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Johannes Erath

Regisseur

Johannes Erath
© Katrin Strasser

Der Regisseur Johannes Erath kehrt nach seinen Inszenierungen von Euryanthe, Giulio Cesare in Egitto, Otello und Eötvös’ Angels in America an die Oper Frankfurt zurück. Künftig wird er erneut an der Oper Köln, der Bayerischen Staatsoper in München sowie bei den Bregenzer Festspielen arbeiten und sein Debüt am Theater an der Wien geben. Zu wichtigen Produktionen der jüngeren Zeit zählen u.a. Le nozze di Figaro und Hoffmanns Erzählungen an der Semperoper in Dresden, Un ballo in maschera an der Münchener Staatsoper sowie La traviata und Das schlaue Füchslein an der Hamburgischen Staatsoper. Außerdem hat er mit seiner Inszenierung von Srnkas Kammeroper Make No Noise erstmals bei den Bregenzer Festspielen gearbeitet. Eine lange Zusammenarbeit verbindet ihn mit der Oper Graz, wo Die tote Stadt – ausgezeichnet mit dem Österreichischen Musiktheaterpreis –, Lulu, Don Giovanni, Elektra und Lohengrin entstanden; letztere Produktion war 2015 auch an der Oper Oslo zu sehen. 2008 erhielt Johannes Erath für seine Inszenierung von Massenets Cendrillon am Theater Bern den Götz-Friedrich-Preis. Nach einem Violinstudium spielte Johannes Erath zunächst im Orchester der Volksoper Wien und in der Orchesterakademie der Wiener Philharmoniker, bevor er sich dem Regiefach zuwandte.