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Barrie Kosky

Regisseur

Barrie Kosky
© Jan Windszus

Barrie Kosky, der an der Oper Frankfurt zuletzt eine umjubelte Carmen in Szene setzte (2018 am Royal Opera House Covent Garden in London), ist seit 2012/13 Intendant und Chefregisseur der Komischen Oper Berlin, die seitdem mehrfach ausgezeichnet wurde. Aufsehen erregte der Australier dort u.a. mit Inszenierungen wie die inzwischen international gezeigte Zauberflöte (mit der britischen Theatergruppe 1927), Eugen Onegin (jüngst am Opernhaus Zürich), Moses und Aron, Ball im Savoy, West Side Story, Die Monteverdi-Trilogie, Die schöne Helena, Die Perlen der Cleopatra, Der Jahrmarkt von Sorotschinzi und Castor und Pollux (Ko-Produktion mit English National Opera in London), die mit dem Laurence Olivier Award ausgezeichnet wurde. In der aktuellen Spielzeit inszeniert er Pelléas et Mélisande und Anatevka. Außerdem wird seine Inszenierung von Schostakowitschs Die Nase vom ROH nach Berlin und Sydney übernommen. Engagements der jüngeren Zeit waren sein Debüt bei den Bayreuther Festspielen 2017 mit Die Meistersinger von Nürnberg, Der feurige Engel an der Bayerischen Staatsoper in München, Macbeth am Opernhaus Zürich, Armide an der Nationale Opera in Amsterdam, Saul beim Glyndebourne Festival (International Opera Award 2015 »Best Opera Production«) und in Adelaide. Der 2014 mit dem International Opera Award als »Best Director« geehrte Regisseur war von 2001 bis 2006 Intendant des Schauspielhauses Wien sowie 1996 künstlerischer Leiter des Adelaide Festivals in Australien.