Spielplan

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Eugen Onegin

Peter I. Tschaikowski 1840 - 1893

Lyrische Szenen in drei Akten und sieben Bildern
Text vom Komponisten und Konstantin S. Schilowski
nach dem gleichnamigen Roman in Versen (1830) von Alexander S. Puschkin
Uraufführung am 29. März 1879, Maly-Theater, Moskau

Premiere am 20. November 2016

In russischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Einführung jeweils eine halbe Stunde vor Vorstellungsbeginn im Holzfoyer

Musikalische Leitung Sebastian Weigle / Nikolai Petersen (10./19.11.2017)
Larina, Gutsbesitzerin Barbara Zechmeister
Tatiana, Larinas Tochter Maria Bochmanova
Olga, Larinas Tochter Maria Pantiukhova / Judita Nagyová (10./19.11.2017)
Filipjewna, Amme Elena Zilio
Eugen Onegin Daniel Schmutzhard / Iurii Samoilov (10./19.11.2017)
Lenski Arseny Yakovlev
Fürst Gremin Nikolay Didenko
Saretzki Dietrich Volle / Barnaby Rea (10./19.11.2017)
Ein Hauptmann Thomas Faulkner
Triquet, ein Franzose Michael McCown
Tänzer Sandra Stuy, Olaf Reinecke

»So war ich in die schwierige Zwangslage geraten, mir entweder meine Freiheit zum Preise des Untergangs dieses jungen Mädchens zu erhalten oder zu heiraten «, schreibt Tschaikowski seiner Gönnerin Nadeschda von Meck im Juli 1877. Die Schwärmerei seiner jungen Braut ist vielleicht noch blauäugiger als die seiner weiblichen Heldin Tatiana. In ihrer berühmten Briefszene ist Tatiana durchaus bewusst, dass Eugen Onegin als Projektionsfläche ihrer Träume herhalten muss. Voller Sehnsucht will sie nicht auf den mutigen Versuch verzichten, Traum und Wirklichkeit in Übereinstimmung zu bringen. Tschaikowski hat den langen Brief, den Puschkin Tatiana schreiben lässt, so zerlegt, dass wir zwar Einblick in ihre Gefühlswelt, nicht aber den Brief selbst vorgelesen bekommen. Anders als Tschaikowski ist Onegin ehrlich und weist Tatianas Liebe zurück. Tatiana lernt wie ihre Mutter, sich mit einer Vernunftehe zu begnügen. Als nach Jahren die Gefühle Onegins für die gereifte Tatiana erwachen, zweifelt sie, ob nun tatsächlich sie gemeint ist. Die russische Gesellschaft bewegt sich auf der Frankfurter Bühne durch postsowjetische Räume, die von einem goldenen Gitter umgrenzt sind. Die drei Hauptfiguren Tatiana, Lenski und Onegin scheinen Gefangene ihrer Lektüre von Liebesromanen (im ersten Akt), ihres gekränkten Künstlerstolzes (im zweiten Akt) und ihrer Schuld (im dritten Akt) zu sein.

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zum letzten Mal in dieser Spielzeit
Sonntag
19. November 2017
Beginn
19.30 Uhr
Dauer
ca. 2 3/4 Std inkl. 1 Pause
Ort
Opernhaus
Abonnement
Serie 19
Preise
A

Besetzung

Musikalische Leitung
Nikolai Petersen
Regie
Dorothea Kirschbaum
Konzeption
Jim Lucassen
Szenische Leitung der Wiederaufnahme
Benjamin Cortez
Bühnenbild
Katja Haß
Kostüme
Wojciech Dziedzic
Licht
Joachim Klein
Chor
Tilman Michael
Choreografie
Olaf Reinecke
Dramaturgie
Norbert Abels
Tatiana, Larinas Tochter
Maria Bochmanova
Olga, Larinas Tochter
Judita Nagyová
Filipjewna, Amme
Elena Zilio
Eugen Onegin
Iurii Samoilov
Lenski
Arseny Yakovlev
Fürst Gremin
Nikolay Didenko
Saretzki
Barnaby Rea
Ein Hauptmann
Thomas Faulkner
Triquet, ein Franzose
Michael McCown

Chor der Oper Frankfurt
Frankfurter Opern- und Museumsorchester