Spielplan

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Rigoletto

Giuseppe Verdi 1813-1901

Oper in drei Akten
Text von Francesco Maria Piave nach dem Drama Le Roi s’amuse (1832) von Victor Hugo
Uraufführung am 11. März 1851, Teatro La Fenice, Venedig

Premiere am 19. März 2017

In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln
Einführung jeweils eine halbe Stunde vor Vorstellungsbeginn im Holzfoyer

Musikalische Leitung Alexander Prior (3./9./11./17./24.2.18) / Simone Di Felice (1./4./8.3.18)
Rigoletto Franco Vassallo (3./9./11. um 15 Uhr/24.2./1./4./8.3.18) / Željko Lučić (11. um 19.30 Uhr/17.2.18)
Gilda Brenda Rae (3./9./11. um 15 Uhr/17./24.2./1.3.18) / Sydney Mancasola (11.2. um 19.30 Uhr/4./8.3.18)
Herzog von Mantua Yosep Kang (3./9./11. um 15 Uhr/24.2./8.3.18) / Mario Chang (11.2. um 19.30 Uhr/17.2./1.) Francesco Demuro (4.3.)
Sparafucile Kihwan Sim (3./9./11./17./24.2.18) / Daniel Miroslaw (1./4./8.3.18)
Maddalena Maria Pantiukhova (3./9.2./1./4./8.3.18) / Katharina Magiera (11./17./24.2.18)
Giovanna Nina Tarandek
Graf von Monterone Magnús Baldvinsson
Marullo Mikołaj Trąbka*  (3./9./11./17./24.2./1.3.18) / Iurii Samoilov (4./8.3.18)
Borsa Michael McCown (3./9./11. um 19.30 Uhr/17.2./4./8.3.18) / Ingyu Hwang (11. um 15 Uhr/24.2./1.3.18)
Graf von Ceprano Iain MacNeil*
Gräfin von Ceprano/Page Bianca Andrew*

*Mitglied des Opernstudios

Keine andere Oper Giuseppe Verdis treibt so atemlos und zielgerichtet ihrem tragischen Ende entgegen, wie Rigoletto. In einer einsamen, düsteren Welt agieren der bucklige Hofnarr Rigoletto, seine Tochter Gilda und sein Dienstherr, der Herzog von Mantua: Sie sind die Protagonisten einer tragischen Geschichte von kranken und verletzten Seelen. Rigoletto demütigt Menschen und hetzt sie gegeneinander auf. Dabei inszeniert er sich selbst wie ein Priester, als oberste Instanz. Gilda hält er in einer kunstvoll illusionistischen Welt gefangen, in der ihr jeglicher Entwicklungsraum genommen wird. Aufgrund ihrer erzwungenen Naivität reicht ein einziger mit dem Herzog gewechselter Blick aus, um sie das Gefühl eines Lebens in Liebe erahnen zu lassen. Sie identifiziert sich mit dieser trügerischen Freiheit und opfert ihr Leben, um den Herzog zu retten. Ihr Vater scheitert zum Schluss in einer von allen Göttern und jeglicher Moralvorstellung verlassenen Welt. Basierend auf Victor Hugos melodramatischer Ästhetik komponierte Verdi eine unglaublich straffe Partitur, in der uns kein Takt begegnet, der als Überlänge empfunden werden könnte. Einige Jahre nach der Uraufführung sollte Verdi seine Rigoletto-Partitur eine revolutionäre Oper nennen. Zu Recht. Er bot hier ein brandneues Spektrum. Die Grenzen zwischen Rezitativ und Arie sind im Sinne der dramatischen Situation aufgelöst, wobei die beiden zentralen Themen in Verdis Gesamtwerk, die des tragischen Schicksals eines Vaters sowie die des Außenseiters hier in eindringlicher und konzentrierter Form zusammengefasst werden.

  • DZ Bank Stand Februar 2026

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Samstag
03. Februar 2018
Beginn
19.30 Uhr
Dauer
ca. 2 1/2 Std. inkl. 1 Pause
Ort
Opernhaus
Preise
A

Besetzung

Musikalische Leitung
Alexander Prior / Simone Di Felice
Regie
Hendrik Müller
Leitung der szenischen Wiederaufnahme
Axel Weidauer
Bühnenbild
Rifail Ajdarpasic
Kostüme
Katharina Weissenborn
Licht
Jan Hartmann
Chor (Herren)
Tilman Michael
Dramaturgie
Zsolt Horpácsy
Rigoletto
Franco Vassallo
Gilda
Brenda Rae
Herzog von Mantua
Yosep Kang / Mario Chang
Sparafucile
Kihwan Sim / Daniel Mirosław
Maddalena
Maria Pantiukhova / Katharina Magiera
Giovanna
Nina Tarandek
Graf von Monterone
Magnús Baldvinsson
Marullo
Iurii Samoilov / Mikołaj Trąbka
Borsa
Ingyu Hwang / Michael McCown
Graf von Ceprano
Iain MacNeil
Gräfin von Ceprano / Page
Bianca Andrew

Chor (Herren) der Oper Frankfurt
Frankfurter Opern- und Museumsorchester