IDOMENEO
Premiere

IDOMENEO
Wolfgang Amadeus Mozart
1756 - 1791

Dramma per musica in drei Akten
Text von Giambattista Varesco nach dem Libretto von Antoine Danchet für die Tragédie-lyrique Idoménée (Paris 1712) von André Campra
Uraufführung der 1. Fassung am 29. Januar 1781, Hoftheater, München

In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Dauer: ca. 3 Stunden 15 Minuten inkl. einer Pause nach ca. 90 Minuten.



Zum Werk

Ein zwiespältiges Menschenbild prägt den 25-jährigen Komponisten: Seine Figuren bewegen sich in existentiellen Grenzsituationen, ...
Ein zwiespältiges Menschenbild prägt den 25-jährigen Komponisten: Seine Figuren bewegen sich in existentiellen Grenzsituationen, sie sind stets emotionalen Wechselbädern ausgesetzt. In seiner »Sturm-und-Drang«-Oper Idomeneo lässt Mozart die Naturgewalt auch im Orchester aufwallen. Übermächte sind im Spiel. Sie zwingen den Herrscher, seine Schuld zu erkennen, vor anderen einzugestehen und schließlich zugunsten seines Sohnes abzudanken: Idomeneo, König von Kreta, wird auf der Heimfahrt von Troja vom Zorn des Neptun verfolgt. Der Fluch des zehnjährigen Krieges lastet auf ihm. In Seenot geraten, sucht der König in einem grausamen Gelübde die Lösung. Nach der Rettung werde er dem Gott den ersten Menschen opfern, der ihm an Land begegnet: Es ist sein Sohn Idamante. Der König versucht, das Opfer hinauszuzögern und zieht damit neue Katastrophen auf sich und sein Volk. Zum Schluss bietet sich der Sohn selbst als Opfer an. Nur Ilias Opferbereitschaft, ihre Liebe zu Idamante und Idomeneos Machtübergabe können die Verstrickungen lösen.
    Idomeneo markiert einen Wendepunkt in Mozarts Opernschaffen: Nach außen wahrt er die Form, doch von innen bricht er die starre Struktur der Opera seria auf. Durch ungebändigt intensive musikalische Gesten sucht er im höfischen Stoff das erschütternde menschliche Drama. Mozart, der sich Hoffnungen auf eine Anstellung machte, wurde jedoch – wie so oft in seinem Leben – nicht ernst genommen. Diesen Umständen verdanken wir zwar nicht die populärste, doch sicherlich die »wildeste« und impulsivste aller Mozart-Opern.

Handlung

Idomeneo, König von Kreta, wird auf der Heimfahrt nach dem Trojanischen Krieg von Übermächten verfolgt. Er wird von seinem Sohn Id ...
Idomeneo, König von Kreta, wird auf der Heimfahrt nach dem Trojanischen Krieg von Übermächten verfolgt. Er wird von seinem Sohn Idamante, von der mykenischen Königstochter Elektra, von der trojanischen Königstochter Ilia und dem kretischen Volk zurückerwartet. Der Fluch des zehnjährigen Krieges lastet auf ihm. In Seenot geraten, suchte der König in einem grausamen Gelübde die Lösung. Nach der Rettung werde er den ersten Menschen opfern, der ihm an Land begegnet: Es ist sein Sohn. Der König versucht das Opfer hinauszuzögern und zieht damit neue Katastrophen auf sich und sein Volk. Zum Schluss bietet sich der Sohn selbst als Opfer an. Nur Ilias Liebe zu Idamante und Idomeneos Machtübergabe können die Verstrickungen lösen.


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Termine

Sonntag 17.03.2013 18:00 Uhr

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Opernhaus
Abonnement: Serie 01

Vorverkauf und Ticketpreise

Mitwirkende

Musikalische Leitung
Julia Jones
Regie
Jan Philipp Gloger
Bühnenbild
Franziska Bornkamm
Kostüme
Karin Jud
Licht
Jan Hartmann
Dramaturgie
Zsolt Horpácsy
Chor
Matthias Köhler

Idomeneo, König von Kreta
Roberto Saccà
Idamante, sein Sohn
Martin Mitterrutzner
Ilia, trojanische Prinzessin
Juanita Lascarro
Elektra
Elza van den Heever
Arbace, Vertrauter des Königs
Kenneth Tarver
Oberpriester des Neptun
Beau Gibson
Die Stimme
Philipp Alexander Mehr
Neptun
Olaf Reinecke

Chor der Oper Frankfurt
Frankfurter Opern- und Museumsorchester

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