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Saison 2013/2014
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Premiere
IDOMENEO
Wolfgang Amadeus Mozart
1756 - 1791
Dramma per musica in drei Akten
Text von Giambattista Varesco nach dem Libretto von Antoine Danchet für die Tragédie-lyrique Idoménée (Paris 1712) von André Campra
Uraufführung der 1. Fassung am 29. Januar 1781, Hoftheater, München
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Dauer: ca. 3 Stunden inklusive einer Pause nach ca. 90 Minuten.
Zum Werk
Ein zwiespältiges Menschenbild prägt den 25-jährigen Komponisten: Seine Figuren
bewegen sich in existentiellen Grenzsituationen, sie sind stets emotionalen Wechselbädern ausgesetzt. In seiner »Sturm-und-Drang«-Oper Idomeneo lässt Mozart die Naturgewalt auch im Orchester aufwallen. Übermächte sind im Spiel. Sie zwingen den Herrscher, seine Schuld zu erkennen, vor anderen einzugestehen und schließlich zugunsten seines Sohnes abzudanken: Idomeneo, König von Kreta, wird auf der Heimfahrt von Troja vom Zorn des Neptun verfolgt. Der Fluch des zehnjährigen Krieges lastet auf ihm. In Seenot geraten, sucht der König in einem grausamen Gelübde die Lösung. Nach der Rettung werde er dem Gott den ersten Menschen opfern, der ihm an Land begegnet: Es ist sein Sohn Idamante. Der König versucht, das Opfer hinauszuzögern und zieht damit neue Katastrophen auf sich und sein Volk. Zum Schluss bietet sich der Sohn selbst als Opfer an. Nur Ilias Opferbereitschaft, ihre Liebe zu Idamante und Idomeneos Machtübergabe können die Verstrickungen lösen.
Idomeneo markiert einen Wendepunkt in Mozarts Opernschaffen: Nach außen wahrt er die Form, doch von innen bricht er die starre Struktur der Opera seria auf. Durch ungebändigt intensive musikalische Gesten sucht er im höfischen Stoff das erschütternde menschliche Drama. Mozart, der sich Hoffnungen auf eine Anstellung machte, wurde jedoch – wie so oft in seinem Leben – nicht ernst genommen. Diesen Umständen verdanken wir zwar nicht die populärste, doch sicherlich die »wildeste« und impulsivste aller Mozart-Opern.
Idomeneo markiert einen Wendepunkt in Mozarts Opernschaffen: Nach außen wahrt er die Form, doch von innen bricht er die starre Struktur der Opera seria auf. Durch ungebändigt intensive musikalische Gesten sucht er im höfischen Stoff das erschütternde menschliche Drama. Mozart, der sich Hoffnungen auf eine Anstellung machte, wurde jedoch – wie so oft in seinem Leben – nicht ernst genommen. Diesen Umständen verdanken wir zwar nicht die populärste, doch sicherlich die »wildeste« und impulsivste aller Mozart-Opern.
Handlung
Idomeneo, König von Kreta, wird auf der Heimfahrt nach dem Trojanischen Krieg von Übermächten verfolgt. Er wird von seinem Sohn Idamante, von der mykenischen Königstochter Elektra, von der trojanischen Königstochter Ilia und dem kretischen Volk zurückerwartet. Der Fluch des zehnjährigen Krieges lastet auf ihm. In Seenot geraten, suchte der König in einem grausamen Gelübde die Lösung. Nach der Rettung werde er den ersten Menschen opfern, der ihm an Land begegnet: Es ist sein Sohn. Der König versucht das Opfer hinauszuzögern und zieht damit neue Katastrophen auf sich und sein Volk. Zum Schluss bietet sich der Sohn selbst als Opfer an. Nur Ilias Liebe zu Idamante und Idomeneos Machtübergabe können die Verstrickungen lösen.
Mit freundlicher Unterstützung des Frankfurter Patronatsvereins für die Städtischen Bühnen e.V. - Sektion Oper
Termine
Sonntag 21.04.2013 19:00 Uhr
Weitere Termine
Opernhaus
Abonnement: Serie 12
Vorverkauf und Ticketpreise
Mitwirkende
Musikalische Leitung
Julia Jones
Regie
Jan Philipp Gloger
Bühnenbild
Franziska Bornkamm
Kostüme
Karin Jud
Licht
Jan Hartmann
Dramaturgie
Zsolt Horpácsy
Chor
Matthias Köhler
Idomeneo, König von Kreta
Roberto Saccà
Idamante, sein Sohn
Martin Mitterrutzner
Ilia, trojanische Prinzessin
Juanita Lascarro
Elektra
Elza van den Heever
Arbace, Vertrauter des Königs
Julian Prégardien
Oberpriester des Neptun
Beau Gibson
Die Stimme
Philipp Alexander Mehr
Neptun
Olaf Reinecke
Chor der Oper Frankfurt
Frankfurter Opern- und Museumsorchester
Video
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