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Saison 2013/2014
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Premiere
VANESSA
Samuel Barber
1910 - 1981
Oper in drei Akten
Text von Gian Carlo Menotti
Uraufführung der 2. Fassung am 13. März 1965, Metropolitan Opera, New York
In englischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Übernahme einer Produktion der Malmö Opera (14. März 2009)
Dauer: ca. 2 1/2 Stunden inkl. einer Pause
Zum Werk
Drei Frauen, drei Generationen, ein junger Mann, der nicht »der Richtige« sein kann: vor über 20 Jahren hat Vanessa ihren Geliebten Anatol verloren. Seither wartet sie auf dessen Rückkehr und hofft, dem Fortgang der Zeit durch den vollkommenen Rückzug von der Welt entfliehen zu können. Die eisige Starre der umgebenden Landschaft spiegelt die Lebenssituation in Vanessas Haus wider. Dort lebt sie mit ihrer schweigsam-kühlen Mutter und ihrer liebevollen Nichte Erika.
Endlich kündigt Anatol seinen Besuch an. Vanessa erwacht zu neuem Leben. Doch anstelle des einstigen Geliebten tritt dessen gleichnamiger Sohn über die Schwelle. Vanessa flieht bestürzt, Erika bleibt in der ersten Nacht mit dem jungen Mann allein.
In den folgenden Wochen können seine seichten Liebeserklärungen die junge Frau nicht überzeugen. Er wendet sich Vanessa zu, bei der sein Werben erfolgreicher ist.
Samuel Barber, in erster Linie für seine Lieder und Orchesterwerke wie das Adagio for Strings bekannt, erreichte mit Vanessa seinen ersten und einzigen Opernerfolg. In einer ersten Fassung 1958 an der Metropolitan Opera New York uraufgeführt, wurde das Stück als erste amerikanische Oper gefeiert, die es mit der europäischen Konkurrenz aufnehmen könnte. Doch als der Komponist 1981 starb, geriet auch seine große Oper zunehmend in Vergessenheit. In der Inszenierung von Katharina Thoma, die 2009 an der Malmö Opera Premiere feierte, bringen wir Vanessa zum ersten Mal nach Frankfurt.
Samuel Barber, in erster Linie für seine Lieder und Orchesterwerke wie das Adagio for Strings bekannt, erreichte mit Vanessa seinen ersten und einzigen Opernerfolg. In einer ersten Fassung 1958 an der Metropolitan Opera New York uraufgeführt, wurde das Stück als erste amerikanische Oper gefeiert, die es mit der europäischen Konkurrenz aufnehmen könnte. Doch als der Komponist 1981 starb, geriet auch seine große Oper zunehmend in Vergessenheit. In der Inszenierung von Katharina Thoma, die 2009 an der Malmö Opera Premiere feierte, bringen wir Vanessa zum ersten Mal nach Frankfurt.
Handlung
Seit vielen Jahren harrt Vanessa der Rückkehr ihres einstigen Geliebten Anatol. In der Hoffnung, ihre Schönheit vor dem Verfall zu bewahren, lebt sie mit ihrer schweigsamen Mutter und ihrer Nichte Erika in der Abgeschiedenheit. Endlich kündigt Anatol seinen Besuch an, doch vor Vanessas Tür erscheint nicht der einstige Liebhaber, sondern dessen gleichnamiger Sohn. In der ersten Nacht bleibt Erika mit ihm allein. Einige Wochen vergehen. Anatol spricht zu Erika von Liebe und wendet sich gleichzeitig Vanessa zu. Als bei einem Ball die Verlobung von Anatol und Vanessa verkündet wird, stürzt die verzweifelte Erika sich in einen Abgrund. Sie überlebt, doch das Kind, das sie erwartete, ist verloren. Vanessa und Anatol verlassen das Haus, um ein gemeinsames Leben in Paris zu beginnen. Erika bleibt zurück. Nun ist es an ihr, zu warten.
Mit freundlicher Unterstützung des Frankfurter Patronatsvereins für die Städtischen Bühnen e.V. - Sektion Oper
Termine
Sonntag 02.09.2012 18:00 Uhr
Weitere Termine
Opernhaus
Abonnement: Serie 01
Vorverkauf und Ticketpreise
Mitwirkende
Musikalische Leitung
Jonathan Darlington
Regie
Katharina Thoma
Bühnenbild und Kostüme
Julia Müer
Licht
Olaf Winter
Chor
Michael Clark
Vanessa
Charlotta Larsson
Erika
Jenny Carlstedt
Alte Baronin
Helena Döse
Anatol
Kurt Streit
Der alte Doktor
Dietrich Volle
Nicholas, Haushofmeister
Björn Bürger
Chor der Oper Frankfurt
Frankfurter Opern- und Museumsorchester
Video
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