin sehr traurig :-(

Hedwig Stahl
Montag, 25.08.2014, 17:41:20
Aramsamsam: große Klasse. Sehr spannend für meine dreieinhalbjährige Enkelin. Ihr Kommentar am Schluß:"Nochmal". Bitte öfter solche Vorstellungen. Wir haben hinterher noch oft darüber gesprochen und werden auch alle weiteren Vorstellungen besuchen. Als Anregung: Evtl. die ganz Kleinen (bis 3 Jahre) nicht einladen. Sie waren überfordert und deshalb etwas störend. Leider sind in der Online-Buchung diese Vorstellungen nicht enthalten. Vielleicht kann man diese aufnehmen. Ansonsten: Oma,Mamma und Tochter voll begeistert. Weiter so und bitte öfter.
Danke,Danke !

Ellengard Boehmer
Frankfurt, Donnerstag, 17.07.2014, 10:32:20
Wieder ist eine wunderbare Saison zu Ende gegangen. Vielen Dank für die vielen schönen , spannenden , amüsanten , bewegenden Abende in Ihrem Haus .
Uwe Steinberg
Frankfurt, Deutschland - Montag, 14.07.2014, 18:20:49
Sehr geehrter Herr Loebe,

Ihrem Interview im HR-Kulturradio mit Herrn A. Bomba bin ich mit großer Aufmerksamkeit gefolgt. Besonders informativ fand ich Ihre Ausführungen zu den Gesichtspunkten, die bei der Aufstellung des Spielplans zu einer Saison berücksichtigt werden sollten bzw. müssen. Ich danke Ihnen auch, dass Sie den kürzlich in der Frankfurter Rundschau von Herrn Fiedler (DGB) abgegebenen Kommentar erwähnten. Ich habe diesen Kommentar auch gelesen und mich maßlos geärgert. Bei den Bayreuther Festspielen wurden über Jahrzehnte geschlossene Aufführungen für die Gewerkschaften gegeben, und ich frage mich, ob diese auch immer die vollen Kosten hierfür übernommen haben!
Über die Wiederaufnahme der "Ausflüge des Herrn Broucek" mit dem großartigen A. Bezuyen und der wunderbaren Juanta Lascarro in ihren unterschiedlichen Rollen - um nur eine Sängerdarstellerin aus dem eigenen Ensemble zu nennen - habe ich mich als begeisterter Anhänger von Janaceks Opern besonders gefreut.
Ich bedanke mich bei der Oper Frankfurt für eine großartige Saison 2013/14 und sehe dem nächsten Spielplan mit mit großer Erwartungsfreude entgegen.

Siegmar Gwießner

Siegmar Gwießner
Steinbach, Sonntag, 13.07.2014, 15:46:40
Der goldene Drache: Fabelhaft, nur muss alles so laut verstärkt werden. Es ist wie im Musical, und dabei ist der Zauber der Oper doch, dass die menschliche Stimme große Räume erfüllen kann. Dadurch Bewunderung aber niemals Gänsehaut.
Leyer, Klaus
Wiesbaden, Dienstag, 08.07.2014, 11:42:24
gute webseite
Oliver Schwarzer
Burgkirchen an der Alz, Deutschland - Freitag, 27.06.2014, 21:47:40
Premiere zu Romeo und Julia auf dem Dorfe.
Mein großes Kompliment gilt der Tatsache, dass im Abstand von nur wenigen Tagen zwei Raritäten aufgeführt wurden. Wenn man den zeitlichen und finanziellen Aufwand von der Planung bis zur Fertigstellung betrachtet, kann man nur erahnen, welche Arbeit dahintersteckt und das in Zeiten knapper Kassen. Das ist in der deutschen Bühnenlandschaft einmalig.
Das Werk von Delius, das ich bisher nur in deutscher Fassung kannte, begann mit beeindruckenden Bühnenbildern und transparenter doppelter Personenführung. Aber mit zunehmender Spieldauer wurde das Ganze immer komplizierter, wenn gleichzeitig Vergangenheit, Gegenwart, (eventuell Zukunft, wenn es stimmt, dass das alte Ehepaar das Liebespaar verkörpern soll.) in verschiedenen Bühnenbildern, teilweise noch überlagert, auf den Besucher einwirken. Hier hat die begabte Regisseurin zu viele Ideen eingebracht. Manchmal ist weniger besser, dafür gestaltet sich dann das Bühnengeschehen transparenter. Auch sorgen Regieeinfälle, die nicht im Werk vorkommen und von der Novelle stammen, für Verwirrung.
Bei all den Geschehnissen geht die Konzentration für den wichtigsten Teil der Aufführung, nämlich für den musikalischen Teil, verloren.
Gesanglich ragen besonders hervor, der Geiger M. Kränzle und die Sopranistin A. Majeski, die neben ihren ausdruckstarken Stimmen über große Bühnenpräsenz verfügen. Das Orchester verstand es, die melancholische und teilweise depressive musikalische Sprache mit großer Intensität zum Ausdruck zu bringen.
Zusammenfassend ist mein Eindruck von der Regie, dass das Liebespaar, infolge des traumatischen Erlebnisses in der Kindheit, später als Liebespaar in einer eigenen, von Phantasien geführten Welt, lebt. Hier gibt es für das Liebespaar in der gezeigten Umwelt keinen Platz und es sucht seinen Platz in einem paradiesischen Kosmos. Diese Einschätzung kann durchaus falsch sein.
Gruß aus München

Franz Roos
München, Mittwoch, 25.06.2014, 16:04:59
Die Liebe der Danae vom 15.07.2014

Es gibt Werke der Opernliteratur, die sind für eine konzertante Aufführung geeignet und Werke, die weniger geeignet sind. Letzteres trifft für die Liebe der Danae zu. Das Orchester mit großer Besetzung, der kräftige Gläubiger Chor und die zu kleine Bühne, mit diversen Schallmauern ausgestattet, erschlagen förmlich mit ihrer geballten akustischen Kraft die Besucher in den vorderen Reihen. Außerdem kommt der von Strauss mit heiteren Momenten angereicherte Stoff nicht zur Geltung.
Statt dessen wäre eine halb szenische Aufführung, die mit wenig Mehrkosten verbunden wäre, die weitaus bessere Lösung gewesen und das hervorragend geleitete Orchester hätte von seinem angestammten Platz im Graben musizieren können.

Kritisch ist die sängerische Leistung zu bewerten. Das Liebesduett mit L. Ryan und Frau Schwanewilms war schlichtweg eine kleine Katastrophe. Der in der Höhe mit lautem Fortissimo agierende Midas deckte die normal singende Danae so zu, dass von ihr leider nichts zu hören war. Dass es auch anders ging, zeigte der Schluss der Oper zwischen Jupiter und Danae. Durch eine räumliche Trennung wäre das Problem gelöst gewesen. Schade, dass der Dirigent seinen Einfluss hierfür nicht geltend gemacht hat, zumal er mit gleicher Besetzung diese Aufführung schon vorher am 11. Juni in Garmisch Partenkirchen geleitet hat.
Bleibt zum Schluss die Frage, ob es vielleicht möglich wäre, in Zukunft wieder in die alte Wirkungsstätte in der alten Oper zurückzukehren und dass das zu Unrecht zu selten aufgeführte Werk wieder zum Leben erweckt wird.
Gruß aus München
Franz Roos

Franz Roos
München, Bayern - Samstag, 21.06.2014, 15:43:03
"Orpheus" im Bockenheimer Depot: Ein Geniestreich! Die Kunst von Elizabeth Reiter, die Regie von Florentine Klepper und die orchestrale Umsetzung unter Titus Engel wecken den Wunsch nach mehr von diesen wunderbaren Künstlern!
Stephan M. Hübner
Frankfurt am Main, Freitag, 30.05.2014, 10:33:15
Don Giovanni am 29.05. war ein Opernabend der Extraklasse. Man könnte so ziemlich alles loben. Nicht zu letzt Weigle und sein Orchester.
Aber ich möchte heute Simon Bailey hervorheben: Ich habe ihn in dieser Spielzeit zwei mal in der Così und dann noch als Leporello erlebt. Seine gesangliche Leistung ist immer wieder hervorragend. Hinzu komm schauspielerisches Talent. Es ist ein Vorrecht für uns als Publikum und für die Oper Frankfurt insgesamt, dass er zum Ensemble gehört. Das dürfen wir nicht als selbstverständlich erachten! Meine Sitznachbarn und ich waren uns einig: er könnte auch locker Titelpartien singen. Wir haben ein außerordentliches Ensemble!
Weiter so, Mr. Bailey!

Manu T
Freitag, 30.05.2014, 01:25:47
Nachtrag zu "Don Giovanni": Der Beginn, schon während der Ouvertüre, ist großartig und eine ausgezeichnete Einführung in die beginnende Handlung. Geradezu revolutionär ist die Darstellung des Don Giovanni, ihn eben nicht als charmanten Schönling zu zeigen, sondern als das, was sich aus dem Text ergibt, als schon älteren, zynischen, brutalen und rücksichtslosen Erotomanen, also als ziemlich unsympathischen Kerl.Aber das Finale? Zu der Untergangs-und Katastrophenmusik ist dem sonst so fantasievollen Christof Loy nichts Anderes eingefallen als diese belanglose Fechtszene? Ernüchternd.
Klaus Grossmann
Dienstag, 27.05.2014, 18:50:40
"Don Giovanni" ist großartig. Die darstellerische und gesangliche Interpretation durch Christian Gerhaher ist das große, herausragende Ereignis der Saison. Ich kann jetzt unmöglich alle Nuancen aufzählen, die seine Gestaltung so einmalig machen. Wir - das Frankfurter Publikum - können uns glücklich schätzen, daß es Herrn Loebe immer wieder gelingt, Herrn Gerhaher für eine Opernrolle zu interessieren. Und natürlich betteln wir wie kleine Kinder: mehr,mehr! Ebenfalls großartig die Interpretation durch Sebastian Weigle und unser wunderbares Orchester.
Klaus Grossmann
Karben, Mittwoch, 21.05.2014, 19:28:56
Liederabend Stéphane Dégout - formidable!
Wenn behauptet wird, jetzt kommt der beste Sänger eines Landes auf die Bühne, bin ich normalerweise argwöhnisch. Wenn jedoch Intendant Loebe vor dem Liederabend den besten französischen Bariton ankündigt, darf man getrost etwas wirklich Großes erwarten.
Stéphane Dégout war kein Ersatz für den Ersatz, sondern ein Glücksfall.
Der erste Programmteil bestand aus düsteren Balladen, die der lyrische Bariton als Miniopern vortrug und noch dazu in einwandfreiem Deutsch und in einer stimmlichen Bandbreite und Perfektion, die bei Liederabenden nicht so oft anzutreffen ist. Im zweiten französ.-ital.Teil schwang er sich bravourös sogar in wunderbare tenorale Höhen.
Als Bariton hat er hoffentlich noch eine lange Karriere vor sich, und der starke Beifall ließ erkennen, dass wir ihn in Frankfurt gerne auch mal in einer Opernproduktion erleben würden,
falls das Kulturbudget das zuläßt.

Ingrid Reuter
Frankfurt a.M., Mittwoch, 21.05.2014, 11:12:12
Mit sehr grossem Bedauern haben wir erfahren, dass es keine Tonträger Publikation des Frankfurter "Falstaff" geben wird.
Nun hoffen wir auf eine andere
hauseigene CD - Produktion mit unserem wunderbaren Zeljko Lucic!!

Eva Schiebler
Donnerstag, 15.05.2014, 11:00:08
.... ein Glücks-Abend, der 1.Mai 2014:
ein Stunde im Nizza-Garten, eine in jeder Hinsicht brilliante Einführung (nachdem wir in der letzte Zeit hier schon oft enttäuscht wurden: Dank und Kompliment an den Herrn von der Goethe-Universität für seine luziden Ausführungen) und dann ein Opernabend, den wir (auch als zufriedene langjährige Abonnenten Ihres Hauses) nicht vergessen werden! Danke an alle!

Dres A. & S. Schneckenburger
55268 Nieder-Olm, Deutschland - Freitag, 02.05.2014, 09:28:44
Die gestrige Aufführung von Tristan hatte wirklich Weltniveau sowohl musikalisch als auch szeniscdh! Alle Sänger waren fantastisch und es ist nur zu hoffen, dass Jenniffer Wilson (Isolde) im nächsten Ring-Zyklus in Frankfurt die Rolle der Brünnhikde übernimmt und nicht wieder eine eher enttäuschende Susan Bullock.
Bange
Frankfurt, Deutschland - Freitag, 02.05.2014, 08:34:37
Nachtrag zu "La gazza ladra": ich möchte Herrn Horpácsy meine große Anerkennung aussprechen für das hervorragende Programmheft. Die Texte sind sehr interessant und gut lesbar - nicht das hochgestochene Geschwafel, das man sonst manchmal liest.
Klaus Grossmann
Dienstag, 22.04.2014, 19:17:21
Wiedersehen mit Cosi am 29.3.
Ja diese Cosi ist es echt wert mehrfach angeguckt zu werden. Herr Zierer ist nicht so ein dirigentischer Feuerkopf wie Frau Jones in der 1. Serie. Aber er differenziert sehr schön und die lyrischen ernsten Passagen sind bewegend. Das lange Abschiedsquartett im 1. Akt war sehr anrührend. Und eben noch Minuten zuvor feixen die Herren Geyer und Mitterrutzner wie zwei Lausbuben. Der ransante Wechsel der Stimmungen, so wie Mozart es vielleicht gemeint hat, kommt hier inszentorisch gut zur Geltung. Sauber wieder einstudiert Chapeau! Die zwei Damen sind einfach wunderbar und Frau Zechmeister könnte ich als Zerlina noch hundertmal sehen. Bailey legt Don Alfonso nicht als alten Zyniker an, sondern nimmts von der Körpersprache eher sportlich. Auch das geht gut. Angerührt und angetan verlassen wir diesen Abend. Bitte im Repertoire lassen.

Schließe mich noch ganz schnell den Wünschen nach einer Winterrreise CD mit Kränzle an.

Dr. Stefan Schlesinger
Frankfurt am Main, Montag, 07.04.2014, 16:22:43
Sehr geehrte Theaterleitung ,
ich gehe eher selten in die Oper . Bin daher niemand mit Sachverstand . Habe eine Karte geschenkt bekommen für die Vorstellung COSI FAN TUTTE .Ich bekam gesagt , es sei eine sehr lange Oper , könnte langweilig werden , kleine Anzahl an Darstellern , wenig Chor, Dekoration eher eintönig ; ich entschied mich dennoch diesen Abend zu besuchen . Was ich sah : Ohnen Worte ! Ich las mich selbstverständlich vorher ein , in den Inhalt - nun ja - wie mir jedoch "diese Geschichte " präsentiert wurde in der Aufführung , sowenig Dekoration , sowenig Kostüme und all das , was ich mir bisher unter "Theater" vorgestellt habe , macht mich sprachlos . Es war spannend von der ersten bis zur letzten Minute ! Keine Sekunde Langeweile , trotz der langen Spielzeit dieser Oper .Grandios ! Danke . Ich weiss nicht an wen mein Lob geht ? Regisseur - Sänger - Dirigenten ??? Auf jeden Fall sehe ich Theater jetzt mit anderen Augen und werde mich nicht mehr von den Meinungen anderer davon abhalten lassen eine Aufführung zu besuchen !

Hilde Vonzu
Frankfurt, Mittwoch, 02.04.2014, 19:24:19
Gestern habe ich die Aufführung des "Orlando Furioso" besucht. Kateryna Kasper ist für die erkrankte Sofia Fomina eingesprungen und hat somit spontan ihr Rollendebüt vorgezogen. Was soll ich sagen? GROSSARTIG! Ich bewundere den Mut dieser jungen Frau, die uns allen dadurch einen wunderbaren Opernabend gesichert hat. Das war eine glanzvolle Leistung!
Manuel Trojahn
Freitag, 21.02.2014, 14:06:51
Vielen Dank und große Anerkennung für die wunderbare Falstaff-Aufführung am Samstag. Sie war musikalisch die weitaus beste von den vielen anderen Falstaff-Aufführungen, die ich bisher erlebt habe. Der Dirigent de Billy hat mit unserem wundervollen Orchester so viele Farben und Nuancen hervorgezaubert, wie ich sie bisher noch nie gehört habe. Und Zeljko Lucic ist ein Glücksfall und eine Idealbesetzung. Seine gesangliche und insbesondere darstellerische Leistung ist nicht zu übertreffen. Auch die Damen Crocetto, Mahnke und Arwady und Herr Rucinski waren ausgezeichnet. Also war das wieder ein großartiges Geschenk für das Opernpublikum - und ich freue mich schon auf die "Diebische Elster"
Klaus Grossmann
Montag, 17.02.2014, 18:30:07
Grossartig: hörens- und sehenswert - unser "Sir Zeljko" Lucic als "Falstaff" !!
Eva Schiebler
Freitag, 14.02.2014, 08:06:02
Darf ich die Idee mancher Vorkommentare aufgreifen: Die Winterreise von Kränzle /Dumno auf CD, das wäre es doch. So eine singuläre Interpretation. Wäre die Oehms-Reihe mit den Live-Aufnahmen dafür nicht prädestiniert ?
Gertraud Priessner
Mannheim, Montag, 10.02.2014, 14:39:14
Werther
war gestern am 10.02.2014 im Werther. Ich kann nur sagen, hier stimmt einfach alles, Inzenierund, Orchester (Decker) und die Solisten, John Osborn, Tanja Ariane Baumgartner, Sofia Fomina und Daniel Schmutzhard begeistern durch ihre Darstellung und bringen es über die Rampe zu den Zuschauern, das sind die Momente, die man nicht jeden Tag in der Oper erlebt, sie singen und spielen mit ihrer Seele, und es kommt beim Zuschauer an. Dazu noch das traumhafte Bühnenbild von Wolfgang Gussmann, Goethe hätte seine Freude an diesem Werther gehabt.

Holger Frick
Hohenstein, Hessen - Sonntag, 09.02.2014, 20:18:04
Sänger gibt es viele; und viele gute. Sänger aber, die neben der souveränen Stimmbeherrschung Künstler sind, gibt es schon viel weniger.
Johannes Martin Kränzle ist so ein Künstler. Er erzählt im Singen von persönlichen Gefühlen, die auch dem Zuhörer ganz näh kommen können. Seine "Winterreise" diese Woche war sicher eine Krönung seiner langen Frankfurter Zugehörigkeit zum Opernhaus. Mit Hilko Dumno hat er zudem einen Klavierpartner gefunden, der Themen aufgreift, Bälle zurückspielt und instrumental Geschichten aus- und weitermalen kann.
Unendlich dankbar für dieses außergewöhnlich intensive Erlebnis gratuliere ich diesen "Künstlern" und der Frankfurter Oper. Wurde der Abend aufgenommen ? Live-Konzertmitschnitte kommen in unserer Studienzeit immer seltener auf den Markt, dabei wäre gerade diese Stimmung und Spannung sicher auch auf einer Aufnahme zu spüren.

Henning Glauchenberg
Damstadt, Hessen - Sonntag, 09.02.2014, 14:48:05
Zur "Winterreise": In allergrößter Spannung, ja nahezu mit angehaltenem Atem, haben wir diese Reise miterlebt, die Winterlandschaft und die Seelenempfindungen und-zustände des einsamen Wanderers mitempfunden. Johann Martin Kränzle und Hilko Dumno haben uns "mitgenommen". Immer wieder sprechen wir seither über dieses Ereignis, tief beeindruckt von diesem Abend, fasziniert von der Leistung der beiden Künstler.
Angelika und Werner Voltz
Aschaffenburg, Freitag, 07.02.2014, 10:37:18
Genial ! Diese Winterreise am Dienstag war für uns unübertroffen eindrucksvoll. Wie die beiden Künstler Johannes Martin Kränzle und Hilko Dumno aufeinander eingingen, wie plastisch sie modellierten, wie ernsthaft und inhaltsbezogen sie gestalteten und dabei klangschön und musikalisch aufregend konzertierten: das war allererste Güte ! Mucksmäuschenstill war es im Publikum während der Lieder. Ein Liederabend, der lange, lange im Gedächtnis, aber auch im Herzen bleiben wird.
Hermann und Irene Pegendorff
Darmstadt, Freitag, 07.02.2014, 08:21:35
Nach der sehr reizvollen, schönen ARIADNE am 1. Januar jetzt der wunderbare WERTHER am 2. Februar: Es lohnt sich immer wieder in die Frankfurter Oper zu gehen, durchweg Erlebnisse der ganz besonderen Art. Dankeschön!
Und dann die WINTERREISE am 4. Februar: Johannes Martin Kränzle auf einem Höhenflug, wie ich ihn seit den Zeiten von Walter Ludwig, Fischer-Dieskau, Prey, Souzay und Peter Pears nicht mehr erlebt habe. Bitte mehr davon!

Carl-Henning Steinhaus
Wiesbaden, Donnerstag, 06.02.2014, 20:35:29
Schon viele "Winterreisen" namhafter Interpreten habe ich auf Konzertbühnen miterleben dürfen.
Die gestrige von Johannes Martin Kränzle gesungen und Hilko Dumno gespielt, war sicherlich die emotionalste, ehrlichste und tiefstgründigste, die mich unmittelbar berühren konnte. Da gab es kein erhabenes Kunstlied- Pathos, kein hohles Ausstellen stimmlicher Eitelkeiten. Ganz direkt und wahrhaft ging es zur Substanz dieser unübertroffenen Lieder Schuberts.
Und wie die beiden Künstler sich scheinbar spontan die Ideen und Farben zuspielten, zeugte von größter Homogenität und Flexibilität.
Das hochkonzentrierte, für einen Liederabend enorm zahlreiche Publikum war meiner Ansicht: Begeisterung nach länger Ergriffenheit und Spannung!
Man möchte hoffen, dass dieses Duo noch oft zu erleben sein wird und die Winterreise vielleicht bald auf Tonträger in dieser sehr singulären Interpretation zu hören sein wird.

Danke der Oper Frankfurt für diese Liedreihe und den beiden Künstlern für einen unvergesslichen Abend.

D. Klein
Frankfurt, Mittwoch, 05.02.2014, 17:22:00
Liederabend mit Mojca Erdmann
Was für ein glanzvoller Abend! Mojca Erdmann sang Lieder von Mozart über Richard
Strauss bis hin zu Rihm und Reimann. Obwohl ich nicht so ein Freund ganz moderner Musik bin, haben mich gerade diese zeitgenössischen Lieder mit ihr fasziniert! Ein Titel wurde komplett a cappella gesungen und die mächtigen Sprünge von ganz tief bis in die höchsten Höhen hat sie sensationell gemeistert! Was für eine Stimme! Wenn auch manchmal die Textverständlichkeit etwas auf der Strecke blieb. Aber das ist schon Meckern auf ganz hohem Niveau.
Die Reihenfolge ihrer Lieder war bunt gemischt, ein gab keine "Liedgruppen", so daß die Zuschauer nicht recht wussten, wann sie klatschen sollten. Aber Frau Erdmann nahms professionell mit einem
reizenden Lächeln. Ihr Begleiter, und manchmal auch Sprecher, Martineau war ebenfalls hervorragend.
Ich habe Herrn Loebe unter den Zuhörern entdeckt. Ich wünsche mir, daß er sie vielleicht mal für ein hiesiges Opernprojekt gewinnen könnte...


Hiltraud C. Krüger
Frankfurt am Main, Donnerstag, 16.01.2014, 19:59:15
"BRAVO" für eine ganz wunderbare Wiederaufnahme: WERTHER !
Eva Schiebler
Donnerstag, 16.01.2014, 09:07:44
Ich kann mich den Vorkomentatoren nur anschliessen und möchte durch meine Stimme verstärken: in gleicher Besetzung bitte wieder Dido/Blaubart ansetzen. In dieser Variante gibt es zur Zeit keine bessere Produktion weit und breit.
D. Klein
Frankfurt, Freitag, 03.01.2014, 01:39:48
Dieses Opernhaus ist wirklich aller Ehren wert- solch eine Vielfalt im Programm und so unglaublich tolle Sänger/Innen- Wahnsinn!!
Ich besuchte am 26.12.13 Ihre Ariadne und war am Schluss völlig ergriffen - eine so schöne, harmonische, detaillierte, bewegliche Inszenierung mit wunderbaren Sängern und Sängerinnen nebst tollem Orchester - ein bedeutender Abend! Vielen Dank!
Auch nach über 30 Jahren noch mehr denn je: DANKE!Sieglinde Kolb, Frankfurt

Sieglinde Kolb, Frankfurt
Frankfurt/M., Deutschland - Freitag, 27.12.2013, 11:00:01
zu Dido und Blaubart
Wir waren am 15.12 in Dido/Blaubart und nun schon zum dritten Mal. Der Abend hat das Zeug zu meinen absoluten Hits zu zählen. Man ist nach beiden Opern so angerührt und angetan gleichzeitig. Gerade die Kombinaton dieser beiden Ausnahmestücke macht die Aufführung so eindrucksvoll. Bitte, bitte wieder aufnehmen in einer der nächsten Spielzeiten. Wenn's geht in gleicher Besetzung. 1000 Dank.

Stefan Schlesinger
Frankfurt a.M., Donnerstag, 26.12.2013, 15:01:03
Liebes Opern Team,
vielen Dank für ein wunderbares Weihnachtskonzert! Diesmal Romeo & Julia, wunderbar erzählt, kurzweiliger Text und selbst der dramatische Schluss sanft verpackt. Keine einfache Sache diese Geschichte kindgerecht darzubieten, das ist euch sehr gut gelungen. Unsere Kinder waren wieder einmal begeistert – es war unser 4. Weihnachtskonzert in der Oper.
Prima Dekoration, tolle Idee Verona mit Geschenken nachzubauen, alles aufgelockert mit Späßen zwischen dem Erzähler und dem Dirigenten. Herrn Januschke beim Dirigieren zuzuschauen ist immer wieder eine Freude, unsere Kinder sind immer wieder fasziniert von seiner Mimik und Körpersprache und wir Erwachsenen auch. Das Orchester, wieder einmal Spitzenklasse. Da macht Klassische Musik allen Spaß, vielen Dank dafür.
Viele unsere Freunde aus anderen Städten beneiden uns um das großartige Angebot für Kinder in der Frankfurter Oper – zu recht wie wir meinen! Wir bleiben der Oper Frankfurt gerne treu und das nicht nur bei der Kinderoper, sondern auch bei der „großen“ Oper.
Nochmals vielen Dank und frohe Weihnacht, eure Familie Richter


Volker Richter
Frankfurt, Sonntag, 22.12.2013, 19:10:17
Dido/Blaubart
Wir waren am 15.12. zum wiederholten Mal in Dido und Blaubart und hoffen sehr, daß dieser wunderbare, anrührende und beeindruckende Abend nicht vom Spielplan verschwindet. Gerade diese ungewöhnliche Paarung zweier 'Kurzopern' aus ganz unterschiedlichen Epochen macht diesen Abend so toll. Und die Besetzungen sind, andere schrieben es zu Recht, nicht zu toppen. Also bitte bitte wiederaufnehmen.

Dr. Stefan Schlesinger
Frankfurt a.M., Sonntag, 22.12.2013, 12:31:49
"Romeo und Julia" "Konzert für Kinder" am 20.12. war für die Kinder ein sehr schönes "musikalisches Weihnachtsgeschenk". Die Altersgrenze war sehr sinnvoll gesetzt - für meinen 7 - jährigen Enkel (ebenso wie für die gleichaltrige Tochter von Freunden) war es ein Vergnügen: Der bestens gelungene, szenisch sehr ansprechend gestaltete Vortrag von Christoph Pütthoff vermittelte Spannung und eine fröhliche Grundstimmung, der gut gestaltete Text förderte mit seinen Akzentsetzungen das Verständnis für die anspruchsvolle Musik Prokofjews. Herzlichen Dank und Glückwunsch an alle, die dazu beigetragen haben.
Heinrich S., Frankfurt/Main

Heinrich Schütz
Frankfurt am Main, Samstag, 21.12.2013, 20:08:42
Ein ganz grosses Kompliment zur Aufführung der Zauberflöte am 13.12.13!

Absolut traumhafte Bühnenbilder, Spitzenleistungen seitens der Akteure und des Orchesters! Es war einfach ein Ohrenschmaus.

Vor allem auch der erste Auftritt der Königin der Nacht war absolut fantastisch!

A.Z
Lörrach, Deutschland - Dienstag, 17.12.2013, 10:10:09
Großen Dank für die gestrige Aufführung von HERZOG BLAUBARTS BURG! Die zweite Hälfte des Opern-Doppelabends geriet zur wahren Sternstunde! Welch intensives Spiel durch Claudia Mahnke und Johannes Martin Kränzle - sängerisch wie darstellerisch durch Gesten, Mimik und Stimmfärbung gleichermaßen! Dazu packende, sauber abgestimmte Bartók-Klänge aus dem Graben, vom dunkel, vage Verschleierten bis hin zu scharf herausgetrennten Blöcken. In einer solchen Darbietung geht das minimalistische Regiekonzept voll auf. Weiter so, lassen Sie sich nicht durch kurzgedachte Sparmaßnahmen entmutigen! Man scheint an den entscheidenden Stellen leider nicht (mehr) annähernd zu wissen, was Sie hier auf kultureller Ebene zu bieten haben... Freue mich schon auf OEDIPE.
Alex M.
Frankfurt, Montag, 16.12.2013, 14:53:53
Herzlichen Glückwunsch zum weltweit besten Opernhaus der Saison Die Oper Frankfurt kann sich wirklich zu den besten zählen
Viele Grüße Natalie Frugier

Natalie Frugier
Heidelberg (ehemals Frankfurt), Deutschland - Freitag, 13.12.2013, 12:06:59
"Ezio" war großartig. Das Werk ist inhaltlich und musikalisch außerordentlich interessant und die Frankfurter Oper hat völlig zu Recht dieses Werk wieder zum Leben erweckt. Ich freue mich auf eine Wiederaufnahme, die ich bestimmt nicht versäumen werde. Inszenierung, Bühnenbild, Lichtdesign, Video sind so, wie ich mir eine vernünftige, fantasievolle Inszenierung wünsche, die uns mit den Albernheiten anderer Regisseure verschont. Ich möchte den beteiligten Künstlern danken für ihre herausragenden Leistungen, für eine der besten Inszenierungen der letzten Zeit. Musikalisch war wieder alles wunderbar. Dirigent und Orchester brachten einen großartigen Barockklang, die Solisten waren alle großartig und vollommen rollendeckend besetz, Frau Prina und Herr Cencic Idealbesetzungen, Frau Murrihy hat sich in letzter Zeit ganz erstaunlich entwickelt.Insgesamt ein großes, eindrucksvolles Erlebnis, das lange in Erinnerung bleiben wird - und wie gesagt, hoffentlich bald wiederkehrt.
Klaus Grossmann
Montag, 09.12.2013, 18:48:52
DIDO UND AENEAS/HERZOG BLAUBARTS BURG: Wow, was ein großartiger Abend war das gestern! Ich hatte die Inszenierung zwar schon ein paar mal gesehen aber gestern war es ganz besonders intensiv und eindrucksvoll. Tolle Ensemble-Leistung im ersten Teil mit Paula Murrihy als ausdrucksstarke Dido im Mittelpunkt und nach der Pause Claudia Mahnke und Johannes Martin Kränzle als Judith und Blaubart einfach nur sensationell: Das hat Weltklasseformat! Dieser Geschlechterkampf geht einem total unter die Haut. Das Orchester unter dem inspirierenden Dirigat von Constantinos Carydis hatte einen entscheidenden Anteil an der Intensität des Abends. Vielen Dank an alle Beteiligten! Ich rate jedem der es noch nicht gesehen hat nicht die letze Aufführung am 15. Dezember zu verpassen. Es lohnt sich sehr!
Michael Furchner
Frankfurt, Samstag, 07.12.2013, 10:13:55
ARAMSAMSAM war ein wundervolles Stück! So kann man den Kleinen die Oper näher bringen. Durch die Interaktionen waren sogar die Allerkleinsten bis zum Ende aufmerksam. Vielen Dank dafür und BITTE, BITTE mehr davon!

Frankfurt, Mittwoch, 27.11.2013, 21:37:25
Ich kann dem Vorkommentar nur beipflichten: Blaubart am Samstag war sensationell. Mahnke und Kränzle, für mich das Traumpaar der Oper. Das geht unter die Haut.
Bauer, Gregor
Rüsselsheim, Dienstag, 19.11.2013, 17:39:14
Was war das heute für ein grandioser Abend. Herzlichen Dank ! Wir sind überwältigt.
Zwar haben wir die beiden Einakter Dido und Aeneas/ Herzog Blaubart schon in der Premiere ansehen können, aber der Opernabend hat sich noch einmal kräftig weiterentwickelt.
Eine Traumbesetzung gibt es, und dazu noch in den wesentlichen Rollen keine Gäste ! Der Opera-Award ist wahrhaft verdient.
Erst die hervorragende Purcell- Oper mit einer zentralen, austrahlungsreichen Paula Murrihy und der neu dazugekommenen umwerfenden Katherina Kasper, die mit Leichtigkeit und Charme die aberwitzigsten Koloraturkaskaden modelliert. Sebastian Geyer gefällt uns als markanter Aeneas. Die übrigen Partien bishin zum aktiven und klangschönen Chor runden einen tollen ersten Teil ab.

Was dann kam war eine Sternstunde: Claudia Mahnke und Johannes Martin Kränzle als Judith und Blaubart zu erleben ist vokal und darstellerisch nicht zu toppen. Alle Facetten einer Mann/Frau Beziehung in einer Konzentration beschrieben, wie sie auf dem Sprech-Theater und noch mehr in der Oper seltenst zu finden ist. Und ganz ohne Brimborium sondern nur mit dem Charisma und der enormen Aura dieser beiden.

Constantinos Carydis steuert zu beiden Stücken ein Dirigat bei: sensibel, ideenreich, agogisch flexibel, sängerfreundlich, und das Museumsorchester folgt ihm auf diesen zwei so unterschiedlichen Pfaden mit grösster Freude und Kraft.

Wir sind dankbar und überlegen, gleich ein weiteres Mal diesen Abend sehen zu wollen. Ob sich Sternstunden wiederholen lassen ?






Erhard und Irene Mittendorfer
Frankfurt, Hessen - Sonntag, 17.11.2013, 01:12:33
Meinen Ausführungen von gestern möchte ich noch einen weiteren Dank anknüfen, nämlich den für das hochinformative und gut lesbare Programm(buch). Leider kam ich erst später dazu, es durchzuackern, und musste wohl einen Irrtum konstatieren, nämlich, dass es sich bei diesem Frühwerk von Gluck nicht mehr um Barock-, sondern um Opera Seria handelt. Allerdings wohl doch noch stark davon inspiriert, was den musiktechnischen Aufbau mit riesigen Rezitativen betrifft. Dennoch, dieses Frühwerk, in dessen Zentrum der Machtmissbrauch steht, ist verblüffend modern, gleichsam aktuell, und die Inszenierung unterstreicht dies noch. Da kam auch nicht ein Hauch von Langeweile auf, wie etwa die Kritik der FAZ anmerkte. Schon deswegen war es gut, dieses Werk aus seinem Dornröschenschlaf aufzuwecken.
Brigitte Hutz

Brigitte Hutz
60437 Frankfurt am Main, Deutschland - Donnerstag, 14.11.2013, 01:04:57
Liebes Team,
wie schaffen Sie es nur, sich immer wieder zu toppen. Nach der grandiosen, ja kongenialen Ariandne (besonderen Dank an Brigitte Fassbaender) nun dieser wirklich exqusite Ezio. Ich gestehe, dass ich schon mit einiger Skepsis die Generalprobe besuchte, (weil ich kein großer Anhänger der Barockmusik bin) aber dennoch einfach begeistert war. Denn diese unendlichen Wiederholungen und langen Rezitative hat man so gar nicht mehr wahrgenommen, weil die schauspielerischen Talente plus Inszenierung uns alle in den Bann nahmen. Video-Effekte und Lichtregie erinnerten nachgerade an Robert Wilson und unterstrichen samt den hinreißenden Kostümen von Christian Lacroix die Sogwirkung dieses Psychothrillers. Auch die Kargheit der Inszenierung steigerte ja geradezu die Beklemmung. Jeder Sänger war auf seine Art großartig, besonders fasznierend aber fand ich die eigentlich scheußliche Figur des schwächlichen und ängstlichen Kaisers, der immer wieder sein Schwert verlor (überragend gespielt und gesungen von Max Emanuel Cencic) und dann die Titelrolle als Hosenrolle verkörpert, umwerfend interpretiert von Sonia Prina. Das gilt ebenso für die Fulvia von Paula Murrihy, die einmal mehr die Schutzlosigkeit der damaligen Frau zeigte. Bei der Beinahe-Vergewaltigung durch den psychopathischen Kaiser stockte einem der Atem. Also wiederum ein raffinierter Hit, der drei Zeitebenen miteinander verbindet. Die Handlung in der Antike, die Komposition im Barock, Inszenierung von heute. Spannend wäre sicher der Vergleich mit Glucks Ezio in der späteren Wiener Fassung und der Ezio, wie ihn Händel komponierte. Danke für dieses wiederum erstrangige Musikerlebnis.
Brigitte Hutz

Brigitte Hutz
60437 Frankfurt am Main, Montag, 11.11.2013, 15:44:21
Wieder einmal hat die Oper Frankfurt einen Volltreffer erzielt!...Aramsamsam war nicht nur für Kinder spannend. Ich habe mit Freude festgestellt, wie die Kleinen aufmerksam und gebannt die Handlung verfolgten und der Musik von Klavier und Harfe lauschten. Die Beiträge von Frau Favela mit ihrer wunderschönen warmen Stimme waren für mich ein Hochgenuss.
Vielen Dank, Frau Kopp-Deubel, für Ihre einfühlsame Regie!
Sergio Risi aus Mainz

Sergio Risi
Mainz, Montag, 11.11.2013, 12:34:47
Toller Tannhäuser am 24.Oktober; stimmlich eins A. Vielleicht kannn mir jemand erklären, was die Straßenlaterne in allen 3 Akten sollte....
Die Auszeichnung des Opernhauses habe ich (nach Tannhäuser/Regie und Trittico) nicht verstanden; aber die Damen und Herren Kritiker haben ja oft mit der Publikumsmeinung wenig gemeinsam. Trotzdem gehe ich immer wieder gern in die Frankfurter Oper, vor allem wegen der Stimmen.

Richard Schreiber
Linz , Österreich - Montag, 28.10.2013, 16:05:57
Die Wiederaufnahme des Tannhäusers empfand ich als sehr gelungen.
Lance Ryan, sowohl sängerisch als auch darstellerisch auf hohem Niveau und dies bis zur Romerzählung. Das habe ich so schon lange nicht gehört.
Die Krönung des Abends war für mich Annette Dasch. Sie war eine Elisabeth, wie man sie sich nur wünschen kann. Da stimmte alles: Stimme, Spiel, Austrahlung.
Das Dirigat von Constantin Trinks war einfach brilliant!!!

K. Erb
Bad Soden-Salmünster, Montag, 21.10.2013, 15:21:40
Schließe mich Frau/Herrn Reuter an, ein Rosenkavalier mit Weigle am Pult wäre super, seufz!
Ariadne ist eine tolle Aufführung.

Stefan Schlesinger
Frankfurt, Dienstag, 15.10.2013, 16:38:53
Ariadne auf Naxos vom 10.10.2013
Was für ein unvergesslicher Abend!
Hier passte alles zusammen:
Sehr gute Sänger (Brae,Mahnke,Nylund absolute Spitzenklasse!), musikalische Leitung und Orchester hervorragend, eindrucksvolles Bühnenbild
und eine einfühlsame Personenführung der Regie.
Da bleibt nur noch eine Frage:
Wann bekommen Herr Weigle und das Frankfurter Publikum- vielleicht von diesem Team- endlich den
Rosenkavalier?

I.Reuter
Frankfurt, Freitag, 11.10.2013, 13:59:14
Am 7.November gratulieren die älteren Frankfurter Opernfreunde Frau KS.Danica Mastilovic zu ihrem 80sten Geburtstag !!
Herbert Scholl
Freitag, 11.10.2013, 07:48:07
Ich möchte mich für die wunderschönen Aufführungen von "Rusalka" bedanken. So gut besetzt, vom Orchester so schön gespielt und so interessant inszeniert! Ich habe mir "Rusalka" im September in Frankfurt 3x angesehen (ich kannte die Oper vorher nicht und war vollkommen hingerissen) und war von jeder Aufführung sehr berührt. Nochmals vielen Dank an alle Beteiligten für unvergessliche Opernabende.
U. Schmitz
Frankfurt, Donnerstag, 10.10.2013, 07:19:48
auch zum Idomeneo am 20.9.
Ich fand die neue Besetzung des Idomeneo eher enttäuschend. Allen voran vermisste ich das feurige Dirigat von Fraau Jones. Bei allem Respekt Herr Boer war eher zum Einschlafen. So sehr ich Frau Carlstedt mag, die auch wunderbar gesungen und gespielt hat, so habe ich doch Herrn Mitterrutzner arg vermisst, denn er gab dem Idamante besonderen Pfiff (und eine weitere Männerstimme tut der Oper gut). Schließlich Herr Behle, er singt ganz makellos und wunderbar, aber die Darstellung hätte farbiger sein können. So hätte es auch OttavioBelmonte oder sonstwer sein können. Bissl schade um diese eingentlich sehr gelungene Inszenerung einer wichtigen Mozart-Oper.

Stefan Schlesinger
Frankfurt a.M., Sonntag, 06.10.2013, 16:42:05
wahrscheinlich die beste zerbinetta die ich je hörte!!!! aber leider war das orchester stellenweise viiiieeeeeel zu laut!
winfried vaassen
Sonntag, 06.10.2013, 12:41:47
Über das Video, in dem "unser" großartiges Orchester vorgestellt wurde, habe ich mich sehr gefreut. Das war eine sehr gute Idee.-
Nebenbei: könnten Sie nicht die aktuelle Seite des Gästebuchs, die drei ! Jahre zurückreicht, etwas verkürzen, so daß man nicht extrem lange braucht, um einen neuen Beitrag zu schreiben?

Klaus Grossmann
Dienstag, 01.10.2013, 19:32:14
"Rusalka": ich habe mich sehr gefreut, diese sehr eindrucksvolle und interessante Musik noch einmal hören zu können (allerdings hat mir die Inszenierung nicht gefallen). Dafür war die musikalische Realisierung umso großartiger. "Unser" wunderbares Orchester und Herr Weigle brachten alle Schönheiten und den ganzen Farbenreichtum der Partitur betörend zum Klingen. Allen Beteiligten gebührt große Anerkennung, insbesondere den Damen. Frau Majeski gestaltete die Partie mit großer Intensität und ebenso großer Tonschönheit. Die sich immer erstaunlicher entwickelnde Frau Magiera war eine großartige Hexe, Frau Baumgartner eine fulminante Verführerin mit großem Ausdruck und die drei Elfen waren ganz köstlich. Also wieder einmal ein ganz großes, eindrucksvolles Erlebnis, vielen Dank.
Klaus Grossmann
Dienstag, 24.09.2013, 19:46:25
Idomeneo Wiederaufnahme Vorstellung am 20.9.13
Neugierig war ich bei dieser Wiederaufnahme vor allem auf die fast ausnahmslos neue Besetzung.
Daniel Behle wird immer ausdrucksstärker, Jenny Carlstedt durfte wieder einmal mit ihrer Wandelbarkeit schauspielerisch und sängerisch glänzen. Der Höhepunkt waren jedoch die beiden Soprane Anne-Catherine Gillet und Katie von Kooten, wobei letztere tatsächlich Elza van den Heever nicht vermissen ließ. Sie hatte lt.Kritik bereits 2012 in Houston in "Maria Stuarda" Joyce di Donato die Schau gestohlen und sicher noch eine großartige Zukunft vor sich.
Ich freue mich schon auf weitere gesangliche Entdeckungen in dieser Saison z.B. Delphine Galou
als Orlando im Februar.

I.Reuter
Frankfurt, Dienstag, 24.09.2013, 11:32:28
Sehr geehrte Damen, sehr geehrte Herren,

ich habe heute Ihr Theaterfest besucht und bin Ihnen allen sehr dankbar für einen wirklich schönen Tag. Die Veranstaltung war in jeder Beziehung, ob in der Auswahl des Angebots, der Darbietungen, die ausgesprochene Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft der Mitarbeiter, das Essen oder der Aspekte die ich nun nicht besonders Aufgezählt habe, perfekt. Meinen herzlichen Dank!!!

Francesca Leonhardt
Sonntag, 22.09.2013, 17:18:30
noch kein kommentar zur cavalieri "nicht oper" im bockenheimer depot? ein überzeugendes argument zum erhalt dieser wunderbar intimen spielstätte!
dass wir in frankfurt dieses werk kennenlernen, ist schon ein geschenk. musikalisch und szenisch optimal umgesetzt, ein zweites. und "unsere" wunderbaren sänger/innen, allen voran kateryna kasper, julian pregardien und sebastian geyer und der fabelhafte chor aus mainz ein drittes!!! da kommt freude auf!

Willy Egli
Frankfurt am Main, Donnerstag, 04.07.2013, 00:50:37
Wow, was für ein grandioser Saisonabschluss!! "Les Vêpres siciliennes" sind für mich eine unglaubliche Entdeckung... ein wahrer Schatz und musikalisch einer der Höhepunkte der Spielzeit. Die Inszenierung ist ein Glanzlicht an verdichteter, spannungsreicher Erzählung. Diese Produktion in dieser tollen Besetzung hätte ich gern als DVD-, zumindest aber als CD-Mitschnitt.
Sascha Tischer
Frankfurt am Main, Montag, 24.06.2013, 13:58:27
"Sizilianische Vesper", 22.6.13
Welch ein stimmlich-musikalisches Fest! Dankeschön!
Und ohne den anderen Spitzensängern zu nahe zutreten: Welch ein Bariton! Quinn Kelseys Kunst zählt zu dem knappen Dutzend der schönsten Gesangserlebnisse aus meinen 6 Jahrzehnten Oper. Da habe nicht nur ich immer wieder um Fassung gerungen...

Carl-Henning Steinhaus
Wiesbaden, Sonntag, 23.06.2013, 12:50:22
Glückwunsch zu einer bewegenden Vorstellung!
Annette Benamara
Rossittener Straße 3b
60487 Frankfurt


Annette Benamara
60487 Frankfurt , Deutschland - Freitag, 14.06.2013, 08:42:43
Zu Händels Teseo:
Dem Regisseur Tilmann Köhler ist mit seiner ersten Opern-Inszenierung von Händels Teseo ohne Einschränkung eine hervorragende Leistung zu bescheinigen, gerade auch, wie er es verstand, alle unterschiedlichen Charaktere der sechs Sängerdarsteller zu einer großen spielfreudigen Einheit zusammen zu schweißen. Die musikalische Wiedergabe, kreativ und spritzig unter Felice Venanzonis Leitung ließ ebenfalls keine Wünsche offen. Vorbehaltlose Anerkennung verdienen Titeldarstellerin Jenny Carlstedt , Gaëlle Arquez (Medea), Juanita Lascarro (Agilea), William Towers (Egeo) und Anna Ryberg (Clizia). Doch besonders hervorzuheben ist Matthias Rexroth in der Rolle des Arcane, der mit seiner einzigartigen Stimme und flammenden Leidenschaft die Zuschauer gleich mit seiner ersten Arie (cruda gelosia) in eine Welt voller Eifersucht, Schmerz, Melancholie und Liebe zog. Es war ein Hochgenuss für Leib und Seele. Vielen Dank für dieses wunderbare Erlebnis. Man würde sich freuen, diesen Ausnahme-Künstler, gerade auch nach einem so fulminanten Einstand wie mit dem Tolomeo am großen Haus, häufiger hier hören zu können.

M.H.
Frankfurt am Main, Deutschland - Mittwoch, 12.06.2013, 11:03:13
Wir lesen im Spielzeitheft: Unser Lieblingssänger Johannes Martin Kränzle kommt nächste Spielzeit in einigen neuen Rollen wieder zurück. Wir freuen uns auch sehr auf seinen Liederabend.
Paula und Frank Behringer
Frankfurt, Samstag, 08.06.2013, 01:21:28
Zu"Fanciulla": Große Anerkennung und vielen Dank allen Beteiligten, daß dieses lange vernachlässigte und völlig zu Unrecht geringgeschätzte Werk endlich in den Spielplan aufgenommen worden ist.Ich finde den Text sehr interessant und die Musik äußerst beeindruckend. Alle Mitwirkende waren großartig, insbesondere Herr Weigle, das Orchester, der Chor und ganz besonders Frau Westbroek, die mit ungeheurer Intensität und nie nachlassender stimmlicher Kraft und Nuancierungskunst die Titelpartie hinreißend gestaltete. Die Regie hat glücklicherweise jede Sentimentalität vermieden und war- wie meistens bei Herrn Loy - voll überzeugend.Also wieder einmal ein ganz großes herausragendes Ereignis.
Klaus Grossmann
Donnerstag, 06.06.2013, 19:45:03
Kaminski On Air ist eine uneingeschränkt empfehlenswerte Produktion! Schade, dass ein Großteil des Frankfurter Opern-Publikums kaum Notiz von dieser hervorragenden Darbietung genommen zu haben scheint. Bei einer erneuten Aufführung in Frankfurt muss das Bockenheimer Depot ausverkauft sein - im Interesse aller Freunde erstklassiger und anspruchsvoller Unterhaltung!
Christoph Hechtersheim
Montag, 03.06.2013, 19:18:59
Sehr geehrte Damen und Herren,

es war wieder einmal ein Hochgenuss!: Die Fanciulla für Kinder –und auch für Erwachsene- diesmal im Bockenheimer Depot. Nicht nur hervorragend inszeniert, sondern auch gespielt und gesungen; „Ch'ella mi creda libero e lontano“, zum Beispiel, klang wunderschön lyrisch interpretiert von Peter Marsh.

Meines Erachtens ist das Bockenheimer Depot ein viel besserer Ort als das Holzfoyer der Oper, nicht nur von der Akustik her, sondern auch von der Bequemlichkeit für das kleine und vor allem für das erwachsene Publikum wegen der gestuften Anordnung der Sitzreihen. Außerdem, glaube ich, dass die Kapazität viel größer ist. Es wäre sicherlich nicht so schnell ausverkauft.

Hatten Sie diese einzigartige Spielstätte -auch unabhängig von Blockupy- schon einmal hierfür in Erwägung gezogen?

Mit freundlichen Grüßen
Sergio Risi

Sergio Risi
Mainz, Sonntag, 02.06.2013, 15:40:54
Premiere LA FANCIULLA DES WEST

Ich hätte gerne den wahren Grund für die Absage des bekannten Regisseurs Richard Jones erfahren, der ursprünglich vorgesehen war. Stattdessen hat man die Stockholmer Inszenierung übernommen.

Die Inszenierung befasst sich mehrheitlich nach dem anfänglichen Westernklamauk mit der Psyche der Protagonistin. Dafür ist ein stilles Kämmerlein vorgesehen und mit Eva Maria Westbroek die Idealbesetzung gefunden worden. Sie kann ihre innerlichen Ängste durch Gestik dem Publikum mit großer Glaubwürdigkeit vermitteln und so sehr in den Bann ziehen, dass man manchmal die an anderer Stelle spielende Handlung nicht wahrnimmt. Frau Westbroek besitzt eine kräftige, ausdruckstarke und voluminöse Stimme, die sich (bestimmt nur in der Premiere) in der Höhe manchmal im Grenzbereich bewegt.

Mit großer Verwunderung muss ich feststellen, dass diese Sängerin weder in dieser, noch in der nächsten Spielzeit auf einem Besetzungszettel auftaucht. Ich kann das nicht nachvollziehen, zumal ihr Ehemann zum Ensemble der Oper Frankfurt gehört. Eine Enttäuschung ist für mich, weil ich auch Tonträger der Oper Frankfurt mit der Sängerin besitze.

Ich muss kein Prophet sein, wenn ich glaube, dass spätestens nach ihrer Isolde in der Semperoper und etwas später die Isolde in Bayreuth unter Chr. Thielemann der ganz große internationale Erfolg eintreten wird, wenn sie ihre zweifelsohne vorhandenen technischen Mittel richtig einsetzt.

Gruß aus München

Franz Roos
München, Bayern - Samstag, 01.06.2013, 16:20:27
Was Oper bewirken kann!

Ich habe, zusammen mit meiner Mutter, die gesundheitsbedingt nicht so gut zu Fuß ist seit nahezu 30 Jahren einen B-Premieren-Abo-Platz im dritten Rang. Nach der Fanciulla-Aufführung am vergangenen Donnerstag. Ging ich mit meiner Mutter zum Aufzug, der im zweiten Rang hielt. Die Tür ging auf, eine Dame stand in der Tür, mit Tränen in den Augen, stürzte in den Aufzug, umarmte mich, und meinte, es täte ihr leid, aber das mußte jetzt sein, die Aufführung sei so schön gewesen und der SCHluß, das hätte sie so angerührt... Sie hätte nicht anders gekonnt.

Wie war das ncohmal mit dem Kraftwerk der Gefühle?

Burkhard Kling

Burkhard Kling
Gelnhausen, Dienstag, 21.05.2013, 14:55:21
Was für ein Abend! schon die Einführung von Vincenzo Maestro? war sehr anregend. Ich kenne die Fanciulla von vielen andern Aufführungen und hatte mich bei der Radioübertragung sehr gewundert, warum die Frankfurter nach den ersten paar Takten, um nicht Ouvertüre zu sagen, klatschten... Minnie's Ritt auf die Bühne ist ein super-gag!Herrlich auch die weiteren "Kino-Zitate". Schon beim ersten Chorauftritt hatte ich feuchte Augen, der Westbroek glaubt man jedes Wort, das sie über die Partie sagt und wie sie sie singt und auch ihre beiden Männer machen ihre Sache ausgezeichnet Dazu ein vielseitigster, spannender Puccini Wohlklang aus dem Orchestergraben - was für eine Freude. UND es wurde kaum oder gar nicht gehustet den ganzen Abend - das sagt doch soviel mehr aus als das Gemecker von Wildhagen, Buening und Co von der Faz, nicht wahr?
Willy Egli
Frankfurt am Main, Montag, 20.05.2013, 11:24:45
Kaminski on Air - ein besonderes Erlebnis!
Schade, dass das Depot höchstens halb voll war.
Es lohnt sich, auch wenn man nur eine Vorstellung
sehen möchte. Man kann auch jetzt noch in den "Ring" einsteigen und dann die ersten Teile der zweiten Staffel besuchen.
Vielleicht könnte die Oper noch zusätzlich auf
Kaminskis Homepage verweisen: kaminski-on-air.de/ring.html‎. Auch wäre ein Hinweis auf der Website des Schauspiels unten in der Newsspalte vielleicht ganz nützlich, schließlich
fanden vor einiger Zeit bereits Kaminski-on-air-
Vorstellungen dort erfolgreich statt.
Übrigens eignet sich der "Siegfried" am So.,19.5.
auch besonders für jüngere Leute und bestimmt nicht nur für Opernfans !
Langweilig ist es ganz bestimmt nicht, denjenigen, die da waren, hat es sehr gut gefallen.
Also: Bleiben Sie an Pfingsten in Frankfurt
(das Wetter soll bescheiden werden!) und machen
Sie einen Pfingstausflug nach Bockenheim ins Depot, auf dass "die Bude voll wird" (Originalton
Kaminski).

I.Reuter
Frankfurt, Montag, 13.05.2013, 09:39:26
Liebe Oper Frankfurt,

was war das für eine mitreissende Vorstellung "Don Carlo" gestern! Ausgesprochen würdig dem "Opernhaus des Jahres"! Eine wunderschöne Inszenierung, das Orchester und der Chor in bestechender Form und fantastische Solisten: welches Haus der Welt kann die Rollen der Eboli, Don Carlo und Marquis von Posa aus dem eigenen Ensemble mit derartigen Spitzensängern wie Tanja Baumgartner, Alfred Kim und Daniel Schmutzhard besetzen? Dazu noch tolle Gäste: Serena Farnocchia als Elisabeth und Giorgo Giuseppini als Philipp. Bravo an alle Beteiligten und danke!

E. Guenther
Montag, 06.05.2013, 19:48:29
Welch ein Opernrepertoire! Welche großartigen Sänger/Innen! Welch eine neue Saison 2013/2014! Jetzt fehlt noch: welch ein Intandant und GMD und welch ein Opernteam. Seit 1972 bin ich immer (auch in den Tiefen des Hauses) "meiner" Oper treu geblieben, das hat sich in jedem Fall gelohnt. Doch die kommende Saison freut mich besonders, es sind wieder Kostbarkeiten dabei, die
man nur in Frankfurt am Main hören wird. Delius' "Romeo und Julia auf dem Dorfe" (habe ich zuletzt in Darmstadt in den 80er gesehen), Rossinis "Diebische Elster" und so könnte ich alle Neuinszenierungen aufzählen. In jedem Falle "danke" dafür. Herr Loebe, ich kann Ihren Frust und Ärger gut verstehen (z.B. OB und seine Einsparungen), unwissende Taxifahrer: na ja... wir sind nun mal eine multikulturelle Stadt; ich sehr stolz darauf, in dieser Stadt zu wohnen. Frau Dr. Petra Roth hatte großes Interesse an der Oper Frankfurt (Danke Frau Roth); Herr Feldmann setzt andere Schwerpunkte. Ich besuche selbst die Kinovorstellungen der MET und treffe recht viele treue Abonennten der Oper Frankfurt. Sehr oft ist der Schluß nach ein KinoAbend: die Oper Frankfurt kann das besser. Nochmals vielen Dank für alles. Mit ganz großem Respekt grüßt Sie Karl-Heinz Pape

Karl-Heinz Pape
Frankfurt am Main, Sonntag, 05.05.2013, 13:59:17
Das Husten in die Oper - bei Lohengrin am Mittwoch und erst recht beim Ring in Februar - stört. Man kann es nicht vermeiden, aber es muss nicht so laut sein. In Manchester, Nordengland, hat das Hallé Orchester im Programmheft drucken lassen, dass ein ungedämpften Husten die gleiche Lautstärke wie eine mezzoforte gespielte Trompete, und die Zuhörer gebeten, das Husten zu dämpfen. Es hat Wirkung gezeigt.
Isabel Scholes
Frankfurt, Deutschland - Samstag, 04.05.2013, 06:06:15
Wie S.R. aus Hildesheim (siehe Kommentar vom 24.04.2013) fand auch ich das Vorwort von Herrn Loebe zum Spielplan 2013/14 in Teilen recht irritierend. Nicht nur, weil ich vermute, dass die MET-Übertragungen nicht in direkter Konkurrenz zur Oper Frankfurt stehen (wer sich die Übertragungen ansieht, was sich teilweise wirklich lohnt, verzichtet deshalb m.E. nicht auf einen Opernbesuch), sondern auch, weil es meiner Ansicht nach zum Beginn der neuen Spielzeit wichtigere Themen als MET-Übertragungen, Straßenbahnansagen und die Unwissenheit Frankfurter Taxifahrer zu kommentieren gegeben hätte. So z.B. die Preiserhöhung (m.E. mit Ausnahme der „Garderobenabgabe“ sehr durchdacht, da die Abopreise (bis auf das Premierenabo), im Gegensatz zu den Preisen für Einzelkarten, nicht erhöht wurden, was eigentlich noch mehr Anreiz zum Erwerb eines Abos sein sollte), die Beendigung der Zusammenarbeit mit der Alten Oper (hier hätten mich die Gründe schon interessiert) und die erhebliche Ausweitung des Programms für Kinder und Jugendliche. Sehr geehrter Herr Loebe, ich kann Ihren Ärger über Mittelkürzungen und die evt. fehlende Wertschätzung der Oper durch den Frankfurter OB verstehen, und freue mich als begeisterter Opernbesucher und Frankfurter Bürger natürlich sehr, dass Sie engagiert dagegen kämpfen. Als nicht budgetverantwortlicher Zuschauer würde ich in diesem Zusammenhang im Vorwort zum neuen Spielplan aber trotzdem lieber mit einem Spenden- oder Demoaufruf als einem „Kinoverbot“ konfrontiert. Nichts für ungut und last but not least natürlich auch von mir ganz herzlichen Glückwunsch zum International Opera Award!


U. Schmitz
Frankfurt, Dienstag, 30.04.2013, 19:19:51
Die neueste Auszeichnung ist hoch verdient und alle Beteiligten im Opernhaus können stolz sein auf ihre geleistete Arbeit.- Den neuen Spielplan finde ich sehr interessant, obwohl ich mir insgeheim einige andere Werke gewünscht habe, z. B. "Dialogues des Carmélites" oder "Lady Macbeth von Mzensk" - aber, was nicht ist, kann ja noch kommen. Jedenfalls freue ich mich auf die neue Saison. - "Idomeneo" war ein höchst eindrucksvolles, herausragendes Ereignis, besonders, was die Regie, die musikalische Einstudierung, das Orchester und den Chor betrifft. Der Regisseur, der hoffentlich nicht zum letzten Mal hier war, hat eine sehr spannende Inszenierung mit sehr lebhafter und einfallsreicher Personenführung zustande gebracht mit vielen eindrucksvollen Situationen.
Klaus Grossmann
Karben, Samstag, 27.04.2013, 10:27:40
Einen herzlichen Glückwunsch zum International Opera Award 2013 sendet

Ulrike Osterhage

Libretto - buch & musik
Frankfurt am Main, Donnerstag, 25.04.2013, 14:59:04
Danke für den außerordentlich beeindruckenden IDOMENEO, schön dass er nächste Spielzeit wiederkommt. Dürfen wir eventuell auch noch mit einer CD rechnen? Das wäre wundervoll, schon alleine deshalb weil es m.W. keine Aufnahme mit einem männlichen Idamante gibt. Fehlt also im Plattenschrank.
Dr. Schlesinger
Frankfurt a.M., Mittwoch, 24.04.2013, 22:02:39
Zitat aus Ihrer Broschüre:
"Da kann es auch nicht überzeugen, wie etwa die Met New York mit ihren Hochglanz-Übertragungen in Kinos ein Massenpublikum in der ganzen Welt animiert sund gleichzeitig dafür sorgt, dass kleinere Opernkompanien ihre Arbeit einstellen
müssen, weil alles in jene Popcorn-Tempel strömt."

Was für ein Blödsinn. Die Oper Frankfurt sagt, ich soll nicht mehr in die Met-Übertragungen gehen. Der Ballo aus der Met hat mir sehr gut gefallen. Eigentlich wollte ich auch den in Frankfurt sehen. In Frankfurt lebe ich genauso wenig wie in N.Y. Da hätte ich hinfahren müssen. Aber wenn die Oper Frankfurt mir jetzt vorschreiben will, was ich sehen darf, dann überleg ich mir‘s noch mal. Beste Grüße.

S.R.
Hildesheim, Mittwoch, 24.04.2013, 13:55:14
Glückwunsch an Bernd Loebe, Sebastian Weigle, das Ensemble und das gesamte Team zur erneuten und diesmal internationalen Auszeichnung! Was für eine überregionale, weltweite Werbewirkung für die Main-Metropole und ihre Kultur! Hoffentlich wird den Verantwortlichen im Römer jetzt bewusst, was sie und wir an diesem Haus haben! Die geplanten finanziellen Kürzungen in dieser Form würden Frankfurt als Kulturstadt ungemein schaden! Erhaltet die Oper Frankfurt als eines der ersten internationalen Opernhäuser und macht sie nicht zu einem Provinztheater!
A. Hofmann
Fulda, Mittwoch, 24.04.2013, 12:20:54
Auch von mir, der nun seit mehr als 14 Jahren regelmäßig die Frankfurter Oper besucht, herzlichen Glückwunsch für die -meiner Ansicht nach- vollkommen verdiente Auszeichnung! Ich gratuliere auch für den neuen Spielplan 13/14 und bedanke mich für die vielen tollen Sonntag-Nachmittag-Vorstellungen, die Sie wieder bereit haben und die für uns Kasseler ein wahrer Segen sind.
Hans-Jürgen Lötzerich
Kassel, Hessen - Mittwoch, 24.04.2013, 11:03:55
Lieber Herr Loebe,
liebes Team der Oper Frankfurt,
zum "International Opera Award" gratulieren wir Ihnen sehr herzlich. Die Frankfurter Wagner-Freunde wissen schon lange, dass unsere Oper Frankfurt die Nummer 1 ist und wir sind sehr stolz, seit 2010 mit Ihnen allen so intensiv zusammenarbeiten zu dürfen. Es ist einfach klasse, welche positive und aufgeschlossene Stimmung wir im Hause vorfinden. Nun ja, und die Spielplangestaltung hat in den letzten Jahren begeistert und auch die ganz neue Saisonaussichten 2013/2014 sind großartig. Wir freuen uns auf alles, was Sie uns Abend für Abend bieten, weil es auf höchstem Niveau stattfindet und eben nicht nur Wagner ist ;-)
Mit besten Grüßen im Namen des Richard-Wagner-Verband Frankfurt
Ihr Dirk Jenders

Dirk Jenders
Frankfurt, Mittwoch, 24.04.2013, 09:22:38
Herzlichen Glückwunsch zu diesem wunderbaren Preis aus London. Eine treue Abonenntin freut sich mit Ihnen.
Angelika Matthäus

Angelika Matthaeus
Frankfurt, Dienstag, 23.04.2013, 18:56:59
Liebes Opernteam,
1000 Dank für die großartige Wiederaufnahme des Lohengrin! Herzogs Regiekonzept fand ich zur Premiere schon unglaublich spannend und erstaunlich passend. Und um wie viel stärker die Inszenierung gelingt, wenn alle SängerInnen zu 150 Prozent darin aufgehen und überdies ganz fantastisch singen. Auch wenn ich Frau Baumgartner gern als Ortrud erlebt hätte - so ist Michaela Schuster doch ein Ereignis, das man nicht missen sollte. Wunderbar auch Camilla Nylund. Und was für eine unglaublich schöne Stimme Michael König hat - welch ein Lohengrin!! Eine Wucht ist Falk Struckmann in der Rolle des Heinrich, und auch Robert Hayward beeindruckte mit unglaublicher Ausdauer und größter Bühnenspannung. Ich freue mich auf die nächsten Jahre mit Daniel Schmutzhard. Endlich wurde mal nicht nur laut gesungen oder gar nur geschrien!! Mit größter Ungeduld erwarte ich nun den CD-Mitschnitt!

Sascha Tischer
Frankfurt am Main, Mittwoch, 17.04.2013, 15:33:49
Die Kinderopern sind wirklich großartig.
Herzlichen Dank das es das bei uns gibt!
Weiter so!
Eure kleinekrabbelsohlen.de

Kim
Samstag, 16.03.2013, 21:19:41
Sehr geehrte Theaterleitung!
Ich konnte im Sommer 2012 Karten für die Götterdämmerung bekommen und war von Ihrer Darbietung sehr beeindruckt. Ein nachhaltig toller Opernabend.
Gerne hätte ich den gesamten Zyklus gesehen. Leider gingen bei mit die Jan./Febr.termine nicht.
Ich gehöre nun zu den Interessierten, die sich über eine nochmalige Wiedereinsetzung des Rings riesig freuen würde.

Christel Schneider-Nickel
Freitag, 15.03.2013, 10:23:29
Zwei Wiederaufnahmen die sehr gelungen sind:
L'Étoile ist einfach wieder ein großer Spaß, der sehr gute Laune macht mit der wunderschönen Musik von Chabrier, die man leider nicht so oft zu hören bekommt! Danke an alle Beteiligten.
Leah Crocetto als Desdemona in Otello ist wirklich eine Entdeckung. Tolle Stimme und wunderbar gesungen. Der Frankfurter Siegfried Lance Ryan hat als Otello auch eine gute Figur gemacht und Marco di Felice war als Jago sehr beeindruckend. Unter dem sehr guten und inspirierten Dirigat von Riccardo Frizza ist das eine rundum geglückte Wiederaufnahme. Auch hier dank an alle Beteiligten!

M. Furchner
Frankfurt, Mittwoch, 13.03.2013, 08:49:08
Nachtrag zur Ringwiederaufnahme
Eine Insz. des Ringdramas kann man nicht wie eine Oper gestalten, sondern es ist viel komplexer.
R. Wagner hat sich in seinen Schriften, Büchern u. in Cosimas Tagebüchern ausgiebig zum Ring geäußert. Auch ist die Bedeutung der Motive wichtig für die Handlung (z. B. warum das Sieglindemotiv "Du hehrstes Wunder" nur noch am Schluss der Götterd. erklingt). Hinzu kommt, dass für manchen Besucher die Bühnenbilder bedeutsam sind. Z. B., wie der aristokratische Wotan sein Walhall gestaltet (Walküre 2. Akt) u. im Gegensatz, wie der reiche u. mächtige Alberich seine Nibelungen knechtet u. misshandelt (genial komponiert) u. zuletzt die furchteinflößende Gibichungenhalle, wo der Besucher schon allein beim Anblick willensschwach wird.
Natürlich sollte die Darstellung dem Zeitgeist entsprechen, ohne dabei auf aktuelle oder frühere pol. Ereignisse zuzugreifen, aber gleichwohl eine abstrakte Beziehung hergestellt werden.
Unter einer außerordentlichen Insz. verstehe ich, diese Komponenten zu berücksichtigen; mit S. Weigle, seinem Orchester u. den Sängerdarstellern aufgeführt.
Das ist machbar, dazu benötigt man ein Team mit genialen Ideen u. viel Zeit zur Vorbereitung. Problematisch ist allerdings, weil dazu die finanzielle Grundlage fehlt.

Liebe Frau Krüger, die Beziehungsverhältnisse der Götterd. sind dem Test (bei Wagner etwas kompliziert, aber sehr wichtig) zu entnehmen u. aus Büchern über R. Wagner. Auch die Oper Frankfurt hat ein Buch über R. Wagner veröffentlicht. (Text: Walküre: ..dass ein Weib der Zwerg bewältigt, dess`Gunst Gold ihm erzwang. Götterd.: die beid`uns Brüder gebar, Frau Grimhild ließ mich`s begreifen).

Ein Wunsch von R. Wagner war, dass am Ende der Götterd. die Besucher sich vor der Aufführungsstätte versammeln u. mit Ergriffenheit das Abbrennen der Aufführungsstätte verfolgen. Das sollte auch nach einer schlechten Insz. niemals geschehen. Dem ist nichts mehr hinzuzufügen.
Gruß aus München

Franz Roos
Mittwoch, 06.03.2013, 16:46:03
Ring (zum Beitrag von Herrn Roos)

Sehr geehrter Herr Roos,
bedauerlich, dass es Ihnen nicht gefallen hat. Haben Sie eigentlich nur die Götterdämmerung gesehen und nicht den kompletten Ring? Sie hängen sich bei Ihrer negativen Kritik an der weniger bedeutenden Rolle und Interpretation des Gunther auf. Das ist für mich nicht nachvollziehbar, gibt es doch unendlich viel wichtigere Rollen und Szenen, die wirklich meisterhaft umgesetzt wurden.
Der Gunther ist doch ein Durchschnittsmensch per excellence, ein Mitläufer, der sich gerne vom eigentlichen Drahtzieher Hagen einspannen lässt, Hauptsache, er erringt (!) dadurch einen Vorteil.

Im Übrigen fand ich die Darstellung gerade dieses Durchschnittsmenschen, der am Ende tatsächlich zumindest ahnt, was er angerichtet hat und das Böse seiner Taten bereut, ausgesprochen eindrucksvoll. Besonders gut durch Johannes Martin Kränzle in den ersten Aufführungen dargestellt!
Sie messen der Bedeutung Gunthers viel zu großes Gewicht bei.
Übrigens – eine Kriemhild kommt bei Wagner gar nicht vor, sie heißt hier Gutrune.
Und - mickriger kleiner Raum mit Müll? Ich habe bei den Gibichungen ein schickes Ledersofa und eine Bar gesehen.
Nur, weil Ihnen die Darstellung einer Randfigur Figur in einem Riesenwerk nicht passt, gefällt Ihnen der ganze Frankfurter Ring nicht?
Schade.




Hiltraud C.Krüger
Frankfurt am Main, Mittwoch, 27.02.2013, 20:23:45
"Der Spieler": ich habe mich sehr gefreut, dieses hochinteressante Werk mit der mitreißenden, raffiniert instrumentierten Musik von Prkofjew kennenzulernen und ich bin faszinert von der unbeschreiblichen Bilderflut und den unentwegt strömenden szenischen und optischen Einfällen und deraußerordentlich einfallsreichen und hochdifferenzierten Personenregie.Die Spielbankszenen mit der kleineren, auf der mittelgroßen montierten Drehbühne sind wieder eine Meisterleistung unserer hervorragenden Bühnentechniker. Alle Beteiligte sind ständig höchst präsent und alle sind großartige Schauspieler. Musikalisch war alles wie immer auf höchstem Niveau, Herr WEigle und das Orchester wieder ganz großartig und völlig souverän. Alle Sängerinnen und Sänger verdienen nur allerhöchstes Lob, ich möchte nur zwei Persönlichkeiten besonders erwähnen, ohne die anderen zu benachteiligen:natürlich war das Auftreten "der" Silja ein besonderes Ereignis mit ihrer umwerfenden Bühnenpräsenz und Ausstrahlung. Herr van Aken bot mit vollen Körpereinsatz undglänzender stimmlicher Verfassung seine bisher beste Leistung.Vielen Dank an alle für ein ganz besonderes Erlebnis.
Klaus Grossmann
Sonntag, 24.02.2013, 14:45:03
Ringwiederaufnahme
Die euphorischen Gästebucheinträge zum Ring kann ich nicht nachvollziehen. Gewiss, mit Respekt registrieren die anderen Häuser die hohe Besucherauslastung, die Beliebtheitsskala u. Angebote neben dem Opernbetrieb. Meine Einwände beziehen sich, stellvertretend der anderen Ringteile, auf die Götterdämmerung.
Mit der Gibichungenszene ist man erstmals in der realen Welt angelangt. Die Götter sind längst Geschichte u. nur noch Kult. Sie ist gleichzeitig der Ausgangspunkt für alle folgenden Konflikte. Die geniale Komposition Wagners führt uns in eine kalte, lieblose, monumentale u. machtbesessene Szenerie, wo Korruption herrscht (Alberich-Kriemhild), nützliche Personen mittels Drogen zum eigenen Vorteil manipuliert werden, ja sogar die Heirat ans machtpolitischen Gesichtspunkten vollzogen wird.
Man hätte das Geld für das Schlauchboot mit den dämlichen Transparenten u. die Badewanne sparen können u. dafür auf der großen Scheibe Gunthers Intrigen eindrucksvoll darstellen können. Stattdessen sieht man einen mickrigen kleinen Raum in einem Gebälk, angereichert mit Sperrmüll u. Plastikflaschen, wo nicht einmal die Nibelungen hausen würden.
Unglaubwürdig die Charakterisierung des Gunther. Die Regie hat sich in ihrem Konzept völlig verrannt, sodass aus Plausibilitätsgründen die Partitur verändert werden musste (ein einmaliger Vorgang).
Musikalisch gibt es keine Einwände. Die Neubesetzung der Brünnhilde ist gut. Eine Chance hätte die Brünnhilde aus Darmstadt verdient, eine kräftige, dramatische u. ausdrucksstarke Stimme mit guter Technik u. starker Bühnenpräsenz. Ebenso gibt es einen hoffnungsvollen Siegfried in Halle bzw Ludwigshafen, falls der gefragte L. Ryan nicht zur Verfügung stehen sollte.
Ein Kriterium für eine grandiose Aufführung ist, wenn am Schluss erstmals eine beklemmende Stille herrscht, bevor der Beifall eintritt, weil der Besucher erst wieder in die Realität ankommen muss.
Fazit: Die Chance, Ringgeschichte zu schreiben, ist vertan, aber ein Trost sei, dass die anderen "Ringe" auch nicht besser sind.
Gruß aus München, Franz Roos

Franz Roos
München, Bayern - Samstag, 23.02.2013, 17:11:14
Die Fledermaus mit Christiane Karg und Barbara Zechmeister war super ;-)
Clubberer67
Feuchtwangen, Bayern - Montag, 18.02.2013, 03:41:55
Ich glaube, es würde sehr viele Leute erfreuen, wenn die Oper Frankfurt ihren sensationellen "Ring" kurzfristig wieder in den Spielplan nehmen könnte. Die Lobeshymnen auf Musik, Sänger und Inszenierung sind wirklich mehr als gerechtfertigt.
Stefan H.
Samstag, 16.02.2013, 23:26:37
Ring

Wird der großartige Ring in einer der nächsten
Spielzeiten noch einmal aufgenommen werden?
Ich bin süchtig.

K. Hartwig
Freitag, 15.02.2013, 07:15:44
Ring Zyklus II
Die musikalische Umsetzung sowie die Inszenierung sind grandios, das haben Andere bereits ausführlich geschrieben. Aber heute möchte ich auch mal ein grosses Kompliment ans Publikum loswerden: In einer Zeit, in der Grippeviren Hochsaison haben, hatte ich laute Huster, Nieser und Bonbonknisterer befürchtet. Aber es war so wunderbar ruhig wie sonst nie. Das erhöht den Kunstgenuss wesentlich. Es geht doch! Danke,liebes Publikum, weiter so!

Hiltraud C.Krüger
Frankfurt am Main, Montag, 11.02.2013, 20:15:03
zum RING (2. Zyklus):

"ABSOLUTER WAHNSINN!!!"
Was für eine grandiose Inszenierung von Vera Nemirova. Das Bühnenbild verdient hier ebenfalls ein großes Lob. So klassisch im Stil Bayreuths von damals unter Wieland Wagner, dennoch zeitnah modern, ohne aber die eigentliche Handlung zu "verunstalten". Die Besetzung: ein Traum! Teilweise Bayreuth-Starbesetzung, teilweise zukünftige Bayreuth-Stars und nunja nicht jeder hat immer seinen Glanztag das ist klar, aber tut dem Gesamtbild keinen Abbruch. Vielleicht macht es dies sogar menschlich.

Das Rheingold:
ein herrlicher Anfang mit moderner Videoprojektion eines riesig überdimensionalen Wassertropfens im Wasser. Plötzlich beginnt der "blaue" Ring Wellen zu schlagen, die glitzernden Rheintöchter erscheinen im "Wasser". Ein perfekter Abend als Einstieg in eine packende Inszenierung in Frankfurt.

Die Walküre:
der Abend gehört ganz dem Orchester unter Herrn Weigle, Terje Stensvold, Rebecca Teem und DARA HOBBS!!!

Ihre Sieglinde - ein Phänomen! Was für eine textverständliche, anrührende, Tonsichere, klangschöne Interpretation dieser liebenden, leidenden Rolle! Als sie ein kräftiges "Siegmund!" sang, bekam ich Gänsehaut durch und durch. So strahlend hoch und klar! Ihre Stimme erinnert sofort an die von Régine Crespin und deren Sieglinde und bereits erste Ansätze einer Stahlkraft in der Höhe wie bei Birgit Nilsson. Kann garnicht erwarten Mrs. Hobbs bald als Isolde zu erleben! Ein echter Glücksfall. Bitte Sieglinde bald auch mal auf dem grünen Hügel!


P.K.
Frankfurt, Sonntag, 10.02.2013, 09:11:36
Der Ring in Frankfurt: Einfach großartig! Rundum begeisternd.
Gundula Zeitz
Kassel / München, Montag, 04.02.2013, 22:14:53
Herrn Dr. Schlesinger ("Zum Ring") ist eigentlich nur eines hinzuzufügen: Hoffentlich weiß man bei den Frankfurter kommunalen Gremien das auch! Die Oper Frankfurt ist nicht einfach nur ein "Stadtheater" wie viele andere, sondern eines der führenden Opernhäuser Deutschlands und damit der Welt. Was Bernd Loebe und Sebastian Weigle mit ihrem Team hier leisten, ist einfach sensationell, dies lässt sich nicht nur deshalb sagen, wenn man - wie ich - innerhalb von 3 Wochen den Frankfurter Ring mit dem Münchner vergleichen konnte. Diesem Haus nicht weiter jegliche Grundlage zu sichern, mit der sich der erreichte sensationell hohe Stand halten lässt, wäre ein Riesenschaden für die Frankfurter Kultur und das weltweite Renommee der Oper Frankfurt!
A. Hofmann
Fulda, Montag, 04.02.2013, 21:56:13
Zum Ring:
Lobesarien seien diesmal (ohne damit die auf der Bühne geringer zu schätzen, aber darüber wurde schon so viel geschrieben, zu Recht) also Lobesarien seien diesmal dem Orchester und natürlich Herrn Weigle gesungen, denn so einen wunderbaren Wagnerklang, anrührend, durchhörbar und einfach wunderbar, dürfte man im ganzen Lande sonst kaum finden. Wir Frankfurter können darüber superglücklich und auch ein bisserl stolz sein. 1001 Dank dafür.

Dr. Stefan Schlesinger
Frankfurt, Montag, 04.02.2013, 15:07:55
Für mich das Ereignis in einer wiederum begeisternden 1. Ring-Hälfte: Tanja Ariane Baumgartners Fricka! Was für eine Entwicklung in Frankfurt! Vorfreude auf ihre Ortrud und Eboli in der noch laufenden Saison! Und die Kundry wird da sicher nicht mehr allzu lange auf sich warten lassen!
A. Hofmann
Fulda, Donnerstag, 31.01.2013, 23:38:20
Zum Eintrag von Herrn Mott, 27.1.: Ja, es kommt eine Oper von Gluck in den Spielplan.
Und zum Eintrag von Herrn Glauchenberg: Grundsätzlich fragen wir bei Absagen als erstes im Ensemble nach. Und wenn ein Sänger an einem Abend nicht auftritt, bedeutet das nicht automatisch, dass er frei ist, sondern es können Proben und andere Verpflichtungen anstehen.
Beiden Kommentatoren herzlichen Dank für die positiven Worte zu den Aufführungen.
Ihre Oper Frankfurt

Oper Frankfurt
Montag, 28.01.2013, 16:56:57
Liebes Team der Oper Frankfurt,
ich möchte hier an dieser Stelle ausnahmsweise nicht die Sänger, das Museumsorchester oder die einzelnen Operninszenierungen loben, sondern die Opernführung von letztem Samstag.

Frau Marx hat uns interessante und spannende Einblicke in die Bereiche hinter den Kulissen und auf der Bühne gegeben. Wir konnten sogar die berühmten "Ringe" sehen. Es war wirklich beindruckend.

Allerdings habe ich einen Wunsch, den viele Opernbesucher auch haben: Wieso hat die Oper Frankfurt keinen FACEBOOK Auftritt? Man kann dieses Medium verteufeln, aber jedes bedeutende Opernhaus Europas (und da spielt Frankfurt nun mal mit) ist dort vertreten, macht dort Werbung, informiert die Opernliebhaber und informiert über Backstage und Onstage Geschehnisse.

Außerdem würde ich mich sehr über ein verstärktes Ausbauen der Merchandise Abteilung freuen. (Poster, Schlüsselanhänger, Buttons, einen Ring Ring,.....

Das wär doch mal was Neues Herr Loebe?

Sebastian Wolff
Marburg, Deutschland - Sonntag, 27.01.2013, 18:14:54
Wir sind immer wieder begeistert von der Frankfurter Oper. Zuletzt wieder von der Traviata! Wie schön daß es in 100 km Entfernung von uns dieses Opernhaus gibt! Ein Frage bzw. Anregung hätte ich: wie steht es um Christoph Willibald Gluck und seine leider viel zu selten gespielten Opern? 2014 jährt sich sein Geburtstag zum 300. Mal. Ist da in Frankfurt etwas geplant? Würde mich riesig freuen.
Harald Mott
Eichenzell, Sonntag, 27.01.2013, 10:34:32
Sehr geehrte Opernleitung,
Wir danken Ihnen herzlich für die gelungene Rheingold Vorstellung. Nichts gegen Herrn Shore, aber wäre nicht auch Johannes Martin Kränzle aus dem eigenen Ensemble ein Alberich Einspringer mit Weltklasseformat? Auf seiner Homepage hatte er jedenfalls keine Vorstellung am Freitag. In München konnten wir ihn diese Woche als Alberich bewundern. Herrn Schmeckenbecher Wünschen wir gute Besserung, und wir freuen uns auf die weiteren Ringteile.

Henning Glauchenberg
Darmstadt , Sonntag, 27.01.2013, 09:22:52
"Giulio Cesare" gestern abend:ich habe mich sehr gefreut, diese herrliche Musik endlich wieder einmal zu hören, das Werk wird ja leider viel zu selten gegeben. Die Aufführung war allerdings zwiespältig, musikalisch einzigatig großartig. Der Regisseur hat in einem Interview recht kluge Gedanken geaüßert, leider hat er sie in seiner Inszenierung nicht umsetzen können. Den 1. Akt kann ich noch akzeptieren, aber im 2. und 3. Akt überwogen die Seltsamkeiten und Unbeholfenheiten. Da fehlte es an szenischer Fantasie.Musikalisch dagegen war alles wunderbar und es gab keine einzige schwächere Leistung. Der Dirigent Nielsen (hoffentlich kommt er noch oft wieder) produzierte mit unserem hervorragenden Orchester einen äußerst farbigen, knackigen und differenzierten"Original-Barock"-Klang, der keine Konkurrenz zu scheuen braucht. Das Orchester spielte, als habe es nie etwas anderes getan, als Barockmusik zu spielen. Ein besonderes Bravo gilt dem Solohornisten. Alle Sängerinnen und Sänger waren großartig und exakt rollentypisch besetzt. Zunächst war ich sehr enttäuscht, daß Her Nagy entgegen der Ankündigung die Januartermine nicht wahrnehmen konnte, aber Her Geyer hat die schwierige Aufgabe bravourös gemeistert. Überrascht und begeistert hat mich Frau Magiera in ihrer ersten großen Rolle mit ihrer wundervoll timbrierten und perfekt geführten Stimme und ihrem großen Ausdrucksvermögen. Hoffentlich bekommt sie in Zukunft mehr größere Aufgaben als bisher. Brenda Rae, schon oft bewundert, lieferte eine Glanzleistung, sie hat tatsächlich 100 Nachtigallen im Leib.Auch Her Bailey, ,Frau Murrihy und Herr Rexroth standen den anderen an Ausdruckskraft und gesanglicher Virtuosität nicht nach. So wares also ein herausragendes Erlebnis, das noch lange in Erinnerung bleiben wird.
Klaus Grossmann
Sonntag, 13.01.2013, 17:02:31
Liebe Oper Frankfurt!

Ich freue mich schon sehr auf den Liederabend mit Franco Fagioli am kommenden Dienstag (08.01.2013).
Ich konnte diesen wunderbaren Sänger erst kürzlich am 27. Dezember in Köln erleben, wo er mit anderen renommierten Countertenören (unter Ihnen so bekannte Namen wie Philippe Jaroussky, Max Emanuel Cencic und den auch schon an der Oper Frankfurt aufgetretenen Valer Barna-Sabadus) eine wahrlich glänzende Aufführung einer wiederentdeckten Barockoper (Vincis Artarserse) dem jubelnden Publikum bot.
Franco Fagiolis Stimme ist sehr beeindruckend und seine Art des Singens begeistert in jedem Augenblick. Auf dem Feld der Countertenöre ist er wahrlich eine Entdeckung und eine große Bereicherung. In Köln wurde ihm jedenfalls schon nach jeder Arie vom ausverkauftem Haus Bravo-Rufe und großer Jubel entgegengebracht.
Ich kann somit jedem Fan von Barockmusik und dem besonderen Klang von Countertenören (aber auch allen anderen) nur wärmsten empfehlen diesen herrlichen Sänger am kommenden Dienstag nicht zu verpassen. Wie ich sehe gibt es noch ausreichend Karten für diesen Liederabend. Also Leute, geht hin! Ihr werdet es bestimmt nicht bereuen. Ganz im Gegenteil!

Auf diesem Wege wollte ich mich auch noch für die vielen tollen Liederabende bei der Oper Frankfurt bedanken, die ich inzwischen als Abonnent der Liederabende erleben durfte. Sowohl die Auswahl der Sänger und Sängerinnen als auch die Abwechslung der Programme ist immer wieder interessant und macht große Freude. Weiter so!

M. Furchner
Frankfurt, Sonntag, 06.01.2013, 16:34:24
Sehr geehrter Herr Loebe,
als ich hörte, dass die wundervolle Opern-Inszinierung der Oper Frankfurt "La Traviata" angesetzt werden soll, konnte ich es nicht glauben! Neben der Zauberflöte und der Boheme ist Ihre Traviata einer der noch wundervollsten - und Gott sei Dank noch nicht modernisierten - Inszinierungen, die ich je gesehen habe. Viele Opernfreunde und auch Mitarbeiter verstehen den Entschluss nicht, die Traviata trotz ausverkauften Vorstellungen absetzten zu lassen. Wir bitten Sie dies noch einmal zu überdenken!
Daher schließe ich mich an und sage:

Bitte lassen Sie uns die Traviata!!

Viele Grüße

Christian H.
Samstag, 05.01.2013, 17:39:48
Bitte nehmen Sie Ihren Eintrag in folgendem Formular vor (die einzigen Felder, die Sie ausfüllen müssen, sind Name und Kommentar, alle anderen Angaben sind freiwillig). Danke!
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